Defrostertaste Frontscheibe drücken. Die Automatik "sieht" die beschlagene Scheibe ja nicht und lenkt die Warmluft komfortbetont von den Füßen nach oben in den Innenraum (kühler Kopf und Füße warm, macht den besten Doktor arm...).
Beiträge von dav1963
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Naja wie soll sich der zapfen lössen bevor ich das gemacht habe war nur eine Alu schraube eingeschraubt ohne mutter dahinter. Jetzt ist aber eine Stahlschraube mit mutter drinn also ist quasi eine verbesserung im gegensatz zu vorher
Na ja, wenn du es ingenieurtechnisch begutachtest hast... Habe das Teil zwar nicht gesehen, aber eine Alu-Schraube reißt normalerweise keine Gewindegänge aus dem Gußstahl? der Achsaufnahme, sondern zerlegt sich selbst. Eine Paarung von Aluschraube zu Stahlguß wäre zudem sehr unüblich, schon wegen der Korrosion. Aber wenn du die Materialien und Festigkeitswerte natürlich genau berücksichtigt hast... Hält ja nur das Rad in der Spur und macht es lenkfähig... Ich persönlich hätte ein ungutes Gefühl, wenn ich wüßte, eine "Baumarktschraube+ -Mutter" mit unbekannten Abreißwerten entscheidet über Zielankunft oder Leitplanke.

Zudem wird die Anzahl der ausgebohrten Gewindegänge (die evtl. nur von den Gewinderesten der Schraube zugesetzt waren, freischneiden/reinigen und neue Originalschraube wären sicher der richtige Weg gewesen, ggf. war das Abreißen als Schraubensicherung sogar so vorgesehen) garantiert höher, als diejenigen der Mutter jetzt. Bei den fahrbedingten Hebelkräften am Zapfen des Kugelgelenks können die paar Windungen dann ruck-zuck rausreißen und die Mutter ist nur noch "gesteckt", hab ich am Knebel der Thule-Fahrrad-Halterung allein mit Handkraft geschafft!
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hm wie soll ich das dir erkären und zwar ist wo unten der querlenker die das kugel gelenk rein gesteckt wird eine durchgehende schraube eingeschraubt um das traggelenk fest zu halten und zusammen zu drücken da die alu schraube das gewinde gefressen hat, habe ich das loch (gewinde ausgebort und eine gleiche schraube eingesteckt und auf der anderen seite mit einer selbstsichernden mutter festgeschraubt. Es geht quasi nur darum die kugel vom traggelenk zu fixieren. lg patrik
Wenn sich dann ggf auf der BAB bei Tempo 150 da was lockert, der Zapfen rausrutscht usw., hoffe ich nur, daß niemand anderes in der Nähe ist und durch den unlenkbaren Boliden, zu dem der Wagen dann wird, zu Schaden kommt. Eventuell mag das Konstrukt ja genauso belastbar sein, wie das vom KBA abgenommene Original, aber wer weiß das??? Auf alle Fälle dürfte dies nicht durch den TüV gehen und wahrscheinlich sind damit sogar Betriebserlaubnis und Versicherungsschutz (Kasko) erloschen. Für meinereiner hoffe ich, du bist nicht in Mitteldeutschland damit unterwegs...
Diese Baukomponenten haben alle geprüfte Mindestfestigkeiten und dürfen weder korrodiert sein oder anderweitig geschwächt und unterliegen vorgegebenen Anzugsmomenten um sich nicht vibrationsbedingt zu lösen. Am Fahrrad oder 25km/h Mofa mag so was durchgehen, bei einer Tonne Auto und Tempo 170 ist es tödlich!
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Also ich bin 1,87cm und habe über 100kg Kampfgewicht. Ich nutze die erste Chinaarmlehne jetzt auch im zweiten Ignis und dies nahezu dauernd. 80.000km müsste die jetzt im Einsatz sein und sieht aus wie am ersten Tag. Verschraubt habe ich sie nicht.
