Bremssättel lackiert

    • Offizieller Beitrag

    Ich finde, das es zu viel lack ist, wenn man als komplett mischt, davon kann man locker 3 Autos machen. Wie gesagt, von 80g habe ich noch 50g im Becher gehabt und die Teile für vorn sind schwarz und mit 2 schichten bedeckt.

    Wenn man es nicht selbst machen kann, dann kann man auch mit der Farbe in eine Werkstatt fahren und die machen das auch ;)

    Beim Lackierer hätte ich die Befürchtung, dass die Farbe die Temperaturen nicht ab kann. Aber die wissen auch was sie tun und haben eventuell auch hitzebeständige Lacke.

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  • Die Farbe trocknet nicht ein. Ich habe auch keine Bühne, ich habe es auch auf dem Wagenheber gemacht, es hat ewig gedauert und es ist auch nix eingetrocknet. Das ganze ist einfach viel zu viel theorie. Es gibt doch von Foliatec auch ein Video zur Anwendung. Die ganze Sache ist so simpel das es eigentlich keinerlei Fragen bedarf.
    Rad ab, bremse mit drahtbürste und bremsenreiniger sauber machen, alles was farbig werden soll mehrfach damit einpinseln und im anschluss das Rad wieder drauf machen.
    Den übrigen Lack hat ein Bekannter fertig angemischt nach 7 Monaten weiter verwendet und der war noch genau so wie bei der erst benutzung obwohl er bereits mit härter angemischt war. Dafür gibts ja einen deckel zum verschließen.
    Ich weiß, ich bin total auf Streit aus weil ich nicht verstehen kann was daran so kompliziert ist....

  • Ich zitiere mich (teilweise) mal selbst... :D

    Es ist nun bereits das 5. Fahrzeug (zwei davon meine eigenen), die ich mit FOLIATEC Bremssattellack behandelt habe - alles nach dem selben Prinzip:

    • Farbe vorbereiten -> wie von FOLIATEC empfohlen -> d.h. in meinem Fall die Hälfte (pro Fahrzeugseite) der Doseninhalte vom Lack + Härter in einem Glas (mit Verschluss) anmischen und "ziehen" lassen
    • Die Farbe immer wieder gut durchrühren - auch während des Auftragens der Farbe auf den Bremssätteln
    • Farbe (in bis zu 4 Schichten) auftragen (vorne wie hinten) -> immer abwechselnd eine Schicht vorne dann eine Schicht hinten (in der Zwischenzeit kann eine Schicht trocknen)
    • Anmerkung (1): Auch nach 4 Stunden Pinseln (pro Seite) bei einer Außentemperatur zwischen 25 und 30°C, war die Farbe im Glas immer noch in sehr guter Konsistenz zum Auftragen
    • Anmerkung (2): Ich habe für beide Fahrzeugseiten rund 10 Stunden (inkl. Vorbehandlung) gebraucht...


    Diese Arbeit kann von jedem Laien durchgeführt werden... man braucht nur ausreichend Zeit und vor allem Ruhe! Also Hektiker und Pfuscher sollten die Finger weglassen - das Lackieren mit Pinsel und im Mehrschichtprinzip braucht Zeit, wenn das Ergebnis auch über Jahre hinweg überzeugen soll.


    Wichtig ist eben die Vorbehandlung der zu lackierenden Stellen. D.h. optimal sind neue Bremsen genauso wenig wie alte Bremsen...

    • Bei neuen Bremsen muss man erst mal stundenlang das Wachs der Konservierung mühevoll entfernen... mit Bürste und Bremsenreiniger.
    • Bei alten Bremsen muss man dahingegen genauso endlos Bürsten und mit Bremsenreiniger arbeiten.

    ...sprich, es ist nahezu egal, in welchem Zustand die Bremse ist. Vorarbeiten müssen umfangreich durchgeführt werden.


    Anbei noch mein Ergebnis:


    FOLIATEC Bremssattel-Lack "Rosso-Rot" (Art.-Nr. 2160)

    • Aufgetragen in 3 Schichten

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    Beste Grüße
    Fabian

  • Off-Topic
    Hochhaus :p
    Off-Topic Ende


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    • Offizieller Beitrag

    2 Wagenheber sind in der Richtung nicht notwendig, man kann auch eine Fahrzeugseite nach der anderen machen in dem man den Wagenheber vorn an der Aufnahme ansetzt und dann pumpt, bis das Hinterrad mit in der Luft hängt. Böcke drunter und dann ist gut. Und bevor einer eine Anmerkung zu dieser Vorgehensweise hat....Ich mache das seit Jahren so und ich weiß von diversen Leuten, die es nicht anders machen. Und stellt euch vor, die Autos fahren heute, und das geradeaus sprich ohne Verzug im Chassis. Methode aus dem englischen Motorsport;)

