Beiträge von dav1963

    es muss ja auch Plastik sein welches mit Sprit in Kontakt kommt...hausgemachtes Problem...

    Da seit Autogenerationen Benzinpumpen verbaut wurden, ohne dieses Problem und auch das Benzin in letzter Zeit keiner massiven Veränderung unterlag, kann es nur ein Fehler beim Hersteller der Benzinpumpen oder dessen Zulieferer sein. Da scheinbar auch nur eine bestimmte Charge betroffen ist, ist ein Problem mit dem Rohstoff wahrscheinlich. Ob ein Fehler in der Zusammensetzung oder eine beabsichtigte Mixturänderung, z.B. wegen "Nachhaltigkeit", wird sicher nicht publiziert werden. Sollte es letzteres mit "grünem Gewissen" gewesen sein, war es ein Schuß in den Ofen mit viel Schaden, pekunär und ressourcentechnisch. Aber zumindest ohne Kosten für die Halter (vom Zeitaufwand und Sprit für den Werkstattbesuch abgesehen).

    Der Anstellwinkel der Tellerfeder zur Druckplatte wird infolge der Abnutzung der Reibbeläge der Kupplungsscheibe steiler. Gleichzeitig wandert das Zentrum der Tellerfeder, dort wo das Ausrücklager aufsetzt "nach außen", also zum Getriebe. Dadurch verringert sich das Spiel des Kupplungsseils. Ist es aufgebraucht, wandert der Punkt, an dem beim Drücken des Kupplungspedals Kraft auf die Tellerfeder übertragen wird am Pedal nach oben. Bei korrekt nachjustiertem Spiel am Seilzug bleibt die Pedalstellung beim Kontaktpunkt von Ausrücklager und Tellerfeder aber gleich, trotz Belagabnutzung.

    Infolge der steileren Federstellung benötigt der gleiche Hub an der Drucklatte aber einen längeren Pedalweg. Dadurch muß es bis zum Auskuppelpunkt (Durchrutschen/Trennen) weiter nach unten getreten werden. Wird die Kupplung also korrekt nachgestellt, kommt der Punkt des Kraftschlusses immer näher ans Bodenblech, bis ein Nachstellen des Spiels nicht mehr möglich ist, soll die Kupplung noch korrekt trennen. Der über die Wölbung des Lenksäulendurchgangs locker gespannte Filzteppich wird beim Ignis2 dabei berührt und mit der Zeit abgenutzt.

    In der Grafik erkennt man den im Verschleißbereich flacheren Anstieg des Druckplattenabhubs zum Ausrückweg/Pedalweg (eingezeichnete Senkrechte durch den Betriebspunkt bei neuwertigem Belag "wandert" durch Abnutzung nach links):

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    Wir driften vom Thema des Threads ab, gibt sicher bald "Ermahnungen".

    Aber zu ElmarS Post:

    Einerseits ist bei Vielen heute kaum noch technisches Verständnis, Wissen und Können vorhanden, da nutzen auch Erklärvideos nichts. Andererseits ist die Technik mittlerweile so komplex und miniaturisiert, daß auch ein Hobbyschrauber schnell an die Grenzen des Umsetzbaren kommt. Auch fehlt häufig die spezielle Diagnose- und Meßtechnik, ohne die nur noch wenig geht. Bleibt also nur die Fahrt in die Werkstatt. Und auch hier steht häufig die Frage, Freie Werkstatt oder Markenhändler. Klar sind die Stundensätze beim "Freien" niedriger, aber auch dort ist nicht immer das typenabhängige Equipment und Know-how vorhanden. Gerade bei einem jungen Fahrzeug mit Garantie und viel Elektronik kann dann der Markenvertreter die bessere Wahl sein. "Dropse" an Mitarbeitern gibt es leider sowohl bei den "Freien", als auch bei den "Marken". Da kann man sich glücklich schätzen, wenn man einen begnadeten Monteur gefunden hat, egal wie sein Stundensatz ist. Und ein guter Monteur/Meister wird auch schauen, ob es "zeitwertgerechte" Reparaturmöglichkeiten anstelle des Bauteiltausches gibt. Manchmal ist allerdings der Arbeitszeit sparende Bauteiltausch, gerade bei Elektronik, sogar günstiger als eine zeitintensive Reparatur, bei der man auch nie zu 100% weiß, ob der Defekt wirklich weg ist und was als nächstes "durchbrennt".

