Beiträge von EssIksVir

    Bitte zuerst einmal die Ladeluftverrohrrung / Schläuche auf Leckagen (z.B. Marderbiss, Riss etc.) oder lockere Schelle prüfen. Sollte hier ein Defekt / eine Undichtigkeit im System vorliegen, kann der Druck logischerweise nicht nach Steuergerätvorgaben aufgebaut und unter Last gehalten werden. Demzufolge versucht das System permanent den Druck auf Soll aufzubauen und im Umkehrschluss auch wieder bei zu viel Druck abzubauen (Bauteilschutz). Durch die schwankenden Drücke im System kommt auch das wellenartige Gefühl beim Beschleunigungsvorgang zu Stande.

    Ich gehe mal nicht davon aus, dass jemand ein offenes Blow Off Ventil in deinen Vitara eingebaut hat... sonst könnte man den Fehler natürlich dort suchen.

    Auch mal den Motorraum nach offenen Anschlüssen / losen Schläuchen absuchen. Auch ein kleiner Unterdruckschlauch, der irgendwo abgerutscht ist, kann großen Ärger bereiten - Stichwort "Falschluft".

    @ eliteee

    Ich hatte damals das gleiche Problem und habe es an meinem SWIFT Sport NZ gelöst bekommen.

    Vorweg: Ich fahre ein KW V3 Gewindefahrwerk in Kombination mit 7x17 ET45 Alufelgen + 5mm Spurplatte (pro Rad) und Reifen (TOYO Proxes R888R) in der Dimension 215x45, R17. Natürlich alles TÜV-konform abgenommen und eingetragen.

    Vom Wegschneiden der Radlaufinnenkanten würde ich dringend abraten, da diese doppelwandig ausgeführt sind. Hier treffen die Seitenwand und das Innenblech aufeinander. Beim Wegschneiden würden sich beide Bleche trennen. Die Folgen wären fatal für die gesamte Optik und Stabilität des Heckbereichs.

    Das Problem dauerhaft und mit mittlerem Zeitaufwand zu beheben ist - nach meiner persönlichen Erfahrung nach - mit einem Bördelgerät (zu sehen in Beitrag #3) relativ einfach und nur mit wenig technischem Fachwissen verbunden. Hier ist allerdings ein vorsichtiges Vorgehen wichtig. Heißt, nicht zu viel Druck, sonst reißt der Lack an der Kotflügelaußenkante. Mit einem Heißluftfön kann man den Lack zwar vorsichtig erwärmen und geringfügig "elastischer" machen. Das geht aber nur bis zu einem gewissen Grad gut, da der Lack auch nicht unendlich elastisch ist.

    Die Dichtnaht an der Kotflügelinnenkante wird auf jeden Fall reißen, wenn man mit dem Bördelgerät die Kante bearbeitet. Diese sollte erneuert / nachgezogen werden (z.B.: mit Sikaflex®-527 AT).

    Die kleine "Ecke" am Ende des Radlaufs kann man mechanisch etwas feilen. Wichtig aber auch hier natürlich, die Versiegelung gegen Korrosion (z.B.: mit BRUNOX Epoxy).


    PS: Finger weg von den so oft angepriesenen Federwegsbegrenzern, die man auf die Kolbenstange über eine vorgesehene Nut schieben kann. Diesen Unsinn hatte ich damals auch nur einmal ausprobiert. Bitte nicht nachmachen! ...der SWIFT fährt sich dann wie ein Flummiball auf der Hinterachse. :D


    Bei Fragen: fragen.


    Beste Grüße

    Fabian

    Ich benutze seit vielen Jahren die hochqualitativen Edelstahl-Flanschdichtungen aus deutscher Produktion von "HÖRR Edelstahlhandel e.K.", nachdem die originalen wie auch gängige Aftermarketdichtungen regelmäßig angefangen haben zu gammeln oder undicht zu werden.


    Für den SWIFT passt die folgende Dichtung:


    HÖRR Auspuff Flanschdichtung aus Edelstahl (lasergeschnitten)

    Nr. 10 | für Rohr 52-55 mm, 2 Loch, für M10x35mm, 22g

    Art.Nr.: 400.2835 | EAN: 4060774050010 | Preis: 8,09 EUR / Stk. | LINK zum Online-Shop oder über eBay


    Beste Grüße

    @ Freireiter

    SUZUKI SWIFT Sport (2022.06.14) (3)

    Auf meinem SWIFT Sport NZ habe ich die TOYO Proxes R888R XL in der Dimension 215x45 R17 problemlos beim TÜV eingetragen bekommen.

