Ich habe die Glühfarbe des Substrates (das allerdings am Eingang) beurteilt. Primitiv halt.
In ein paar Monaten ist AU, dann werde ich es sehen. Besser man testet sowas mit einem preisgünstigen Auto.
AU bestanden, TÜV neu ... was will ich mehr?
Ich habe die Glühfarbe des Substrates (das allerdings am Eingang) beurteilt. Primitiv halt.
In ein paar Monaten ist AU, dann werde ich es sehen. Besser man testet sowas mit einem preisgünstigen Auto.
AU bestanden, TÜV neu ... was will ich mehr?
Hej!
Ich hatte vor vielleicht 25-30tkm bei der Vorderachse die Federn, Stoßdämpfer, Domlager, Querlenker, Koppelstangen, Spurstangen etc. erneuern lassen. Vor einiger Zeit hat das Auto (Diesel 1.9l ohne Allrad, 2010) leichte Klappergeräusche auf Pflaster gemacht. Werkstatt hat vor der Frontscheibe den Stoßdämpfer etwas nachgezogen.
Nun ist es aber schlimmer, beim Poltern auf Pflaster bewegt sich sogar die Motorhaube auf der linken Seite - kann das Domlager soviel Spiel haben? Ich mag das ungern so akzeptieren.
Was sollte man da prüfen, an das Domlager kommt man ja nicht gerade gut ran?
LG, mat
Von außen die Temperatur im Inneren schätzen ist so eine Sache
Du machst das schon
Ich habe die Glühfarbe des Substrates (das allerdings am Eingang) beurteilt. Primitiv halt.
In ein paar Monaten ist AU, dann werde ich es sehen. Besser man testet sowas mit einem preisgünstigen Auto.
Egal von welchem Hersteller.
Ich glaube aber das der Hitzestau, der bei deiner Behandlung entstanden ist, den DPF beschädigt hat.
Danke für den Kommentar! Ich habe keine Angst ... und habe heute noch einen Unfallwagen gekauft um Teile zu bekommen.
Wenn das Auto repariert ist baue ich ihn - vielleicht - wieder ein. Wir werden sehen, ob er die AU in meiner Werkstatt schafft. Die können das!
Profis packen den kompletten DPF m.E. in einen Ofen und "backen" ihn bei 800 Grad, so daß der Ruß verbrennt. Ich denke, sie werden auch frische Luft zuführen, damit der Ruß zu CO2 verbrennen kann. Das hat bei mir der Staubsauger besorgt, sobald das erste Kanälchen frei war.
Temperaturen habe ich nach Glühfarbe geschätzt.
Regeneration findet ab 650 Grad statt.
So wie er jetzt ist, mit defektem Ladeluftkühler und ohne DPF rußt er sehr amtlich. Coal rolling nenne das die Amis, kann man auch mit einem bescheidenen Suzuki.
| ~ 400 °C | Dunkelrot („Kirschenrot“) | Kaum sichtbar |
| ~ 500 °C | Dunkelrot bis Hellrot | Sichtbar in Dunkelheit |
| ~ 600 °C | Hellrot | Sichtbar bei Dämmerung |
| ~ 700 °C | Orangerot | Deutlich sichtbar |
| ~ 800 °C | Orange | Gut sichtbar |
| ~ 900 °C | Hellorange | Leuchtend |
| ~ 1000 °C | Gelblich-Orange | Sehr hell |
| ~ 1100 °C | Gelb | Grell |
| ~ 1200 °C | Weißlich-Gelb | Blendend hell |
| ~ 1300 °C | Weiß | Fast bläulich |
| > 1300 °C | Gleißend Weiß | Extrem hell |
Wenn voll dann voll....
Soooo, der Filter ist entrußt. Bei den vielen Tips hier jetzt also die Rückmeldung.
Was hat nicht funktioniert? Ausblasen mit 15bar Druckluft ... ein kraftvoller Industriesauger am anderen Ende ... nix. Dicht. Ein Feuerzeug brennt ruhig an der anderen Öffnung. Der Ruß sitzt tief in den Poren. Alles zu!
Was hat funktioniert? Ausbrennen des Rußes! Ich denke, das würde auch immer wieder so funktionieren. Wie habe ich es gemacht?
Versuchsaufbau:
Gewicht Filter: 7805g
Filter liegt am Boden mit Steinwolle isoliert, von der Motor-Eingangsseite her mit einem kurzen Stahlrohr 10cm ca. als Flammrohr mit einem kleinen Propangas-Lötbrenner mit Vollgas draufhalten ohne daß die Flamme die Keramik berührt, Temperatur der Keramik "visuell" bei ca 700 Grad halten durch Variieren des Abstandes, Abstand ca. 3-4cm der sichtbaren Flammenspitze vom Monolithen. Am "Auspuffende" saugt über ein 5m langes, ständig mit Wasser berieseltes Rohr ein Industriesauger von Ronda via eines 12m langen Schlauches, erstmal absichtlich undicht wegen Bypassluft.
