Beiträge von sulzfluh

    Ich habe meinen neuen Vitara AllGrip Hybrid am 01.10.2020 zugelassen, mein vorheriges Fahrzeug ist der SX4 EY, DDIS 4x4 mit 135 PS.

    Ich habe den Vitara jetzt ca. 485 km gefahren, der an der Tanksäule gemessene Verbrauch liegt bei 7.33 Liter, die Verbrauchsanzeige im Bordcomputer zeigt 7.4 Liter an.

    Ich fahre hauptsächlich Stadtverkehr mit kurzen Autobahnpassagen und finde den Verbrauch in der Einfahrphase völlig in Ordnung.

    Der SX4 verbrauchte in den, im Spritmonitor.de gemessenen 9 Jahren durchschnittlich 6,9 Liter bei recht flotter Fahrweise in der Stadt gemischt mit Autobahnpassagen.

    Im Unterschied zum SX4 DDIS, mit dem konnte ich im 1. Gang bergauf fahren ohne das Gaspedal zu betätigen, muss ich beim Vitara bergauf leicht Gas geben sonst würgt der Motor ab.

    Der Vitara ist natürlich erheblich leiser als der SX4 Diesel ich fahre entspannter.

    Der Kupplungspedalweg im Vitara ist länger als beim SX4, die Lenkung des SX4 ist im Vergleich zum Vitara direkter.

    In meinem Vitara funktioniert die Start/Stop Automatik einwandfrei sobald der Motor sich erwärmt hat, sie funktioniert auch bei eingeschalteter Lüftung/Heizung.

    Ich habe das Fahrzeug einen Tag nach Zulassung auf Bilstein B6 Stoßdämpfer und Alu-Felgen der Größe 7,5 x 17 Einpresstiefe 40 umgerüstet die eine Spurverbreiterung von 46 mm Pro Achse ergeben und ohne Auflagen von der Dekra Niederlassung abgenommen wurden.

    Im November wird das Fahrzeug Hohlraum- und Unterboden behandelt, da der Korrosionsschutz im Gegensatz zum SX4 dürftig ist.

    Fazit nach 19 Tagen Vitara, ich bin mit dem Fahrzeug zufrieden, über die tatsächliche Leistung kann ich erst in einigen Wochen urteilen.

    Suzuki ruft weltweit rund 11.000 Autos der Modellreihen Splash (Typ EX), Swift (Typ NZ) und SX4 zurück.

    Der Grund: Die Lenksäule ist unter Umständen nicht korrekt mit dem Lenkgetriebe verbunden.

    Der Fehler passierte bei der Montage im ungarischen Werk in Esztergom und betrifft Fahrzeuge der Baujahre 2011 und 2012.

    Aufgefallen sei das Problem im Rahmen der allgemeinen Qualitätskontrolle bei einzelnen Fahrzeugen.

    Laut Suzuki besteht aber keine akute Gefahr für die Insassen. ((( Kann ich gut verstehen, die Lenkung ist ja ein eher unwichtiges Bauteil. )))

    Sollte die Lenksäule nicht korrekt eingebaut sein, kann das im schlimmsten Fall zur Manövrierunfähigkeit des Autos führen.

    Laut Suzuki ist allerdings bisher kein Fall bekannt, in dem sich ein Auto nicht mehr lenken ließ.

    Um auf Nummer sicher zu gehen, lässt Suzuki alle noch nicht ausgelieferten Fahrzeuge prüfen.

    In Deutschland sind insgesamt 826 Autos betroffen.

    Der Arbeitsaufwand beträgt zirka eine halbe Stunde.


    Quelle: https://suzukimania.de/www.autobild.d…uf-2901038.html

    Ich hatte auch ein solches Störgeräusch in meinem Neu-Fahrzeug und kann gut nachvollziehen, dass es die Freude am neuen Auto trübt.
    Ein Termin in der Suzuki Werkstatt hat das Problem dann gelöst, die Ursache lag im Bereich des Innenspiegels.
    Es lohnt sich hier erst mal den Ball flach zu halten und dem Händler die Chance zur Nachbesserung zu geben.

