kürzerse getriebe

  • hallo.

    ich habe einen suzuki swift gti aa mk1
    bin auf der suche nach einem kürzerem getriebe wollte fragen ob jemand weiss ob es von einem anderen swift modell passt und wie es sich fährt ?! bin mit dem swift im slalom unterwegs, desswegen.

    danke schon vorab

  • nuja es gab damals schon kürzere getriebe aber da noch was zu bekomm.... da musst scho viel glück ham

    zudem hat sich beim slalom das längere als hilfreich erwiesen weil man da alles im 2. gang fahren kann und nich immer zwischen 2. und 3. hängt 2. zu kurz 3. zu lang...

  • stimmt schon ist bei uns auch so, kann alles im 2 gang fahren, aber bei den bergslaloms weiss ich noch nicht obs so geht, muss demnächst mal die strecke abfahren.

  • Hab ja nicht die geringeste Ahnung wie man \"Slaloms\" optimal angeht.

    Aber:
    - Abgesenkter Schwerpunkt durch kleinere Räder kann nicht schaden.
    - Fronttriebler dürften bei starkem Gaseinsatz trotzdem immer zum Untersteuern neigen. Daher könnte ein Mitlenken der Hinterachse vorteilhaft sein. Die Rally-Saabs der 60er hatten hinten \"Fangbänder\". Dadurch wurde die Radlastdifferenz (hinten) ab einer gewissen KarossenNeigung extrem erhöht... und dadurch die Seitenführung verschlechtert. Das Heck ist also \"ausgebrochen\" und im Optimum der untersteuernden Front einfach nachgefahren.

    maha

  • ja 13 zoll hab ich und das mir das heck \"mitlenkt\" hab ich seit dem letzten slalom mittels koni gelb hinbekommen. meine frage war ja ob schon mal jemand erfahrung mit einem kürzeren getriebe gemacht hat vor/nachteile...?

  • Also ich bin ja auch eine gewisse Zeit Slalom gefahren... Ich weiss ja nicht was ihr für Slalom bei Euch habt, aber ich habe bei diversen Rennen den dritten oder sogar fast den 4. ausgedreht (14 Zoll Slik)

    Für Bergrennen hätte ich auch immer gern eine kürzere Übersetzung gehabt, aber für \"normale\" Slalom?

    Greets

  • Hallo,

    Sry Maha, ich habe da einige Denkanstöße an dich...

    Bitte nicht als Kritik auffassen, nur die Bitte darüber nach zu denken. Ich möchte hier keinen Streit vom Zaune brechen...

    Hm, naja kleinere Reifen --> tieferer Schwerpunkt?

    Größere Reifen, größere Auflagefläche der Reifen, größere Kurvengeschwindigkeit!

    Höhere Dome (In Richtung Motorraum), tieferes Fahrzeug bei gleicher Feder, Restfederweg bleibt erhalten, mehr \"mechanischer Grip\"

    Schleudern bringt leider beim Slalom garnichts.

    Ich bin über 10 Jahre selber gefahren und wir haben bei der Wende eine Zeitnahme aufgebaut, wenn wir Trainings gemacht haben oder Strecken gestellt haben und probiert. Das Ergebnis, war einer der mit der Handbremse schneller um die Ecke kam, von 10 - 20 die es versucht haben....

    Bei Slalom muss man sehr genau fahren. Bei Rally auch, nur muss man da den Drift mit einberechnen.

    Man ist mit einem \"rutschenden Heck\" gefühlt schneller, aber nicht mit der Zeitnahme. Hat man ein steigendes Auto (Tendenz die Kurveninneren Räder heben ab) und etwas Gefühl, dann ist man damit schneller, aber man sollte immer eine Windel greifbar haben. Ist nicht schön vom Gefühl her, aber sehr schnell...

    Beispiel ist ein Willi Herr, der fährt auf einem Opel und der ist auf zwei Rädern immer sehr schnell unterwegs.
    Böse Zungen behaupten, dass er sogar schon Sponsoranfragen hatte, die ihr Logo auf seinem Unterboden anbringen wollen.

    Je nachdem welche Klasse man fährt, sollte man sich Gedanken machen, sich ein Getriebe anfertigen zu lassen.
    In der Gruppe H im DMSB möglich (teuer) in der Gruppe F nur mit Eintragung möglich, wenn man Fair bleiben will.

    Mein Tip wäre immer das Getriebe auf den Motor anpassen!
    Es ist nicht billig, aber einfach klasse, wenn man in jedem Gang immer Anschluß hat.
    Ich oute mich. Ich bin immer Opel gefahren, aber derzeit an nem Suzuki dran am Aufbau.
    Ich habe damals einen sehr schwachen Motor gehabt, aber ein passendes Getriebe und das hat mit oft geholfen.

    Viele geben unmengen für Ihre Motoren aus und haben dann das Problem, dass der Motor (Ich rede von Rennmotoren) im Bereich von 6000 U/Min - 8500 U/Min seine \"fahrbare\" Leistung hat. Da drunter geht nicht wirklich was vorwärts, da drüber reißen die Pleuel ab....

    Beispiel vielleicht wird es dann deutlich was ich meine....

    Wenn der mit einem normalen Getriebe fährt und die Gangsprünge passen nicht zur Drehzahl, dann schaltet er bei 8300 U/Min vom 2 in den dritten und landet dann bei einer Drehzahl von 5000 U/Min. Der Motor hat schon Leistung es geht auch weiter, aber nicht so, wie wenn er bei 6200 U/Min landen würde...

    Ich hoffe ich konnte meine Überlegungen deutlich machen....

    Übrigens, der beste (und teuerste) Weg schneller zu werden, sind nach jedem vierten Slalom die Slicks neu zu kaufen.
    Ich kenne einige die machen dass, aber da ist der Rest schon perfekt....

    Sry, konnte dir keinen Tip wegen Getriebe geben.

    An die Cracks hier im Forum, gibt es die Möglichkeit die Gesamtübersetzung zu verkürzen? Vielleicht von einem 1.0 die Teller- / Kegelrad Kombination verbauen? Man hat dann den Vorteil, dass die Übersetzung in dem Geschwindigkeitsbereich in dem man normal fährt, in die oberen Gänge verlegt wird und die haben geringere Sprünge.

    Es langt für einen Nationalen Slaom, wenn man im letzten Gang bis auf 120 Km/H kommt.

    Bei DM Slalom langt das nicht, da kann das normale drin bleiben, weil da auch schonmal 180 Km/h gefordert wurden (DM im Norden auf den Flugplätzen und die Avus waren zu meiner Zeit die Highlights).


    Ja, der erste wird viel zu kurz, aber man kann dann im zweiten anfahren und hat das Glück mit den Rennreifen auf die magischen 50 Km/h für die Wende zu kommen....

    So genug getextet.

    Gruß
    Quertreiber

    Der Drift ist die schnellste Art der Fortbewegung

    Walter Röhrl

    Einmal editiert, zuletzt von Quertreiber (14. August 2015 um 22:15)