Ich achte auch darauf, was ich wo kaufe. Die Armlehne (damals von aliexpress) habe ich als Versuch gewertet und bin bewusst ins Risiko gegangen. Hat sich gelohnt. Die wird vielleicht noch in einem dritten wagen genutzt.
Ich sag ja, ausprobieren. Nicht alles aus der VRC ist schlecht und "Made in Germany" nicht automatisch gut. Ich, wollte damals aber keine Löcher bohren und meine Angetraute keine Verenkungen an der Handbremse machen. Die Qualität der Armlehne war auf den ersten Eindruck gut.
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...ich möchte einfach nur gelegentlich mal meinen rechten arm abstützen. das kann doch nicht so eine komplizierte oder gar moralisch unterfütterte schicksalsfrage sein.
Für das Armablegen und als Aufbewahrung für Kleinkram sollten alle taugen. Beim "Abstützen" trennen sich dann sicher die Qualitäten. Fest montierte sind da, denke ich, belastbarer (wenn ausreichend stabil konstruiert), haben aber auch mehr Einbauaufwand. Hatte vor vielen Jahren eine nichttypspezifische Armlehne für den Ignis2 bestellt. Nach dem Studium der Einbauanleitung und Probe der Position ging sie direkt Retour. Abgesehen von Löchern in der Konsole auf dem Tunnel hätte sie die Benutzung der Handbremse schwieriger gemacht und war auch nicht ergonomisch von der Höhe. Letzteres hängt auch von der Körpergröße und Sitzeinstellung ab, müßte man also eh probieren. Der Platz zwischen den Lehnen ist aber auch recht schmal, Tribut an die parklückenfreundlichen Aussenmaße.
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Wenn ich "Das Geld" hätte, dann hätte ich mir keinen Suzuki gekauft.

Wir haben mittlerweile 3 und alle bewußt gekauft nach mehreren Reinfällen mit deutschen Autos, von einem "Franzosen", der zwar sehr komfortabel federte, aber sonst eher lieblos zusammengeschustert war, ganz zu schweigen. Und es waren alles Neuwagen. Nach positiven Erfahrungen mit einer "Reisschüssel" von Mitsubishi kamen die 3 Suzis aus ganz praktischen Erwägungen. Das der Preis auch stimmt(e) war das Bonbon obenauf. Ignis 1-3 haben als Mini-SUV ein gewisses Alleinstellungsmerkmal, der S-Cross ist ein guter Kompromiß aus Größe und Platzangebot, nach Einführung vom SX zogen zwar auch die anderen mit Q3, Tiguan, X1 usw. nach, aber was nützen Softlack und geschäumte Kunststoffe, wenn die Hütte mehrmals im Jahr in die Werkstatt muß...
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Und ich wurde mal regelrecht für Blöd hingestellt, weil ich mir als erste Anschaffung für den Ignis eine Notrad zugelegt habe, da man ja schließlich ein Pannenset dabei habe und es ja auch den Pannenservice gäbe, den man ja nur einfach anrufen braucht.

Nee - selbst ist der Mann, eine Rad/Reifenpanne dauert bei mir maximal 15 Minuten, dann roll ich weiter, dank mitgeführten Notrad.

Die üblichen Pannensets mit Dichtflüssigkeit und Kompressor sollen zwar ihren Zweck erfüllen, aber danach ist der Reifen Schrott, ebenso das RDKS-Ventil. Und das, obwohl das Set nur für gut reparierbare Defekte auf der Lauffläche bis 4mm Durchmesser zugelassen ist. Für Flankenschäden und größere Defekte (wie z.B. gezeigte E-Zigarette, danke übrigens an diese hirntoten Raucher, die den Müll einfach auf die Straße werfen, macht nicht nur Sachschäden, könnte dadurch auch Tote geben, wenn ein Nachfolgender ins Pannenfahrzeug rauscht...) funktioniert es nicht. Da hilft nur ein Ersatzrad/Notrad oder der Abschlepper. Für die kleinen Laufflächenschäden gibt es selbstvulkanisierende Sets zum Durchstecken. Keine Dauerlösung, aber bis zum nächsten Termin in der Reifenfachwerkstatt reichts und da kann dann fachmännisch mit Gummipilz von innen repariert werden, wenn der Reifen ansonsten noch tauglich ist. Der "Notpfropf" wird dazu einfach ausgebohrt.
