Beiträge von diamant256

    Irgend ne Empfehlung für nen guten Lackreiniger?


    Am besten keine absolute Billig-Ware aus dem Baumarkt.

    Guck mal bei Petzoldt's oder Lupus rein.
    Bei sehr blassem Lack sind wahrscheinlich eine etwas stärkere (d.h. abrasive) Politur (Petzoldt's Eigenmarke oder was von Meguiars z.B., gibt noch andere gute Produkte) sowie Reinigungsknete angebracht.
    Nach der Politur sollte eine Versiegelung (oder einfacher: ein Wachs) aufgebracht werden, z.B. Liquid Glass, Liquid Glass Legend, Zaino oder diverse Gtechniq Produkte.
    Auch von Sonax soll es recht gute Produkte geben

    ... keinen Rost. :D :D :D Der war gut!
    Du fährst einen Swift aus Ungarn und wenn du die Suchfunktion nutzt und die entsprechenden Threads findest wirst du anschließend auch Rost an deinem Swift finden, egal wie gepflegt er ist. Die rosten unter dem Unterbodenschutz schön im verborgenen und optisch sieht alles noch gut aus

    Deshalb meine neue Erkenntnis (naja, so neu auch nicht mehr):
    Man sollte man keinen Unterbodenschutz drunter machen lassen, zumindest nicht dieses schwarze Bitumen-Zeug. Das bringt überhaupt nix, außer schön auszusehen.
    Stattdessen sind Alternativen überlegenswert.

    Das mit dem Kraftstofffilter scheint eine schwierigere Angelegenheit zu sein.
    Die Anleitung ist zudem auf polnisch (kann ich nicht so gut...), wenn auch gut bebildert.

    Zum Außenspiegel:
    Die Türverkleidung habe ich inzwischen abbekommen - und damit auch das Kabel für den elektrischen Spiegel.
    Wie schon erwähnt, war das Entfernen der Tür-Innengriff-Verkleidung das schwierigste Unterfangen. Man muß 4 Haltenasen raushebeln, die man aber dummerweise beim Raushebeln nicht sieht... aufpassen, daß die nicht abbrechen 8| .
    Weiterhin ist es von Vorteil, die Fensterscheibe fast ganz runterzulassen, so daß man die Verkleidung fast komplett nach oben rausziehen kann. Sie ist an 10 Stellen "eingeklipst" sowie an 3 Stellen eingeschraubt (am Tür-Zuzieh-Griff). Nach Entfernen der Türverkleidung muß man noch eine Plastik-Folie, welche mit irgendeiner undefinierbaren schwarzen klebrigen Masse an der Tür angeklebt ist, teilweise abziehen. Danach kommt man an alle Kabel in der Tür ran.
    Keine Bange, die Plastik-Folie klebt hinterher (beim Wieder-Zusammenbau) immer noch - man muß die schwarze Masse nicht erneuern.

    Außenspiegel:
    Wie bekommt man am besten das Anschlußkabel für den elektrischen Außenspiegel nach oben, wenn es offenbar irgendwo in den Hohlräumen der Fahrertür "versteckt" ist?
    Meiner Meinung nach ist es von Vorteil, wenn dazu die Türverkleidung abmontiert wird. Die scheint nur "angeklipst" zu sein. Allerdings geht sie an der Stelle nicht ab, wo der (Innen-)Türgriff ist. Das hat zur Folge, daß man nicht richtig an die Hohlräume der Tür kommt.

    Gebläsemotor:
    Ich habe einen Gebläsemotor unter großem Gewürge ausgebaut bekommen. Hauptproblem ist, daß eine der 3 Schrauben, mit dem der an der Lüftungsanlage befestigt ist, fast unerreichbar am Radhaus (im Fahrzeuginneren) sitzt, in gewisser Weise "eingequetscht". Noch schlimmer stelle ich mir aber einen Einbau vor. Wie baut man einen Gebläsemotor am besten ein? Da muß es irgendeinen Trick geben, wie das einfacher geht. Evtl. muß dazu die gesamte Lüftungsanlage ausgebaut werden?!