    Ich habe mich lange mit den Ingenieuren der Dekra unterhalten, tatsächlich ist es so: Die Spurbreite eines Fahrzeuges wird von der Reifenmitte zur gegenüberliegenden Reifenmitte gemessen, also von der Mitte des rechten Vorderrades zur Mitte des linken Vorderrades, sie beträgt bei unserem SX4 DDiS 149,5 cm. Nach Montage einer Spurverbreiterung von 30 mm pro Rad beträgt die Spurbreite von Reifenmitte zu Reifenmitte 6 cm mehr also 155, 5 cm das sind 4,01 Prozent mehr als im Serienzustand. Nach dem Teilegutachten sind nicht mehr als 2 Prozent erlaubt, also höchstens eine Spurverbreiterung von 15 mm pro Rad.
    Deshalb ist die Eintragung nur per Einzelabnahme nach § 21 StVZO möglich und nicht mit einem Teilegutachten nach § 19 Abs. 3 StVZO.
    Genauso verhält es sich mit der Einpresstiefe. Bei einer Felge mit der Einpresstiefe 50 ist nur eine Spurverbreiterung von 15 mm pro Rad zulässig, das ergibt die höchstzulässige Einpresstiefe von 35. Bei der Montage einer Spurverbreiterung von 30 mm beträgt die Einpresstiefe des Rades nur noch 20.
    Ich wollte mit meinem Beitrag nur darauf hinweisen, dass es bei der Eintragung Probleme geben kann und der Prüfer auf eine Einzelabnahme nach § 21 StVZO mit den damit verbundenen höheren Kosten bestehen kann.

    Ich habe die Spurverbreiterungen 30 mm pro Rad der Firma SCC Fahrzeugtechnik GmbH montiert. Die Spurverbreiterungen werden auf Bestellung gefertigt, sind also keine Lagerware. Bestellt habe ich sie über die Firma Finest Car Art, Benedict Süß zu einem Rabatt-Preis von 266,- Euro frei Haus.
    Den Spurverbreiterungen liegt ein Teilegutachten des TÜV Austria bei. Ich empfehle das Gutachten vorab auf der Internetseite der Firma SCC herunterzuladen, da es widersprüchlich ist.
    Es erlaubt unter Verwendung der Serienbereifung eine Verbreiterung von 30 mm pro Rad, erlaubt aber nur eine Mindesteinpresstiefe von 35 und eine Verbreiterung der Spur von höchstens 2 % der Serienspurbreite. Einpresstiefe des Serienrades ist 50, minus 30 mm Spurverbreiterung ergibt eine Einpresstiefe von 20, also unzulässig. Serienspurbreite ist 149,5 plus 2 % ergibt eine zulässige Verbreiterung von 15 mm pro Rad, 30 mm pro Rad sind also ebenfalls unzulässig.
    Meine Anfrage bei der Firma SHH mit Hinweis auf diese Ungereimtheiten blieb unbeantwortet.
    Nach der Montage habe ich mein Fahrzeug bei der benachbarten Dekra Niederlassung vorgestellt, die Eintragung der Spurverbreiterung wurde mir auf Grund der genannten Ungereimtheiten im Gutachten verweigert.
    Anschließend habe ich das Fahrzeug beim TÜV-Nord vorgeführt. Nach kurzer Inaugenscheinnahme durch den Prüfer hatte ich meine Eintragung nach § 19 Abs. 3 StVZO mit dem Kommentar: \"Die Räder haben aber wirklich weit innen gestanden\".

