Präsentationsmappen oder nicht? Bitte helft mir mit Tips!

  • Hallo Allerseits!

    Ich arbeite als Azubi in einem Suzuki Autohaus und wußte jetzt echt nicht an wen ich mich wenden sollte - hm. Könnt ihr mir evtl. weiterhelfen?
    Ich bin im zweiten Lehrjahr und habe von meinem Vorgesetzten die Aufgabe bekommen alle Offroader von Suzuki in einer Präsentation zusammenzufassen und dann zu präsentieren.

    Eingeladen wurden und werden noch - wir sind hier sehr ländlich - Jäger und Landwirte der Umgebung.

    Ich soll dann quasi per Powerpoint die Vorteile der Einzelnen Offroader für die diversen Aufgabengebiete darstellen. Natürlich auch Preiszusammensetzungen, Ausstattungen etc...

    Es ist zwar nur eine PKW Art die ich beschreiben soll, aber trotzdem ziemlich umfassend wie ich finde!

    Power Point ist gut und schön - aber - man merkt sich sowas ja nicht und einfach die üblichen PKW Flyer rausgeben - das ist so ein Blättergefummel.

    Ich hab mir überlegt Präsentationsmappen zu erstellen, darin in Kurzformat meinen \"Vortrag\" und eben die einzelnen Autos vorgestellt.

    Ihr seid ja vor allem Kunden - und da ich das Ganze Kunden vorstellen muss meine Frage an Euch - und ich hoffe inständig Ihr helft mir: wie fändet Ihr Präsentationsmappen? Ist das zu Viel?

    Sollte ich die Präsentationsmappen zum anschaun schon vor meinem Vortrag austeilen oder lieber erste danach weil sonst während der Geschichte keiner mehr aufmerksam ist?

    Na klar ist mein Chef auch dabei - aber ich will ihn schon auch ein wenig damit Überraschen ihn bei der Vorbereitung wenig zu brauchen :biggrin: - ihr wisst schon was ich meine.

    Danke schon jetzt!

    LG

    suzuzuman

  • also ich finde das mit den Mappen echt super....

    würde sie auch vor der Präsentation austeilen, damit jeder im Zweifelsfall mitkommen kann, in welchem abschnitt man sich befindet.

    deine bedenken mit dem nicht mehr aufmerksam sein, sind zwar berechtigt, aber ich denke das hängt mehr von der Anzahl des Publikums ab, als von den Mappen....


    wünsche dir jedenfalls viel Glück damit.

  • Genau so ist es, denn der Kunde kann sich dann die Mappe (eventuell mit Angeboten bzw. Preisen) mit nach hause nehmen und dort in aller Ruhe nochmal alles durch gehen.

    Daneben könntest du die Mappen auch zum Ende der Präsentation austeilen, damit die Kunden nicht nur auf die handouts schauen, sondern auf deinen Vortrag.

    Swift Sport Teile abzugeben. U.a. Navi mit MP3, orignal Federn, OT-Geber NEU, Spoiler Ecken der Front Stoßstange, Frontgrill, RÜCKSITZBANK VOLLEDER VOM SWIFT SPORT BEAT, Zu verschenken Frontstoßstange mit Macken 

  • moinschön,

    hatte seinerzeit einige original Präsentations / Pressemappen von Suki
    und fand die \"alten\" mappen für \"zu hause\" echt gelungen,
    wobei mir persöhnlich die meißten mappen etwas zuviel infos hatten,
    dadurch das immer sämtliche interne neuerungen mit drinn waren
    und ausserdem bis auf in den rennsportmappen immmer \"alle autos\" von suki präsentiert waren,
    also wenn es nicht soviel info ist das man davon erschlagen wird,
    sicherlich eine sinnvolle idee zur verkaufsförderung denke ich :d_zwinker:

    .....viel glück :)

    gruß
    dark

  • Ob VOR oder NACH der Präsentation, hängt von dir ab bzw von deiner Präsentation.
    Wenn dus gut machst und nicht zu langweilig oder zu trocken, kannst du schon vorher die Mappen verteilen, weil sie dann sowieso eher dir zuhören als in die Mappen zu schauen.
    Wenn aber das meiste eher trockener Stoff is, würd ich sie am Ende verteilen, damit sie sich auf dich konzentrieren.