    Kann man machen, aber da wird nicht so viel übergetreten sein. Beim winterlichen Kaltstart tritt auch etwas Kondensat ins Öl über, summiert sich bei Kurzstrecke und verdampft und wird angesaugt und verbrannt, wenn der Motor warm gefahren ist. Bei Dieseln ist das ein Problem, da der kaum verdampft, Benzin tut das ab 50°C und verschwindet somit von selbst aus dem Öl. Werden ja keine Massen reingekommen sein, kann man ja am Ölstand prüfen.

    Der Premiumhersteller nimmt es, weil er es kann. Und ehrlicherweise muß sich ein Premiumhersteller ja auch von der Masse abheben, damit nicht jeder dort kauft. Soll ja elitär bleiben! Und wenn das schon nicht mehr über die Qualität klappt, dann zumindest über die Preise. Ist ja niemand gezwungen, dort zu kaufen und reparieren zu lassen. Ist ja nicht nur bei Autos so, auch bei Bekleidung, Kosmetik, Genußmitteln, Möbeln, bis hin zur Nahrung. Die Kreise, die dort kaufen, bringen damit ein Statement rüber: "Mein Haus, meine Yacht, mein Auto, mein Outfit! Schau, ich kann es mir leisten!" Die würden es gar nicht wollen, wenn es billiger wäre. Betrachte es mal von der Seite!

    Sicher ist bei guter Auslastung eine Werkstatt kein Verlußtgeschäft. Aber ganz so einfach ist die Rechnung halt doch nicht. Das geht schon beim Monteur los. Gehen wir mal von 3000€ Brutto aus, dann sind das per anno 36T€. Dazu kommen die AG-Anteile von gut 1/4, also Summe 45T€. Dazu noch Berufsgenossenschaft, Lohnbuchhaltungskosten, Umlage Lohnfortzahlung, Urlaubs- und Weihnachtsgeld, BUS-Dienst usw.. Erhöht die Summe auf gut 55T€. Neben den Monteuren braucht es aber noch Verwaltungsangestellte (Empfang, Material) und kontrollierende Meister. Auch an die Reinigung ist zu denken, ebenso sind in den Werkstätten die Geräte (Druckluftanlagen, Elektrogeräte etc.) regelmäßig von meist externen Prüfern abzunehmen, bei angestellten Prüfern fällt deren Lohn und Weiterbildung an. Auch die Monteure und Servicekräfte müssen per regelmäßigen Schulungen auf den neuesten Technikstand gebracht werden. Die Werkstatttechnik sowieso, Diagnosegeräte, Spezialwerkzeuge usw.. Und dann kostet das Gebäude noch einiges, Miete und/oder Instandhaltung, Betriebskosten Wasser, Strom, Heizung, Versicherung. Auch wenn diese Kosten nur anteilig auf einen Monteur/Arbeitsplatz umgelegt werden, summiert sich das Ganze schnell auf eine 6-stellige Zahl. Dann wird es selten eine 100%ige Auslastung der Arbeitsplätze geben, Schichtdienst ist eher selten, und wenn bessert das nur die Raum- und Technikkosten wie Miete und Abschreibung. Die Betriebskosten für Energie/Wasser, wie auch die Anteile der Mitarbeiter im "Tresenbereich" steigen mit.

    Dann stellen die Hersteller auch noch ganz spezielle Forderungen an das optische Outfit der Räume und zu guter Letzt möchte das Finanzamt am Gewinn beteiligt werden. Habe über 3 Jahrzehnte ein Kleinunternehmen geführt, weiß also von was ich schreibe, auch wenn es in einer anderen Dienstleistungsbranche war. Aber im Endeffekt stehen alle Unternehmer vor dem Problem der hohen Lohnnebenkosten, Abgaben, Prüfanforderungen und können andererseits im Wettbewerb die Kosten nicht vollumfänglich weiterreichen. Das geht bei den monopolartigen Premiummarken schon etwas besser, zumal die Kundschaft ja solvent ist oder aus Prestige so tut.

    Insofern wird der Unternehmer zwar nicht unbedingt weniger Einkommen haben, als seine Angestellten (mittlerweile aber auch nicht mehr die Ausnahme), aber selten hat er eine 40h-Woche, realistischer sind über 60h, zudem trägt er das komplette unternehmerische Risiko, bei GBRs und OHGs auch mit seinem Privatvermögen. GmbHs und ähnliche Gesellschaftsformen haben da zwar eine Risikogrenze, dafür sind aber wiederum weiterreichende Auflagen und Abgaben zu tätigen.