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Ein 16" Reifen auf 15" Felge sollte einem Blinden auffallen. Weder funktioniert der Hump, der Reifen droht in Kurven schlagartig die Luft zu verlieren, am Felgenhorn ist er auch kurz vorm Überspringen. Wenn der Wagen so übergeben wurde, ist grobe Fahrlässigkeit noch milde ausgedrückt.
Mit Frage der Prämie meinte ich nicht den wahrlich sinnvollen Einschluß des Schlüsselverlußtes in der PrivatHP, für die eigene Wohnungstür dann in der Hausrat, sondern die Möglichkeit, alles erdenkliche zu versichern. Auch eine Reifenversicherung ist oft sehr günstig, gilt aber häufig nur für das erste Jahr.
PS: gegen Dunkelheit hilft eine gute Pannenleuchte/Taschenlampe im Auto, dazu noch extra eine rote/orange Blinklampe, falls die (Licht-)Elektrik ausfällt. Wichtig mit normalen Batterien, da Akkus dank Selbstentladung meist leer sind, wenn man sie braucht.
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Gegen einen verloren Wohnungsschlüssel kann man sich über die Privathaftpflicht versichern, inkl. der Folgekosten für eventuelle Folgeschäden, z.B. Tausch aller betroffenen Schlösser.
Der teure Reifen inkl. aufpreispflichtigen Expreßversand war übrigens nutz- und wertlos: Die MEISTERWERKSTATT hat den neuen Reifen in Größe 175/60 R16 82H und damit einen für den Ignis nicht zugelassenen Reifen bestellt und montiert. Damit erneut mindestens drei Tage Nutzungsausfall. 🤪
Versicherungen der Reifen gibt es auch. Man kann sich auch gegen Meteoritenfall oder Absturz von Raumflugkörpern versichern, alles eine Frage der Prämie.

Leider kann man sich nicht wirklich gegen unfähige Mitmenschen versichern. Ist ja auch kompliziert, die Daten von den Reifenflanken abzulesen, wo doch immerhin noch 3 intakte da waren. Welchen soll man da nehmen und vielleicht stand die Größenangabe bei allen drei auf dem Kopf...

. Aber in Echt, spricht gerade nicht für kompetente Mitarbeiter dort! Zumindest den Expresszuschlag sollten sie dann streichen!Aber was war denn nun die Ursache für den Platzer?
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Eventuell oder sogar sehr wahrscheinlich mußte auch das RDKS-Ventil neu, da die Teile empfindlich auf mechanische Belastung, wie sie beim Fahren mit einem platten Reifen zwangsweise auftreten, reagieren. Macht dann auch mindestens 35€ netto plus ggf. anlernen, da ja nur 1 gewechselt wurde. Ich würde auch sagen, Glück gehabt, das die Felge nicht gelitten hat, wäre dann um einiges teurer.
Fragt sich, weshalb der Pneu geplatzt ist. Nagel, Schraube, Splitter - klar, geht aber meist die Luft nicht schlagartig raus und das RDKS sollte frühzeitig warnen. Platzer ja meist bei Reifenüberlastung/-hitzung durch Druckmangel - aber auch da sollte das RDKS ja warnen/"meckern". Bleibt noch Karkassenschaden durch Bordsteinkanten o.ä. oder halt ein größerer überrollter Fremdkörper (so was hat auch die letzte Concorde in Paris vor Jahren geschrottet mit zig Toten, schrecklich!).
Also, froh sein, daß es ohne Personenschaden mit nur einem kaputten Reifen abgegangen ist...
