• Max. 0,1 Bar! :)) :)) :))

    Im Ernst: Woher soll das jemand wissen bar ( :D ) jeglicher Erfahrungswerte? Und wie willst Du das wenn steuern? Haben Komperssoren überhaupt so was wie´n Wastegate bzw. beim Turbolader das Wastegate immer voll offen? Dann kommt der doch gar nicht aus´m Quark! Unter einem Bar dürfte so was doch kaum arbeiten! Ich bleib´ dabei, Du verrennst Dich da in was, und wenn Du den armen G16 unbedingt platzen sehen willst dann fahre ihn doch besser ohne Öl, das kommt 1. billiger und macht 2. nicht so´n Schweinkram! :D

    --
    Grußsz, @rne

  • Ist hier denn echt keiner der Meinung, daß man noch 30 PS mehr aus dem Motor holen könnte? Bei Bilas gibts doch auch eine Austauschnockenwelle, mit der man von 93 auf 122 PS kommt. Das muß der Motor doch dann schließlich auch aushalten.
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    220km ohne Gefälle und 8s von 0-100 reicht doch aus!!!
    Oder auch nicht.... [b]Ich will einen Kompressor!!!

  • Hömma´, ´ne andere Nocke nimmt einen ganz geringfügig anderen Einfluß auf die Geschehnisse im Motor als ´ne Aufladung (nebst das 30 PS so locker alleine via Nocke wohl auch eher Wunschdenken ist), so langsam glaub´ ich Du nimmst uns hier auf den Arm oder Du hast wirklich nicht für drei Groschen Ahnung was so im Motor abgeht, wobei ich nicht so ganz genau weiß was schlimmer wäre! ;)
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    Grußsz, @rne

  • Dann klär mich doch mal auf. Ist das nicht egal woher die Kraft kommt, die auf die Pleul wirkt. Ob die Explosion durch die höhere Kompression heftiger wird oder durch die längere Öffnungszeit der Ventile, wodurch ein besseres Gemisch entsteht ist doch egal. Die Kraft bleibt die selbe und im Endeffekt wirkt doch beides auf die Pleul. Dort soll es ja schließlich auch ankommen.
    Und wenn nicht, dann erklär es mir bitte, eh du mit mir verzweifelst.

    Und hier der Link für die Nockenwelle (ganz unten):>>>KLICK<<<
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  • uund ich muss mich doch nochmal hier einschalten

    schau mal Master Thomsen:

    alleine bei der 122 PS Nockenwelle sind weitere Veränderungen nötig. Da brauchst du stärkere Ventilfedern, weil sich sonst die Ventile nicht mehr rechzeitig einziehen bevor der Kolben kommt.
    Alleine dadurch wird die Mechanik härter beansprucht. Kloppt dir auf Dauer die Serien-Ventilsitze in den Zylinderkopf rein.......

    Desweiteren sollte man doch davon Ausgeghen, dass dieser Hersteller der Nockenwellen, die Sache vorher von einem Maschinenbauingenieur durchrechnen lassen hat und auch genug Testkilometer (wenn auch nur auf dem Motorprüfstand) gefahren hat, so dass es den Motor normalerweise nicht nach paar km zerlegen sollte.

    Bei deinem Kompressor-vorhaben (nette Idee, hatte ich auch schonmal !) hast du keinerlei Erfahrungswerrte!

    auch wenn du brauchbare Ladedruckwerte wissen würdest, so muss man das Ganze ordentlich regeln, und wie willste dass mal so eben anstellen? - geht nich.


    Zudem Aufgeladene Motoren meist Thermisch höher belastet sind und dann so spielereien haben wie : Natrium gekühlte Auslassventile, Ölkühlung für die Kolben usw

  • Wie sieht es dann mit nem Ladeluftkühler oder soetwas aus. Könntest du mir da was vernünftiges empfehlen?

    Daß der Ladedruck richtig geregelt wird, würde ich schon hinbekommen. Der Kompressor ist doch von der Drehzahl abhängig und hat dann zusätzlich noch ein Überdruckventil, damit der Druck auf keinen Fall darüber geht. Einen Druckmesser mit Anzeige will ich auch noch einbauen.
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  • Na ja, eigentlich sollten die´s ja wissen, aber 122 Pesos aus dem guten alten G16 nur per schärferer (ok, die ist wohl extrem scharf!) Nocke halte ich doch für äusserst optimistisch, nebst dass der SOHC-Kurbeltrieb ja auch nicht wirklich für hohe Drehzahlen ausgelegt ist! Wirklich alt wird der damit IMHO jedenfalls auch nicht, nebst dass der untenrum auch ziemlich unfahrbar sein dürfte!