Problem 1:
Der Gasbrenner geht gern aus, weil ja aus dem dichten Filter die Abgase zurückschlagen. Da er keine Zündsicherung hat, muß er überwacht werden und wieder gezündet werden und der Abstand nachreguliert werden. Abhilfe könnte ein ständig mitlaufender Hochspannungszünder sein.
Dies ging ca. 1h so weiter. Plötzlich wurde der Filter am anderen Ende in einer Ecke warm und glühte sogar außen sichtbar. Dann ging alles ganz schnell ... nach einigen Minuten war nur noch die Stelle, wo der Brenner direkt draufhielt sichtbar glühend. Wenn man genau auf die Waben schaute, konnte man sehen, daß tief drin es in den einzelnen Waben glimmte.
Problem 2:
Die ersten 30cm des Saugschlauches schmolzen an ... trotz 5m Abstand mit Stahlrohr. Ich habe dann den Brenner rundum bewegt, damit er alle Stelle trifft und den Ruß zündet falls da noch welcher wäre.
Ich habe den Versuch noch so lange weiterlaufen lassen, bis 2h um waren. Die ganze Zeit liefen Gasbrenner und Staubsauger. Eine Rauchentwicklung gab es nicht.
Am Ende erschien der Filter so durchlässig, daß der Sauger "bequem" durchsaugen konnte.
Gewicht Filter: 7642g - etwas mehr als 140g Ruß und evtl. Feuchtigkeit sind verschwunden.
Nun ist also der Ruß verbrannt, was der Motor ja nicht mehr schaffen konnte. Wenn ich die Ladeluftstrecke wieder hinbekäme, könnte ich ihn einbauen.
Zu den Bildern: Die beiden Vorher-Bilder zeigen, daß da Waben sind, aber in der Tiefe ist der Durchgang durch die Wandungen verstopft. Von der Auspuffseite gesehen, sind es ja mehrere Blöcke und der Druck vom Motor her muß so groß gewesen sein, daß zwischen den Blöcken Ruß durchgedrückt wurde so daß es auch auf der Abgasseite rußig ist.
Da das Auto ja aber schon ca. 250tkm hat, wäre jetzt die Frage immer noch offen, wie, mit welchen Chemikalien etc. man die Asche auswäscht, ohne die Filtersubstanz in irgendeiner Weise zu beschädigen. Nur dann könnte man sagen, alles ist ok.
Es kann kein Hexenwerk sein, die Asche aufzulösen. Diese Info hätte ich also noch gern ... erfahrene DPF-Reiniger - erzählt es mir!
LG, mat
Der Ruß wird bei der Regeneration zu Asche.
Asche lässt sich nicht zersetzen nur ausspülen und das ist bei dem engmaschigen Wabenblock nicht so einfach wie man glaubt.
[...]Nur sollte man sich darauf einstellen das es nichts bringt, vor allem bei deiner km Leistung
Das Auto hat vor dem Unfall keinerlei Probleme mit DPF gehabt. Jetzt ist er voll, weil er ~130km lang berußt wurde und nicht regenerieren kann. Das wird hoffentlich keine große Sache sein ... er muß im Prinzip nur unter die Schwelle, wo er selbst regenerieren könnte, oder?
Asche ist eine alkalische Substanz, die könnte man mit Säure auflösen. Aber mit welcher?
Meine Idee ist: Erstmal wiegen, dann ausblasen mit 15bar Druckluft in Gegenrichtung, dann lauwarm auswaschen mit milden Detergentien in Gegenrichtung unter mäßigem Druck (Hochdruckreiniger statt mit 250bar nur mit 25bar und viel Wasserleistung) ... dann evtl. eine milde Säure wie Zitronensäure oder Amidosulfonsäure um die Asche aufzulösen.
Vielleicht kennt ja noch jemand den "Königsweg" wie es die Profis machen. Ich tippe auf Druckstöße, gute Prozessführung und Chemie. Aber eben welche genau?
Und hat der DPF überhaupt auch einen Kat (mit empfindlichem Washcoat und Edelmetallen)? Oder ist das ein simples Keramikwabengebilde aus Aluminiumoxidkeramik? Die hielte nämlich außer mechanischem Streß chemisch sehr viel aus.
Freue mich auf rege Diskussion!
LG, mat
Wenn voll dann voll....
Reiniger die man im eingebauten Zustand nutzen kann sind ihr Geld nicht wert.
Mir wurde von einer professionellen Reinigungslösung (soll es bei Mathies geben) berichtet, den man von oben in den unten verschlossenen senkrecht gestellten DPF einfüllt (entgegen der Abgasrichtung) und dann lange einwirken läßt und dann mit warmem Wasser gründlich nachspült. Der DPF liegt ja jetzt auf dem Tisch ... nur möchte ich es halt nicht vergurken.
