- Offizieller Beitrag
Am Freitag wurde die Anreise bedingt durch frischer Schneefall spannend. Kurz vor Großarl blieben einige PKWs bereits an den steiler werdenden verschneiten Straßen mit durchdrehenden Rädern liegen. Ohne Probleme zog neben einem Audi Quattro auch ein Begleit-S-Cross an den Liegenbleibern vorbei. In der Unterkunft angekommen, konnte man sich beim Abendessen erstmal kennenlernen.
Am nächsten Tag, dem Samstag, konnte dann endlich die zur Verfügung gestellten SX4 S-Cross erfahren werden. Es waren alles Allradmodelle in der Comfort+ Variante, Benziner und Diesel mit Handschaltung und auch Benziner mit CVT-Automatik-Getriebe. Die Fahrt führte knapp über eine Stunde über Autobahn, Landstrasse und enge, frisch verschneite Strassen durchs Strubklamm zum Fahrsicherheitszentrum Faistenau. Für diese Fahrt hatte ich einen Benziner mit CVT-Getriebe. Wenn man sich mit der Technik, die hinterm dem Begriff CVT steckt, nicht auskennt, ist es zunächst etwas gewöhnungsbedürftig. Durch die völlig variable Übersetzung hat das Getriebe quasi unendlich viele Gänge. D.h. das Getriebe muss nicht einen Gang wählen und beim Beschleunigen solange hochdrehen, bis zum nächsten Gang geschaltet werden kann, sondern der Motor kann in seinem optimalen Bereich halbwegs konstant gehalten werden und trotzdem wird das Auto schneller. Alternativ kann man sich das "alte" Feeling einer Stufenautomatik bzw. eines Schaltgetriebes durch den manuellen Modus herbeizaubern. Hier wird durch Schaltwippen am Lenkrad durch 7 feste Übersetzungen geschaltet. Aber wer kauft sich schon eine Automatik, um sich dann dauerhaft manuell durchzuklicken? Egal ob man schaltet (klickt) oder schalten lässt, durch die bergige Strecke klingt der Benziner beim Beschleunigen leider immer etwas angestrengt und brummig. Ihm fehlt es in Kombination mit der Automatik einfach an Drehmoment. Hier wäre der Diesel wahrscheinlich die bessere Wahl, doch leider gibt es diese Kombination nicht.
Eine kurze Demonstrationsfahrt von Niki Schelle zeigte, das es auch möglich ist den S-Cross stets quer über die Strecke zu jagen. Nach ein bisschen Übung gelang es auch uns mit dem S-Cross schön durch die Kurven zu driften. Ein Tester hat es aber auch geschafft einen SX4 im Tiefschnee zu versenken, wo ihn nur ein Schneekettenbestückter Traktor rausholen konnte
Auf der Rückfahrt stand mir dann ein S-Cross mit Diesel und 6-Gang-Schaltgetriebe zur Verfügung. Letztendlich, meiner Meinung nach, die beste der zur Verfügung stehenden Kombinationen. Durch das gute Drehmoment konnte man das Fahrzeug schaltfaul bewegen, aber auch im Bedarfsfall gut durchbeschleunigen. Auf der Autobahn fuhr sich der gewachsene SX4 meiner Meinung nach deutlich angenehmer als das Classic-Modell. Das könnte am gewachsenen Radstand und Spurweite liegen. Auch das Navi konnte insgesamt überzeugen. Das Koppeln mit dem Handy ging ebenfalls völlig problemlos und intuitiv von statten und schon konnte per Bluetooth die Lieblingsmusik den Innenraum beschallen. Die Sitzheizung war dabei immer auf der 1.Stufe und sorgte für ein angenehmes Ledergestühl im SX4.
Wieder in Großarl angekommen hatte man etwas Zeit für sich. Ich hab in der Zeit den so genannten Bergadvent, dem Großarler Weihnachtsmarkt einen kleinen Besuch abgestattet ... sehr zu empfehlen!![]()
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Vielen Dank nochmal an die Truppe von der Presseabteilung von Suzuki für das Top-Wochenende ![]()