    Als Felgendimension sind 7,0x17 ET45 mit 5mm Spurplatten verbaut, was einer Gesamt-ET von 40 entspricht.

    Die Seriengröße wurde in der Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) ausgetragen und durch die neue Größe ersetzt.

    Die Tachoabgleichung (siehe Anhang) bei "RSC | RevolutionSportCar" ergab ein durchaus positives Ergebnis, da die Abweichung mit der neuen Reifengröße nun prozentual geringer ist, als mit der Serienbereifung.


    Bei Fragen: fragen.


    Beste Grüße

    Fabian

    [...] Allerdings ist die Halterung weit weg von der erwähnten Perfektion und ich könnte dir innerhalb einer Stunde eine bessere konstrutieren. [...]

    Genau das sind die Antworten wie ich sie von dir seit Beginn hier kenne...

    Dann mach es (s.o.) bitte, bevor du meine Konstruktion so herunterziehst und meinst, dass ich sowieso "0 Plan" von der Materie habe.

    "Sagen" kann man viel aber das Umsetzen ist eine gänzlich andere Sache. Im Gegensatz zu anderen, bin ich einer der wenigen, der hier wirklich Nägel mit Köpfen macht.

    Ich sagte es ja bereits: Für mich ist die Halterung perfekt. Wenn sie dir nicht gefällt heißt das noch lange nicht, dass sie qualitativ schlecht ist - Punkt!


    Beste Grüße

    Fabian

    Eben... und das ist doch genau der springende Punkt: "mir reichts völlig" . Jeder darf entscheiden was er tut! Dir hat ja auch keiner eine "Welle" gemacht, als es hieß, dass du den Feuerlöscher mit nur einer M6 -Schraube befestigt hast. Wer sich dagegen die Festigkeit einer M6 -Schraube von technischer Seite aus betrachtet, wird hier anders denken... Aber warum sollte man deine Freude dadurch bremsen? Dein Auto spricht da für sich...

    Ich setze meine Ziele stets hoch... d.h., mein Ziel ist immer die Perfektion. Ich erfreue mich daran, wenn ich eine Idee so umsetzen kann, wie ich sie mir vor meinem inneren Auge vorstelle. D.h.,die Optik, Funktionalität und Technik stehen dabei absolut im Vordergrund. Allerdings sollte man das auch respektieren und nicht alles was man "noch nicht in der Hand hatte" von Grund auf schlecht reden weil: "teuer".

    Wer sich mit einer einfachen und vor allem wesentlich günstigeren Lösung zufrieden gibt, darf und sollte sich genauso darüber erfreuen, wie derjenige, die sich aus so einem "Produkt" ein tagelanges Projekt zurechtlegt. Der eine mag es einfach, der andere liebt die Herausforderung.

    Aber auch in diesem Thread sieht man wieder, wie manche über den Ehrgeiz, die Individualität und das Abheben von der Masse denken.


    Beste Grüße

    Fabian

    @ Philix

    Ich gebe deiner Kritik schon Recht. Allerdings bedenke dabei einfach mal folgende Punkte:

    1.) Es muss keiner kaufen! Ich biete es lediglich an.

    2.) Ich bin keine Sozialstation. Preislich habe ich es so berechnet, dass Materialkosten und Zeitaufwand entschädigt werden.

    3.) Ich habe keine Abkantbank (bei der Materialstärke kostet diese ein Vermögen). Ich muss dies bei einer Firma in Auftrag geben, bei der ich auch das Material bestelle. Entsprechend hoch sind leider die Bearbeitungskosten, die die alleinigen Materialkosten um ca. 800% übersteigen.

    4.) Die Halterung habe ich entsprechend so konstruiert, dass sie an den Fahrzeuggegebenheiten abgestützt ist. D.h., sie liegt an ihrer Rückseite fest an aber ohne den Fahrzeugboden im Fußraum zu berühren. Die Halterung ist so fest angebracht, dass selbst der mit Gewalt nach vorne gestoßene Sitz, diese nicht bewegen lässt.

