Beiträge von soledat

    So, der Fehler ist gefunden! Der Nebel war der Schuldige! Warum? Ganz einfach: Irgendso ein Witzbold hat sich im Schutz der Dunkelheit und des Nebels gedacht, diesem Typen mache ich den Tank leer. Wie bekommen die denn den abgeschlossenen Tankdeckel auf, ohne ihn zu beschädigen? Ich habe jetzt jedenfalls 5 Liter reingekippt (Blöderweise Gemisch, aber nur 1:75) und der Bock ist gleich angesprungen. Sachen gibts!

    Jetzt steht der Bock jedenfalls wieder sicher auf dem Hof, hier kommt bestimmt keiner klauen!

    Ah Schitt, natürlich ist das kein Vergaser, ich nenne den Einspritzstutzen nur immer Vergaser, weil er so aussieht wie der alte Vergaser von meinem 89er Swift, nur ohne das ganze Geraffel an der Seite. Sorry

    Spritdiebe? Also das wäre schon ganz mies in meiner Stadt, allerdings habe ich in der Nähe der Uni geparkt. Studenten sind ja mal häufiger ohne Geld zum Tanken unterwegs. Ich hole jetzt erstmal Sprit und gucke, ob der irgendwo austritt. Wenn die Pumpe abschaltet, dann müsste doch aber das System halbwegs dicht sein, gell? Der Filter liegt bestimmt unter dem Auto, oder? Jedenfalls sehe ich im Motorraum keinen Filter vom Stutzen bis zu den Leitungen kein Zeichen eines Filters.

    So, es ist also definitiv die Spritversorgung. Die Kerzen waren völlig trocken, darauf habe ich den Versorgungsstutzen am Vergaser abgezogen und die Pumpe angeschmissen. Nichts! Also kommt kein Sprit. Die Pumpe dreht aber und schaltet auch ab. Kann es sein, dass sich ein Leck zwischen Stutzen und Tank befindet? Die Leitungen rosten doch eigentlich nicht, oder?

    Die Zündung funktioniert übrigens einwandfrei.

    Hi Leute,

    vorgestern ist mir mal wieder mein Swift stehen geblieben, bzw. nachdem ich ihn abgestellt hatte, nicht mehr angegangen. Es war extrem neblig hier bei uns, weshalb ich es zuerst auf die Zündung geschoben habe, da ich das Problem mit der Verteilerkappe schon mal hatte.

    Die Zündung habe ich jetzt bereits mit ner Strobo überprüft. Jeder Zylinder bekommt einen Zündfunken. (Ob die Kerzen jetzt alle funktionieren habe ich noch nicht überprüft, aber es werden ja nicht alle auf einmal versagen, gell?)

    Was kann dann jetzt noch nicht funktionieren? Wie gesagt: Der Motor dreht durch und macht keine Anstalten, zu zünden. Als wäre kein Sprit im Tank, was aber nicht der Fall ist, zumindest nehme ich das an. Die Nadel steht zwar auf E, aber laut Kilometerstand müssten noch 100km Sprit (tolle Rechnung, gell?) im Tank sein. Kann es sein, dass das Ding ein Leck hat und sich der Sprit verdünnisiert hat? Die Kraftstoffpumpe läuft übrigens, zumindest ist das Arbeitsgeräusch zu hören, wenn sie Druck im Kraftstoffsystem aufbaut.

    soledat

    Wenn ich den Motor starte, dann dreht er ohne Probleme auf 2000 hoch und das ist dann ab sofort die Leerlaufdrehzahl, bis der Motor warm ist, so weit so gut. Aber beim Abtouren geht er immer wieder hoch auf 2000 und kommt nicht zur Ruhe. Fahren kann man ohne Probleme, nur kommt das so rüber, als ob man ständig zum Duell fordert an der Ampel.

    ThoBlitzzz
    Zu wenig Kühlflüssigkeit? Warum sollte er denn verrückt spielen? (Das runter und raufdrehen ist übrigens zyklisch.

    @Rainbow Swift
    Soll ich die Dose ausbauen und auswechseln, oder gibt es da Reperaturmöglichkeiten?

    Hi Leute, als ich meinen Swift diese Woche von der Werkstatt geholt hatte, Frontscheibe wechseln, ist mir aufgefallen, dass der Motor, nachdem er warm ist, ständig von 1000 bis auf 2000 Umdrehungen hochdreht, ohne, dass ich das Gas betätige.

    Wenn ich es nicht genau wüsste, würde ich sagen, dass irgendwo Nebenluft gezogen wird.

    Was kann das sein?

    Ist aber ziemlich dick das Zeug und die Stabilität hat es auch verbessert. Aber du hast sicherlich recht, es handelt sich um Primer, der großzügig aufgetragen wurde.

    Ein Kumpel von mir, ein echter Lackierer, guckt sich die ganze Sache dieses Wochenende an, mal sehen, was er zu sagen hat. Wird wohl nicht so gut ausfallen. :)

    So, der Bock ist jetzt wieder daheim. Die Jungs haben zum Glück nichts kaputt gemacht. Auf der Roststelle ist jetzt dieses schwarze Zeug drauf, was man laut Werkstattfritzen überlackieren kann. Da werde ich noch ein bisschen Lack draufmanschen und schon ist gut. Wird dann wohl wieder ein Weilchen halten.

    Allerdings ist mir noch ein anderes Problem mit dem Motor aufgefallen. Soll ich dafür einen neuen Thread aufmachen? Oder soll ich das hier gleich machen?

    Hm, ich frage einfach mal einen Karosseriebauer, vielleicht hat der eine Idee. Jetzt wird der Spaß erstmal mit Rostumwandler und so mit so schwarzem Zeug behandelt (ähnlich wie Bitumen) damit die Scheibe wenigstens dicht wird.

