Hoher Verbrauch, zu viel Einspritzung!!!

  • Hallo!
    1.3gl Bj.95
    Habe hier bereits schon gepostet(ruckeln im kalten Zustand)und komme hoffentlich dem Problem ein wenig näher!
    Also war in der Suzi werkstatt und da haben die nichts finden können, aber bei der Abgasuntersuchung wurde folgendes festgestellt: Co2 um 2,.. Lambda bei 0.94 und unverbranntes Benzin bei 500(sollte wohl im 2stelligen bereich liegen.
    Nun meinte der Meista, dass der Motor wohl langsam seinen Geist aufgäbe!
    Also ehrlich gesagt glaub ich das nicht weil erst 115tkm und scheckheft.
    Also was könnte es eurer Meinung nach sein???

    Habe mir irgendwie gedacht, das es mit der Einspritzung zusammenhängt(wird halt zu viel eingespritzt, verbrauch8,5l).
    Was kann denn da Kaputt gehen?Wie kann man das messen?
    Danke an die Experten!!!

  • klauschen


    also meiner hat jetz 192000km weg, das als gti. denk mal das da der motor nich gleich bei 115t.km die hufe hoch reisst. wie fährst du denn? zügig oder normal? im winter können 8,5l mal vorkommen. muss sagen mein alter gs den jetz ne freundin fährt der ruckelt auch im kalten zustand und läuft nur auf 2 töppen. geht dann aber wider wenn er warm ist. verbrauch 7-8l


    mfg dax one


    :teufel:
    --
    **der is nich schnell genug, noch nich**

  • moin klauschen,

    hilft dir vielleicht nicht wirklich weiter .... aber ich fahre nun den zweiten swift 1,3 GS ... und beide litten unter dem gleichen symptom ... bei kaltem wetter leichtes ruckeln ... mein erster machte das mit einem kilometerstand von 55.000 ... den habe ich mit 90.000 verkauft ... also kann ich die aussage des kfz-meisters so nicht nachvollziehen ... wobei der begriff "langsam"ja dehnbar ist ...
    mein jetziger macht das auch ... so die ersten 3 km ... kilometerstand 58.000 .... nachdem ich die kontakte regelmäßig mit kontaktspray einsprühe, ist es bereits besser geworden ... aber auch nicht ganz verschwunden ... schau mal nach, ob eventuell deine kontakte feucht / korridiert sind ...

    BlueLiner - 93er GS Cabrio:dance1:

  • Wie gesagt das Ruckeln ist ne 1.3er Krankheit und man bekommt es eigentlich nicht weg. Ich arbeite ja bei Suzuki, aber ne komplette Lösung für das Problem gibts da nicht.
    Man kann nur die Symptome lindern (klingt ja wie beim Arzt ;D)

    mfg Swiftino

  • Ok!
    Aber die Abgaswerte und der Verbrauch!?Also als ich ihn kaufte, mit 100tkm, da hat er 5-6l verbraucht. Schon ein leichter Unterschied.
    Also normal kann das ja nicht sein(bekomm ja so auch keine asu).
    Gemessen wurde als er warm war!(logisch)

  • Vielleicht solltest Du mal in ´ne Werkstatt gehen die sich auskennt, die Aussage "dass der Motor wohl langsam seinen Geist aufgäbe" disqualifiziert Deine aktuelle Werkstatt IMHO! :(
    --
    Grußsz, @rne

  • Hallo !

    Ich hatte bis vor kurzem auch einen extrem schlechten Kaltlauf . Im Sommer (über 10Grad morgens) , kein Problem . Drunter würde mein 1.3 Sedan zur zickigen Diva , der Vergleich mit dem Traktor ist mir auch das eine oder andere Mal gekommen ......

    Ich habe dann auf Anraten eines Forumsmitgliedes des EGR(AGR?)-Ventil ausgetauscht und er läuft seither seidenweich - verhältnismäßig :) - und braucht etwa nen halben Liter weniger (ca. 6.5-7 im Moment) und läuft ne Ecke schneller .

    Hab keinen Große Ahnung von Motoren aber der Mechaniker aus der Suzi-Werkstatt meines Vertrauens (man denke sich seinen Teil ;) hat gesagt , das mit eine kaputten EGR-Ventil auch schlechte Abgaswerte rauskommen , da dieses Ventil auch dazu da ist , die Abgasnormen einzuhalten . Allerdings keine Garantie auf Richtigkeit , die können mir viel erzählen ....