    5.) Nach mehr als 5.000 gefahrenen Kilometern kann ich ruhigen Gewissens behaupten, dass die Halterung den täglichen Anforderungen bedenkenlos Stand hält und dies auch auf der Nordschleife tut. Das Material (nicht einfach nur "Alu") ist von der Zusammensetzung entsprechend ausgewählt, dass eine Materialermüdung erst nach dem "Tod" des Fahrzeugs selbst eintritt.

    6.) Die Halterung an sich ist schwingungsfrei - das war die Voraussetzung und meine Prämisse an das Gesamtpaket "Feuerlöscherhalterung". Daher wird das Material nahezu nicht belastet (thermische Belastungen außen vor). Da würde ich mir eher um andere Bauteile im Fahrzeuginnenraum Gedanken machen, die deutlich mehr den mechanischen Belastungen ausgesetzt sind...

    Ich will nicht "überheblich" wirken, aber ich habe die Thematik "Technik" studiert und bilde mich selbst immer wieder fort, um für meinen Beruf wie auch meine Hobbys anderen voraus zu sein... Das was ich mache hat Hand und Fuß - es ist perfektioniert und mit großer Sorgfalt und Bedacht zusammengestellt. Sonst würde ich das ganz bestimmt nicht in mein Auto einbauen, mit dem ich täglich 110km fahre.


    Beste Grüße

    Fabian

    So, dann vergleiche einmal den Feuerlöscher von GLORIA mit den DMSB Anforderungen... und dies nicht nur mit dem Löschmittel. Das Ergebnis habe ich bereits erwähnt.

    Fakt ist:

    - Die Füllmenge ist nicht ausreichend

    - Der Druck des Löschmittels im Behälter (mindestens 8 Bar) ist nicht ausreichend

    - Die Anbringung / Montage ist durch das Sicherheitsspannband nicht konform

    Von daher ist das Löschmittel als Gesamtpaket betrachtet nicht zulässig.


    Beste Grüße

    Fabian

    [...] Die Halterung von Fabian ist unzulässig wenn du mit dem Gedanken spielst Motorsport betreiben zu wollen. [...]

    Sagte ich mit auch nur einem Wort, dass dieser Umbau für den Motorsport geeignet oder motorsportkonform ist? NEIN!

    Der Einsatzzweck dient ausschließlich dem alltäglichen Gebrauch - rein zu Sicherheitszwecken. Warum? Habe ich bereits beschrieben und muss ich nicht wiederholen.

    Wer hier im Forum betreibt mit dem SWIFT reinen Motorsport unter FIA Reglement? Wer hier im Forum hat einen Wagenpass? Wer fährt im SWIFT Cup? Hmmm... :/ *dochsoviele*

    Hauptsache wieder Senf abgelassen... :thumbdown:


    PS: Für den Motorsport wäre dieser Feuerlöscher sowieso unzulässig.


    Beste Grüße

    Fabian

    Klingt wie eine Blechdose auf LSD :D

    BTW: Komplette Titan-Abgasanlagen hören sich nahezu genau so "blechernd" an... weiß nicht, wer das toll findet... :|

    Das zeugt nur davon, dass die Materialstärke (dieser REMUS wie auch FSA AGA) vom Edelstahl hauchdünn ist...


    Beste Grüße

    Fabian

    Die Metallhalterungen wie von dir verlinkt können Geräusche verursachen... nur als Hinweis.

    Daher empfielt es sich, für den alltäglichen Gebrauch, die Kunststoffhalterungen von GLORIA zu nutzen.


    Beste Grüße

    Fabian

    Da gibt man Tipps und was bekommt man? "Dankbaren" Bullshit... ich bin raus. Da ist mir meine Zeit wirklich zu schade...

    Im Gegensatz zu manch anderen, mache ich mir Gedanken, wenn ich etwas "in die Hand nehme".

    In diesem Sinne: Viel Spaß dabei, weiterhin planlos an Sachen heran zu gehen... :D

    Beste Grüße

    Fabian

    Klar! Was glaubst du, warum nicht alle Felgen für den Wintersinatz geeignet sind? ;) ...schon mal Unterwanderungen bei Aluminium gesehen?

    Der Felgenrohling besteht aus Aluminium - egal ob Sommer- oder Winterfelge... Nur die Lackierung entscheidet letztendlich, ob die Felge auch den Zusatz "wintergeeignet" bekommt oder nicht. Das allein wird über die Schichtdicke des Lacks wie auch deren Elastizität bestimmt.