PS: ein verlorener oder abgebrochener Wohnungstürschlüssel am WE oder abends mit den "schnellen AAA-Schlüsselprofis" aus den Gelben Seiten wär 3x so teuer gekommen...
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Bis auf einen hakligen Rückwärtsgang am S-Cross, der gern auch mal ein (erneutes) Zwischenkuppeln erfordert, haben unsere 3 Suzukis keinerlei Probleme getriebeseits (und auch sonst nur Kleinigkeiten), der Ignis 2 nunmehr seit 20 Jahren, der S-Cross seit 10 und der "Kleine" (Ignis3) seit 5 Jahren.
Bei der Kälte ist auch das Getriebeöl natürlich dickflüssig und man sollte die Gänge gefühlvoll langsam wechseln.
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Naja, wenn Du auf ne Ampel zu faehrst und vom 4. in den 3. in den 2. in den 1. schaltest , kuppelst Du 3x ein.
Wer fährt so??? Vorausschauend rechtzeitig im 4. vom Gaspedal, mit Bremswirkung des Motors ausrollen lassen und dann bevor er ruckelt in den Leerlauf und den Rest mit der Bremse. Bergab vor! dem Schnell werden (notfalls 1x beherzt runterbremsen) den nötigen Gang (früher hieß es bergab mit dem gleichen wie bergauf) rein und "rollen" lassen. Dreht er zu hoch, wird zu schnell, ggf. anbremsen und mit gut Zwischengas runterschalten. Dann leidet keine Kupplung. Das was du schilderst, haben wir so nicht mal mit nem LKW gemacht, da gabs teilweise noch den Fuß-Knopf für die Abgasklappe zur Motorbremsverstärkung. Aber selbst LO und W50 hatten für die Heranfahrt an Ampeln ausreichend standfest dimensionierte Bremsen. Da brauchte man die Motorbremse nur bei (längeren) Bergabfahrten.
Beim Anfahren/Beschleunigen innerstädtisch und eben schalte ich bei ca. 40/45 direkt vom 2. in den 4.. Natürlich dann dezent wieder aufs Gas und bis Tacho 55 (real genau 51km/h). Spart einmal Schalten und man wird auch nicht zum Hindernis.
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Hallo ich habe eine Frage. Und zwar habe ich Vibrationen beim Fahren die was aber nicht immer vorhanden sind. Mal läuft der Wagen ohne Probleme und laufruhig auf der Autobahn und mal sind Vibrationen spürbar.
Kann es eventuell auch am Fahrbahnbelag liegen? Optisch beim Drüberfahren nicht zu erkennen, gibt es gerade bei höheren Geschwindigkeiten starke Unterschiede beim Abrollgeräusch und -gefühl abhängig von der Rauigkeit der Fahrbahnoberfläche. Diese besteht im Gegensatz zu Landstraßen bei BABs oft aus Beton der fertigungstechnisch feine (Quer-)Rillen hat, im Gegensatz zu gewalztem Asphalt. Mir ist schon oft bei Autobahnfahrten aufgefallen, daß das Abrollgeräusch und die Mikrovibrationen sich abhängig vom Belag deutlich ändern, von Waschbrettbeton zu Flüsterasphalt ist da eine breite Spanne möglich. Durch den Abrieb der Oberfläche oder den Eintrag von abgeriebenem Reifengummi in selbige kann es sogar einen Unterschied machen, ob man im Bereich der "LKW-Reifenspuren" oder seitlich versetzt von diesen fährt.
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Bremsen sind halt Bauteile , die benutzt werden wollen . Und bis 150.000km 1 x die Bremsen mehr machen zu muessen , ist billiger als dann ne neue Kupplung zu brauchen, weil man dauernd mit Motorbremse faehrt .
Aus welchem Grund sollte bei korrekter Nutzung der Motorbremswirkung die Kupplung verschleissen?