    Die Explosion wird durch die komprimierte Ansaugluft BTW um einiges heftiger als es selbst größtmögliche Ventildurchmesser bei längstmöglichen Öffnungszeiten hinbekomen könnten so lange sie sich ihre Luft immer noch selbst einsaugen müssen, nebst der schon von CHRIS-DO erwähnten deutlich höheren thermischen Belastung! Du hast da bei einem Motor nicht Reserven bis zum Abwinken, das ist schon alles recht fein ausbalanchert, oder weshalb glaubst Du das z. B. so etwas " lächerliches " wie zu mageres Gemisch Dir pico-bello Löcher in die Kolben brennt, oder früher bei den Alfa-Romeos wo schon alleine falsche Zündkerzen diesen netten Effekt hervorgerufen haben!?

    Ein Ladeluftkühler ( sorry, aber: :)) ) dient nicht der thermischen Stabilisierung des hochgezüchteten Motors sondern soll die vorverdichtete Luft herunterkühlen damit die noch mehr Sauerstoff aufnehmen kann! = Noch heftigere Explosion!

    Aber schön zu lesen dass Du das mit der Ladedruckregelung hinbekommen wirst, weiss auch nicht weshalb sich sonst ganze Testlabormannschaften mit sowas wochenlang beschäftigen müssen! :D

    Bevor das ganze wirklich endgültig abgleitet, mal rein interessehalber nachgefragt: Von wo her willst Du eigentlich einen (passenden) Kompressor bekommen, der dann (muss ja so sein wenn Du die Beschaffung der o. g. famosen Nockenwelle nicht als Alternative in Erwägung ziehst) auch noch spottbillig ist?
    --
    Grußsz, @rne

  • Ich will doch keinen spottbilligen Kompressor. Also wenn schon, dann was ordentliches. Teurer als die Nockenwelle wird das auf jeden Fall. Ich denke mal mehr als das doppelte.
    Was mir bei der Nockenwelle nicht gefällt ist, daß ich im unteren Drehzahlbereich nicht aus der Hefe komme. Bei nem Kompressor ist das schon anders. Der komprimiert die Luft auch bei niedriger Drehzahl (im Gegensatz zum Turbolader) und hat somit auch untenheraus genügend Power und kein Turboloch.
    --
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  • Na ja, im Prinzip zwar schon, aber hast Du Dir schon mal Gedanken gemacht wieso Kompressoren heutzutage weit weniger verbreitet sind als Turbolader? Durch den mechanischen Antrieb hat man deutlich weniger Einflußmöglichkeiten als beim Turbo, da die Kompressordrehzahl ja jeweils unveränderbar mit der Motordrehzahl zusammenhängt, das engt den Abstimmungsspielraum IMHO schon deutlich ein! Und der mechanische Widerstand des Kompressors wird sich schon deutlich bemerkbar machen, gerade wenn nicht so viel Druck aufgebaut werden soll um den Motor erst ein paar 100 km später platzen zu lassen statt gleich in der Auffahrt ( :)) ) , da wird er untenherum auch ´n ziemliches Loch haben, noch dazu wenn Du die Verdichtung durch die dickere Kopfdichtung reduzierst ..... ! :rolleyes:

    Und wenn ich dann noch daran denke wie damals beim VW Corrado G60 die G-Lader reihenweise platzten, da wussten wir noch kaum wie man den Turbo beim Nissan 200 SX überhaupt ausbaut, da hatten schon fast alle Corrado nicht mehr den ersten Lader drin! :))

    Derzeit setzt wie ich das überblicke ja einzig Mercedes bei den Vierzylinder Benzinern auf den Kompressor!
    --
    Grußsz, @rne

  • arne

    *mitfachsimpel*

    Und die mit dem Stern haben ja auch IMHO die meiste Ahnung in Serienfzg. damit.
    Genauso, wie sie zum Beispiel in diesem uralten Renner (300 SL ? )schon BenzinDIREKTeinspritzung hatten.....Wann war das? 50er Jahre?! :)
    --
    [Blockierte Grafik: http://www.zwinscher.net/pic/manasmil.gif] [blue][f1]Ich bin zwar nicht getauft, dafür aber geimpft.[/f1][/blue][Blockierte Grafik: http://www.zwinscher.net/pic/motz.gif]

  • @ Rumpelheinzchen

    Genau so einer solls ja auch sein. Soeiner von denen mit dem Stern. Ganz einfach gesagt: ein Eaton-Kompressor.