    Finde ich jetzt völlig okay, allein das Material (Kältemittel, Öl) schlägt ja ziemlich zu Buche. Dazu die Märchensteuer auf alles, da ist der Stundensatz doch recht moderat. Hatten beim älteren Ignis incl. Kerzen, Kühlmittel, Getriebeöl, Öl, Filtern, TÜV und neuem Querlenker knapp 1000€ zu zahlen. Nun ist er aber wieder fit für die nächsten x Jahre. Sicher ist ne hohe Summe für ein älteres Auto, war aber die erste höhere Rechnung, bei insgesamt 21 Betriebsjahren (die "Kinderkrankheiten" gingen noch auf Garantie:)) und Rost ist zum Glück kein Thema.

    Nachbar hatte eine undichte Wischwasserpumpe bei seinem Münchner Premiumprodukt (okay, war selbst Schuld - Frost"schaden"). Eine Klebestelle hatte es gelöst, wäre mit Kunststoffkleber Sache von wenigen Minuten gewesen, aber mit so was gibt man sich da ja nicht ab. Neuteil, rd. 450€! Cool! Halt mit "Freude am Bezahlen" ...:D

    Eine Garantieverlängerung, auch über die 5-Suzuki-Jahre als "Gebrauchtwagenanschlußgarantie" ist zumindest für Halter mit geringer/normaler Fahrleistung eine Überlegung wert. Mit etwas Glück setzt man die Prämien einfach in den Sand, hatte aber auch keine Defekte. Andererseits gehen mittlerweile kleinste Defekte ins Geld, da nicht mehr repariert, sondern nur noch baugruppenweise getauscht wird (was nicht einmal an den Werkstätten liegt, denn die bekommen die Einzelteile häufig auch nicht mehr). So kostet ein defekter ABS-Zackenring dann nicht 2,50€ +Einbau, sondern 400€+Einbau, da die gesamte Antriebswelle getauscht wird. Eine Gummiabdeckung für wenige Cent gibt es nicht einzeln, da muß der ganze Querlenker neu. Noch krasser wird es bei den Elektronikkomponenten. Ein defekter Widerstand oder Kondensator kostet so halt mal schnell mehrere tausend Euronen. TÜV gibts nur bei akkurater Funktion (ermittelt über die Kontrollleuchte ;)).

    Tät mich auch interessieren, wobei ja so eine LED theoretisch ein Fahrzeugleben lang halten sollte, das tun ja schon oft die klassischen Glüh-Heiz-Bälle.;):D

    Vermute mal, es ist ein Suzukikonstrukt und nur über den Markenhändler zu beziehen. Kenne das vom Galant, da hatte die Innenlichtsofitte so ein seltenes Abmaß, das es sie nur bei Mitsubishi gab. Da lag der Preis aber trotzdem nur bei rd. 50 Cent.:)

    Wenn nur über den Freundlichen bekommbar, lohnt sich wahrscheinlich ein Selbstwechseln eh nicht, birgt nur das Risiko von 7 Pechjahren beim Aus-/Einbau des Spiegelglases.;)X(

    Tritt es beim Entriegeln der ZV auf, könnte es an einem Stellmotor liegen, macht mein S-Cross seit Jahren an der Tür hi-li. Allerdings dauert es nur sehr kurz, ca. 1 sek. Ansonsten läuft beim Öffnen (evtl. auch schon beim Entriegeln?) der Fahrertür die Benzinpumpe im Tank kurz an. Die sitzt zwar unter der Rücksitzbank, durch die Schallreflexion an der Frontscheibe kann aber der Eindruck entstehen, es käme von vorn. Hier würde auch die Zeitdauer von einigen Sekunden passen. Im Motorraum befindet sich der Aktivkohlefilter der Tankentlüftung, wird Sprit aus dem Tank gepumpt und damit Luft nachgesaugt, könnte auch hier eventuell ein Zischen auftreten. Da noch Garantie, bei Gelegenheit dem Händler vorführen/dort klären lassen. Vielleicht reicht da auch eine telefonische Nachfrage.

