Haltbarkeit der Benziner

  • Mit meinen gesammelten negativen Erfahrungen mit Zahnriemen, bevorzuge ich definitiv Motoren mit Steuerketten. Ich habe seit 1975 geschätzt ca. 15 Autos verschiedener Marken gefahren. Bei keinem der Motoren mit Steuerketten hatte ich Probleme. Bei 4 Kisten mit ZR sind 2 verreckt, obwohl die ZR rechtzeitig und in der sogenannten Fachwerkstatt gewechselt wurden.
    Warum gehen Hersteller wie Opel und Andere seit Jahren wieder zurück vom ZR zur Steuerkette?
    Warum verbauen die Sternträger und BMW nur Steuerketten?
    Wenn man aber gezielt und unbedingt ein spezielles Auto haben muss, ist der ZR manchmal unumgänglich.
    Ergänzend kommt hinzu, dass für den Wechsel bei machen Herstellern, wie z. B. bei den Ringekisten, Horrorpreise verlangt werden!
    Materialpreis für den beschissenen ZR-Satz 100 Euro und 900 Euro für den Einbau.
    Aber das Ganze ist ja nur kundenfreundlich!
    So long, ein Hoch auf die Steuerkette oder auf den alten Käfer mit Stößelstangen.
    Alternativ wäre noch ein Trabbi oder Wartburg mit 2-Taktmotor. Dort muss keine Nockenwelle angetrieben werden.

    mit freundlichen Grüßen
    bekosi

  • stimmt wohl, die meisten die Kilometer abreissen fahren Diesel. Auch wenn es hier um den Benziner geht, der DDiS hat bei mir jetzt 136.000 auf der Uhr und schnurrt wie ein Kätzchen. Seit ich den Wagen habe habe ich selbst noch nie Öl nachgefüllt:) Das macht die Werkstatt regelmäßig bei der Inspektion. Soviel dazu. Aber es stimmt: Je besser man den Treibsatz pflegt um so länger hält er. Benziner können easy 200.000 und mehr laufen ohne dass man da arm wird bei den Reparaturen. Ich habe selbst nur die Erfahrung gemacht, dass eine der Voraussetzung für ein langes Benziner-Autoleben (z.B. damals mein Golf III 1.6 Benziner mit 247.000 KM) regelmäßige Langstrecken sind. Ein Auto, das nur über kurze Stadtdistanzen gefahren wird, wird nicht alt, leider.