    Was ganz gut ist, ist auch \"tolle\" bzw SEHR interssante Punkte kurz zu erwähnen, über was du noch sprechen wirst. Allerdings sagst du nicht dass das erst am Schluss passieren wird ;)
    Brauchst dir nur Nachrichten oder so ansehen, wo oft das Interessanteste (von großen Themen wie zB die Katastrophe da mit BP) am Schluss kommt. Bis dahin bleiben die Zuschauer meist vorm TV und warten und sehen sich alles an.

    Die Mappen eben nicht zu überladen mit ein Haufen Infos wo man sich am Ende nicht mehr auskennt so wie dark schon erwähnte.

    Mehr fällt mir zZ nicht ein aber, WENN dann schreib ichs dir ;)

  • imho nach der Präsentation!


    Deine Präsi sollte logisch gegliedert und interessant sein. Zwei Tipps von mir:

    Klare Strukturen helfen. Das heißt du stellst z.B. ein Auto vor, dann Vor und Nachteile, danach Ausstattungen, danach Preise. Beim nächsten Auto gehste dann genauso vor. Und immer wieder die Agenda einblenden und erklären, wo du bist.

    Zweitens: Richte dich auf deine Zielgruppe ein. Wenn es sich um Jäger, Förster handelt, denke ich da an Allradtechnik, Unterhalt, Zubehör wie Kofferraumwanne und Trenngitter, Welche Karroserieteile aus Plastik sind wg Kratzern, etc.

    Und danach als Give away und um die Sache abzurunden: Die Mappen. Und sag am Anfang wie lange du brauchen wirst und wann die Teilnehmer fragen können (danach, während Präsi, etc.)

    Grüße Martin

  • Ich hätte auch noch ein paar Tips. Im Rahmen meiner Tätigkeit sind Ausbildungen bis zu 50 Mann nicht selten, daher meine Vorschläge und Erfahrungswerte:

    1.Die Mappen niemals vorher rausgeben, wenn solche Handouts eine Zusammenfassung sind.Die Leute fangen das Blättern an und vor allem in der Anfangsphase sind die mehr mit dem Handout beschäftigt als mit dir.
    Ist dein Handout so aufgebaut, das du es während der Präsenation mit benutzen musst/möchtest/willst, dann ja. Aber erst zum entsprechenden Zeitpunkt ausgeben.

    2.Vorbereitung: Beamer check, steht der Laptop dem Sichtfeld im Weg, etc. etc. (vor allem Kleinigkeiten können ernsthafte Probleme nach sich ziehen)

    3.Präsentationen unbedingt vorher auf dem Beamer testen. Präsis, die auf dem Computer perfekt lesbar wirken, sehen aufgrund veränderter Farbdarstellungen auf manchen Beamern teilweise aus wie Hulle.

    4. 7ener-Regel: Maximal(!) 7 Stichpunkte pro Folie. Nicht von der Folie ablesen sondern auf die Stichpunkte eingehen.

    5. Erstelle dir einen \"Roten Faden\". Das ist dein gedachter Verlauf. Den kann man vor sich auf den Tisch legen und im Fall des Falles spicken. Auch kann man sich hier Notizen anfügen, falls man sich z.B. in der Vorbereitung denkt \"Auf den Punkt kann ich noch mehr eingehen oder dies und das dazu sagen\".
    Defakto vergisst man das gerne im Eifer des Gefechts.

    6.Fragen während der Präsenation stellen lassen. Wenn du noch nicht so die Erfahrung mit Präsentationen hast wirst du merken, das Zeit ein gefährlicher Faktor ist. Wenn man 90Minuten ansetzt und nach 70 fertig ist...kommt nicht gut. Fragen während der Präsi sind gute \"Brücken\" und \"Zeitfüller\".
    Fordert man hingegen, das die Leute nach der Präsentation Fragen stellen sollen...das wird meistens nichts. Entweder haben sie es aufgrund der \"Informationsflut\" bis zum Schluß vergessen oder sie empfinden es nicht mehr als wichtig. Da kommt in der Regel am Schluß nicht mehr wirklich viel an Fragen.
    Daher bevorzuge ich, das Fragen immer gestellt werden können.