    Kraftstofffilter:
    Wo sitzt der, wie ist der befestigt, muß man vorher andere Teile abschrauben, kann man den als Laie selber wechseln? (Zur Not mit Hebebühne.)

    sehen zwar beide gut aus, aber was ist das rostige bei dem blauen um den Tank?? ^^'' auspuff ..
    Aber auf selbem Bild sieht man die Aufnahme vom Querlenker und die ist schon arg rostig?


    Welches Bild meinst du genau? So ganz genau werde ich auch nicht schlau draus; ist nun der Querlenker selbst rostig, oder die Aufnahme des Querlenkers?

    Bei dem Preis: Könnte das am Baujahr liegen, und daß es sich um Händlerfahrzeuge handelt? Bei mobile.de findet man hier halbwegs noch "in der Nähe" natürlich massenhaft billigere MA's (auch von privat) älteren Baujahrs, aber bei denen gehe ich davon aus, daß die unbrauchbar sind.

    PS: Der Händler von dem ersten blauen MA (der mit den durchgerosteten Schwellern) wollte glaube ich übrigens 1500€ haben.

    ... der silberne und der zweite blaue scheinen beide zu gehen. Was sollen die Kisten kosten?


    Der silberne:
    2500€, vom August 2001, 71000 km, mit neuen Bremsen und Winterreifen (ohne Sommerreifen), kleinen Dellen und Kratzern in der Motorhaube.
    Der blaue: 2990€, April 2002, 78000 km, mit neuen Bremsen, Zahnriemen, Öl- und Ölfilterwechsel mit Allwetterreifen.
    Sind beides Händlerfahrzeuge; beim blauen gibt es 1 Jahr Garantie dazu (ist das nicht Standard?).
    Den blauen kann ich erst nächste Woche richtig besichtigen, da der etwas weiter weg steht. Dummerweise gefällt mir blau besser als silber :whistling: .

    PS: Haben die Swifts ab einem bestimmten Baujahr diese komische automatische Türverriegelung? Besse wäre nicht; mein '97er MA hatte es (zum Glück) nicht. Da hätte ich mich schon bestimmt 100-mal ausgesperrt :P ...

    Und grade eben reingekommen, Bilder von einem 2. blauen MA:

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    (Bilder diesmal ohne Beschreibung, da die jemand anderes gemacht hat.)
    Nach meiner Laien-Meinung sieht der wesentlich besser aus als der 1. blaue MA; ich finde sogar fast besser als der grüne?!

    Hier nochmal ausführlichere Bilder von dem silbernen MA.

    Unterboden mit Auspuff

    Unterboden, rechte Seite

    Schweller, rechte Seite Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

    Unterboden, vorn

    Unterboden, vorn links

    Unterboden, unten Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

    Laut Aussage des Händlers haben die ihn so gekauft, auch mit diesem Bitumen-Unterbodenschutz. Wie beurteilt ihr das Auspuff-Bild? Wie den kleinen(?) Rostknubbel relativ mittig am Unterboden, der auf 2 Bildern zu sehen ist? Dort habe ich den Unterbodenschutz abblättern können. Mit dem Schraubendreher durchdrücken konnte ich allerdings nirgends. Aufgrund des Bitumes sieht man natürlich nicht den Zustand der Schweller. Auf dem Bild "Schweller, rechte Seite" sieht der Schweller irgendwie von unten "eingedellt" aus. Normal?

    Der blaue Swift stand auf der Hebebühne.
    Neue Bilder von einem silbernen MA; nicht auf der Hebebühne, da keine Person anwesend war:

    Schweller hinten links Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

    Schweller vorn links

    Schweller hinten rechts Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

    Schweller vorn rechts Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

    Mehr war leider schlecht zu erkennen.
    Das sieht auf den ersten Blick besser aus als der blaue und grüne, aber scheint mir vor kurzem geschweißt worden zu sein?! Die Frage wäre dann natürlich, mit welcher Qualität.