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Auf 800km ein ganzer Liter, also rd. ein Viertel der gesamten Kühlflüssigkeit , ist schon nicht wenig und müßte ja als Leck irgendwie zu finden sein. Während der Fahrt "verweht" es oder trocknet schnell auf den heißen Teilen im Motorraum. Das Leck am Vectrakühler war auch immer am besten zu sehen, wenn der Wagen schon leicht abgekühlt stand, da an den Kühlerlamellen die typischen verfärbten Trocknungsspuren nicht auffielen und erst das noch austretende noch leicht warme Kühlwasser Spuren gab. An glatten Teilen wie dem Motorblock, z.B. durch eine undichte Wapu, fallen diese Ablaufspuren aber auch getrocknet deutlich auf. Und bei der Menge sollten es auch die Fußraumfilze nicht mehr aufsaugen können, wenn der Heizungswärmetauscher leck ist.
Heiße Kühlerflüssigkeit hat auch einen ganz typischen Geruch, allerdings riecht unser Ignis2 warm auch immer irgendwie nach heißem Kühlwasser, aber verliert nun seit 20 Jahren nix, also kein Indiz.
Der Verschluß auf dem Ausgleichsbehälter im Foto gleicht dem auf den Kühlern der anderen Suzukis, bei Opel waren auf den Ausgleichsbehältern geschraubte Kunststoffdeckel mit Überdruckventil mit integriertem Auslaßloch, ohne diesen zusätzlichen seitlichen Nippel. Da der SX 4 ja ein Fiat/Suzuki- Gemeinschaftsprojekt war, hat man hier scheinbar von beiden etwas "zusammengemixt".
Die Sache mit dem Thermostaten und dem "Überkochen" aus der Überdruckentlüftung klingt im Zusammenhang mit der fehlenden Heizung recht wahrscheinlich. Müßte dann auch an der (zu) hohen Kühlwassertemperaturanzeige sichtbar sein.
Wichtig ist, schon bei wenigen 100ml Verlußt, spätestens wenn im Ausgleichsbehälter Ebbe ist, nachzufüllen (vor Deckelöffnung abkühlen/drucklos werden lassen), sonst kann die Zylinderkopfdichtung mangels Wasserkühlung durchbrennen.
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Eine Defektmöglichkeit fällt mir zudem noch ein. Früher war der Heizungswärmetauscher meist direkt im kleinen (Motor-)Kreislauf und via Thermostat wurde nur der Kühler bei entsprechender Wassertemperatur geöffnet. Da heute Schadstoffminimierung vor Fahrkomfort steht, könnte das Thermostat auch die Durchströmung des Heizwärmetauschers regeln. Ein defektes Thermostat, das nicht öffnet, läßt einerseits die Kühlmitteltemperatur im Motor stark ansteigen - der Überdruck entweicht am Verschlußventil und damit auch Dampf/Wasser und gleichzeitig bleibt die Heizung kalt. Wenn also nirgends Wasser austritt und auch keine Anzeichen für eine defekte Zylinderkopfdichtung vorliegen, mal das Öffnungsverhalten des Thermostatventils und die Motortemperatur anschauen.
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Das Kühlwasser kann nur auf zwei Wegen verschwinden: außerhalb des Motorblocks an Kühler, Schläuchen, Wapu, Heizwärmetauscher etc., da sollte man es also sehen. Kurz nach dem Ausstellen, wenn noch Druck im Kühlsystem ist, müsste man die Ablaufspuren, bei der Menge sogar das Wasser selbst sehen.
Die zweite Möglichkeit, es leckt innermotorisch (Zylinderkopfdichtung), dann verdampft es entweder via Auspuff oder es sammelt sich im Öl. Letzteres wird dann eine senfartige Emulsion, ähnlich wie bei Kondenswasser im Kurbelgehäuse. Via Auspuff zeigt entweder eine weiße Dampfwolke an oder es tropft aus dem Endrohr. Bei dem kühlen Wetter macht es das zumindest bei Kurzstreckenbetrieb aber eh. Eventuell merkt man das Glysanthin beim Zerreiben des abtropfenden Wassers zwischen den Fingern. Aber bei einer defekten Kopfdichtung "sollte" auch Abgas im Ausgleichsbehälter hochblubbern.