    Persönliche Sache: Davon abgesehen, wenn ich vorwärts auf die Auffahrt fahre und deswegen in einem gewissen Winkel zur Auffahrt bin, dann hängt ein Hinterrad generell in der Luft, da das Fahrwerk so weit gar nicht verschränkt in unbeladenem Zustand. Tut dem Wagen auch nichts, trotzdem fahre ich lieber rückwärts drauf, auch wenn nicht immer möglich, wenn es schnell gehen soll. :whistling:

    Wenn der Wagen hoch genug ist, dann man man auch achsweise ausheben, dafür gibt es auch zentrale Punkte für Wagenheber. Am MZ zum Beispiel hinten unter dem Kofferraum, wo die kleine Öse ist, der Querträger und vorn am schwarzen Achskörper mit den Querlenkeraufnahmen. Hinten kommt man so gut wie immer dran, vorn ist es nach Tieferlegung ohne extra flachen Wagenheber nicht mehr möglich.

    Bitte eines immer bedenken: Wenn der Wagen hochgepumpt worden ist, dann Böcke unterstellen. Gerade bei langwierigen Arbeiten sackt der Wagenheber gerne ab, auch wenn nur sehr langsam. Bocke drunter und dann ist man auf der sicheren Seite. ;)

  • Persönliche Sache: Davon abgesehen, wenn ich vorwärts auf die Auffahrt fahre und deswegen in einem gewissen Winkel zur Auffahrt bin, dann hängt ein Hinterrad generell in der Luft, da das Fahrwerk so weit gar nicht verschränkt in unbeladenem Zustand. Tut dem Wagen auch nichts, trotzdem fahre ich lieber rückwärts drauf, auch wenn nicht immer möglich, wenn es schnell gehen soll.

    Bei der Abnahme meines Fahrwerks hat der TÜV nen Verschränkungstest mit zwei schräg gegenüberliegenden kleinen Holzrampen gemacht. Ob die Räder nirgendswo ans Chassis kommen. Dabei hing auch ein hinteres Rad in der Luft. Der Wagen fährt aber noch geradeaus, nur mal so. :whistling:

    • Offizieller Beitrag

    Bei mir auch, und als der Wagen über beide Räder kippelte hat der Idiot auch in den Kofferraum gesetzt und damit das Hinterrad auf den Boden gedrückt. Dabei hatte er vorher schon bei 2 Personen im Kofferraum gesehen, dass da nichts schleifen kann. Und das bei der Verbundlenkerachse....sowas macht man nicht.

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  • Bei mir auch, und als der Wagen über bei Räder kippelte hat der Idiot auch in den Kofferraum gesetzt und damit das Hinterrad auf den Boden gedrückt. Dabei hatte er vorher schon bei 2 Personen im Kofferraum gesehen, dass da nichts schleifen kann. Und das bei der Verbundlenkerachse....sowas macht man nicht.

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    Das ist ein Auto Leute und wenn der das bißchen Verschränkung nicht aushält ,dann sollte man so etwas nicht machen ,es wird doch auch getestet ob das Auto sicher ist ,wenn ihr euch selber vor den Baum knallt ist es mir egal nur andere Verkehrsteilnehmer haben ja wohl ein Anrecht drauf das so etwas ordentlich geprüft wird ,haben die bei mir auch gemacht ,nein meiner ist nicht Tiefer sondern Höher und Reifen die von Suzui nicht zugelassen sind .
    Fl

  • Je näher man am Boden ist, je sicherer ist das. ;)

    Das ist aus deiner Sicht so ,wenn der so tief ist komm ich nirgendwohin ,also bei mir je höher desto besser werden jetzt 21 cm werden :D :D :D

  • So, endlich komme ich auch mal dazu, von meiner Aktion zu berichten. :D
    Ich habe meine Bremssättel vor 3 Wochen lackiert.

    Hier meine Bestellung, die ich getätigt habe:

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    Der Felgen-Folienlack ist für die Winterfelgen gedacht und wurde noch nicht verwendet :rolleyes: Vielleicht mach ich dazu dann auch noch ein Show it off, mal sehn.

    Zusätzlich habe ich noch folgendes Material benötigt:

    • Klebeband
    • Zeitungspapier
    • Karton
    • Zusätzliche Dose Bremsreiniger
    • Schleifpapier
    • Behälter fürs Anmischen der Farbe

    Zuerst den Wagen in Position gebracht und 1. Gang rein + Handbremse angezogen. Dann den Wagenheber vorne angesetzt (weil vorne das grössere Gewicht wegen des Motors liegt), bis beide Räder in der Luft waren. Unterstellbolzen hinten in Position gebracht und den Wagenheber langsam abgesenkt, bis der Wagen auch auf dem Bolzen positioniert war. Dann die Räder mit dem Kreuzschlüssel demontiert.