    Der Vollständigkeit halber, und weil es zum Thema paßt:
    Heute war ich bei einer weiteren MA-Besichtigung. Hauptteil meiner "Untersuchung" bestand wie "gewohnt" in der Unterboden-Inspektion. Die Ergebnisse:
    Schweller, linke Seite Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

    Schweller, rechte Seite Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

    Einstieg, hinten rechts

    Mehr Bilder vom Unterboden habe ich mangels Licht nicht gemacht, bzw. das was man sieht, sind die entscheidenden Stellen. Auf den ersten Blick sieht das schlimmer aus als bei dem grünen, aber hier wurde wohl auch noch gar nichts gemacht. TÜV würde der so vermutlich nicht kriegen :whistling: . Die Stellen am Schweller würden sie laut eigener Aussage vorm Kauf sogar schweißen 8| . Wobei das jetzt kein Karosserie-Fachbetrieb war, so daß man sich fragen muß, wie das Ergebnis des Schweißens aussieht.
    Die Stelle am Einstieg hinten rechts würden sie nicht machen, obwohl das unter der Plaste-Abdeckung wahrscheinlich nicht gut aussieht.

    Anscheinend gibt es tatsächlich Swift MA's nur mit Rost untenrum.

    Heute habe ich spaßeshalber einen Swift MA von 2001 besichtigt. Habe mir fast nur den Unterboden angeguckt. Hier 9 Bilder:
    linke Seite

    rechte Seite Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

    nochmal rechte Seite

    und nochmal rechte Seite

    unten (1)

    unten (2) Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

    unten (3) Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

    vorn links, unterer Teil A-Säule, Radhaus

    nochmal vorn links, unterer Teil A-Säule, Radhaus Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

    Wie man sieht, sieht er besser aus als meiner (keine Kunst), ist allerdings nicht komplett rostfrei.
    Was mir nicht so ganz gefällt, ist der kleine Rost-Knubbel im Schweller-Bereichl auf den 3 "Rechte-Seite"-Bildern. Auffallend ist weiterhin die grüne Farbe des Unterbodens; das scheint kein Standard-Bitumen-Unterbodenschutz zu sein. Mit dem Finger druchdrücken konnte man das Blech nirgends. Wie beurteilt ihr den Zustand des Unterbodens (mehrere Antworten möglich):
    a) überdurchschnittlich gut für einen EA/MA
    b) normaler Zustand für einen MA
    c) der ist ein einem halben Jahr durchgerostet
    d) wenn man jetzt ordentlich konserviert (z.B. mit Mike-Sanders), hält das mindestens 2 Jahre
    e) müßte sofort geschweißt werden
    f) sieht zwar oberflächlich brauchbar aus, aber unter der Farbe ist sicher alles hinüber
    g) sonstige Hinweise?

    Alle sichtbar im Fussbodenbereich zwischen dem Ende der A-Saeule und dem Beginn des inneren Seitenschwellers durch. Von aussen steinschlaggefaehrdeter Bereich, von innen stehende Naesse in der Filzdaemmung unter dem Innenteppich.


    Wahrscheinlich wäre es eine gute Idee (gewesen), gezielt diese Stelle von außen und innen zu konservieren. Meinst du ungefähr die Stelle, auf meinem 3. Rost-Bild zu sehen ist?

    Die Frage ist auch, was man mit evtl. auf dem zu kaufenden Auto vorhandenen Unterbodenschutz (Bitumen) macht. Wie ich erfahren habe, ist der ja nun nicht so toll. Kann man den einfach abkratzen und durch "was besseres" (was auch immer das sein soll) ersetzen?


    Wenn sowas in der Groesse des Swift MA bei vergleichbaren Unterhaltskosten gesucht wird, so wuerde ich dich auf Daihatsu Coure, Trevis oder Toyota Yaris bzw. Hyundai Getz lenken.