    @rne

    Es ist mir schon klar, daß untenherum die Leistung geringer wird, wenn ich bloß die Verdichtung senke. Aber der Kompressor verdichtet die Luft ja auch im unteren Drehzahlbereich (im gegensatz zum Turbolader). Demzufolge wird die Leistung ja auch wieder gesteigert.
    Ich werde auf jeden Fall testen, wieviel Leistungsverlust der Kompressor bringt, indem ich den ertmal nur einbaue ohne die komprimierte Luft zu verwenden. Dann spätestens wird sich zeigen, ob das ganze einen Sinn hat. Aber ich denke mal schon, da ich ja keinen allzuhohen Druck aufbauen lassen will. Ich kann ja auch noch das übersetzungsverhältnis am Keilriemen ändern. Damit habe ich einen geringeren Druck und deutlich weniger Widerstand. Das wird sich dann aber alles im Versuch zeigen.
    --
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  • Matze: Eigentlich war schon alles irgendwie schon mal da, Kompressoren gibt´s ja auch schon seit den 30er Jahren afaik, VW fing damals in den 80er-Jahren als ersten wieder damit an! Früheres (und heutiges wohl immer noch) Problem der Kompressoren ist wohl in erster Linie die hohe Geräuschentwicklung, die ja heute auch bei der Zulassung ´ne große Rolle spielt! Frage dabei z. B. auch: Wieso bei den MB-Benzinern Kompressoren und bei den Dieseln Turbolader? Der Kompressor scheint also wirklich nur ´nen kleinen Einsatzbereich zu haben! Wie gesagt, mangels Vorkommen der Kompressoren bei den Japanern hab´ ich mich nie näher damit beschäftigt!

    MasterThomsen: Scheinst ja entgegen meinen ersten Vermutungen doch mit recht viel Ehrgeiz und Zielstrebigkeit an die Sache heranzugehen! Der Ansatz den Kompressor erstmal so mitlaufen zu lassen ist sicher nicht verkehrt! Problem beim Experimentieren mit der Übersetzung dürfte sein dass er ja immer über die ganze Brandbreite sein Verhalten ändert, anders als beim Turbo wo man ihn mit der Wastegate-Steuerung oder bei den aufwendigen mit variabler Schaufelgeometrie schon IMHO besser an die Lastzustände anpassen kann! Und ich Tippe da mal dass der Kompressor unter einer Mindestdrehzahl eben nicht genug Druck aufbauen wird und du dann eben doch den Turboloch-Effekt hast! Nebst dass der Turbo sehr wohl bei sehr niedrigen Drehzahlen ansprechen KANN wenn es konstruktiv gewollt ist - siehe viele TurboDIESEL-Motoren! Hald wie immer um den Preis " je mehr untenrum desto weniger obenrum " und umgekehrt! Und die Kompressoren arbeiten ja eh´ mehr so für´s " untenrum ", den " Tritt in den A...llerwertesten " eines Turbo bieten die Kompressormotoren ja leider meist nicht!
    --
    Grußsz, @rne

  • @rne

    Was hast du denn gedacht. Wenn ich was baue, solls auch funktionieren. Also mal ganz offen gesagt brauche ich auch oben raus keine Leistung mehr, weil ich dann eine andere Getriebeübersetzung brauche. Bei 220 ist auf gerader Strecke Schluß. Mit den kleineren Rädern vom GL bei 200. Hatte schon überlegt, die Gesamtübersetzung vom 1,6er Automatik reinzubasteln (falls das überhaupt geht). Dann müßte er auf 240 kommen. Aber daß ist nur rein hypotetisch. Außerdem ist alles über 200 in nem Swift nicht wirklich angenehmes Fahren.
    Nun zur Technik: Den Druck kann man nach dem Kompressor doch wunderbar kontrollieren ind korrigieren. Der Kompressor muß in einem geschlossenen System (also ohne Motor, der Luft absaugt/abnimmt) nur mal so angenommen 1 bar im unteren Drehzahlbereich bringen. Viel mehr braucht er ja auch nicht, weil der Motor da unten nicht wirklich viel Luft saugt. Komme ich jetzt in den höheren Drehzahlbereich, wird der Kompressor viel mehr Druck erzeugen, aber der Motor nimmt ja auch demzufolge viel mehr Lut aub. Also steigt der Druck auch nicht ins unermeßliche. Und wenns mal etwas mehr wird, als ich möchte, leite ich den Druck über ein Ablassventiel ab. So habe ich immer einen gleichbleibenden Druck, egal bei welcher Drehzahl.
    --
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  • Aha, haben Kompressoren auch so was zur Regulierung! Ablassventil = Wastegate! ;) Wie gesagt, nie näher mit Kompressoren beschäftigt mangels Notwendigkeit!