Die fehlende Heizung könnte somit an Abgas im Kühlsystem liegen oder auch an einem defekten Thermostat oder einem defekten, d.h. "porösem" Heizwärmetauscher. Dann sollte aber das austretende Kühlwasser im Innenraum oder aussen unterhalb des Heizungstauschers sichtbar sein.
Dann stellt sich auch die Frage, wieviel Wasser mußte nach welcher Beriebszeit nachgefüllt werden. Ein leicht leckender Kühler am Vectra verlangte nach einigen hundert km Fahrt oder mehreren Tagen im Stand nur 100 bis 200 ml, also recht wenig. Ein defekter Schlauch kann schon nach kurzer Zeit das meiste Kühlwasser in die "Freiheit" entlassen, mit Gefahr der Motorüberhitzung.
Der freie Nippel am Kühlerverschluß ist der Überdruckauslaß. Da muß nix drauf, bzw. darf nix verschließendes drauf. Ein Schlauch zum Ableiten eventuell, wenn wasserempfindliche Bauteile im Ablaufweg wären. Bei dem System im Foto scheint der Ausgleichsbehälter im druckführendem Teil integriert zu sein, beim S-Cross u.a. Suzukis ist der Ausgleichsbehälter über einen Schlauch mit dem Überdruckventil/Verschluß auf dem Kühler verbunden und drucklos Da wäre dieser Schlauch am gekennzeichneten Nippel, aber oben am Kühler.
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Ein lückenlos geführtes Serviceheft sollte auch die jährliche Fahrleistung aufzeigen, bei knapp 2 Jahren Fahrzeugalter und 15Tkm sollte die 1. Wartung ja dann irgendwo bei 5-10Tkm erfolgt sein. Ansonsten "Motormauls" Indikatoren, bei 15Tkm sollte das alles neuwertig sein. Auch das Herstellungsdatum und der Abnutzungsgrad der Reifen müssen passen, d.h. Reifenherstellungsdatum kurz vor Erstzulassung oder kurz danach, wenn auf Ganzjahresreifen gewechselt und wenig Abnutzung. Bei Sommer-/Winter- Bereifung halt auch die 2. Garnitur mit anschauen.
Auch Bremsklötze/-scheiben sollten bei 15Tkm neuwertig sein. Oder der Vorbesitzer ist eh nicht schonend mit dem Wagen umgegangen...
Ein Tachowechsel/Manipulation macht ja nur Sinn bei hohen Differenzen, das müßte man also sehen.
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kupplungsseile reißen ja auch mal gern. deshalb finde ich gestänge besser als seilzug.
treten beim ignis auch seilrisse auf oder eher weniger?
Schaltgestänge sind mir ja ein Begriff, Trabi, Ente, R5 hatten beispielsweise welche, aber Kupplungsgestänge beim PKW? Zumindest bei quer eingebautem Motor macht die drehmomentbedingte Kippbewegung beim Lastwechsel da Probleme. Ein sauberes Einkuppeln ist damit kaum zu bewerkstelligen.
Wenn Bowdenzüge reißen, waren sie entweder unterdimensioniert, in zu kleinem Radius geführt und/oder ungepflegt. Am Ignis2 ist mal das Blechteil zum Einhängen ins Pedal gebrochen, unterdimensioniert konstruiert hat es dem Druck des Fusses aufs Pedal nach Anschlag des Ausrückhebels nicht dauerhaft standgehalten. Ansonsten ist mir noch nie ein Kupplungsbowdenzug gerissen. Am Fahrrad mal ein Bremsbowdenzug. Da waren aber Fettmangel und Wasser/Rost verursachend, also eigenes Verschulden. Ansonsten ist eine hydraulische Kupplungsbetätigung natürlich kräftetechnisch besser und selbstnachstellend, aber auch aufwändiger.