Beiträge von Chris_SJ

    @ TheFurious: natürlich 2300W, keine 2300kW. Ich bins von der Arbeit her gewohnt, mit den MW um mich zu schmeißen ;)

    Daß Pippen den Unterschied zwischen Leitungsschutz und Personenschutz kennt, habe ich vorausgesetzt.

    Grundsätzlich reicht normal das was der Vermieter installiert hat, wenn es einigermaßen zeitgemäß ist.

    Bezüglich \"Überlastung\" hilft Dir aber nur eine kleinere Sicherung - wie vorher erwähnt - die Dir vor der des Vermieters abschaltet. Und die reduziert wiederum die dauerhafte Leistung, die Du umsetzen kannst.

    Die Charakteristik des LS (=LEITUNGSSchutzschalters) entscheidet dabei darüber, wie lange die Sicherung bei thermischer Überlast noch drinbleibt, bzw. welche Einschaltströme die magnetische Auslösung noch toleriert.

    Folgende Szenarien sind denkbar:

    Szenario 1: Du machst nichts und die 16A des Vermieters reichen für Deinen Dauerbetrieb aus, zudem ist der Anlaufstrom des Kompressors ausreichend klein, damit es den - vermutlich B oder L - Automaten nicht stört.
    Szenario 2: wie 1, nur beim Einschalten des Kompressors fliegt Dir die Sicherung des Vermieters raus. Abhilfe: unabgewickelte Kabeltrommel dazwischen, aber Warnung: die kann heiß werden und verkleben! Das ist nur eine Notlösung! Hier sollte die Sicherung des Vermieters auf eine C16 oder K16 umgerüstet werden. Aber Achtung! Ein C- oder K-Automat ist zwar bei der magnetischen Auslösung träger, dafür läßt er weniger thermische Überlast zu!
    Szenario 3: Du baust einen C10 oder K10-Automaten dazwischen und der Kompressor läuft ohne Probleme an und Du kannst auch ohne Probleme arbeiten.
    Szenario 4: Wie 3, nur ach einiger Zeit fliegt Dir aber Deine Sicherung wegen thermischer Überlast raus.

    Es wird sich letztendlich in der Praxis zeigen, was funktioniert. Und das hängt davon ab, was an dem Stromkreis für wie lange angeschlossen ist und wie sich der Kompressor macht.

    Der FI ist - wie ich ebenfalls schrieb - nur für Dich. Dem Kompressor ist das wurscht. Für die Dimensionierung gilt ebenfalls das geschriebene. Der FI muß nur mindestens den Nennstrom abkönnen, wie auch der Stromkreis abgesichert ist. Also kein 16A-Nennstrom-FI bei einem 25A-Leitungsschutzschalter!

    Der FI sollte eigentlich Jahr und Tag drinnenbleiben. Fliegt der öfter raus, dann stimmt eh was nicht.

    Ja, Du verstehst das richtig. Bei 16A Vermieter und 16A Du und großen Strömen, wie bei denen des Kompressors, kann das reine Glückssache sein.

    Ein Leitungsschutzschalter löst entweder bei 1. Überlast (thermischer Auslöser) oder 2. \"Kurzschluß\" (magnetischer Auslöser) aus. Dem stört \"Überspannung\" nicht im geringsten, wenn kein so hoher Strom damit einhergeht, daß er die Auslöseschwelle überschritten hat. Und 20m Leitung dazwischen sind denen auch wurscht.

    Zu. 1. Bei 10A kannst Du Dauerhaft 2300kW betreiben, bei 16A sind des theoretische 3680kW. Die Sicherung fliegt aber nicht sofort raus, wenn Du bei einem 10A-Automaten 11 oder auch 15A drüberjagst. Aber je höher Du denn Nennstrom überschreitest, desto schneller schaltet die Sicherung ab. Bei 11A und 10A-Sicherung kannst Du also durchaus eine Stunde lang diesen Strom fließen lassen ohne das was passiert.

    Zu 2. Der magnetische Auslöser löst bei \"Kurzschluß\" aus bzw. hohen Strömen, die ein mehrfaches des Nennstrom betragen. Diese Strömen treten bei Motoren z.B. in der Einschaltphase auf. Und da kann die Chrakteristik (B,C,K ...) schon einiges entscheiden, ob die Sicherung drinbleibt oder nicht. Teure Geräte haben übrigens oft einen Einschaltstrombegrenzer.

    Zum FI noch mal:

    300er, 500er, 30er etc. sind mA-Angaben des Nennauslösestroms. Ich würde grundsätzlich immer einen 30er mA nehmen. Wenn er allerdings auch einen 30er drin hat, dann wirds schwierig.

    Vermieter / Mieter
    500/300 => knapp und nicht Stand der Technik
    500/100 => dito
    300/300 => dito
    300/100 => dito

    500/30 => ok
    300/30 => ok
    100/30 => knapp, aber ok

    30/30 => nur, wenn er einen selektiven FI hat

    Trotz Abstand hat man aber keine Gewähr, daß nicht doch der des Vermieters zuerst rausspringt, wenn der Fehlerstrom entsprechend groß und sein FI schneller ist - aber das ist unwahrscheinlich.

    Im Prinzip ja, aber:

    1. Sicherung / Leitungsschutzschalter

    Wenn die Leitung mit 16A vermieterseitig abgesichert ist und Du auch danach noch mal mit 16A absicherst, dann kanns aufgrund der Abschaltcharakteristik gut sein, daß seine vor Deiner raussspringt. Als Faustformel für hintereinandergeschaltete Leitungsschutzschalter sagt man zwei Sicherungsgrößen darunter, damit die, die am nächsten zum Gerät ist, als erste auslöst. Das wären in Deinem Fall 10 Ampere (16A/13A/10A). Das wäre, insbesondere was den Einschaltstrom und Dauerbetrieb des Kompressors betrifft, viel zu knapp bzw wenig. Dann evt. mit C- oder K-Auslösecharakterstik, keine B. Aber ob das auf Dauer zufriedenstellend ist, kann man vorher nicht sagen. Wird sich zeigen.

