Beiträge von TouchS

    Das KW V1 ist ist im Moment noch in Arbeit, ist ab ca. Juni lieferbar und wird Liste 799 € kosten. .. Deshalb findest Du aktuell noch keine Angbote. Das V1 und V3 passt für den EZ/MZ und für den Sport und wird auch problemlos eingetragen... Im Auto meiner Frau ist ein V3 eingebaut ... dauergrinsen ..

    Zitat


    Original von Papstpower:


    Das hat nichts mit de ET zu tun. Eher mit der Breite des Reifens und dazu noch eine geringe Reifenhöhe. Meinen ziehts zwar in die Spurrille, dannach will er aber sofort wieder irgendwoanders hin. Man merkt halt alles, was irgendwo nichts mit einer ebenen Strasse zu tun hat.


    Sorry muss Dich aber leider korrigieren: Reifenhöhe stimmt, Breite stimmt -

    ET stimmt auch: Wenn Du die ET änderst verschiebst Du den Lenkrollradius (-oder Halbmesser) vom negativen Bereich gegen Null oder ins Positive. Da ich annehme das Dir die restlichen Zusammenhänge klar sind erläutere ich das nicht weiter. ET ist also auch das ein wesentlicher Grund für Spurrillenempfindlichkeit...

    Siehe auch einschlägige Fachliteratur.

    Auf die schnelle kann ich Dir leider nur was aus WIKIPEDIA bieten:

    Zitat:

    Ein Fahrzeug mit negativem Lenkrollradius hat einen selbststabilisierenden Geradeauslauf, beim Bremsen auf Fahrbahnen mit unterschiedlicher Reibhaftung usw.


    ...Schon das Nachrüsten eines Fahrzeugs mit breiteren Reifen und den dazugehörigen Felgen kann ausreichen, um den negativen Lenkrollradius in einen positiven umzuwandeln.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Lenkrollradius

    Auch schön an den Grafiken nachvollziehbar...

    Darüber hinaus ziehts die Kiste nicht in die Spurrille (weitverbreiteter Irrtum) sondern sie will raus ...

    Zitat


    Original von Papstpower:
    Pauschal gesagt würde ich eine Kombination deiner beiden Varianten für den Alltag nehmen. Gewinde (Zugstufe einstellbar) und 17\".

    Genau so ... KW V3 und 17\" mit einer ET so nah wie möglich an
    der Originalfelge (sonst läuft die Kiste jeder Spurrille nach!) und keine
    35 Reifen... Dann hast Du Komfort und Grip und das Auto läuft
    auch bei Spurrillen geradeaus...

    Zitat


    Original von Papstpower: .....
    Komfort: Mehr Gummi = mehr Komfort

    Stimmt !

    Zitat


    Original von Papstpower: .....ABER weniger Gummi, bessere Kurvenhatz/liegt besser.

    ..hier muß ich einschränken oder widersprechen:

    zu wenig Gummi (z.B , 35, 40..) Reifen kann wegen der zu niederen - zu harten Flanke nicht mehr richtig arbeiten...

    Er fühlt sich deshalb zwar beim Einlenken direkter an, mag auch einen etwas kürzeren Bremsweg haben - aber es geht bei unseren heutigen Buckelpisten nicht nur Komfort sondern damit eindeutig auch der Grip verloren. Ich halte den 16\" mit einem z.B. 45 oder 50 Reifen für die eindeutig bessere Wahl..


    Die OZ sind eine gute Wahl, versuch mit der ET so nah wie möglich an
    der Original ET zu bleiben (z.B. 42 besser als 37) dann fährt das Teil besser..

    Du hast recht Ist fahrzeugabhängig .. Siehe V3 MINI:


    Ändert aber nichts an den technischen Fakten bzw. am technischen Hintergrund. Schau dir einfach mal die Dimension der Vorfeder an ...

    Sind auch bei den abgebildeten Fahrwerken zum gleichen Zweck verbaut.

    (irgendwie hab ich immer Probs beim Hochladen von Bildern ?)

    Zitat

    Original von enton:Da stimm ich Frank voll und ganz zu.
    Und irgendjemand Schlaues hat mal gesagt: Gute Federn bzw. Fahrwerke setzen sich nicht. Sowas zeugt eher von Minderqualität.
    Optisch mags ja ok aussehen, aber zum Fahren!?

    Stimmt fast: Auch bei sehr guten Federn gibt es Toleranzen, die bewegen sich üblicherweise aber in einer Größenordnung von ca. 5%. Das Setzverhalten hängt darüber hinaus auch von der Austattung des Fahrzeugs ab.

    Zitat

    Original von thundernose: Du meinst so wie beim.. KW Variante 1&2 und dem KW Clubsport... :d_zwinker:

    Beim (MINI) KW V1 und V2 werden wie z.B. auch bei Fahrwerken wie dem Bilstein B10 - B16 werden keine Helperfedern eingesetzt. Ausnahme v3 und das Clubsportfahrwerk von KW: Hier wird aus dem unten genannten Grund vorne einer Helperfeder eingesetzt, weil die Federbeine zu lang oder das Fahrwerk mit kleinen leichten Rennsportfedern bestückt wird die relativ kurz bauen.