    Der "Tempowarner", noch! ohne regelnden Eingriff, ist bei Neufahrzeugen verpflichtend vorgeschrieben, bei dauerhafter Deaktivierung erlischt die Betriebserlaubnis (ähnlich wie bei Start-Stopp, dort aus Emissionsgründen). Möglich wäre wohl noch eventuell eine bei jedem Motorstart einfach auszuführende temporäre Deaktivierung unter Umgehung der multiplen Menueschritte, ähnlich der Start-Stopp-Taste. Aber ob sich da jemand die Mühe macht? Hier im Forum wurde beschrieben, wie man den "Tongenerator" im Kombiinstrument mechanisch dämpfen kann (Zukleben der Schallöffnung). Da er mehrere Funktionen hat, ist eine Unterbrechung der Leiterbahn via Schalter ungünstig und wohl auch schwer realisierbar. Von der TÜV-Konformität ganz zu schweigen (siehe Betriebserlaubnis). Wie in einem anderen Thread schon festgestellt, muß man bei einem Neuwagen/jungem Gebrauchten wohl mit der Nerv-Piep-Technik leben und eventuell die Audiobeschallung lauter drehen ... ;):(

    Nach meinem technischen Kenntnisstand.

    Bei einem 100% gesperrtem Differenzial würde sich das Auto wohl von den Prüfrollen runter schieben/ziehen sobald eine Achse angetrieben wird.

    Oder hab ich jetzt grade ein Denkfehler? Korrigiert mich gerne.

    Je nach Allrad System hat der Vitara wohl ein offenes Mitteldifferenzial oder eine Kupplung für den Allrad und da passiert nix, lässt sich ganz normal auf der Bremsrolle prüfen wie jedes andere Auto ohne Allrad.

    Bei einem 100%, also mechanisch gesperrtem Differential drehen sich beide Räder (Achsdifferential) oder beide Achsen (Mittendifferential) mit der gleichen Geschwindigkeit. Bei nicht gesperrtem Differential und einem blockiertem Rad/Achse dreht sich das/die andere Rad/Achse mit doppelter Geschwindigkeit (Differential mit Kegelrädern im mechanischen Eingriff). Die meisten PKW-Allradantriebe arbeiten aber nicht mit einem Mittendifferential sondern mit Ölbadwandlern oder Lamellenkupplungen (Haldex). Auch eine (starre) Differentialsperre wird selten verbaut, hier wird meist per Bremseneingriff das durchdrehende Rad gehemmt und damit ein Teil der Kraft auf das andere umgeleitet. Schwere Geländefahrzeuge und LKW besitzen zum Teil noch sperrbare Achs- und Mittendifferentiale. die nur auf rutschigem Untergrund und niedrigen Geschwindigkeiten genutzt werden sollten/dürfen.

    Wenn ich Diggits Post richtig verstanden habe, unterscheidet sich das Verhalten seines SSS schon von den anderen Leistungsverlusten, da bei seinem Auto nur eine kurze Unterbrechung der Beschleunigung auftritt und es danach kräftig beschleunigt. Während im anderen Thread ja wohl ein länger anhaltender Leistungsverlußt eintritt.

    Ja, war normal, dass der erst ab 3500-4000 u/min eingesetzt hat, aber der vom SSS hat so einen mini Lader und ein kurzes Drehzahlband, dass er kein Turboloch haben sollte.

    Wobei es aber kein "Loch" ist, sonst eine gefühlte Unterbrechung der Beschleunigung. Eben wie wenn man die Handbremse kurz ziehen würde.

    Ich meinte das "Turboloch" auch nur als Vergleich, mit den heutigen geregelten Turbos ist das ja so gut wie weg.

    Also scheint da dann irgendwo ein Fehler zu stecken. Ich hatte bei meinem Sauger-S-Cross eine defekte Zündspule. Anfangs trat da auch beim Gasgeben in einem bestimmten Drehzahlfenster ein kurzer Leistungseinbruch auf, um danach wieder normal hochzudrehen. Später durfte man die Drehzahl nicht unter diesen Wert (so ca. 2000 U/min) absinken lassen, da er darunter nur noch "schüttelte", zum Schluß lief er dann nur noch auf 3 Zylindern, hatte zum Glück nur noch wenige Meter bis nach Haus, von da gings dann Huckepack und auf Anschlußgarantie zur Werkstatt ...