    Einen Toyota Yaris habe ich mal von innen gesehen, der hatte ein etwas gewöhnungsbedürftiges Armaturenbrett (digitaler Tacho in der Armaturenbrett-Mitte). Daihatsu Trevis gibt es wohl nicht. Der Hyundai Getz hat ein noch einigermaßen vernünftiges (nicht neumodisch häßliches) Design; evtl. ist das eine Alternative. Allerdings würde das auch nix bringen, falls der ebenfalls rost-anfällig ist. Wie ist denn die Rost-Anfälligkeit beim Hyundai Getz?

    OK, dann brauch' ich mich mit dem Verkauf nicht beeilen, wenn es die Behörden nicht stört, daß der demnächst ohne TÜV auf dem Hof steht. :huh:
    Eigentlich wollte ich ja nach diesem Rost-Erlebnis keinen Swift mehr holen, aber evtl. gibt es hier in der Nähe einen "passenden" im Angebot, sogar als 5-Türer.

    Falls ich mir den (unvernünftig?) tatsächlich besorge, würde mein einziges Augenmerk natürlich ausschließlich dem Rost gelten. Wie ich mittlerweile weiß, macht der Rest des Fahrzeugs beim Swift MA/EA eher geringe Probleme. Macht es eurer Meinung nach Sinn und/oder bringt was, einen Swift MA oder EA sofort nach dem Kauf in einer passenden Spezial-Werkstatt gründlich konservieren und versiegeln zu lassen? Von dem Meister aus der Oldtimer-Werkstatt bekam ich übrigens zu hören, daß er von dem "üblichen" schwarzen Unterbodenschutz nicht allzuviel hält. Die dort restaurierten Wagen bekommen stattdessen eine "richtige" Lackierung unten 8| und Wachs drauf (soweit ich mich erinnere...).

    Eigentlich müßte ich den Swift ja schon vor dem Kauf von Fachleuten auf den Karosserie-Zustand prüfen lassen, damit man nicht wieder eine versteckte absolute Rostlaube erwischt. Fraglich, ob der Verkäufer das zuläßt... Ein bißchen was (potentielle Roststellen) sehe ich ohne Hebebühne ja selber, aber wenn man als Laie mal schnell von der Seite drunter guckt, übersieht man einiges an möglichem Rost. Zudem könnte der Rost mit Unterbodenschutz "übermalt" sein.

    DIe Oldtimer-Werkstatt hat sich den Swift nochmal angeguckt und nach genauerer Inspektion gesagt, daß es doch zu teuer würde. Sie müßten den Swift (zumindest die "Unterseite") fast komplett restaurieren wie einen Oldtimer, damit das Sinn macht und hält. Die ganze Achsaufhängung vorne müßte z.B. ebenfalls neu gemacht werden.

    Ehe ich den Swift jetzt an gewerbsmäßige Autohändler verkaufe, würde ich noch etwas für einen guten Zweck tun
    Will den einer als Ersatzteilspender o.ä. haben? Ihr könnt auch die Einzelteile Schritt für Schritt bei Ebay o.ä. verkaufen; mir ist das mangels Werkzeug und Garage zu aufwendig.
    Baujahr: 1997
    Motor: 1.0, 53PS
    Kilometer: ca. 130000 km.
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    BIs auf den Unterboden kann man viele Teile noch verwenden bzw. weiterverkaufen.
    Er steht in Leipzig und kann dort abgeholt werden. Auf Wunsch bringe ich ihn auch selber (in Leipzig und Umgebung) hin; allerdings würde ich dann meine Rückfahrkarte (Bus/Bahn) auf den Kaufpreis draufschlagen :P .
    Ich dachte so an ca. 100€. Evtl. gebe ich die Sommerräder dazu, aber vielleicht behalte ich die auch selber.

    Ich stelle den auch noch in das "zu verkaufen"-Forum rein, sofern ich das finde.

    PS: Wie ist das demenächst mit abgelaufenem TÜV? Darf der Karren ohne TÜV (aber noch angemeldet) auf dem Hof stehen? Oder erfährt das Ordnungsamt "automatisch" (durch seine Datenbank im Computer), daß da irgendwo bei einem Auto ein TÜV abgelaufen ist, und schickt automatisch einen Bußgeldbescheid raus?