    2. FI

    Sollte die Verkabelung auf einigermaßen aktuellem Stand sein und ein Fehlerstromschutzschalter verbaut sein, wovon ich ausgehe, ist die Hintereinanderschaltung grundsätzlich nicht empfehlenswert. Gerade bei gleichen Auslöseströmen springt da munter mal der ein, mal der andere im Fehlerfall raus. Sollten wirklich zwei hintereinandergeschaltet sein, dann müßte der vom Vermieter ein \"selektiver\" Fehlerstromschutzschalter sein, was aber sicherlich nicht der Fall ist.
    Wenn der natürlich nur einen 300er oder 500er FI verbaut hat und Du mit einem 30er daherkommst, dann sollte es auch gehen. Einen 10er brauchst übrigens nicht verbauen. Da kommst mit dem Wiedereinschalten nicht nach.

    Keine Ursache.

    Auf Amazon findet sich nur der lapidare Hinweis

    Zitat

    Anschluß an 230 Volt / 50Hz 16A

    .

    Das läßt erst einmal auf eine normale Schukodose schließen, sagt aber nicht, daß es nicht auch eine CEE-Steckdose (blau) ist. In der Regel wird da aber drauf hingewiesen. Aber wie gesagt, ruf mal an und erkundige Dich lieber. Der eine schreibt so, der andere kopiert so und geliefert wird dann doch was ganz anderes ...

    Langsam wirds Zeit fürs Bett ... 8|

    Die Angabe \"Phasenwender\" macht bei einem 230V-Motor natürlich keinen Sinn. Sieht für mich nach klassischem Copy-Paste-Fehler aus, wenn ich die Angabe mit anderen Websites vergleiche.

    Sieht so aus, als hätte das Ding in der 230V-Ausführung einen normalen Stecker für die Schukodose, ich wage zu bezweifeln, daß die einen blauen CEE-Stecker verbaut haben. Anrufen bei dem Verein!

    Edit: Jo, Steckdose ist normal 230V/16A. CEE blau für Spannungen von 200-250V nach IEC 60309.

    Edit 2: Sollte der aber wirklich CEE blau haben, dann hilft Dir die Nr. 130491028265 in der Bucht.

    Grundsätzlich nicht zu empfehlen, aber wenns unbedingt sein muß, dann hilft Dir eine Steinmetzschaltung weiter.

    Die mußt Dir halt selbst zusammenbauen bzw. bauen lassen, wenn Du es mit dem Strom nicht so hast.

    Nachtrag: das habe ich in der Eile überlesen. Der Kompressor hat natürlich einen FÜNFPOLIGEN CEE-Stecker (rot) und einen dreiphasigen Drehstrommotor (davon bin ich ausgegangen) , nicht wie von Dir angenommen, einen dreipoligen blauen Stecker.

    Aber leistungsmäßig wird da nicht viel kommen ;)

    In Anbetracht der Tatsache, daß das \"Gerät\" von China (gemäß Impressum) nach D verschickt wird, kommen da noch mal Zoll und Einfuhrumsatzsteuer zum Kaufpreis und den nicht unerheblichen Versandkosten dazu.

    Und schon ist das \"Car GPS Navigation System\" zwar nach wie vor \"billig\", aber alles andere als günstig. Finger weg!

    Du bringst es auf den Punkt: illegal ist es nicht, gibt ja auch serienmäßige Turbos.

    Der Knackpunkt ist der TÜV, wobei es in der Regel nicht an den heutigen Bremsanlagen, insbesondere nicht an diversen verstärkten zum Nachrüsten, scheitert, sondern an so Fragen, wie sich denn das Abgasverhalten verhält. Und das läßt sich ohne aufwendige, teure Gutachten nicht beurteilen.

    Und selbst dann haben diverse TÜV-Prüfer mehr Angst als Vaterlandsliebe - oder einfach \"keinen Bock\".

    Ich frage deswegen, weil ich eine von Thule/Brinkmann abnehmbar für meinen Jimny habe und diese keine Bemerkung diesbezüglich in den Papieren hat. Und auch die vom Ignis hat von diesem Hersteller keine Bemerkung drin stehen, soweit ich das von hier sehe. Von daher wundert mich es, daß Rameder solche Einschränkungen vornimmt. Aber das wird dann wohl schon so seine Richtigkeit haben.

    Ich kenne es nur aus den Thule-Papieren für den Träger selbst, daß die einen Mindest-D-Wert fordern.

    Meine Rad transportiere ich übrigens mit einem Heck-Pack Edelstahl Deluxe absenkbar, der fordert keinen Mindest-D-Wert.

    [Blockierte Grafik: http://img812.imageshack.us/img812/9617/dsc01177tc.th.jpg]

    Schon mal Kompression gemessen?

    Und wenn Du schon so viele Teile ausgewechselt hast, dann käme es auf neue Zündkabel auch nicht mehr drauf an. Hatte mal ein ähnliches Problem beim Samurai und höheren Drehzahlen, das mit neuen Zündkabeln beseitigt werden konnte.

    Noch mal Glück gehabt.

    Heizkreis, nicht - motor. Beide Lambdasonden haben eine zweiten Stromkreis, der eigentlich nur die Lambdasonde nach dem Motorstart auf Temperaturen bringen soll. Der geht ab und zu mal kaputt. War auch bei mir so, aber selbst da kann man ohne Probleme noch längere Zeit damit herumfahren.