Zündung 93er Swift GS

  • Hallo,
    Das ist erst noch eine Idee, weil leicht gepfiffen hat der immer. Das wäre natürlich erst noch 'ne Erklärung. Also jetzt kommt jedenfalls Öl beim Anlasserdrehenlassen.
    Dagegen spricht eigentlich nur die Fressstelle im Lager. Die zeigt zum Heck und wenn Spannung vom Riemen nach unten wäre, müsste die Fressstelle doch auch unten sein, oder nicht? .......Keine Ahnung.
    Ich lass mal das Öl raus und kuck nach Spänen.
    Viele Grüße

  • Spar dir doch die Arbeit an dem Motor ewig Rum zu suchen, Bau gleich nen kompletten gebrauchten ein und gut :)
    wenn du sagst der hat 288t gelaufen dann hat der doch sein Dienst gut getan.

    So nen 8v motor Bekommste doch für schmales Geld komplett

  • Hallo Leute, wollte mich heute nur mal ganz kurz melden, um euch zu schreiben, daß er wieder läuft. Die erste 100 km hat er hinter sich gebracht. Wie es dazu kam, schreibe ich euch am Wochenende. Jedenfalls habe ich hier jetzt eine ganze Menge übriger Zünd-Komponenten rumliegen, die könnten dem Einen oder Anderen von Euch, wenn ihr mal damit Probleme habt, weiterhelfen.
    Gruß Wrench

  • Also, die ganze Reparatur hat nur funktioniert, weil mir Quertreiber ja angeboten hatte, mir einer Zylinderkopf für kleines Geld zu überlassen. Und dazu ist er auch gestanden, und hat mir einen Zylkopf geschickt, der echt noch in einem super Zustand war. Ich habe dann die Ventile rausgemacht, die kaum Ablagerungen hatten, um neue Schaftdichtungen reinzumachen. Ich habe einen Kopfdichtsatz,Zahnriemen mit Spannrolle, neue Zündkerzen und neuen Keilriemen gekauft und alles wieder zusammengeschraubt. Glück habe ich gehabt, dass der Kopf von Quertreiber das gleiche Riemenrad und auch denselben Riemen hatte, wie mein Motor. Es gibt da nämlich in dem Baujahr, laut Teileagent 3 verschiedene Sätze mit 2 verschiedenen Zahnprofilen und 2 verschiedene Spannrollendurchmesser. Zur Sicherheit wg. den höchstwahrscheinlich vorhandenen Ölablagerungen im Motor, habe ich dann ein "Geheimrezept" eines befreundeten alten Kfz-Meister Hasen befolgt und zwar mit einigermassen gemischten Gefühlen. Er hat mir aber versichert, dass alles gut geht! Ich habe neues Motoröl und reines Petroleum 2/3zu1/3 gemischt und eingefüllt. Nach dem Erststart, habe ich den Motor im Leerlauf laufen lassen, bis der Lüfter eingeschaltet hat. Das hat bei dieser Witterung 35 Min. gedauert. Dann habe ich da eine echt üble Brühe abgelassen, da waren auch noch ein paar Ölkohle Brocken dabei. Dann neues Öl,wieder neuer Ölfilter und frisches öl rein. Nochmals Zündung gecheckt und auf ca. 7Grad eingestellt .Erste Probefahrt, recht zurückhaltend, ca. 40 km. Lief recht zufriedenstellend, habe aber noch nicht richtig Gas gegeben. Danach auch dieses Öl wieder abgelassen und wieder neues rein, wieder mit Ölfilter. Dann habe ich ihm mal etwas mehr Gas abverlangt und ich dann fest gestellt, dass er in höheren Drehzahlen recht zäh ist. Jetzt hat meine Frau wieder ihr gutes Stück übernommen und ist damit zur Arbeit gefahren. Inzwischen hat er 170 km hinter sich, lauft ganz ruhig, aber Sie sagt auch, er ist etwas lahmer wie vorher. Jetzt meine Frage, kann ich mit der Zündung auch etwas früher gehen. Ansonsten warte ich jetz einfach mal ab, wie er sich so bewährt und was er so braucht. Bis bald, wenn er dann mal die ersten Tsd.runter hat. Vielleicht hat ja jemand einen Tipp zur Leistung.
    Viele Grüsse

  • freut mich, daß er wieder läuft.
    Ich würde die Zündung so einstelle, wie es von Suzuki vorgeschrieben ist.

    (ausm Kopf heraus: 2 Pole im Diagnosestecker brücken, Leerlaufdrehzahl einhalten und Unterdruckverstellung deaktivieren...)
    ...dann sollte der Wagen, wenn die Steuerzeiten umd Ventilspiel korrekt ist auch wieder vernünftig Leistung haben im oberen Drehzahlbereich.

    Gruss
    Christoph

  • Hallo Wrench,

    Danke für die Blumen...

    Sollte der Motor wieder erwarten doch noch sterben, bekomme ich den Justy auf dem Bild. Der Motor läuft top...


    Gruß
    Quertreiber

    Der Drift ist die schnellste Art der Fortbewegung

    Walter Röhrl

  • Hallo Zusammen,
    Ja Quertreiber, alles klar, wenn's Klemmt, komme ich auf das Angebot zurück.
    Inzwischen hat sich auf wundersame Weise, die jahrelang nicht funktionierende Drehzahlanhebung "selbst" repariert. Keine Ahnung wie das geht. Jedenfalls war das am Anfang nach dem Zusammenschrauben nicht, sondern genauso mies, wie vor dem Infarkt.jedenfalls ruckt er jetzt bei kalt nicht mehr. Das Leistungsmanko hat sich aber noch nicht selbst geheilt.......
    Chris-Do hat mir ja den Tip mit dem Diagnose Stecker gegeben. Ich habe bis dahin gar nicht gewusst, dass es sowas im Swift von diesen alten Baujahren sowas gibt !!
    Da hätte ich noch die Frage, wo der sitzt? Brücke machen ist klar, aber welche Unterdruckverstellung? Die Zündung jedenfalls hat keine, das hatte ich ja im Vorfeld meines "Problems" abgecheckt. Da gibts' ja nur das Zündmodul, das an die Spule rangeschraubt ist.
    Was sollte denn diese Brücke machen ? Rein von der Theorie her gefragt.Wird da ein Notprogramm im Einspritzrechner zurückgesetzt? Oder bewirkt das was an der Zündung?
    Ich weiß, ich bin zu vorwitzig, aber ich will halt den Mist, den ich verzapfe verstehen.
    So long !

  • Hallo,
    Laut Repbuch sind 6° bei 700 U/min bei Schaltgetriebe angegeben.
    Ich habe aber nur das vom Swift. Das Buch ist von 91 und da ist auch noch die Unterdruckverstellung dran.


    Gruß
    Quertreiber

    Der Drift ist die schnellste Art der Fortbewegung

    Walter Röhrl

  • Also hab hier mal die Angaben vom Samurai 1,3er .... hab leider gerade die Unterlagen vom Swift nicht Griffbereit


    Der Diagnoseananschluss findest du im Motorraum, etwa Federbeindom Fahrerseite / Bremskraftverstärker so im der Grgend

    Mit der Brücke soll eingestellt werden, dadurch werden wohl die Korrekturen im Steuergerät deaktiviert.
    Anschliessend zum fahren die Brücke aber wieder entfernen!

    P.S: mach mal bitte ein Foto vom Zündverteiler, ich hatte in dem Baujahrbereich nur Verteiler mit einer bzw 2 Unterdruckdosen......