    So, hier mal 5 Bilder des Rosts.
    4 Bilder von der linken Seite:
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    1 Bild von der rechten Seite:
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    Das sieht natürlich alles besonders dramatisch aus, da die Vertragswerkstatt in den Löchern herumgestochert hat, sowie teilweise Bleche zur Seite gebogen hat. Hat jemand schonmal schlimmeren Rost gesehen? Ich hoffe, die Oldtimer-Werkstatt kriegt auch den Rost auf dem 4. Bild links (zwischen Kotflügel und Schweller) einigermaßen behoben.
    Bei den Sitzen könnte ich ja nur die Rückbank ausbauen sowie den Beifahrersitz; auf dem Fahrersitz muß ich ja hinfahren (oder ich setze mich für die Strecke zur Werkstatt auf eine Obstkiste ;) ). Bei der Rückbank sähe ich das Problem, daß die auf der Rückseite mit dem Gummi des Kofferraums "verbunden" ist. Wo sind bei der Rückbank die Schrauben? Vielleicht reicht es auch, wenn ich nur den "Sitzbereich" der Rückbank versuche auszubauen; nicht die Lehne.


    Nachtrag: 1 TEUR klingt zwar schon deutlich besser, ist im Verhaeltnis zum Fahrzeugwert trotzdem nuechtern betrachtet eigentlich noch zuviel.


    Das magst du Recht haben. Die Frage ist u.a., ob man für diesen Preis ein Auto finden würde, das den gleichen Zustand hat, wie mein jetziger Swift nach der Unterboden-Restauration hätte. An diesem sind ja wie gesagt viele Teile vor nicht allzu extrem langer Zeit erneuert worden, siehe weiter oben im Thread.

    Bemerkenswert finde ich weiterhin die Preisdifferenz der beiden Werkstätten. Zudem erschien mir der mir erklärte "Reparatur-Plan" der Oldtimer-Werkstatt durchaus vernünftig; und nicht nach "das kann man kaum noch reparieren", wie es bei der Vertragswerkstatt durchklang.


    Aber wenn man tatsaechlich an dem Fahrzeug haengt und es erhalten will, dann macht man auch Sachen, die weder rational noch wirtschaftlich sind. Wenn Du diese Fragen mit "Ja!" beantwortest und die restliche Basis das rechtfertigt, dann mach' es so! Vielleicht laesst sich nochmal etwas einsparen, wenn Du Vorarbeiten wie z. B. das Beraeumen des Innenraums und das Entfernen ggf. stoerender Anbauteile uebernehmen kannst.


    Meine Tendenz geht jetzt ziemlich in diese Richtung. Was könnte man denn im Innenraum mit "Hausmitteln" alles ausbauen? Sitze? Ich wüßte gar nicht, ob die in den Keller passen... Kriegt man die Sitze ohne Hebebühne (Sitze könnten ja von unten verschraubt sein) und Spezialwerkzeug demontiert? Evtl. könnte ich auch den Teppich demontieren, aber dann kriege ich den vermutlich hinterher nicht wieder rein... der war schon immer etwas zu knapp bemessen 8| . Vielleicht hinterher gleich neuen Teppich verlegen? Stelle ich mir mühselig vor.

    Das mit der Selbsthilfewerkstatt muß ich mir in Zukunft mal überlegen; wenngleich mir Rostbeseitigung und Konservierung am Unterboden dann doch zu heikel ist. Ich habe mich bisher nur auf Lackversiegelung der äußeren Hülle beschränkt :D .
    Vermutlich werde ich, falls ich den Swift jetzt in der Oldtimer-Werkstatt restaurieren lasse, in Zukunft sowieso mehr Eigeninitiative zeigen müssen, was Reparaturen angeht -- in der Vertragswerkstatt kann ich mich dann vermutlich nicht mehr blicken lassen. Die denken ja, daß ich den Swift jetzt definitiv entsorge :whistling: .
    Projekte, die ich eigentlich schon länger (in der Vertragswerkstatt) angehen wollte, aber immer vergessen/verschoben habe, sind:
    - hakelige Zentralverriegelung (die anderen 3 Türen außer der Fahrertür reagieren manchmal erst nach mehreren Anläufen)
    - Kondenswasser in den Rückleuchten.
    Kriegt man eines von beiden als Laie ohne Spezialwerkzeug repariert?

