feiner sand auf dem lack, fahrgestellnr., verbrauchsentwicklung

  • hallo liebe alto-gemeinde,

    als neues mitglied im forum und neubesitzer eines suzuki alto möchte ich einige fragen loswerden: auf dem roten lack meines neuen alto befand sich bei auslieferung feiner sand. meines wissens wird derartiger sand für sandstrahlarbeiten verwendet.

    - hat jemand von euch auch and auf sand dem lack bei der auslieferung des alto entdeckt?
    - was kann es damit auf sich haben?
    - ist der wagen möglicherweise vor dem verkauf nachlackiert worden? von lackschäden wurde im forum bereits berichtet.

    und noch eine frage:

    - in welchem monat ist der alto mit der fahrgestellnr. MA3GFC31S00181072 hergestellt worden? ich frage, weil ich bereits von nachbesserungen während der ersten monate der produktion gehört habe (z.b. update der motorsteuerung aufgrund unrunden leerlaufs).

    und noch eine letzte frage:

    - nimmt der verbrauch tatsächlich nach der einlaufphase ab? im vergleich zu meinem 16 jahre alten peugeot 106 (4-zylinder), der jetzt abgewrackt wird, verbraucht mein neuer alto (3-zylinder) bislang nur unwesentlich weniger.

    angesichts der vielen klagen über mängel an dem neuen alto bin auch ich verunsichert, obwohl ich während der ersten 500 km noch keine probleme hatte.

    danke für eure antworten
    buddha63

  • Den aktuellen Softwarestand der Motorsteuerung kann dein ausliefernder Haendler pruefen und ggf. aendern, sofern er Grund fuer Beanstandungen bot. Die sind Voraussetzung, dass diese Arbeit kostenfrei ist.

    Je nach Fahrprofil sind mehrere 1000 km notwendig, um die Einlaufphase abzuschliessen und damit die Basis fuer einen geringen Verbrauch bei guter Leistungsabgabe zu legen. Fuer die ersten 500 km sollte der Motor geschont werden, keines falls treten! Danach kann man ihn langsam an die Arbeit gewoehnen. Mit wechselnden Lastanforderungen bei mittleren Drehzahlen fahren und laengeren Betrieb mit hoher Last bei geringen Drehzahlen vermeiden. Ebenso sollten Kurzstrecken noch die absolute Ausnahme bleiben. Da hat der winzige Motor spaeter aber seine Vorteile, er wird naemlich recht schnell warm.

    Solange der Staub auf dem Fahrzeug keine Beanstandungen begruendet, wuerde es auch das Abspuelen mit reichlich Wasser tun. Waschanlage oder Eimerwaesche wuerde ich diesem jungen Lack noch ersparen.


    Beim Vergleich mit dem Peugeot 106 kommt hinzu, dass der angesichts seines geringen Gewichts mit 45 PS (1.0er) oder 60 PS (1.1er) fuer die damalige Zeit absolut zeitgemaess motorsiert war. Der 1.0er war sparsam als Alltagsauto, fuer die Autobahn oder zum Ueberholen auf der Landstrasse aber zu blutarm. Der 1.1er hatte ausreichend Pfeffer, vertrug aber kein Dauervollgas. Und die als \"Sport\" verkauften 1.4er mit 75 PS waren zu ihrer Zeit sagenhaft schnell. Sie spielten zumindest auf der Landstrasse scheinbar muehelos mit 90 PSern aus der Kompaktklasse. Wenn sie zuverlaessig sind, dann kann man mit einem 106 auch heute noch ein preiswertes, sparsames und nicht unbedingt langsames Fahrzeug haben - auch wenn die Sicherheitsausstattung eben nicht mehr ganz zeitgemaess ist.

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