• Ich hab' mal etwas gebastelt und meinem 206 LED-Rückleuchten und eine LED-Kennzeichenbeleuchtung spendiert. Die Rückleuchten orientieren sich an der Optik der Serie I und sind rot/weiß.

    Rückfahrscheinwerfer und Blinkleuchten funktionieren konventionell mit Glühlampen, wobei ich allerdings je eine 25 W-Lampe für die Rückfahrscheinwerfer und ein preiswertes Alternativprodukt zu den Philips Silver Vision Blinklampen. Die untere Hälfte enthält LED-Cluster mit (sofern ich richtig gezählt habe) je 30 LEDs, die über eine Ansteuerelektronik Brems- und Rücklicht darstellen können. Die Lichteffekte sind super! Rücklicht ist okay und nicht zu hell. Aber wer das Bremslicht mit seiner jetzigen Helligkeit noch übersieht, der fährt auch sonst blind. Die Blinkleuchten sind sehr hell, da das weiße Deckglas kaum noch dämpfen dürfte. Ähnlich sieht es bei den Rückfahrscheinwerfern aus, deren Licht ist endlich zum Rückwärtsfahren tauglich. Verglichen mit der Funzelei der Serie II-Rückleuchten kann man bei diesem Licht wirklich von Rückfahrscheinwerfern reden.

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    Die Kennzeichenleuchten enthalten jetzt eine LED, die ca. mit 45° angeschliffen wurde, um das Licht auf die Kennzeichen zu werfen. Durch das Schleifen entstand eine matte Oberfläche, die das Licht einwandfrei verteilt und die Kennzeichentafeln nicht schlechter ausleuchtet als es Glühlämpchen tun würden. Nur die kaltweiße Lichtfarbe der LEDs ist natürlich etwas anders.

    Nicht jedem mag die Optik der Serie I-Rückleuchten gefallen, wo doch jeder irgendwelche Klarglasleuchten einbaut. Die Chromlook-Rückleuchten gefallen mir nicht und mit den schwarzroten FK-Rückleuchten fahren mir inzwischen auch zuviele 206er herum. Die rot/weißen Rückleuchten geben dem gecleanten Heck eine unglaubliche optische Breite. Mir gefällt es optisch, zudem sind Blinker, Rückfahrscheinwerfer und Rücklicht/Bremslicht einfach viel heller und daher besser erkennbar.

    Die Rückleuchten kamen aus China (Hersteller: TYC) und kosteten bei einem EBAY-Dealer sagenhafte 9 EUR. Selbstabholung in ca. 6 km war noch ein Argument! Natürlich verfügen sie über ein korrektes E-Prüfzeichen, selbst die LED-Cluster sind vermerkt. Die LEDs haben in den Kennzeichenleuchten nichts verloren und wären genau genommen nicht zulässig. Aber die Helligkeit ist ausreichend und blenden tut auch nichts. Praktisch gesehen sogar eine Steigerung der Betriebssicherheit, da LEDs im Regelfall haltbarer sind und unempfindlicher auf Erschütterungen wie z. B. das Zuschlagen der Heckklappe reagieren.

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  • ...und diesmal das \"grosse 206-Display\" (Bordcomputer) mit RGB-LEDs und -controller:

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    Da sind normalerweise drei Gluehlaempchen (12 V / 1,2 W) drin. Wichtig ist, dass alles an Beleuchtung nicht ueber ca. 4,5 - 5 W frisst, die Spannungsregelung des BC verkraftet auf Dauer nicht mehr. RGB-LEDs gibt es als 110 Grad-Version, die fast keine Leuchtpunkte mehr verursachen. Damit kann man sich das Anschleifen konventionellen LEDs sparen. Drin sind jetzt drei 0,5 W-Typen, als 10er-Pack direkt in HKG bestellt. Die RGB-Controller gibt es fertig mit Gehaeuse im Zigarettenschachtelgehaeuse. Oder alternativ als Bausatz, wobei die Platine in SMD-Bauweise zu weit ueber 95 % fertig bestueckt ist. Es fehlen Stromversorgungskabel sowie Tastensatz und ggf. ein Kuehlkoerper. Der ist zwar nicht vorgesehen, erschien mir aber recht sinnvoll.

    Was habe ich nun gemacht? Serienmaessiges \"einzeiliges\" Display ausgebaut, BC probeweise angesteckt. Prima, funktionierte! Die originale Leiterplatte hinter dem Display ausgebaut und beiseite gelegt. Nach dem Muster eine Lochrasterplatine angefertigt und gebohrt. Die RGB-LEDs (Groesse wie Superflux, nur eben flach) versenkt eingebaut und Leiterbahnen aufgeloetet. Die drei LEDs haben eine gemeinsame Masse und Anschluesse fuer jede der drei Grundfarben. Also vier Pins. Der Controller hat neben seiner Stromversorgung (9 - 16 V, hat \'nen eigenen Spannungsregler auf ~5 V) einen Anschluss fuer die Dimmfunktion (9 - 16 V geschaltetes Plus, Instrumentenbeleuchtung) die Anschluesse fuer je zwei Tasten (+/- fuer jede Farbe) sowie einen weiteren Tastensatz (+/-) fuer die Helligkeitsregelung. Alle Einstellungen werden auch spannungslos behalten und werden beim naechsten Einschalten genauso wiederhergestellt. Einzig ein volles Aufblitzen mit voller Helligkeit gibt es beim ersten Einschalten, danach wird auf die vorgegebene Helligkeit oder die Dimmfunktion reagiert.

    Die RGB-Controller als Fertiggeraet (mit Tastensatz) kosten 11 EUR (inkl. 4 EUR Versand), der Bausatz ist nicht billiger. Leider fehlt ihm der Tastensatz, den ich als einzelne Tipptaster aber raushandeln konnte. Die RGB-LEDs muss man einzeln bestellen, da muss man auf die Leistungsklassen achten. Der mir vorliegende Controller kann dreimal 0,75 W steuern. Wobei dreimal 0,5 W auf \"weiss\" (d. h. alle Farben auf \"Vollgas\") abartig hell sind. Anmerken muss ich noch, dass die \"weiss\" und mit 100 % Helligkeit auch \'ne Menge UV-Lichtanteil produzieren.

    Was muss am BC umgebaut werden? Die Farbfilterfolie (rot, hinter dem LCD) muss raus, hier gehoert eine diffuse weisse Folie oder (da die LEDs mehr als hell sind!) ein blatt schneeweisses Papier bzw. Pergament dahinter. Ich habe ein Stueck weisse Folie aus einem Hefterruecken geschnitten. Der Controller wird extern untergebracht und den Tastensatz habe ich (noch) nirgends unterbringen koennen. Der braucht (sofern man nicht staendig dran spielen will) auch nicht unbedingt mit eingebaut werden bzw. angeschlossen bleiben.

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