    Das einzige, was ich bisher selber gemacht habe, sind Reifenwechsel (nervend mit Wagenheber und ohne langen Hebel), Zündkerzenwechsel (einfach), Luftfilterwechsel (noch einfacher), Batterie wechseln (einfach), Thermostat wechseln (von allen am aufwendigsten).

    Schau dir mal mein ANgebot im Forum an, verkaufe Umständehalber einen 2002 Swift GLX Schrägheck 5-Türer, für dehr wenig Geld (Ist als Neuwagen gekauft worden)


    Siehe meine Antwort im entsprechenden Thread. Eventuell lasse ich aber auch meinen von der Oldtimer-Werkstatt restaurieren, siehe unten.


    - Lohnt es sich eurer Meinung nach, nach einer "günstigeren" Werkstatt Ausschau zu halten (ich dachte da z.B. an Werkstätten, die Erfahrung mit Oldtimern haben)?


    Um mir mals selbst zu antworten: Möglicherweise tatsächlich. Durch Zufall fand ich hier gestern genau so eine Werkstatt, die auf Oldtimer-Restaurierungen spezialisiert ist. Mein Besuch dort ließ mich dann an ein wenig an der Kompetenz von Vertragswerkstätten in Bezug auf Karosserie-Arbeiten zweifeln. Der Meister guckte sich (im Beisen einiger anderer Mitarbeiter) meinen Swift auf der Hebebühne von unten an und meinte, daß man den Unterboden von Anfang an hätte viel besser restaurieren können. Wie ich aus seinen Kommentaren hören konnte, war/ist er wohl von "normalen" Vertragswerkstätten, was Karosserie-Reparaturen angeht, nicht so begeistert. Kostenvoranschlag von ihm (mit Konservierung), so daß das wieder ein paar Jahre hält: 1000€.
    Das (diese eklatante Preisdifferenz zur Vertragswerkstatt) hat mich dann doch etwas "schockiert" 8| . Nun komme ich wieder ins Grübeln, ob ich das nicht doch reparieren lassen soll. Bei einem "Blind-Gebraucht-Kauf" für 1000€ kann ich ja auch nicht sicher sein, daß die Dinge, die bei meinem alle bereits repariert wurden, in Ordnung sind.

    Wo steht denn das Auto.
    Wichtige Frage: Wie sieht es mit Rost aus (wird denke ich jeden Kaufinteressenten interessieren), v.a. am Unterboden, Schwellern, Kotflügel-Kanten. Vorsicht: Am Unterboden sieht man den Rost nicht unbedingt direkt; der kann unterm Unterbodenschutz versteckt sein. Sind die optischen Mängel nur Kratzer in Lack und Scheibe?

    Neulich hatte ich den 1997er Swift MA in die Suzuki Vertragswerkstatt gebracht, da ich von Zeit zu Zeit Wasser im Fußraum auf der Fahreseite bemerkt hatte. Ich dachte, da sei ein kleines Loch drin.
    Diagnose der Werkstatt war: Viele Roststellen im Unterboden, nicht nur am Fußraum auf der Fahrerseite :( . Habe mir heute in der Werkstatt das zeigen lassen. Die Roststellen sind v.a. vorn und an der Seite unter den Schwellern. Teilweise kann man Kabel durch die Löcher sehen. Man sah auch Bleche, die die Werkstatt vor 4 Jahren schonmal an anderer Stelle eingeschweißt hatte - diese Bleche waren intakt.
    Die Leute von der Werkstatt sagten, daß es schwierig sei, das mit Blechen zu reparieren; u.a. würde es schwierig, passende Ansatzpunkte für die Bleche zu finden. Für einige Stellen (am Radlauf bzw. Schweller) müßte man wohl speziell geformte Suzuki-Teile verwenden; an anderen Stellen "glatte" Bleche zuschneiden und einschweißen. Man riet mir von einer Reparatur ab.
    Wenn man dennoch versuchen würde, Kostenvoranschlag: fürs Material: ca. 1600 €, inclusive Arbeitskosten: 3000 €, evtl. noch mehr. Laut Aussage der Werkstatt sei eine Reparatur unwirtschaftlich, was ich - falls der Preis so realistisch ist - irgendwo verstehen kann.