    Zitat

    Original von thundernose:
    ....was mir daran gefällt ist die Tatsache, das sie auch ein Doppel-federsystem verwenden.

    .mir überhaupt nicht: Die Feder hat im Fahrwerk vor allem den Sinn das Fahrzeug auf Höhe zu halten. Helperfedern dienen dazu die Hauptfeder unter Spannung zu halten um ein herausfallen /verkanten zu vermeiden... ..sie gehen also relativ schnell auf den Bock . Die eigentliche Arbeit macht dann die Hauptfeder ... In diesem Fall sieht es der Federndimension nach aber nicht so aus.

    Ansonsten machen mehrere Federn übereinander nur Abstimmungsprobleme ....

    Das ist aber nicht der Knackpunkt an einem Fahrwerk, die Dämpfer sinds. Sie leisten die eigentliche Arbeit. Da steckt sehr viel knowhow drin.

    Seriös ist ein gutes Fahrwerk für den Preis nicht machbar...

    Zitat


    .. ob und von wem es Lochkreisadapter von 4/100 auf 5/114,3 gibt ? Welche Spurverbreiterung bringen die mindestens mit sich?
    Danke und Gruß Alex

    Hi Alex,

    deinen Wunsch kann ich absolut nach vollziehen. Du tust Dir, auch wenn´s weh tut keinen Gefallen damit. Mit einer Spurverbreiterung generell senkst Du physikalisch den Schwerpunkt ab. Das hat zunächst auch fahrdynamisch Vorteile.. ..aber Du kaufst Dir viele Nachteile ein. Ich würde unter dem Gesichts-punkten, und daß Du ein fahrbares Auto willst, final die Finger davon lassen:

    1) Durch eine Spurverbreiterung / Lochkreisadapter vergrößerst du die ungefederte Masse.
    2) Du änderst Du (wie z.B. auch mit einer zu kleinen ET an den Felgen) die Hebelverhältnisse am Fahrwerk, die Feder/Dämpfer- abstimmung stimmt nicht mehr.
    3) Der Geradeauslauf leidet, die Spurrillenempfindlichkeit nimmt
    zu.
    4) Außerdem ist es eine recht kostspielige Angelegenheit ..


    Zitat

    Original von BlackSportEdition: By the way: Kann jemand ein gutes Fahrwerk empfehlen? [red] Also kein Kopfnicker- Fahrwerk mit maximaler Tiefe [/red]sondern ein Performance- Fahrwerk für gelegentliche Touristenfahrten auf dem Nürburgring NS...Danke und Gruß Alex

    Hi
    Sehr sinnvoll.. die Teile funktionieren dann auch nicht mehr..

    ... ist ne Preisfrage: Von den seriösen Anbietern gibts Lösungen
    von

    K-Sport, H+R und KW.

    1. Das H+R ist nur in der Höhe verstellbar.
    2. Alternative dazu ist das neue KW V1 (lieferbar ab Ende April).
    3. Das K-Sport ist macht von der Verarbeitung einen guten Eindruck, es gibt auch einstellbare Domlager. die Dämpfertechnik, die final für das Fahrverhalten verantwortlich ist, ist allerdings nicht mehr Stand der Technik. Deshalb hab ich es nicht gekauft....

    4. Wenn du etwas mehr ausgeben willst ist das V3 technisch von KW die beste Lösung. Es ist in der Höhe, in Zug- (Nicken- und Wanken) und in der Druckstufe ist High-speed fest, die Lowspeed (Wanken+ Rollen) Druckstufe ist einstellbar.

    Wir haben das derzeit in unserem Sport verbaut, und sehr gute
    Erfahrungen gemacht. Einstellbereich: Von recht komfortabel
    bis gelgentlichen Rennstreckenbesuchen ist alles machbar.

    KW (nicht K&W) macht auch im Motorsport die Pace die Spitzen-teams im Tourenwagensport (Manthey, Kisssling, die komplette MINI Challenge usw.) verbauen alle KW.

    Zitat

    Original von Swift_Gera: Muss mal als Fahrwerks-unkundiger fragen was denn der Unterschied zwischen dem V1 und dem V3 ist.

    Das V1 hat einen Dämpfereinsatz mit fester Dämpfung und ist in der Höhe verstellbar.

    Das V3 hat ein inox Gehäuse,ist in der Höhe verstellbar, Dämpfer wird nass aufgebaut, Zugstufe ist verstellbar (Nicken und Wanken), Highspeed Druckstufe ist fest, Lowspeed Druckstufe (Rollen und Wanken) ist einstellbar. Damit ist von einer komfor-tablen bis zu einer Einstellung für gelegentliche Rennstrecken-besuche alles machbar.