Warum man "Kindern" verbieten sollte leistungsstarke Autos zu kaufen / fahren...

  • Irgendein Auto Hersteller hat doch so eine Einstellungen wenn die Kinder mit dem Auto der Eltern fahren , das dieses Auto dann zB max 120km/h Fährt .

    War das Opel oder einer der Franzosen ?

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  • Ich denke man kann es in keinem Fall verallgemeinern. erstmal ist das "kind" sein nicht am alter fest zu machen!
    des weiter kann ich nur sagen, mein erstes auto hatte 53 ps und mit ihm war ich auch auf ca 170 km/h... und ich denke ein kleinwagen von 2000 mit 53 ps, einem entsprechendem fahrwerk, einer entsprechenden bremse usw. is wesentlich empfindlicher bei 170 als ein supersportler wie z.b. der nissan gtr... und bin auch ziehmlich zu anfang mit dem auto von meinem vater 200+ gefahren, er war zwar dabei und hat geschaut das ich "vernünftig" schnell fahre, aber das ist individuell... man merkt einfach jeden tag das viele leute nicht in der lage sind die verantwortung zu tragen und halsbrecherisch fahren. und man kann owohl mit 70 schlimme unfälle machen also weder geschwindigkeit noch alter spielen eine rolle - reife und risikoeinschätzung ist das A und O... aber wie möchte man das überprüfen ??

  • Wie sehen eigentlich die Unfallzahlen bzw. Anzahl der Unfalltoten in der Schweiz aus? Ja klar, Deutschland hat mehr Einwohner und mehr Autobahn- und Landstraßenkilometer sowie mehr Großstädte. Doch das kann man sich ja prozentual Hinrechnen. Auch Dänemark, Schweden und Co. sind ja nicht gerade zimplerlich wenn es um Strafen geht...

    Interessant z.B. das hier:
    http://www.forschungsinformationssystem.de/servlet/is/44964/

  • Genau so sollte das bei allen Autos sein, direkt mit dem Führerschein, nicht erst wenn sich ein gewisser Prozentsatz der Kunden damit umgebracht hat.

    In Österreich ist es mittlerweile seit einigen Jahren verpflichtend und wie sich anno dazumal manche der jungen Teilnehmer bei den Übungen angestellt haben, war erschreckend! 8|
    Wie man einen Fiat 500 so dermaßen außer Kontrolle bringen kann, ist mir bis heute ein Rätsel. Ich habe das Training damals mit meinem alten Swift EA absolviert und muss ehrlich zugeben, dass auch mir bei manchen Übungen wirklich die Schweißperlen auf der Stirn standen. Nach etwas Übungen und mehr Gefühl am Lenkrad und an den Pedalen klappte es dann jedoch immer besser. Ich hatte damals jedoch von Anfang an auch versucht, mein persönliches Limit und das meines Fahrzeuges zu finden. Bei vielen anderern Teilnehmern jedoch gestaltete sich dies bis zum Schluss zu einem unkontrollierten Herumwerfen des Autos, bis selbst der Fahrtrainer am späten Nachmittag gefrustet aufgab... :S

    Kleinigkeiten, wie die Technik und Funktionsweise des Fahrzeuges zum besseren Verständis oder gar so etwas wie Verantwortung über die Kraft, welche selbst hinter so einem 60PS-Bomber stecken, lernt man heutzutage in der Fahrschule leider überhaupt nicht mehr. Dort werden brav die Verkehrsregeln wie in der Grundschule auswendig gelernt und das war´s. Ich traue mich zu behaupten, dass mindestens 50% der Führerscheinneulinge im Straßenverkehr trotz bestandener Prüfung im Straßenverkehr maßlos überfordert sind.

    Hinzu kommt dann noch die Mentalität vieler Personenkreise. Ein neuer Kleinwagen? - Viel zu wenig Prestige, viel zu hoher Wertverlust, viel zu unsicher! Eine 20 jahre alte Nobellimousine von BMW, Mercedes & Co. mit 8 Zylindern muss es sein! - vieeel sicherer... :whistling: