Danke für die Hinweise und Angebote.
Jetzt brauchen wir nur noch ein kleines Zeitfenster zur freien Verfügung...
Ich halte Euch auf dem Laufenden.
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Hallo?
Nun aber erst mal langsam Mädels...
Von null auf fünf Tester in knapp 36 Stunden?
Das ging schneller als gedacht. ![]()
Wir wollen doch erst einmal prüfen ob und dann wie ein Swift mit dem ...Piiiiep... E-Gas reagiert.
Dazu hätten wir gerne einen möglichst seriennahen Wagen zum Test.
Also, lasst uns bitte einen Schritt nach dem anderen machen. ![]()
Wir müssen ja auch noch einige Dinge vorbereiten.
Zum Beispiel einen passenden Kabelbaum herstellen.
Dazu eine Bitte:
Kann uns jemand einen Schaltplan für das Auto zur Verfügung stellen?
Und die Bezeichnung der Einspritzdüsen oder ein Bild vom Stecker für die Düsen wären auch sehr hilfreich.
Das würde den Ablauf definitiv beschleunigen, da wir uns sonst erst einmal selbst darum bemühen müssten.
Sollten wir dann erfolgreich sein,
können wir später gerne individelle Kennfelder erstellen...
...wenn wir zuerst einmal eine Basisversion haben. ![]()
Habt also bitte etwas Geduld.
![]()
ZitatIch würde niemals einen Sauger der sich im peripheriemäßigen Serienzustand befindet "optimieren" lassen.
OK, das ist Deine persönliche Entscheidung, also akzeptiert.
ZitatDas fängt mit dem kosten/nutzen Faktor an.
Das dürfte allerdings im Auge des Betrachters liegen.
Wenn man für Plastik z. B. 300€ ausgibt, dann dürfte das dem Kosten/Nutzen-Faktor auch nicht sonderlich zuträglich sein,
zumal wenn ich Recht behalten sollte und der Kraftstoffverbrauch, wie bei allen anderen Fahrzeugen bisher auch, reduziert
wird, oder?
ZitatDann kommt gerade beim Swift Sport MZ das Problem mit dem Katalysator dazu. Keiner kann sagen, warum dieser
bei einer Durchnittslaufleistung von 50tkm seine katalytische Wirkung verliert. Kann an hohen Abgastemperaturen liegen,
schlechte Verarbeitung, wie auch immer. Wenn da noch ein verändertes Motormanagement dazu kommt, wie wird sich das
dann auf dieses anfällige System auswirken?!
Wenn ich jetzt Deiner, zugegeben nachvollziebaren, Argumentation folge, dann wäre die Optimierung zumindest eine
wünschenswerte Änderung, da man ja die anderen bisherigen Lösungsansätze als ineffektiv ausschließen muss.
Also könnte unsere Optimierung sogar die Lösung des Problems sein.
Aber ohne es zu testen werden wir (und auch Du) es nie erfahren. ![]()
ZitatGanz davon abgesehen, dass SIE dann im Beanstandungsfall noch nicht mal eine Kulanzregelung anbietet, und das
Ding kostet über 1000€, ohne Einbau.
Na ja, eventuell lässt sich da ja was am Preis machen? ![]()
Vorsicht, laaanger Text! ![]()
ZitatNaja, aber ich bezahle doch keine (im Schnitt) 500 Euro für eine Kennfeldoptimierung, wovon bei einem 1.6 Liter Sauger mit 125/136 PS dann von +7 PS berechnete Motorleistung PMot dann +3,5 PRad rauskommen.
Nun gut, von den beispielhaften 7 PS verblieben ca. 5 am Rad.
Von den 125 Basis PS pflügen aber auch nur ca. 95 den Asphalt. ![]()
Und die Pandora kostet ja auch nur €300,00.
Und sie ist in 10 Minuten DIY montiert.
Ein 'Standard-Kennfeld' ist (wenn vorhanden) dann auch schon dabei.
ZitatUnd das Spritsparargument sehe ich persönlich bei dem Motor als hinfällig. Woher will ich das denn ableiten?^^ Das Spirtsparargument wird doch durch mehr Drehmoment in niedrigen Drehzahlen angepriesen...oder irre ich mich?
Ja und nein. ![]()
Im Teillastbereich lässt sich das auch schwer durchsetzen, da die Seriensteuereinheit immer nach eigenen Vorgaben (nach)regeln wird.
OK, das könnten wir mit mehr Aufwand auch ändern, aber hier rechnet sich das nicht wirklich.
Unser Kennfeld spart hauptsächlich im oberen Drehzahl- und Lastbereich.
Das bedeutet, wenn überproportional viel Benzin eingespritzt wird, greift unser Kennfeld und reduziert auf das tatsächlich nötige Maß. Aus Erfahrung mit anderen Fahrzeugen schließe ich auf eine durchaus messbare Kraftstoffersparnis, speziell für die eher sportiven Fahrzeuglenker unter uns. ![]()
ZitatBeim Sport erreiche ich durch Stock-Kennfeldoptimierung ein paar Brösel mehr Nm...und ich bezweifle das mir 153Nm anstatt 148Nm irgendwo beim Sparen helfen^^
Unsere Herangehensweise ist etwas anders, s. o..
Der Unterschied dürfte aber sehr wohl zu spüren sein, da wir den Drehzahlbereich mit höherem Drehmoment nach oben hin verbreitern.
ZitatNicht böse gemeint, aber ich sehe bei diesem "Mini-Saugmotor" einfach keinerlei Optimierungsmöglichkeiten durch Stock-Kennfeldoptimierung.
Kein Problem!
Kritik, besonders wenn sie sachlich erhoben wird, ist immer OK. ![]()
Die Angaben orientieren sich an anderen, grundsätzlich aber vergleichbaren, Motoren.
Deshalb habe ich ja auch bei meinen Antworten häufig den Konjunktiv genutzt.
So lange wir aber kein Kennfeld gefahren haben, kann ich auch nur vermuten.
ZitatDas optimieren bei einer Kennfeldoptimierung bezieht sich Hauptsächlich auf eine geänderte Peripherie...
Sicherlich ist das Hauptanwendungsgebiet die Änderung am Motor.
Aber wie die Bezeichnung schon sagt: Kennfeld-Optimierung betrifft die originale Abstimmung ebenso wie die modifizierte Umgebung.
Der Hersteller hat ein Konzept und einen Weg, sein Ziel zu erreichen.
Wir haben die Möglichkeit, unseren Focus etwas anders zu setzen.
Wir müssen keinen schlechten Kraftstoff, extreme Temperaturen und fehlende Wartung usw. vorsehen.
Wir erwarten z. B. , dass der Nutzer sein Fahrzeug zumindest in einem akzeptablen Zustand hält, europäisches Benzin tankt und nicht ohne vorherige Warnung bei 50°C mit Volllast durch die Sahara düst.
Dank solcher Einschränkungen, die der Hersteller nicht machen kann, können wir das Kennfeld auf die Nutzung, wie wir sie verstehen, anpassen,
also eben dafür optimieren.
Zitat...5PS ist der Unterschied beim M16A im SX4 und dem alten SSS, nur weil er wenig Drehzahlfester ist...
Wie kommst Du jetzt darauf?
Eine besondere Drehzahlfestigkeit spielt in der Regel eine eher untergeordnete Rolle bei der Motorentwicklung für normale Straßenautos.
Drehzahlen um 7000 oder 7500 stellen heute für keinen Hersteller mehr eine besondere technische Herausforderung dar.
Die Frage ist eher, will ich das als Entwickler überhaupt?
Welche Charakteristik soll meinen Antrieb auszeichnen?
Es muss nicht immer eine Drehzahlanhebung sein.
ZitatUnd warum genau willst du jetzt bitte bei deinem Swift eine Kennfeldoptimierung ohne was umzubauen, wenn du selbst schon einsiehst das das bei deinem Swift Schwachsinn ist?
Warum sollte Mehrleistung bei geringerem Kraftstoffverbrauch Schwachsinn sein?
Wir nutzen zuerst einmal das aus, was der Hersteller uns zur Verfügung stellt, oder besser gesagt, was er uns übrig lässt. ![]()
Deshalb sind meine Werte ja auch realistisch und relativ klein, im Gegensatz zu vielen Traumzahlen in bunten Katalogen, die eher wenig mit der Realität zu tun haben.
Lockangebote dieser Art gibt es überall.
Wenn dann eventuell später noch Änderungen am Antrieb, inklusive z. B. einer wirklich funktionierenden Abgasanlage, hinzu kommen, dann wird das dafür angepasste Kennfeld besonders wichtig, da es nicht nur Leistungssteigerung bedeutet, sondern auch für das weitere Überleben des Motors sorgen kann.
Aber wir haben nichts zu verbergen. ![]()
Deshalb lautet mein Angebot:
Der erste Swift Sport Fahrer, der es probieren will, kann gerne unendgeldlich für zwei Wochen mit einer Pandora testen.
Voraussetzung ist allerdings, dass wir vorher das Kennfeld mit seinem Fahrzeug erstellen können.
Sorry, denn ganz ohne Kennfeld geht es halt nicht. ![]()
Also, wer Lust hat, einfach melden.
![]()
Wenn deine Ventielfedern nicht wollen hilft dir auch kein Elektronik Kram.
Wahre Worte gelassen ausgesprochen...
ZitatEine Kennfeldoptimierung birngt deinen Mechanischen Freunden überhaupt nix...
...schadet ihnen aber auch nicht.
Eine Kennfeldoptimierung ohne Drehzahlanhebung bringt Leistung und spart meist auch noch Benzin.
Deswegen ja auch Kennfeld-'Optimierung'.
![]()
Eventuell könnte ich ja helfen?
Wenn jemand Interesse daran hat, könnten wir ein Kennfeld für den Sport (auch andere) erstellen.
Programmiert wird unsere 'Pandora' (fast) Universalsteuereinheit.
Über den tatsächlichen Zuwachs an Leistung kann ich natürlich noch nichts sagen,
aber ein Ford Puma (1.7l, 125PS) z.B. erzielt damit im Mittel + ~8PS.
Der zusätzliche Vorteil gegenüber Chip- und Programmier-Lösungen liegt in der freien Anpassungsmöglichkeit
an zukünftige Modifikationen und in der Mitnahmemöglichkeit in andere Fahrzeuge (auch andere Marken).
Um dies umsetzen zu können bräuchte ich allerdings ein Fahrzeug für 1-2 Tage in Düsseldorf.
Sollte also Interesse bestehen, einfach eine PN an mich.
![]()
Na ja, das mit den Temperaturen würde ich nicht sooo genau nehmen. ![]()
Da war wohl eher der Wunsch Vater des Gedankens.
RedStuff wäre dezent übertrieben, erstmal die GreenStuff sollten vollkommen
reichen.
Nur zur Info:
Ich habe das schon häufiger geschrieben,
aber die Meinung Red sei aggressiver als Green hält sich hartnäckig.
Es handelt sich hier aber um einen Irrtum.
Green ist merklich aggressiver als Red.
Red ist dafür standfester bei höheren Temperaturen.
Zur Sicherheit für alle Zweifler:
Laut EBC Angaben betragen die Reibungskoeffizienten: Black=0.46, Red=0.50, Green= 0.55
(Vorsicht: Diese Angaben können nicht einfach mit denen anderer Hersteller verglichen werden,
da die Hersteller im Regelfall unterschiedliche Messmethoden anwenden.
)
Für alle diese Beläge gilt aber: Maximale Verbesserung der Bremsleistung liegt bei 15% (R90).