Also, damit man sich hier noch mehr über Sinn und Unsinn der Lackvergewaltigung ausleben kann:
Ich lasse unseren Swift so im Schnitt alle 2 Wochen, je nach Bedarf und wie oft man im Acker (zum Pferd) war, bei Mr.Wash für 25 Euronen innen und aussen reinigen. Das Ergebnis ist gut, Kleinigkeiten mache ich dann mit einem Microfasertuch selber weg.
Aber, ein Kumpel ist Fahrzeugaufbereiter, der hat so ziemlich alles was Rang und Namen hat schon aufbereitet. Er hat den sehr empfindlichen roten Lack vor etwa 6 Wochen aufbereitet und versiegelt. Einen Kratzer in der Oberfläche habe ich seitdem. Der ist im Kofferraumdeckel und wenn ich den erwische, gibts Ärger. Vorne herum habe ich im Lack Einschusslöcher, welche man einfach nicht vermeiden kann.
VVor Jahren hatte ich einen Isuzu Pickup in dunkelblau. Der sah erst so richtig gut aus, wenn die Karre dreckig war. Der wurde auch mal professionell poliert usw, das einzige was man dann noch gesehen hat, waren die etwas zu schmalen Feldwege, die an der Seite die eine oder andere Kampfspur hinterlassen haben.
Beim Swift seh ich es so, in erster linie ist es ein Auto, welches es zu tausenden auf der Strasse gibt. Da es sogar benutzt wird, denke ich, das einige leichte Veränderungen durch Umwelteinflüsse hinzunehmen sind. Man kann jetzt exsessiv dagegen was tun, welches aber in keinem Verhältnis zum Nutzen steht oder man lernt zu akzeptieren, das der Lack einem Verschleiss unterliegt.
Die beste Möglichkeit, das Auto dauerhaft zu schützen, ist eine Garage mit schön kontrolliertem Klima und Luftfeuchte oder, wenn man das Auto auch als "Daily-Driver" nutzt, komplett zu bekleben. Alles andere ist verhältnismässig zu viel Arbeit und kosten, welche in keiner Relation zum Wert und Werterhalt stehen.
Aber ich sag es immer wieder, des Menschen wille ist sein Himmelreich. Somit soll jeder es so machen, wie er es am besten für sein TöffTöff empfindet.