Beiträge von Ersch

    Deine Logik leuchtet mir nicht ganz ein.
    Wäre schon verwunderlich, wenn das weglassen einer Komponente zu einer Behebung des Problems beitragen würde.

    Es geht darum, die Verbindung von der Pumpe bis zum Bkv zu testen.

    Ich habe keine Schlauchklemme, und selbst mit, kann ich nicht sicherstellen, dass es den relativ harten Schlauch klemmt. Richtig?

    Wenn ich jetzt einen neuen Schlauch von der Pumpe zum Bkv einbaue und es ist dann dicht, weiss ich dass der originale Schlauch defekt ist.

    Das Rückschlagventil an der Pumpe müsste ja den Druck halten, auch wenn in meinem Testschlauch kein zusätzliches Rückschlagventil drin ist...

    Wieso nicht? Vorgeschrieben ist nur, das nach Ausfall der Unterdruckquelle (saugender Motor, Pumpe) der gespeicherte Unterdruck im Bremskraftverstärker für einige Bremsbetätigungen ausreicht. Defakto muß das Fahrzeug nur sicher zum Stehen gebracht werden können. Aber auch ohne den Bremskraftverstärker ist dies möglich, man benötigt nur eine deutlich höhere Pedalkraft. Ein Halten des Unterdrucks über Stunden, Tage oder gar Wochen ist also weder vorgeschrieben, noch notwendig.

    Ich bin noch nie in einem Auto gesessen, wo das Premspedel hart war.

    Und ich bin schon in vielen gesessen 😄

    Wenn ich an einem leichten Gefälle parke mit Gang ohne Handbremse, und nach einer Nacht ist das Pedal dann hart, rollt das Auto los, wenn ich die Kupplung trete.

    Dass ich dann erst die Handbremse ziehen muss kann es ja nicht sein.

    In 16h sind es bei mir 11mbar Druckdifferenz. Wobei ich der Meinung bin, dass der Druckabbau den aktuellen Temperaturen geschuldet ist.

    Wenn man dies hochrechnet, dann sollte bei mir der Unterdruck weit über einen Monat so hoch sein, dass das Bremspedal nicht hart wird.

    Ja, bei kalten Temperaturen tritt das Problem häufiger auf als im Sommer, warum auch immer. Vermutlich durch den höheren Temperaturwechsel. Ob sich dann Teile, Dichtungen anders verhalten...?

    Die Pumpe wird vermutlich richtig arbeiten. Das Bremspedal wird sofort wieder weich, wenn man den Motor starten und wenn man den Motor abstellt, ist immer genug "Unterdruck" für 2-3 Bremspedal-Hübe.

    Wenn ich mir jetzt ein Universal Unterdruckschlauch besorge, ohne Ventil, dann müsste das ja auch funktionieren, wenn das Teil an der Pumpe tatsächlich auch ein Rückschlagventil ist.

    Wenn es dann den Druck hält, war es der Schauch oder das Ventil im Schlauch....

    Vermute mal nicht, daß das geprüft wurde.

    Mich wundert aber, wieso da zwei verbaut sind.

    Wenn das, das jetzt getauscht wurde, gut ist, dann würde doch das im Schlauch gar nichts bringen.

    Ergo, wenn das im Schlauch defekt ist, würde man es garnicht merken.

    Es sei denn der Schlauch ist defekt.

    Bei meinem Sport wurde vor ein paar Jahren das Rückschlagventil der Unterdruckpumpe gewechselt.

    Es gab ein Rückruf, der Speicher leert sich und das Bremspedal ist nach einer Standzeit hart.

    Das war nun wieder der Fall und das Ventil wurde erneut gewechselt.

    Leider ohne Erfolg.

    Wenn der Suzuki ein paar Stunden steht, ist das Pedal hart.

    Hat jemand eine ähnliche Thematik? Wird dann der Verstärker komplett gewechselt?

    Mein Händler ist da nicht so auf zack und weiß nicht genau was er machen soll.

    Eigentlich dachte ich, ich bin intelligent, aber mit der Bremse hat's nicht so geklappt.

    Hab letztes Jahr hinten Scheiben und Beläge gewechselt.

    Hat gebremst, geklackert, alles normal.

    Ab und zu hat's geknirscht letztens....

    Jetzt habe ich festgestellt, dass der Nippel vom inneren Belag an dem Kolbenkreuz anstand.

    Der Belag ist schief abgebremst.

    Muss man also explizit beim Zurückdrehen der Kolben darauf achten, dass der Kolben so steht, dass der Nippel in einen Zwischenraum geht?