    Nun zur praktischen Erfahrung. Da ich ohne Spurverbreiterungen nur ca. 700 km gefahren bin, kann ich nicht wirklich vor- und nachher vergleichen. Optisch sind sie natürlich ein Gewinn für SX 4 Piloten die an keiner Tieferlegung ihres Fahrzeuges interessiert sind und ihre Serienbereifung behalten wollen, da die Karosserieüberhänge verschwinden.
    Dass sich die Straßenlage zu der schon im Serienzustand nicht schlechten Straßenlage bei einer 6 cm breiteren Spur nochmals verbessert, leuchtet sicher jedem ein. Besonders auffällig bei langgezogenen Autobahnkurven im Geschwindigkeitsbereich 160 - 180 km/h, das Fahrzeug ist einfach spurtreuer. Spaß macht auch das Fahren auf engen Passstraßen, ich war in diesem Jahr schon dreimal in den Bergen und konnte vom Serpentinenfahren nicht genug bekommen.
    In verschiedenen Foren kann man nachlesen, dass die Radlager auf Grund des größeren Hebels stärker belastet werden und möglicherweise eher verschleißen, ich nehme es für den Fahrspaß billigend in Kauf.
    Sollte jemand meinen Änderungsnachweiß nach § 19 Abs. 4 StVZO benötigen, werde ich ihn per eMail versenden.

    Ich plane ebenfalls eine Leistungserhöhung meines 2L DDiS Motors im nächsten Frühjahr, allerding durch eine Umprogrammierung des Steuergerätes.

    Ich zitiere aus einem Artikel der Seite http://www.kfztech.de

    Lohnenswert hingegen ist das Tuning bei aufgeladenen Motoren.
    Durch die Erhöhung des Ladedruckes und entsprechender Anpassung von Zündung und Einspritzung kann man durchaus einen Zuwachs an Leistung von 20-40% erwarten.
    Nur sollte man diese Angelegenheit nicht übertreiben, da die Belastung des Materials und somit der Verschleiß auch entsprechend zunimmt. Über die Risiken eines Motorschadens bei unsachgemäßem Tuning sollte man sich auch im klaren sein, vor allem, wenn der Chip nicht individuell für sein Fahrzeug, üblicherweise auf einem Leistungsprüfstand angepasst wird, sondern man sich einen ‚Einheitstuningchip‘ bestellt, der am nächsten Tag im Briefkasten liegt. Der Hersteller dieser Chips kennt nämlich den Zustand des Fahrzeuges nicht, somit kann er auch nicht wissen, welche Toleranzen bei diesem Fahrzeug auszunutzen wären, um Leistung zu gewinnen. Stimmt dann z.B. die Gemischzusammensetzung nicht und neigt der betroffene Motor eher zum Hochgeschwindigkeitsklingeln als andere aus der gleichen Serie, bahnt sich ein kapitaler Motorschaden an. Genau so leicht kann auch einem TDI-Motor durch zu langes Einspritzen das Genick umdrehen...

    Für mich kommt eine Leistungssteigerung um 25 PS auf ca. 160 PS in Frage. Das ist für mich im \"gesunden Rahmen\".
    Es kommt nur ein Tuner in Frage, der diese Leistungssteigerung und einen Abgassbericht in meinem Beisein auf einem Leistungsprüfstand nachweisst.
    Alles andere ist für mich Hinterhoftuning...

    PS. Hinweise auf einen \"seriösen\" Tuner nehme ich dankend entgegen.

    Zitat


    Original von sindy:
    und zu guter letzt Blinker.

    Die sehen zwar auch gut aus, werde die lampen aber zurück schicken da es bei meinem 2011er nicht funktioniert auf grund der blinktaktfrequenz


    Die Lösung für die zu schnelle Blinktaktfrequenz ist wohl der Einbau eines lastunabhängigen Blinkrelais, der Einbau von Lastwiderständen ändert nichts.

    Hallo Flo,
    ich habe meine H11 Nebelleuchtmittel durch \"canbustaugliche\" SMD LED`s mit 6 Watt ersetzt.
    Die LED`s bringen helles, weisses Licht. Auf Grund des tiefen Einbauortes der Nebelscheinwerfer blenden sie den Gegenverkehr in keinster Weise, lass dir den Spass nicht verrunkeln.
    Eine Mittelarmlehne hatte ich mir bei eBay geordert, aber wegen der schlechten Verarbeitung sofort wieder zurückgeschickt. Ich werde mir keine mehr anschaffen, der Nutzen ist zu gering.
    Als Leuchtmittel für die Hauptscheinwerfer habe ich die Hammer WH-H4 white Hammer eingebaut. Sie waren Preisleistungssieger in einem Leuchtmitteltest der Auto Zeitung. Ich bin mit deren Leistung zufrieden.