    Dann gings ans Bürsten und Schleifen der Bremsen. Das war grad bei den engen Stellen recht mühsam. Hier lohnt es sich aber, sorgfältig vorzugehen und ein paar Minuten mehr zu investieren.

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    Danach habe ich die Bremsen mit dem Bremsreiniger eingesprüht. Hier war ich zu sparsam, weil ich mir erhofft hatte, dass der mitgelieferte Bremsreiniger für alle vier Bremsen reichen würde. Ich habe für die zwei Bremssättel ca. 2/3 der Dose verbraucht. Im Nachhinein hätte ich besser gleich die ganze genommen :pinch:
    Nach dem Reinigen habe ich ein paar Minuten gewartet, bis der Reiniger verdampft war und habe dann alle nicht zu lackierenden Teile abgeklebt.

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    Auf dem Bild hier sieht man noch ein paar schwarze stellen. Die hätte ich besser nochmals mit dem Reiniger beseitigt! :cursing: Für die Stellen habe ich vier Schichten gebraucht, bis das Schwarz nicht mehr durch schimmerte. Und eigentlich will man ja auch keinen Schmutz mit lackiern :thumbdown: also hier lieber etwas genauer reinigen! Auf der Beifahrerseite habe ich das dann auch gemacht. Da musste ich mir dann die extra Reiniger-Dose im Baumarkt holen.
    Nach dem Abkleben gings ans Lackieren. Auf der Fahrerseite habe ich wie schon gesagt vier Schichten aufgetragen. Auf der Beifahrer Seite warens drei.
    Da es ein regnerisches Wochenende war, musste ich zwischen den Schichten echt lange warten. ca. 25 Minuten.

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    Nach der letzten Schicht habe ich nur etwa 10 Minuten gewartet und dann das Zeitungspapier entfernt und die Räder wieder montiert, weil ich befürchtet habe, dass mir die Farbe sonst noch austrocknet, bis ich die Beifahrerseite fertig vorbereitet habe. Beim Montieren habe ich deshalb penibel darauf geachtet, die Sättel keinesfalls zu berühren.
    Die Schrauben habe ich handfest mit dem Kreuzschlüssel angezogen, den Wagen dann zu Boden gelassen und mit 100Nm die Schrauben im Stern-Verfahren angezogen. Nach 100km habe ich nochmals alle Schrauben gecheckt. Waren alle noch fest.

    Danach das selbe Spiel auf der Beifahrerseite. Nur eben mit sorgfältigerer Reinigung und 3 Schichten. :thumbup:
    Das Fahrzeug habe ich dann ca. 35h nicht mehr bewegt und danach ca. 1 Woche darauf geachtet, möglichst wenig zu bremsen um den Lack zu schonen...

    Hier das Ergebnis:

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    Und als i-Tüpflechen gabs noch Ventilkappen in rot dazu :thumbup:

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    Mein Fazit:
    Das Produkt ist echt super. Die Farbe reicht allemal für 4 Bremssättel, ich hätte auch noch 2 weitere lackieren können. Und die Farbe ist auch bei längerer Standzeit von über einer Stunde im Mischbehälter nicht eingetrocknet.
    Der Look ist einfach sagenhaft und die Arbeit von ca. 6h hat sich echt gelohnt! Von mir ganz klar Daumen hoch :thumbup:

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  • Netter Bericht. Danke. Tolles Ergebnis. :thumbup:
    Plane das auch noch. Meine werden aber schwarz.

  • Tipp für die Aluventile: Etwas Montagepaste auf das Ventilgewinde auftragen... Wenn die Ventilkappen sich festfressen wird es übelst teuer - v.a. beim RDKS.


    Beste Grüße
    Fabian

    Danke für den Tipp! Das werde ich die Woche gleich noch machen

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  • Hab meine auch schwarz gemacht und dafür Hammerit Glanzschwarz genommen , sogar mit Abperleffekt :)

    Fällt schwarz optisch auf wenn man nicht grad weisse felgen hat? da kann man doch gleich die silbernen lassen. ;)

    für mich kam mit meinen schwarzen felgen nur rot in frage (ganz kurz kam mir noch der gedanke zu gelb, aber das passt denke ich nicht gut zum weissen wagen)

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  • Na die orig. sehen nach ner Zeit schon schmuddelig aus und ich wollte es etwas dezenter . Bei schwarzen Felgen ist rot natürlich passender.
    Und bei schwarz sieht man nicht jedes Detail wo man was nicht so genau gestrichen hat
    :-))