    Dabei hatte ich mich so gefreut, dass der Bock wenig Roststellen hatte. Mein alter Japanimportswift hat da weniger gerostet! (Allerdings sind die Schweller weggefault.)

    Hi Leute,

    ich habe meinen 96er Swift heute zum Frontscheibenwechseln gebracht und musste leider feststellen, dass die Aufnahme für die Scheibe völlig verrostet ist. (Die Begrenzung der Scheibe zum Dach hin weißt Rostschäden über die gesamte Länge des Daches auf.) Auf Höhe der Antennenbefestigung ist das Blech so dünn, dass man mit dem Finger das Blech durchdrücken kann.

    Was kann man machen, damit dort das Wasser nicht reinläuft? Macht es Sinn, einen 6cm Streifen aus dem Dach zu flexen um dann ein neues Stück einzusetzen, oder ist der Aufwand für solche Sachen zu groß? Alle anderen Stellen sind bei der Karosserie, was den Rost angeht, noch gut in Schuss.

    Thanks
    soledat

    So Leute, nach 4 verschlissenen Bohrern habe ich jetzt endlich wieder einen funktionierenden Zündverteiler. Ich weiß, 4 Bohrer sind ganz schön viel, aber ich habe blöderweise beim Rausdrehen des Schraubenkörpers den Gewindeschneider abgebrochen und bohre mal so ein Teil wieder aus. :( Egal, ich habe es jetzt geschafft und dabei habe ich nur ca. 25% Altgewinde verloren, ich schätze mal, dass ist ein guter Wert. Jedenfalls läuft die Kiste jetzt wieder. Morgen noch die Zündung einstellen und der Bock ist wieder fahrbereit. Freude!

    Allerdings ist der alte Simmerring und der Dichtring der Kappe noch eingebaut, da ich keinen Ersatz hatte. Wird aber gleich morgen erledigt, zusammen mit den anderen E-Teilen für die Kiste. Was hätte denn so ein Verteiler gekostet?

    In der Kappe befindet sich keinerlei Öl. Der äußere Teil, also der, wo der Läufer sich befindet, war völlig trocken, zumindest was Ölspuren anging. Die Suppe lief direkt aus dem Verstellmechanismus aus, also muss es wohl der Dichtring auf der Welle sein. Vielleicht wurde das Teil beim einbauen auch verkanntet und die Ölaustritte stammen davon.

    Die Schraube gibt übrigens immer noch nicht nach.

    So ausgebaut ist das Teil. (Ging super fix, hätte nicht gedacht, dass die Technik dahinter so simpel ist.) Der Dichtring sieht noch sehr gut aus, aber kommt trotzdem runter, muss ja einen Grund geben, warum das Teil suppt.

    Die Schraube scheint ausgebrochen zu sein. (Wie kann soetwas an solcher Stelle passieren?) Allerdings ist es gehärteter Stahl, ich komme mit dem Bohrer nicht ein bisschen in den Schraubenkörper rein, weshalb ich das Teil jetzt erstmal in ein Ölbad gelegt habe, vielleicht löst sich bis morgen ja doch noch der feste Sitz der Schraube. Wie bohrt ihr denn 8.8 Schrauben aus? Spezialbohrer?

    Wirklich gut ran komme ich leider nicht, zumal die Scheißschraube gut festsitzt. Ich habe etwa 45 Grad Bewegungsspielraum mit der Zange, aber das reicht nicht, da die Schraube fest sitzt. Das Teil bekommt jeden Tag WD40 um die Ohren gehauen, aber noch hat sich nichts gelöst. Und im eingebauten Zustand bohren ist mir zu riskant. Da zerbohre ich bloß alles andere, wenn ich abrutsche.

    Den Zündzeitpunkt einstellen? Ihr meint die Zündzeitpunktverstellung mit Strobo überprüfen und entsprechend ausrichten? (zwei Schrauben lösen und das Ding nach rechts oder links drehen) Hatte ich vorher schon machen müssen, da die Zündung anfangs überhaupt nicht hinhaute. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob mir da nicht noch viele, viele Einzelteile entgegen kommen, wenn ich das Ding abnehme.

    So hier mal ein Bild von der Verteilerkappe. Rechts kann man ganz gut sehen, wie der Schraubenkopf fehlt. Kann man eigentlich Metallträger der Zündverstellung abnehmen, ohne alles am Rotor zu verstellen? Ich komme nämlich im ausgebauten Zustand viel besser an den Rest der Schraube ran.

    Im anderen Bild ist der Riss zu sehen, wie er geflickt wurde. Übrigens sind die Ölspuren, die man im Bild sehen kann, alle von der Zündverstellung verursacht. Keine Ahnung, wo dort Öl austreten kann.

    Ich muss den Rest der alten Schraube aus dem Schraubensitz herausbekommen, ansonsten kann ich die neue Kappe auch nicht anschrauben. Ich werde mich heute mal mit Zange und Öl bewaffnet an die Rest der Schraube machen. Zum Glück sind die Schrauben 1cm länger als notwendig gewählt worden.

    Ok Leute, gerade eben habe ich den Bock mit meinem Bruder zusammen angelassen, um zu sehen, wo der Funke verloren geht. Und siehe da, der Bock springt nach der zweiten Umdrehung an und läuft wie Bienchen. Was ist denn das für ein Scheiß? Ich hatte jetzt leider keine Zeit, um den Bock kurz zu scheuchen, aber irgendwo muss was nicht stimmen.

    Übrigens ist mir die weiße Abgaswolke aufgefallen, ähnlich wie bei Mogelitto. Vielleicht nicht so krass, aber ich muss mal sehen, wie er sich auf der Teststrecke verhält.