    Stimmt aber, viel über 200 dürfte im Swift nicht wirklich Sinn machen, es sein denn als Ersatz für Drogenkonsum! ;D

    Übersetzung vom Automatik? Weiss es nicht genau, kann es mir aber kaum vorstellen da dass AT-Getriebe ja gänzlich anders aufgebaut ist als ein manuelles Getriebe!
    --
    Grußsz, @rne

  • Ob es an den Serienmäßigen Kompressoren so ein Überdruckventil gibt, weiß ich nicht. Ich baue es mir auf jeden Fall mit ein. Sicher ist sicher.
    Das AT-Getriebe hat schließlich nur 3 Gänge und nicht 5. Die Gesamtübersetzung lockt natürlich. 3,45 statt 3,722. Ist ja klar, daß das bei 3 Gängen länger übersetzt ist.
    Das mit dem Drogenkonsum kommt der 200 im Swift schon sehr nahe. Bin vor drei Tagen mal ne halbe Stunde mit Durchschnittsgeschwindigkeit 200 gefahren. Bei jeder Bodenwelle hebst du fast ab. Ist echt der Hammer. Adrenalin pur.
    --
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  • @Thomsen

    Also, wenn Du mit'm Swift bei 200 fast abhebst, unterstell ich Deinem Auto mal, es gibt irgendein Problem. :)

    Hmm, is Deiner tiefer? Wieviel? Was für Reifenflanken hast Du?
    Mit meinen Sommerreifen (45er Flanke) hab ich nun gar keine Sorgen. Mit den Winterreifen sieht das schon ganz anders aus.

    Weil: Ich tob hier mit'm GTi rum und noch Serienfahrwerk. Ich find die 200 nicht wirklich stressig. Zumindest nicht auf freier Bahn.

    Nur Seitenwind nervt, aber alles andere geht ohne Weiteres. Ich bin schon wesentlich geringere Geschwindigkeiten mit anderen Auto's mit viel mehr Streß gefahren.
    Vielleicht doch nicht tieferlegen?! ;)
    --
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  • Da wird das bestimmt an den Reifen liegen. Habe zur Zeit nur die 165/65R14 drauf. Im Sommer hatte ich meine 185/50R14 drauf und hatte nicht solche Progleme. Hätt ich eigentlich selber drauf kommen können. Tiefergelegt isser auch. Hab ein 60/40 Konifahrwerk eingebaut.
    --
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  • @Thomsen

    Naja, Manchmal bettelt man geradezu nach einem Wink mit'm Zaunpfahl. :D
    Aber laß mal, denken hat noch keinem geschadet. ;D

    Hmm, 165/65/14 hab ich auch als Allwetter(Winter)reifen drauf. 190km/h sind schon 'n Abenteuer.

    ...war mir fast klar..;)
    --
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  • @rne

    Ich hab noch ein zu unserem (bzw meinem) Problem passendes Thema im Forum gefunden.

    Turbo für Swift

    Meinst du, daß da so ein großer Unterschied zwischen den alten und den neueren Swiftmotoren im Bezug auf die Haltbarkeit gibt?
    --
    220km ohne Gefälle und 8s von 0-100 reicht doch aus!!!
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  • Zitat


    Original von MasterThomsen:

    Meinst du, daß da so ein großer Unterschied zwischen den alten und den neueren Swiftmotoren im Bezug auf die Haltbarkeit gibt?

    Wohl kaum, konstruktiv verändert wird da über die Jahre an so sensiblen Teilen wie Lägern und Wellen i. d. R. nix, da das Einsparungspotential bei solchen Teilen gegenüber den Kosten für Haltbarkeitstests usw. zu gering ist! Produzieren bzw, montieren die in Ungarn die Motoren überhaupt selbst? Nissan hat in den ersten Jahren auch komplette Rumpfmotoren nach England verschifft die da nur komplettiert wurden, das dauerte viele Jahre bis die ´ne eigene Aggregatefertigung bekommen haben!


    --
    Grußsz, @rne