    Bei Vergasermotoren war das früher üblich, ruckartig die Drosselklape auf, Gemisch total abgemagert und der Motor verhungerte. Die Vergaser hatten deswegen meist einen kleinen Pumpkolben, der zusätzlichen Sprit in die angesaugte Luft drückte. Bei Fahrzeugen mit elektronischem Gaspedal und Einspritzung sollte das die Elektronik ja aber verhindern und die Einspritzmenge in Abhängigkeit der Drosselklappenstellung exakt dosieren, ja sogar die Drosselklappe optimal öffnen. Klingt also nach einem Fehler, zumal wenn es erst vor kurzem auftrat. Bin mit den Swift-Modellen nicht bewandert, aber wenn es ein Turbomotor ist, käme ja noch die Ladedruckreglung als Fehlermöglichkeit dazu, wäre sogar recht wahrscheinlich als Ursache für den kurzzeitigen Leistungsverlußt (das "Turboloch" war früher ja sprichwörtlich üblich ...).

    Wo steht das nur die Gänge 3 und 4 sich schalten lassen? Wenn ich den Rückwärtsgang einlegen möchte komme ich nicht weiter als in den 4 Gang. Weil sich der Ganghebel nicht weiter nach rechts drücken lässt. Ich probiere es nachher aus ob die anderen Gänge sich schalten lassen und drin bleiben.

    Das war die allgemeine Bemerkung zum ausgehängten Schaltseil der Schaltgasse und das dann nur noch die mittlere Gasse (3.+4. Gang) geht (Post von Niklas S). Allerdings war das ja auch nur die Vermutung, da ein nicht seltener Fehler. Könnte bei dir ja aber auch etwas anderes defekt sein. Der Freundliche wird es schon finden und beheben ...

    Da sich lt. Aussage weiter oben nur die Gänge 3 und 4 schalten lassen, wird das mit dem (An-)Fahren einigermaßen schwierig ... Wenn der Wagen eine (Mobilitäts-)Garantie hat, wäre ggf. über die evtl. auch das Abschleppen vom Pannenstandort zur Werkstatt gedeckt. Sollte in den Garantiebedingungen/-leistungen aufgeführt sein. Bei Verbringung zum heimischen Stellplatz über die Garantie wäre dann aber das zweite Abschleppen von dort in die Werkstatt üblicherweise nicht mehr gedeckt.

    Ansonsten abhängig vom handwerklich-technischen Geschick per Notreparatur die Schaltfähigkeit provisorisch wieder herstellen und dann das Auto selbstfahrend umsetzen.

    Aber ein Anfahren im 3.Gang wird schwierig und Streß für die Kupplung mit möglichen Folgeschäden, also nicht zu empfehlen.

    Hallo JardaB,

    alles richtig, jeder der will, soll es kaufen und nutzen. Aber nicht mit Zwang. Wenn es verbaut ist (japanische Modellpolitik ohne lange Extralisten oder im Hinblick auf den Wiederverkauf), sollte es zumindest einfach und permanent abschaltbar sein. Schon das Start-Stopp-System muß immer wieder neu deaktiviert werden, aber da reicht ein Tastendruck, viele Dinge sind schon gar nicht mehr dem Willen des Fahrers unterworfen. Und natürlich sollten diese Features auch nicht TÜV-relevant sein, ist die Klimaanlage ja auch nicht. Und deren auf die Verkehrssicherheit sehr positive Wirkung kann jeder an einem warmen Tag erfahren. Dieser nannyhafte Zwang der Behörden in Bezug auf die zum großen Teil noch gar nicht ausgereifte Technik ist der Hauptkritikpunkt. Das einige Features noch dazu eigenes Gefahrenpotential besitzen, sei es durch Dysfunktion oder Ablenkung infolge aufploppender "Fehlermeldungen" oder einfach nur nervig sind, kommt hinzu. Früher waren wir mal weitgehend freie Bürger mit doch recht weitreichenden Entscheidungsmöglichkeiten, heute werden wir von überbordender Bürokratie und engem Regelkorsett gegängelt und bevormundet. Bei manch infantil gebliebenen Zeitgenossen mag dies vielleicht sinnvoll sein, aber die Mehrheit ist, glaube ich, doch zu eigenständigen Entscheidungen unter Berücksichtigung eines sozialen Kontextes in der Lage und kann ohne Staatsnanny ihr Leben gestalten.