Wie gesagt, ich beobachte das ganze noch eine Weile, sagen wir mal 2 Füllungen (Donnerstag wieder aufgefüllt). Dann bin ich 5 Füllungen mit dem Zeug gefahren. Danach wieder auf Super95 und weitersehen.
Und ja ich fahre seit einem halben Jahr die gleiche Strecke, allerdings erst die 3. Füllung auf Ultimate102. Das Ultimate habe ich auch nur gegriffen, weil die erste Tanke auf dem Weg nach Hause eine Aral ist. Anfangs wollte ich noch Sprit sparen mit Super95, bin knapp 600km mit einem Tank gefahren. Aber das ließ relativ schnell nach und ich bin bei 500km/Tank gelandet mit leuchtender Lampe. Die 30km mehr auf dem ersten Tank mit dem "Übersprit" habe ich unter Ulk verbucht, habe trotzdem nochmal die Suppe nachgetankt, weil auch so ein Steuergerät sich erst einmal darauf einstellen muss. Fahrweise unverändert, Motor läuft am Bahnübergang, wenn mal wieder bis zu 4 Züge durchrollen, ist ja nicht gerade warm draußen. Drehzahl außer im Stand nie unter 2000, geschaltet wird bei 3000 usw....also eigentlich das Gegenteil von dem, was man so im "Ich will Benzin sparen"-Kurs lernt. Nicht, dass ich einen solchen Kurs besucht hätte. Landstraße fahren mit 90 hinter einem Hutträger geht mir schon auf den Zeiger, dass ich überhole. Also um meine Fahrweise braucht ihr euch da keine Sorgen machen
Ich sage auch nicht, dass der Wagen deutlich besser läuft oder mehr Leistung entwickelt, davon habe ich nichts gemerkt. Die 60km mehr machen mich nur stutzig. Darum mag ich das eben für mich mal testen. Ich kenne die ganzen "offiziellen Untersuchungen" und deren Ergebnisse auch.
Die Verbrauchsanzeige habe ich, seit dem ich das Auto besitze, optisch deaktiviert. Mit Anfang der Lehre habe ich mal drauf geschaut und die 10,5l zurückgesetzt, weil ich ja am Anfang ja auch noch besonders sparend fahren wollte...Seit dem aber auch nicht mehr zurückgesetzt und gut 8000km gefahren. Sparend fahren hat sich geschissen, dafür müsste ich eine halbe Stunde früher aufstehen, um pünktlich zu sein.
Vom Hochleistungsmotor war nie die Rede (auch wenn die Leistung erst bei 5000 Umdrehungen wirklich ansetzt und die 7000rpm als Begrenzer eine echte Beschneidung sind), der Aufkleber im Tankdeckel existiert trotzdem. Der Swift funktioniert auf Super95 auch, habe nie etwas anderes behauptet...Ich unterstelle sogar, dass der auf E10 laufen würde (Auch wenn dann die MKL wegen dem Kat noch öfter kommt).
Ich weiß auch nicht, was ihr euch hier so künstlich aufregen müsst. Es ist jedem selbst überlassen, was er Tankt, was er erwartet und was er bekommt. Ich mach meine eigene Testreihe auf ca 2500km und dann hat sich das, wenn das mit den 60km wirklich ein Ausrutscher war, für mich ebenso erledigt.
Und einen aufgeladenen Motor mit einem kleinen Sauger zu vergleichen hinkt auch ganz schön. Vor allem, wenn es dabei um eine im Alltag "semi-sportlich" zu bewegendes Auto und einem reines Spaßmobil - was für den Alltag wohl eher unter aller Kanone ist - geht. Wenn da ein Kompressor drauf sitzt, dann gehe ich mal von Toyota's 4A-GZE aus. Der 4A-GE ist nicht gerade dafür bekannt, dass er scheiße läuft. Schließlich stammt er auch von einem Cosworth-Motor aus dem Rally-Sport ab. Da ich mich mit Lotus aber nicht so befasse, ist es auch durchaus Möglich, dass ich mich irre und es noch einen anderen Motor mit Kompressor gab/gibt (eventuell ja auch ein 1.8er mit Kompressorkit aus dem Haus Toyota, die Rover-Motoren sollen ja nicht so der Kracher sein). Der M16A hingegen ist Einheitsbrei, welcher schon aus einer schwachen Motorenserie abstammt die nicht für solche Zwecke gedacht ist. Auch wenn es minimale Unterschiede gibt, es ist eben nur ein M13A mit größerem Hub.
Genug geschwafelt. Noch 1500km, dann geht es wieder auf Super95 weiter....