Ich wollte die Karre auch verkaufen, weil Suzuki nicht in der Lage vernünftigen Mechatroniker auszubilden, der das Schaltungsgerät richtig programmieren kann. Leider machen alle offizielle Händler nur was Hersteller vorschreibt und nichts Weiteres, bloß nicht Kopf einschalten und das Problem zur Kundenzufriedenheit auf einmal beseitigen.
...
Da wird gezeigt, dass da wieder mal sehr viel Halbwissen vorhanden ist. Und es geht hier nicht um das "Schaltungsgerät", sondern wenn überhaupt um die elektronische Kupplungssteuerung" Was richtig ist, dass es für den Suzuki-Servicebetrieb keine Möglichkeit gibt, auf die Softwareprogrammierung und/oder Kennfeldsteuerung zuzugreifen. Das heißt aber auch, dass mit den üblich vorhandenen technischen Mitteln im Suzuki-Servicebetrieb dort das beste "Brain" dran arbeiten kann, der dann auch nur sagen wird: "Tut mir leid, hier sind meine Möglichkeiten am Ende." Und deswegen ist das kein schlecht ausgebildeter Mensch. Die einzige Möglichkeit ist das Initialisieren/zurücksetzen der Anlerndaten nach dem Erneuern der Kupplungskomponenten. Ansonsten arbeitet die ganze Steuerung adaptiv im Rahmen des Kennfeldes.
Wie bereits erwähnt wurde, liegt das Problem aber laut dem Hersteller im mechanisch/materiellen Bereich. Es gibt also eine überarbeitete Schwungscheibe, Druckplatte und Mitnehmerscheibe. Dass dies das Problem darstellt, zeigt alleine die Tatsache, dass beim MT-Getriebe die gleichen Kupplungskomponenten verbaut sind und das Rupfen auch dort genauso vorkommt. Ob die neuen Komponenten dann Abhilfe schaffen, steht dann auf einem anderen Blatt und obliegt dann eher einem ingenieurtechnischen, materialwissenschaftlichen Bereich..