Hej,
endlich habe ich den DPF ausgebaut. Die Vermutung war richtig, sofort springt der Motor an, der Wagen läuft aber beim Beschleunigen nicht wirklich gut, hustet ab und zu und bockt. Habe keine Fehler ausgelesen, aber der Temperatursensor und Drucksensor hängt ja jetzt frei, der LLK ist noch defekt, das wird das MSG merken, weil die Software daran nicht angepasst ist.
Also ist der Motor scheinbar in Ordnung, die Kiste fährt und ich kann mal beim Karosseriebauer vorbeischauen und forschen, ob es sich lohnt, die Karre nochmal hinzubiegen.
Der DPF ist lustigerweise hinten scheinbar "dreckiger" als vorn. Jetzt stellt sich die Frage der Reinigung ...
Vielen Dank für alle Tips!
Wenn noch jemand das ultimative Reinigungstool/ Chemie/ Procedere etc. hat, gern posten!
LG, mat
Kann es sein, daß man seinen alten SX4 4x4 1.9l Diesel oder einen Vitara auf jeden Fall behalten sollte? Der scheint nämlich ausreichend kräftig und es sieht nach obigen Schilderungen nicht so aus, als ob die Fahrzeuge wirklich besser werden!
Das was du da gefunden hast, funktioniert alles nicht. Als erstes muss im Ladedruckbereich wieder alles so sein, wie es gehört. Als nächstes müsstest du am besten zu einem Suzuki Servicepartner fahren, der kann auslesen wie voll der Partikelfilter wirklich ist. Sollte das noch im Rahmen sein, kann man den Partikelfilter manuell über den Tester regenerieren lassen. Danach ist allerdings zwingend ein Ölwechsel erforderlich, weil dabei das Motoröl stark mit Diesel verdünnt wird.
Sollte der Suzuki Servicetool allerdings entscheiden, das aufgrund der Daten keine Regeneration mehr möglich ist, Dann wie Quertreiber schreibt, den DPF ausbauen und bei einer entsprechenden Firma freibrennen lassen.
Danke für Deine Antwort!
Es war übrigens P04Q1 AGR Ventil geschlossen blockiert im Steuergerät abgelegt. Das AGR-Ventil hatte der Vorbesitzer aber kürzlich erneuert und bis zum Unfall war auch alles chico.
Fahren ist ja erstmal nicht, weil er gar nicht am Laufen bleibt. Ich habe ihn extra angemeldet gelassen, damit ich ihn noch bewegen kann. Meine Idee war, ihn soweit wieder zu "leeren", daß die normale Regeneration oder eine Zwangsregeneration ihn säubern kann. Oder ihn schlicht für die nächsten paar Werkstattfahrten nicht dabei zu haben.
Der nächste Trip wäre zum Karosseriebauer, einschätzen ob da noch was zu retten ist. Da ich noch einen vom Motor her baugleichen gleicher Farbe ohne Allrad habe - leider auch mit Unfallschaden, der wunderbar läuft wäre auch ein 1:1 Tausch des DPF möglich. Beim Karosseriebauer würde ich aber gleich mit beiden ankommen wollen.
Der 4x4 steht momentan in einer Werkstatt eines Freundes, der aber mit seinem Bosch-Tester sonderbarerweise nicht alles auslesen konnte. Ist scheinbar bei Mercedes auch so ... vieles geht, aber nicht alles.
Da die Autos ja schon recht alt sind und beide Unfallbeschädigt würde ich jetzt nicht Unmengen investieren wollen. Sie sollen fahren, mehr nicht.
LG, mat
Hej Ihr Lieben,
habe einen 2006er Suzuki SX4 4x4 Diesel 1.9l 120PS (Fiat Motor) mit ca. 260tkm (sehr empfehlenswertes Auto, läuft top).
Nun hatte ich einen Unfall (Frontschaden links) und habe den LLK (ein bischen) beschädigt. Da das Auto noch fuhr und ich 400km von zuhause weg war, dachte ich - kein Problem ... dann tu ich langsam und überdrehe den Turbo nicht.
An den doofen DPF habe ich nicht gedacht, er wurde immer langsamer, Motorkontrollleuchte und nach 120km war Schluß, er springt widerwillig an und geht nach 10s aus. Möglicherweise hat das Motormanagement in den 120km "Blindflug" mehr Ruß als sonst produziert und auch nicht mehr regeneriert.
Ich nehme mal an, der DPF ist randvoll. Plan: DPF ausbauen, testen ob der Motor läuft, wenn ja, dann LLK kaufen und den DPF reinigen.
Aber wie? Ich habe schon einiges dazu gefunden:
1 .Luftstoß aus einem Druckbehälter rückwärts um den groben Ruß rauszupusten
2. starke Lauge mit SW-Tauchpumpe in einer großen Tonne einige Stunden durch den DPF zirkulieren (solll angeblich Washcoat beschädigen (haben das nicht nur kombinierte Kat-DPFs?)
3. Ausbrennen
4. Chemische Reiniger kaufen
Einen nächsten dummen Fehler möchte ich nicht machen.
Wer weiß, wie es geht bzw. hat Tips zu der Situation?
LG, mat