    Fragen:
    - Lohnt es sich eurer Meinung nach, nach einer "günstigeren" Werkstatt Ausschau zu halten (ich dachte da z.B. an Werkstätten, die Erfahrung mit Oldtimern haben)? Evtl. gibt es auch irgendwelche "Spezial-"Reparaturmethoden, z.B. den gesamten Unterboden zu ersetzen o.ä.?!

    - In dem Auto ist - bis auf den Rost (leider ein gravierendes Problem) - alles in Ordnung. Viele Teile wurden im Laufe der Zeit erneuert; spontan fallen mir Achsmanschetten und der Kühler ein, die beide noch sehr neu sind. Auch die Sommerräder sind noch recht gut. Ich fände es jetzt irgendwie unsinnig, diese Teile einfach mit "wegzuschmeißen". Wie sollte man am besten mit dem Auto verfahren, falls man nicht den Rost reparieren läßt? TÜV ablaufen lassen und ab dann auf dem Hof stehen lassen? Gezielt jetzt nach einem baugleichen Modell suchen und das Spiel "Aus-2-mach-1" spielen? An irgendwen verkaufen, der die Ersatzteile zu nutzen weiß? Einfach so wie es ist, zum Schrottplatz fahren und da abgeben, fände ich wie gesagt wegen vieler vor nicht allzu langer Zeit erneuerter Teile unsinnig. Z.B. könnte es sein, daß ich (jetzt oder später) irgendwo ein baugleiches Modell finde, für das ich vielleicht mal einen Kühler bräuchte...

    - Kriegt man für 3000 € (das entspräche genau den Reparaturkosten) theoretisch einen Swift MA ohne Rost mit:
    - neuem Zahnriemen
    - neuem Kühler
    - funktionsfähigem Getriebe (wurde hier auch mal runderneuert)
    - neuem Benzinfilter
    - Sommer(Continental)- & Winterreifen
    - nicht verrosteter Auspuff
    - neuen Querlenkern...
    also kurzum, an dem nichts gemacht werden müßte?
    Weiterhin habe ich am Swift die geringe Größe geschätzt:
    - Paßt überall hin, den (für die geringe Größe) ausreichenden Innenraum
    - Die (weitgehende) Freiheit von neumodischem Elektronik-Schnickschnack. Hauptsache ist für mich, die Karre fährt :D ) . Was an Elektronik nicht dran ist, kann auch nciht kaputt gehen.
    - Die relativ geringen Steuer- sowie Versicherungskosten.
    - Und, last but not least (wenn auch nicht gerade entscheidend wichtig): Das zeitlose Design :) . Die neumodischen gefallen mir nicht so sehr.

    Das einzige, was den Swift teuer bzw. nicht empfehlenswert zu machen scheint, ist der Rost.

    Also wenn ich nicht reparieren lasse, dann wäre zusammenfassend nochmals die Frage:
    Ist es realistisch, ein Auto mit den oben aufgezählten Eigenschaften für 3000 € zu finden?

    Sicher gibt es Gebrauchtwagen für diesen Preis - aber wie ich vermute, muß dann schon nach kurzer Zeit mindestens eines der Dinge behoben werden, die bei dem jetzigen MA schon gemacht sind. Dann kämen also vermutlich ebenfalls sehr schnell zusätzliche Kosten ins Spiel.