    MfG Florian

  • Hallo !

    Ein schwarzer Kasten ist das bei mir nicht . Dieses Ventil sitzt direkt am Motorblock , hat seitlich einen kleinen Pilzkopf und es gehen 2 Schläuche raus . Ich schaue morgen mal bei Tageslicht nach und gebe eine genauere Beschreibung , aus dem Gedächtnis heraus wird das nix :) . Hab von Motorentechnik fast keine Ahnung , sorry.

    Als ich das Teil abhatte (War nur mit 2 6-Kant Schrauben befestigt) war das Teil TOTAL verstopft mit einem rußähnlichem Zeug . Nachdem ich das weg hatte , hat der Mechaniker das Ventil geprüft (wie weiß ich nicht) und festgestellt , das es auch noch kaputt ist - es war immer (fast) zu ! Nach dem Austausch (dem Board sei Dank!) läuft es jetzt wunderbar .

    Ich könnte zwar noch 30PS mehr vertragen - wer nicht ? - aber ansonsten ein tolles Auto .

    MfG Florian

    PS : Nur eine Vermutung aber mich hats um die 20€ gekostet und es hat geholfen !

    PPS : Copy´n´Paste ...

    Das Ventil ist nicht schwer zu finden . Es liegt (wenn man von vorne auf den Motor schaut) rechts vom Motorblock und ist direkt an ihm befestigt . Ist aus dem gleichen Material wie der Motorblock und es führen zwei Schläuche weg (ein größerer und ein dünner) zu einem runden Bauteil , wo etwas wie "Sens...." draufsteht und das direkt darüber ist .

  • Habe jetzt auch feststellen können, das er bei niedrigen drehzahlen ruckelt, auch wenn er warm ist.
    Gibt euch das weitere Hinweise?
    Wie kann es denn sein, das er zu viel einspritzt?
    mfg

  • Zitat


    Original von swiftino:
    Schonmal Zündeinstellung überprüft?


    mfg Swiftino

    Ich würd´ vorher das EGR-Vetnil prüfen, Symptome passen doch so weit dazu, afaik!


    --
    Grußsz, @rne

  • Nach wie vor doll finde ich ja dass Deine Werkstatt da nicht drauf kommt, da das so ziemlich der Klassiker beim Swift ist! ;)

    Verdreckt war´s EGR-Ventil jetzt auch nicht?

    Wie war das jetzt mit der Funktionsprüfung? Im Normalzustand muss es doch geschlossen, sein, oder? Hilf mal, swiftino! ;)
    --
    Grußsz, @rne

  • Ok,
    Hier kommt eine ungefähre Beschreibung wie die Abgasrückführung funktionieren könnte (ich hatte einmal alle relevanten Teile - von einem GS - dazu ausgebaut, und mir damals dazu was überlegt:

    Die Abgasrückführung wird über 3 Teile gesteuert

    1. das Rückführventil selbst, welches am Ansaugkrümmer festgeschraubt ist
    2. eine Art Rückkopplungsventil, das über dem Ventil (1) sitzt,
    3. einem elektischen Ventil, das den Unterdruckschlauch von der Einspritzanlage her kommend durchschaltet.

    ad 1: Das Rückführventil hat am Flansch zwei Bohrungen. Über die 1. Bohrung (fragt mich jetzt nicht genau welche) kommt das Abgas (ich vermute über einen Kanal im Zylinderkopf) mit dem entsprechenden Abgasdruck an - darum ist diese Öffnung auch schön dreckig ;). Saugt man an dem (dünnen) Schlauch welcher zu der Membrandose führt, so macht das Ventil auf, und das Abgas kommt bei Flanschbohrung 2 heraus, und wird dem Benzingemisch beigefügt. Gleichzeitig kommt das Abgas an dem 2. dickeren Schlauch heraus.
    Dieser Schlauch ist eine Art Regelleitung für 2 ('Rückkopplungsventil'). Wir kommen dazu später.
    Man kann das Ventil jetzt prüfen, in dem man bei der Abgasbohrung hineinbläst - es muß dicht sein. Saugt man an dem dünnen Schlauch und bläst jetzt an der Flanschbohrung für Abgas hinein ( hehe, wie macht man das bloß - vielleicht mit einer Einwegspritzte am dünnen Schlauch und Spritze aufgezogen ?) , so läßt das Ventil durch.

