Suzuki-Werksteam bereits auf der Heimreise
Für das neue Suzuki-Werksteam war der Einsatz bei der Rallye Mexiko bereits auf der ersten Etappe beendet: Beide Piloten schieden mit Defekten am Motor des Suzuki SX4 aus und werden am Samstag nicht mehr starten.
Toni Gardemeister schleppte sich bei seiner 100. WM-Rallye langsam mit einem Defekt am Gaspedal durch die Prüfungen, um dann auf der vierten Prüfung mit einem Motorschaden aufzugeben.
Teamkollege Per-Gunnar Andersson fuhr beim Übersee-Debüt von Suzuki auf den ersten Prüfungen Top-8-Zeiten und erreichte den Service als Sechster. Doch auf den letzten Kilometern verlor sein Triebwerk Leistung, daraufhin entschied das Team, Andersson aus dem Rennen zu nehmen, den Motor nicht neu zu starten, um ihn in Japan zu untersuchen. Beide Fahrer gehen am Samstag nicht mehr an den Start.
Suzuki-Teamchef Nobuhior Tajima kommentierte: "Es tut mir für unsere Piloten leid. Vor allem für Toni, der seinen 100. WM-Einsatz bestritt. Das vorzeitige Ende ist für uns enttäuschend. Wie in Monte Carlo und Schweden wurden wir von einem Motordefekt gestoppt. Wir vermuten, es ist der gleiche Grund, doch mehr wissen wir erst, wenn wir die Fahrzeuge untersucht haben. Es ist eindeutig, dass wir ein Motorproblem haben, doch unter dem aktuellen Reglement dürfen wir die Triebwerke nicht während oder zwischen den Rallyes wechseln, um das Problem zu verstehen und verschiedene Dinge zu probieren. Manchmal ist es nicht einfach, wenn die Regeln einen Neueinsteiger benachteiligen."