Beiträge von -Hutfahrer-

    Knapp 10 l kommen mir für das Fahrzeug ziemlich viel vor. Ich fuhr 2,5 Jahre den Vorgänger Ignis-FH mit dem 83 PSer. Im Schnitt waren knapp unter bis etwas über 7 l üblich, wobei meine Fahrten zur Arbeit und nachhause aus je etwa einem Drittel Landstraße (erlaubt 50 bis höchstens 70 km/h), einem Drittel Autobahn (erlaubt höchstens 80 km/h) und einem Drittel Stadtverkehr (erlaubt 30 oder 50 km/h) bestanden. Bei vielen Staus ging der Verbrauch auf 8 bis 9 l hoch. Unter dem Strich für ein so leichtes Auto und einen Brot- und Butter-Motor sicherlich kein unbedingt geringer Verbrauch.

    Wenn deine Fahrten auch häufig aus Kurzstrecken, Staus und ähnlichem bestehen, dann hätte ich ähnliche Werte erwartet. Warum der modernisierte M13A-Motor allerdings noch deutlich mehr Durst hat, das kann ich dir nicht erklären. Der Ignis MH ist etwas länger und daher auch ein wenig schwerer, so viel sollte das dann aber auch nicht ausmachen.

    Ballistol verharzt, zudem sind die Schmiereigenschaften eher bescheiden. Für Schlösser wäre ein Feinmechaniköl oder Schlossöl die bessere Wahl.

    Hat dein Lada an der Heckklappe den Schließzylinder noch in dem Druckknopf zum Öffnen der Klappe oder haben die Russen das inzwischen anders designt? Falls es so wie beschrieben ist, dann besorge dir ein Gummikäppchen zum Aufstecken auf diesen Knopf. Das hält dir Feuchtigkeit und Dreck vom Schloss fern.

    Es ist mit Sicherheit der Schlauch in der Durchführung zur Heckklappe gebrochen. Leider scheint Suzuki da noch immer einen zu steifen Schlauch einzubauen. Unter Einwirkung des als Frostschutz enthaltenen Alkohols härtet der aus und bricht dann bei kühleren Temperaturen.

    Innenverkleidung hinten dort ausbauen, an der der Schlauch durch die Kabeldurchführung von der Karosserie zur Heckklappe geht. Irgendwo muss es innen eine Koppelstelle (Steckverbindung) geben, wenn nicht, dann ist sie nachzurüsten. Steckverbinder kann man aus dem Aquariumsbedarf nehmen, Schlauch mit passendem Durchmesser auch. Wie gut man dann innerhalb der Heckklappe bis zur Scheibenwaschdüse kommt, das kann ich dir bei dem Fahrzeugtyp nicht sagen. Um welches Fahrzeug geht es überhaupt?

    Beim 2003er Ignis FH musste ich den Schlauch zur Waschdüse und den gesamten Heckklappen-Kabelbaum erneuern. Es gab/gibt nichts fertiges.

    Mein MZ hat vor ca. 1 Jahr auch eine neue Batterie benötigt. Die Werks-Varta war einerseits nicht übertrieben dimensioniert, andererseits zeigte sie erste Schwächen. Der Ersatzkauf wurde nach höchstmöglichem (angegebenen) Startstrom ausgewählt. Am Batterietester war der im Neuzustand leicht über dem Labelaufdruck. Es wurde aber ein normaler Bleisäuerling eingebaut.

    Die DAB-Scheibenklebeantenne exakt nach der Einbauanleitung anbringen. Abweichungen davon verschlechtern die Empfangsleistung. Falls die Frontscheibe einen Tönungsstreifen hat, dann klebe die Antenne bitte nicht darauf, auch wenn das optisch vielleicht schöner aussieht. Oftmals ist der Tönungsstreifen (im Glas) eine metallische Beschichtung. Selbst nachträglich verklebte Folienstreifen können metallisch beschichtet sein. Beides würde die Empfangsleistungen ebenfalls verschlechtern.

    Das Antennenkabel zudem möglichst nicht auf anderen Kabeln verlegen, eher einzeln flach auf die Karosserie kleben.

    Die Batterie muss m. E. zum Antenneneinbau nicht abgeklemmt werden, warum?

    [...] Wenn ein Fahrzeug aus den o.g. Grund nicht anspringen will, kann es helfen, das Gaspedal Voll durchgetreten zu halten

    , bis der Motor anspringt. Anschliessend , wenn er angesprungen ist, natürlich NICHT weiter Vollgas geben und den Motor in hohen Drehzahlen laufen zu lassen. Das tut der Maschine nicht sehr gut! [...]

    Genau das meinte ich. Nur für den Startvorgang. Ist der Motor dann zu sich gekommen, dann kann die Motorsteuerung das Ding allein am Leben halten. Alternativ kann man natürlich auch 5 - 15 min warten und hoffen, dass das an den Zündkerzen kondensierte Benzin verflogen ist. Meist will man aber losfahren, wenn man schon in der Kiste sitzt und der Motor lustlos orgelt, oder?!

    Kalt rasseln die M16A alle etwas im Ventiltrieb. Lass das Ding einfach eine Minute laufen, bevor du losfährst.

    Im Fahrbetrieb sollte betriebswarm nichts zu hören sein.

    Leises Tickern im offenen Motorraum kommt von den elektrisch betätigten Einspritzventilen.

    Das ist mir von meinem M16A nicht unbekannt. Der wird nach dem Kaltstart extrem angefettet. Das riecht man auch am Abgas. Wer nur aus der Garage fährt und den Motor sofort wieder abstellt, der wird ihn danach auch nur noch unwillig wieder an kriegen. Im Idealfall vermeidet man sowas.

    Ansonsten wurde die Abhilfe schon beschrieben, wenn der Motor nicht sofort anspingt. Dann erstmal kein weiteres Orgeln - kurze Pause!

    Dann erstmal nur Zündung einschalten, jedoch noch nicht starten. Danach Gaspedal ganz treten und den Motor danach anlassen. Das braucht gewöhnlich seine 5 Sekunden, so lange soll der Anlasser einfach weiter leiern. Wenn er tatsächlich an geht, dann das Gaspedal los lassen und den Anlasser ausruhen lassen. Keine Angst, es geht dabei nichts kaputt. Bei Bedenken/Bauchschmerzen vermeidet man das Laufenlassen für weniger als 5 Minuten generell.