Hubraumextention! 1.2l - 1,8l

  • Und da der Gesamteinbau (wohlgemerkt mit TÜV) etwas über 5k liegt....sry, aber das kann doch nix werden?
    Bei so einem Umbau dieser "Ausmaße" - ich meine wir sprechen hier von 1,2 auf 1,8 Liter Hubraum mit ner ordentlichen Portion Mehrbumms - da hat man i.d.R. noch nicht einmal richtig angefangen da sind 4k schon weg.

    Es wurde ja bereits angesprochen:
    Bremsanlage kommt noch hinzu, was ist mit der Antriebswelle?, Benzinpumpe?, Getriebe?, Kupplung?usw. etc. pp und bla bla
    Ich könnte mir sogar vorstellen (was sogar tatsächlich vorkommt) das der TÜV Prüfer bei der Aussage "Aus 1.2 mach 1.8" sogar ein Steifigkeitsgutachten der Karosserie verlangt!?

    Sinnvoll wäre es in Rahmen eines sauberen Tunings, erstmal den größtmöglichen Motor der eigenen Modellreihe zu verbauen (inkl. Komponenten wie Bremse,etc.)...auf den man dann später aufbaut.

  • Ich bin ja auch von 'nem 1.3er Baleno auf'n 2.4er Accord umgestiegen.
    Der Baleno musste gedreht werden, dann kam er auch gut weg. Aber mit Beladung kam gar nichts mehr.
    Das ist jetzt schon ein anderes Fahren, einfach mehr Kraftreserven von unten raus. Und zusätzlich kommt eben noch der schöne Drehzahlschub oben raus (+extra Druck ab 6000rpm durch i-vtec).

    Ist vielleicht auch für Asuka interessant: mit 1.8er fährt der Swift definitiv viel entspannter und kräftiger von unten raus. Hubraum ist einfach durch nichts zu ersetzen, das schafft auch ein Turbo nicht wirklich.

    Da bin ich fast deiner Meinung. Einem gut eingestellten Turbo widerspricht gar nichts! Jedoch ist ein Turbo ohne einen guten "Grundmotor" mit ausreichend Hubraum ect. letztendlich doch wieder sinnlos. Erst die Kombination aus beidem macht einen tollen Motor

    Aber grundsätzlich stimmt die Aussage, dass mehr Hubraum ein tausend mal besseres Fahrgefühl geben wird.

  • Also, von mir bekommst kein Mimini, denn das macht Baker von der Muppets-Show...

    Wie ich hier schon gelesen habe, muss ich dem zustimmen, das Tuning eigentlich nur Geld ausgeben ist. Aber ohne dem wären viele Menschen arbeitslos...

    Wenn du das machen willst, mach es. Aber so ein Auto kostet dauernd Geld. Damit meine ich nicht Tanken oder so, sondern du hast immer was. Also IMMER!!!

    2 Beispiele:

    Ford Escort Cosworth, der letzte gebaute Escort mit der Pizza-Theke hinten drauf. 14 (!) mal wurde in das Fahrzeug ein Wolf-Motor mit 360 PS eingebaut, alle Motoren waren nach kurzer Zeit schrott. Das zum Thema Fusseltuner. Dann ging der Wagen zum Suhe (der ist bekannt durch Traktor-Pulling) und bekam da aus seinem 220 PS Turbo Motor mit Allrad eine Maschine gebaut, die heute noch beeindruckt. Der komplette Umbau hat vor etwa 20 Jahren 40.000 DM gekostet, das Fahrzeug gab es Serie für so um die 36.000. Es wurde alles geändert, dicker Turbo, 2 LLK, elektronik, Düsen, alles. Resultat waren 550 PS auf Rolle. Das original Getrag Getriebe wurde gegen ein gerade verzahntes Teil getauscht und eine Kupplung aus dem Motorsport eingesetzt. Die Teile von Suhe halten, aber innerhalb eines Jahres wurden auf etwa 15.000 km normaler Fahrweise 8 Antriebswellen, 2 Bremsscheiben, sämtliche Gummilager der Aufhängung, sämtliche Kugelköpfe und noch etliches mehr getauscht. Das Problem war hier nicht die Leistung darzustellen, sondern die Leistung aus dem Antrieb zu den Rädern zu bringen. Am Ende wurde der Wagen in eine Garage gestellt und fristet dort bis Heute sein trauriges dasein.

    Mini Baujahr `76 mit Honda 1,6 Vtec Motor:
    Der Motor ist Serie mit 160 PS. Umbaukosten nur Teile ohne Motor etwa 4000 Euro. Raus kommt ein annähernd unbeherrschbares Renngerät mit unter 700 Kilo, welches auf der Nordschleife den einen oder anderen Audi in oberster Leistungsklasse reichlich alt aussehen lässt. Kann man ja mal auf Youtube nach Videos suchen, da gibts genug.
    Hier hast du wieder mit der Technik als solches keine Probleme, aber mit dem Rest. Antriebswellen, Gelenke, Risse in der Karosserie und Hilfsrahme und so weiter und so fort. 10 Stunden fahren bedeuten 2 Stunden Arbeiten am Auto.