    ad 2. Die 'Rückkoppeldose' hat oben zwei dünne Schläuche. Einer kommt vom Schaltventil, und einer geht zum Rückführventil. Es regliert den Unterdruck vom Schaltventil (dazu später) mit Hilfe
    der Regelleitung vom Rückführventil - das ist der dicke Schlauch vom Rückführventil der unten an der Rückkoppeldose dran ist.
    Dose kann man wie folgt testen: einfach an einem der dünnen Schläuche saugen. Es muß durchlassen. Legt man dicken Schlauch Druck an (z.b. mit einer Einwegspritzte) so muß es beim Saugen am dünnen Schlauch 'fast' dicht machen. 'Fast' deswegen, weil es in der Rückkoppeldose eine kleine Hilfsöffnung gibt, die noch etwas Luft durchläßt .

    ad 3. Das elektische Schaltventil hat einen dünnen Schlauch von der Einspritzanlage kommend, und einen der zum Rückkoppelventil führt. Außerdem hat es unten einen 'Freiluftausgang', an welchem ein kleiner zylindrischer Luftfilter sitzt. Wenn man an dem Schlauch saugt, der von der Einspritzanlage kommt, so muß es im nicht geschaltetem Zustand dicht sein. Saugt man an dem Schlauch, der zur Rückkoppeldose geht, so zieht man über den Freiluftausgang Luft.
    Schaltet man das Ventil durch (z.B. mittels Krokoklemmen an die Batterie) und saugt an dem Schlauch zur Rückkoppeldose, so zieht man Luft über den Schlauch der zur Einspritzanlage geht.

    Wie spielt das Zeug jetzt zusammen:
    Im Betrieb (die genaueren Zustände weiß ich nicht) liegt am dünnen Schlauch (von der Einspritzanl. kommend) des Schaltentils Unterdruck an. Schaltet dieses durch, so ist im dünnen Schlauch zur Rückkoppeldose ebenfalls Unterdruck. Dieses ist im Normalzustand 'leitend' und der Unterdruck geht zum Rückführventil. Diese macht jetzt auf. Damit kommt Abgas zum Gemisch. Gleichzeitig kommt aber auch Abgasdruck über die Rückkoppelleitung zum Rückkoppelventil. Dieses macht zu, und der Unterdruck im dünnen Schlauch (vom Rückkoppelventil zum
    Rückführventil) wird ausgeglichen (aha, deswegen die kleine Hilfsöffnung im Rückkoppelventil !). Damit schließ jetzt wieder das Rückführventil, kein Abgas mehr zum Benzingemisch, aber auch kein Druck mehr an der Rückkoppelleitung -> d.h. die Rückkoppeldose macht wieder auf und der Unterdruck öffnet wieder das Rückführventil . Damit beginnt das Spiel wieder von Vorne - Ich glaub das nennt man Regelkreis ;)
    Ich denke das ganze hat den Sinn, damit man nicht brutal viel Abgas ins Gemisch bekommt.

    Schließt jetzt das Schaltventil (keine Spannung), so wird aus der Sicht des Rückkoppelventils auf den 'Frischluftaugang' des Schaltventils umgeschalten. Damit wird Unterduck ausgeglichen, und der ganze Regelkreis stillgelegt d.h. keine Abgasrückführung.

    Also nicht nur das Rückführventil checken, sondern auch den Rest davor ;)

    Wie gesag, ich denke, daß es so funktioniert (hab leider keine Literatur dafür). Wenn jemand aber weiß, wann die Abgasrückführung aktiviert wird (Drehzahl, Lastzustand, usw),
    so möge er/sie dies bitte kundtun.

    PS: Achja, ich hatte noch vergessen zu sagen warum ich mich damit beschäftigt habe: Es hatte bei meinem Rückführventil ziemlich HEFTIG aus der Rückkoppelleitung rausgeblasen (Grund: der KAT war zerbröselt, und hatte den Auspuff TOTAL zugemacht.
    Die Rückkoppelleitung war der einzige mögliche Ausweg für die Abgase...)