Fahre seit 27 Jahren ausschließlich "Reisschüsseln" aus dem Land der aufgehenden Sonne. Na gut, die Suzis wurden in Ungarn "geboren", aber immerhin in Japan "gezeugt" und mit den typisch japanischen Tugenden versehen: technisch sehr fehlerarm und langlebig (konnten VW und Opel früher auch...
).
Wenn man die Beiträge im Forum verfolgt, gibt es bei Suzuki eigentlich nur zwei Probleme: der Non-Hybrid SSS der letzten Baureihe hat ein Leistungsproblem, welches noch nicht gelöst werden konnte und ab 2020 kommen die Autos wohl ohne vernünftige Konservierung vom Band. Letzeres läßt sich "leicht" beheben, z.T. schon von den Händlern erfolgt, - nachkonservieren! Vor 2020 muß die Konservierung recht gut erfolgt sein, weder der 5-jährige Ignis3, noch der 10-jährige S-Cross haben da ein nennenswertes Problem (habe aber auch gleich nach Erhalt die Falze am Unterboden mit Teroson nachbehandelt), auch der 20-jährige Ignis2 ist im Prinzip "rostfrei", da war Nachbehandlung zwischenzeitig im Querträgerbereich unter dem Kühler, im Steinschlagbereich der (Vorder-)Räder und an der Ölwanne
nötig. Auffällige technische Probleme gabs bisher bei keinem der Fahrzeuge, auch der Mitsubishi davor lief sorgenfrei (da war der Kantengilb am Unterboden aber ein Thema erhöhtem Konservierungs- und Pflegeaufwands).
Natürlich besteht immer das Risiko ein "Montagsauto" oder eine "zerrittene" Kiste zu erwischen, aber via Händler gibt es a) eh ein Jahr Garantie, b) kann man für eine überschaubare Prämie eine "Gebrauchtwagenanschlußgarantie" abschließen, die nach meiner Erfahrung die wichtigsten und teuersten Komponenten der Technik umfaßt.