    7. Selbstsicherheit trotz Ahnungslosigkeit. kein Ausbilder/Präsentator hat absolutes Wissen. Irgendwann stellt immer jmd. eine Frage auf die man keine Antwort weiß. Hier aber auch ehrlich sein. Wenn man mit Blubbern versucht irgendwas halbfahriges zu erläutern, dann lieber sein lassen.Wenn man das Rudern anfängt merken das die Zuhörer.Hier aber dem Fragesteller die Möglichkeit anbieten, das du dies im Anschluss gerne für ihn prüfen wirst. Mache dies im Anschluss und geh dann nochmal auf ihn zu.

    8. Schau das Publikum an und nicht irgendwo hin oder nur auf die Folien

    9. Abschätzen wie der Wissensstand des Publikums ist. Einer Technischen Gruppe müsste man z.B. die Funktion von ESP weitaus geringer erläutern als eine Gruppe von Bauern und Jägern :) -> Verständlich erklären und nicht zu technisch werden. Die wollen wissen was dies und das macht und nicht aus welchen Einzelteilen ein ESP-System besteht (Beispiel).

    10. Wenn du nicht weißt wohin mit deinen Händen (häufiges Problem). Nicht die Hände vor der Brust verschränken, das suggeriert \"Distanz\" und \"Unbeteiligtheit\" mit einem Schlag \"Desinteresse\"...um es einmal so zu umschreiben. Lieber einen Kulli einfach in die Hand nehmen. Oder noch besser, den Laserpointer für den Beamer (falls vorhanden)

    11. Die richtige Einführung. Die Zuschauer werden Anfangs grundsätzlich noch einmal informiert. Ich breche das jetzt mal aufs Zivile runter:
    Thema, Ziel der Präsentation,Sinn und Zweck, Pausen,Ablauf/Gliederung

    ...Mehr fällt mir jetzt spontan nicht ein und hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit :-). Im Endeffekt mußt du den passenden Weg für dich selber finden, aber evtl. sind ja ein paar Anstöße dabei.

    Gruß

    EDIT: Sry für die Editiererei, aber essen und schreiben funktioniert bei mir nicht.

  • Klasse Idee mit den Präsentationsmappen. Ich würde die Präsentationsmappen erst nach deinem Vortrag ausgeben so kannst du sicher gehen dass sich alle auf deinen Vortrag konzentrieren. Insgesamt würde ich die Informationen auf das notwendigste beschränken. Gut kommt auch immer finde ich wenn man zu den Präsentationsmappen Stifte ausgibt- dann können sich die Teilnehmer zu evtl auftretenden Fragen Notizen machen.

    Überleg dir doch auch ob du die [url=http://www.wir-machen-druck.de/Praesentations…egory,9418.html]Präsentationsmappen[/url] in Form eines Fahrzeugs gestaltest.

    Gruß und viel Erfolg bei der Präsentation

  • Die Idee mit den Präsentationsmappen ist super. Achte beim Aufbau auf gleiche Strukturierung wie beim Vortrag, ergänze allerdings auch Daten (Siehe Punkt 2).

    Fuzzy hat schon eine Menge wirklich gute Tips gegeben, da kann ich nur noch Kleinigkeiten hinzufügen:

    1.)Stell dich vor mit Name und Position. Den ersten Gedanken \"nur n Azubi\", der evtl. auftritt kannst du durch kompetentes Auftreten leicht wieder wegmachen. Als Profi auftreten zu wollen und durch mangelnde Erfahrung (Erfahrung, nicht Wissen) Inkompetenz an den Tag zu legen ist schwer wieder los zu werden.

    2.) Du kannst schon im Vortrag auf die Präsentationsmappen hinweisen ala \"Am Ende meiner Präsentation erhalten Sie von mir eine Zusammenfassung mit weiteren Informationen in schriftlicher Form\". In die Mappen gehören dann genauere Daten, die auf den Folien \"too much\" wären. Bei Extras und Varianten gib eine Kurzübersicht und evtl. EIN Kalkulationsbeispiel, überfüll die Folien nicht mit großen Tabellen. Vollständige Daten gehören in die Mappe. Verweise im Vortrag darauf ala \"weitere Kalkulationsbeispiele und Preise finden Sie im Infomaterial...\" entlasten die Leute, da es zum einen zwar ne Floskel ist (= es widerholt sich, gibt keine neue Information, passt aber gut rein, damit alle einmal \"durchatmen\" können), diese die Leute aber vom evtl. auftretenden \"muss ich mir alles nu merken im Detail\" abbringt. Zudem umgeht es Fragen, die einem Verkaufsgespräch nahe kämen (\"Was würde es denn kosten, wenn ich das und das und das wollte?\"). Die Antwort interessiert nur speziell diesen Kunden und langweilt sehr wahrscheinlich den Rest.