    Was ich dir damit sagen will, die Substanz des Swifts ist dafür nicht gebaut, denn ich denke das wir schon von bis zu 200 PS bei einem gut gemachten Motor reden. Deine ganze Aufhängung geht in den Sack, deine Karosserie ermüdet und reisst am Dom und wichtigen Knotenblechen und abgesehen davon verabschiede dich schon mal von deiner Schaltbox. Die schafft das nicht. Kupplung brauchst eh ne neue, die wird dir keine 1000 km halten. Bremsen werden dir auch ziemlich schnell kaputt gehen und im grossen und ganzen wirst du nicht viel Freude daran haben. Das Fahrwerk, egal was du da an Federn oder Dämpfer einsetzt, ist gnadenlos überfordert.

    Überleg mal, warum ein Subaru Impreza WRX STI direkt von Prodrive 300.000 Euro kostet. Da wird alles überarbeitet, es werden Bleche eingeschweisst und es wird alles auf den Motorsport ausgelegt. Nicht auf die Leistung, denn in der Rallye sind "nur" 330 PS zugelassen. Also Serie.

    Überleg es dir wirklich gut, denn mit den 4000 Euro hast du zwar nen heissen Motor, aber die Hülle ist noch gut 15.000 Euro davon entfernt, den Motor überhaupt in der Verankerung halten zu können. Wenn dein Tuner ehrlich wäre, hätte er es dir auch gesagt. Und mit ner Domstrebe ist das sicher nicht getan.
    Wenn du das alles nicht glaubst, schau dir nen S6 und nen ABT RS6 an oder nen M3 und nen Alpine M3.

    Jeder Tag ist ein neuer Anfang. Jede Nacht eine neue Versuchung...

  • gut das du das einsiehst. überleg mal warum selbst so gurken wie der lupo für den cup fast das dreifache des ladenpreises kosten und gerade mal ne hand voll mehr-ps haben...

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  • An der Ampel werde ich auch mit 1,8l Maschine gerne verlieren :P Aber dafür ist halt der Swift nicht gemacht ;) Er geht zwar sehr gut mitlerweile, aber es ist und bleibt eben eine 1.2 L Maschine.

    Ich lege atm mehr wert auf das was wirklich Sichtbar ist. Ein paar mehr PS kann man nicht sehen / spüren. Aber ein übertrieben krass lautes Motorgeräusch schon :D

    Edit: Ich weis zwar nicht warum die Carbon Box plötzlich sooo laut ist, aber das findet sich schon noch raus :D

  • Zitat

    Das wäre der M16A, und den bekommst du auch nicht ohne Probleme gegen nen kleineren Motor tauschen....

    Das das mit Herausforderungen verbunden ist, bestreitet auch keiner. Macht aber in meinen Augen am meisten Sinn.
    Natürlich kann man sagen "Na, dann hätt ich mir auch gleich nen Sport kaufen können"...vollkommen richtig, aber dann hätte man sich aufgrund des "Mehrleistungsbedarfes" auch gleich nen Audi S3 kaufen können.
    Bei Tuning wird da nie wirklich ein Schuh draus ;)

    Schaut man sich in anderen Foren um, gibt es dort deutlich mehr Leute die sowas auch wirklich durchziehen (z.B. Toyota Celica bis Baujahr 2005, VW Golf 1 - X Foren,...)
    Die Projekte ziehen sich da mindestens 1 Jahr hin, meist sogar bis zu 3(!) Jahre bis der Wagen fertig ist. Und da wird nicht der kleinere Block aufgebohrt sondern Nägel mit Köpfen gemacht.
    Und egal wen du fragst oder wie man es dort dann liest....keiner würde es jemals wieder machen.

    Jedes Projekt, egal ob exzessives Saugertuning, MotorSwap oder Turboumbau kostet Zeit, Geld und vor allem jede Menge Nerven.
    Ebenfalls sollte man sich in der Zeit nen Zweitwagen zulegen und ne dicke Brieftasche bereithalten.

  • tuning ist ja soweit schon okay, aber irgentwann kommt der punkt, wo der aufwand in keinem verhältnis zu der mehrleistung steht bzw zu der investition. klar kannst du auch nen 1.8er rein schmeissen, alles kein ding. nur ist das ganze drum herum einfach zu krass. wie gesagt, es ist in solch einem fall nicht mehr damit getan, ein bisschen bessere bremsen und ein besseres fahrwerk zu haben. hier muss man alles, also absolut alles was das motorsportherz höher schlagen lässt, beachten. und die liste ist sehr sehr lang...

    Jeder Tag ist ein neuer Anfang. Jede Nacht eine neue Versuchung...

  • Und jeder Umbau mir einem Hayabusamotor ist trotzdem wieder schneller. Bringts also so oder so nicht.