    Etwas vergleichbar mit dem gängigen Eloxieren und dem Hart-Eloxieren...

    Wer sich die Felgen für den Wintereinsatz neu lackieren lässt, sollte dies auch mit dem Lackierer absprechen. Denn Gerade für 280,- EUR kann man sich auch gleich neue Winterfelgen kaufen. :/


    Beste Grüße

    Fabian

    @ loesenein

    Ich hoffe, dass die Schichtstärke des Klarlacks - entsprechend dem Wintereinsatz - ausreichend stark gewählt worden ist!

    Ebenso sollte für die weiße Farbe ein Lack gewählt worden sein, der speziell für Winterfelgen entwickelt wurde und somit einen optimalen Kompromiss aus Schichtstärke und Elastizität bietet.

    Wenn nein, ist die schöne Optik schnell wieder futsch... ?(


    Beste Grüße

    Fabian

    Ich behaupte mal ganz frech: Wenn man die Lenksäule vom NZ in den MZ baut, funktioniert das schon... ist ganz sicherlich auch als "Plug & Play" in der heimischen Garage durchzuführen :D ...natürlich nicht!

    Nein Spaß bei Seite... Es besteht immerhin die Möglichkeit, die Lenksäule beim MZ zu kürzen - d.h. trennen und neu zusammenfügen... inwieweit das dann noch zulässig und wie sicher das ganze im neu-verschweißten Zustand ist, sei mal dahingestellt... Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

    Andere sind auch schon an diesem Problem "Platzmangel" (speziell für große Fahrer) angekommen. So kam es - und das haben wir hier auch bereits vor Jahren im Forum diskutiert - dass man bei eBay plötzlich auf ein Produkt gestoßen ist, dass den Seriensitz baulich weiter nach hinten versetzt hat. Das war mehr oder weniger eine Adapterplatte für die Laufschiene - speziell aber für den SUZUKI SX4 (Sitzkonsole aber baugleich mit dem SWIFT MZ) ... Allerdings ist das Lenkrad davon unangetastet geblieben. Ich werde das mal am Wochenende spaßeshalber aus meinem Archiv herauskramen...


    Beste Grüße

    Fabian

    @ Nachtfalke80

    Ich lasse dich in deinem wohl gehegten Glauben...

    Mir ist schlichtweg die Zeit zu schade, andauernd gegen eine Wand zu reden. V.a. dann, wenn man, anstatt fach- und sachlich zu bleiben, es inhaltlich nur noch auf die persönliche Ebene reduzieren kann. Das beweist alles...

    Daher gebe ich Dir im Rahmen deines letzten Satztes vollkommen Recht: Mich stört es absolut nicht, was du von dir gibst. 8)


    Beste Grüße

    Fabian

    Du sagst es. Auch bei diesen ECE-Gurten müssen die Seriensitze getauscht werden, da sie keine feste Gurtführung haben.

    "ECE Hinweis: Durch die Prüfung nach der europäischen Norm ECE-R 16.04 ist der Gurt allgemein als Sicherheitsgurt zugelassen. Der vorschriftsmäßige Einbau in dem jeweiligen Fahrzeug und in Verbindung mit dem jeweiligen Sitz ist davon unabhängig zusätzlich zu prüfen."

    Durch die variable / höhenverstellbare Kopfstütze ist der Einbau der ECE-Gurte nicht zulässig. Ähnliches Problem trat beim alten SWIFT Sport auf, da er ebenso keine Gurtführung hatte. Hier war zwar keine Kopfstütze vorhanden, sodass man die Gurte "um den Sitz legen musste" was genauso unzulässig war. Die Seriensitze durfte man ebenso nicht aufschneiden, um eine Gurtführung einzuarbeiten.

    Also merke: Andere Gurte setzen andere Sitze voraus. Der Umbau wird dich am Ende 1.000 bis 2.000 EUR (und mehr) inkl. TÜV kosten... Ich spreche da von meinem SX4 aus Erfahrung. Hier sind u.a. Rennsitze und Renngurte (jeweils ohne ECE) verbaut... Ein FIA -Gutachten für die Gurte hilft hier wenig, da wir im Bereich der StVO sind.


    Beste Grüße

    Fabian