    3.) Geh die Präsentation vorher einmal durch, sei es vorm Spiegel oder vor anderen Leuten. Finde für dich deinen Rhytmus, in dem du deutlich, verständlich und nicht zu schnell oder zu langsam sprichst. Notiere dir nach bestimmten Abschnitten die Zeit, die du gebraucht hast und leg dir im Vortrag eine Uhr daneben zum abgleich.
    ACHTUNG: Der Vortrag ist kein Wettrennen und die Uhr dient nicht zum Rekordhalten, sondern um zu sehen, ob du zu schnell sprichst oder anfängst, zu sehr aus zu schmücken. Guck nicht dauerhaft drauf, aber wenn sie neben dem Laptop liegt, ist jeder dritte Folienwechsel z.B. geeignet, um mal kurz drauf zu schielen. Jeder denkt, du suchst das Enter und das stört keinen.

    4.)Fuzzy hat teilweise Recht mit den Zwischenfragen. Prüfe vorher (beim Testvortrag vor anderen Leuten), ob du mit Zwischenfragen umgehen kannst, ohne den roten Faden zu verlieren. Solltest du damit Probleme haben, bau dir Breaks in den Vortrag ein, in denen du auf Fragen eingehst. Kündige das aber deinem Publikum an, sonst kriegen die lahme Arme vom aufzeigen ;).
    Wenn du Zwischenfragen erlaubst, vertröste den Fragesteller, falls seine Frage später in deinem Vortrag behandelt wird. Sonst erzählst du entweder alles doppelt oder musst Teile deines Vortrags übergehen, was den Wiedereinstieg schwierig macht.
    Scheue dich auch bei sehr speziellen kundenbezogenen Fragen nicht, mit Absprache des Publikums (\"Diese Frage scheint mir sehr speziell, mit Ihrem Einverständnis würde ich dies gerne nach dem Vortrag mit ihnen besprechen, da sich die Präsentation sonst zu sehr dehnen würde\")
    auf Einzelgespräche zu verweisen. Gib evtl. eine allgemein (für das Publikum) gültige Antwort und Verweise für Details auf ein Einzelgespräch.

    5.)\"Gibt es IRGENDWELCHE Fragen\" ist ganz schlecht, da es dem Fragensteller von vorne herrein sougeriert, dass die Frage belanglos sein wird. \"An dieser Stelle/ Zum Abschluss meines Vortrags hätten wir (nun) Platz für eventuelle Fragen\" ist besser.

    6.)\"Das war´s/ Das war alles\" ist der Todfeind, so machst du dann alles runter, was du bis dahin erzählt/erklärt/erläutert hast und sagst den Leuten \"Joar, äh, also eigentlich hätten wir uns das auch sparen können\".


    Ja, zum Ende meines Beitrags (Ich gebe zu, hier stand gerade noch \"Joar, das war´s\" ^^) sei noch viel Glück und Spass gewünscht, auf dass deinem Chef die Augen ausm Kopf treten vor erstaunen ;).


    Mfg Purefranky

  • Hallo Allerseits,

    ich war wirklich überwältigt, wievile Hilfe ich vbon euch bekommen habe! Dafür erst mal ganz herzlichen Dank!

    Ganz besonders möchte ich mich bei Fuzzy und PureFranky bedanken. ich habe eure Tpss alle umgesetzt und bin damit sehr, sehr gut gefahren!

    Ich habe die Mappen erst am Schluss ausgeteilt und habe auch während dem Vortrag fragen lassen, das hat sich absolut als gut erwiesen. mir persönlich geht es ja auch so, dass iczh sonst bis zum Ende alles vergessen habe!

    Der Vortrag lief wie geschmiert und der Chef hat mir in Aussicht gestellt mich zu übernehmen!

    Ich freu mich wie Bolle! Danke an euch alle!

    LG

    suzuzuman