Beiträge von Jörg L.

    Wenn ich das Auto aber gebraucht von nem kleinen Ankäufer bzw von privat gekauft habe, wie erfahre ich, ob meiner betroffen ist?

    Keine Sorge, Du wirst informiert.
    Für Deutschland gilt, welche Fahrzeuge betroffen sind, sieht der Hersteller anhand der Fahrzeugidentnummern. Diese sind auch beim Kraftfahrtbundesamt, welches mit dem Hersteller in solchen fällen zusammen arbeitet, zusammen mit den Halterdaten hinterlegt. Daher ist es auch wichtig, dass man sich, wenn man umzieht, beim Straßenverkehrsamt ummeldet. So kann der Hersteller eine Verbindung zwischen FIN und aktuellen Halter herstellen und entsprechend die Benachrichtigung per Post zustellen. Bei abgemeldeten Fahrzeugen wird der letzte Halter kontaktiert. Bei sicherheitsrelevanten Rückrufaktionen, die in Verbindung mit dem KBA laufen, muss der Mangel behoben werden, da sonst eine Zwangsstilllegung droht.

    Die Problematik besteht eher beim MZ Swift und bei SX4 Classic mit dem M16A. Ich persönlich hatte es bei meinen NZ Sport auch noch nicht. Kunden haben aber davon berichtet. Und mit der WFS oder KW-Sensor hat es definitiv nichts zu tun.

    Ich habe diese http://www.ebay.de/itm/171509272044?_trksid=p2060353.m2749.l2649&ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT montieren lassen. Es sind Aufkleber darauf, die eine ID.Nr. ausweisen und es steht darauf Suzuki SX4 S-Cross 10/2013 - 12/2014. Die Teile kann man nach meinem Wissen mit einer Funkfernbedienung programmieren. Mein freundlicher Suzukihändler hat so ein Teil aber nicht.

    Wir haben das sch... Teil auch nicht. Viel zu teuer und gebraucht haben wir es auch noch nie. Aber die ID-Codes kann man mit dem Suzuki Tester eingeben. Dazu muss man natürlich wissen, wo welcher Sensor ist. Aber irgend was ist an den Sensoren anders. Originale Suzuki Sensoren haben wir noch nie anlernen müssen.
    Wie schon von "Bube" angedeutet, glaube ich kaum, dass sich die Werkstätten dieses Einlesegerät holen, nur weil Kunden sich die Sensoren wo anders günstiger besorgen. Hier hat dann halt der Kunde das Problem und nicht die Werkstatt. Wer an einer Ecke spart, bezahlt dann an anderer Stelle.
    Kleiner Tip, wenn Du gar nicht weiter kommst, Reifendienste haben in der Regel solche Geräte.

    Wieso löschst Du nicht den Fehler erst mal und fährst zur AU. In den meisten Fällen kommt er durch, obwohl die Lampe irgendwann wieder an geht. Jetzt den OT-Geber tauschen bringt nix oder ruckelt Dein Swift zur Zeit? Der Zustand des Katalysators lässt sich auf jeden Fall nicht mehr verbessern. Die OBD Ektronik prüft anders und langfristiger, als die Messsonde an einem AU-Gerät. Von daher besteht die Chance, dass er die AU besteht. Fahr den Swift vor der Prüfung richtig heiß. Ruhig mal kleinere Gänge benutzen, dann klappt das schon.

    Jörg, betrifft das auch den 1.2er?
    Hab bei meinem nämlich noch nichts dergleichen festgestellt. Aber ich fahre auch meist Strecken, die länger als nur 2 Meter sind. :D

    Ich hatte es bis jetzt nur ein mal bei einem Kundenfahrzeug nach Motor starten, Öldruck aufbauen und wieder aus. Das Fahrzeug stand vorher 2 Tage.

    Das ist leider so und lässt sich nicht ändern. Aus dem Konzern kommt die Info, dass man in diesem Fall mit etwas betätigtem Gaspedal starten soll. Evtl. kannst Du mal beim Händler prüfen lassen, ob die aktuellste Software auf dem Motorsteuergerät programmiert ist. Aber soviel ich weis, gibt es da keine Verbesserung.

    Man könnte den Schaltbock, der oben auf dem Getriebe sitzt mal ausbauen und schauen, ob da der Fehler liegt. Ansonsten müsste das Getriebe so oder so raus, dann kann man da direkt auch mal rein schauen. So wie es sich anhört wird es keine teure Materialsache sein. Die Arbeitskosten sind da ausschlaggebend. Ich hätte noch ein Getriebe. Ca. 30tkm gelaufen, aber instand setzen wäre sicherlich günstiger.

    Auf der Rennstrecke macht der Mist erst recht keinen Sinn, weil er einfach beim Anbremsen und dem dazugehörigen zurückschalten den Bremspunkt verschiebt. Ist die Funktion nämlich aktiv, fehlt die Bremswirkung vom Motor und muss durch mehr Pedalkraft ausgeglichen werden. Hier geht es zwar nur um Millisekunden, aber in der Summe macht das was aus. Außerdem belastet es zusätzlich die Bremsen.
    Und auf normaler Straße finde ich es äußerst ungünstig beim Fahren in den Bergen und sei es auch nur in irgendwelchen Mittelgebirgen, wie Eifel, Hunsrück, Westerwald. Kämpfst Du dich mit Kraft eine Straße hoch, bist am Bergkamm und es geht wieder runter, ist erst mal nichts mit Motorbremse. Wenn dann vor 'ner Spitzkehre die Bremse plötzlich schwächelt, kannste erst mal rechts ran fahren und zugucken wie der Swift aus den Felgen wie 'ne Dampflock am qualmen ist.

    Das der MZ/EZ hin und wieder mal schlecht anspringt, ist so und lässt sich leider auch nicht ändern. Hauptsächlich passiert das, wenn man den Motor nochmal kurz nach dem Kaltstart abstellt und nach kurzer Zeit wieder starten möchtet. In diesem Fall mal mit etwas betätigtem Gaspedal starten.

    ... Wenn sich das Steuergerät nur vier Sensoren merken kann, dann müsste doch ein Reifentausch vorn <--> hinten beim Wechsel Sommerräder <--> Winterräder problemlos möglich sein, oder?

    Richtig, dann gibt es keine Probleme. Nur beim v/h Tausch eines z. Zt. montierten Satzes, i. d. R. bei Ganzjahresreifen, wird es Probleme geben.

    Auch würde ich mal die Reifen in betracht ziehen. Da gibt es enorme Unterschiede beim Abrollgeräusch. Winterreifen können z. B. beim Beschleunigen schon mal rauschen/pfeifen. Günstige Produkte zischen sogar bei Nässe, so dass man glauben könnte, man fährt einen Turbo.
    Des weiteren gibt es gerade beim MZ Sport schon mal Probleme mit dem Zwischenlager der rechten Antriebswelle. Das "wubbert" dann schon mal. Abhilfe schaft hier nicht das erneuern dieses Lagers, sondern das verkanten des Lagerhalters.

    Wenns beim fahren übers Kopfsteinpflaster poltert, sollte man die üblichen Sachen wie Koppelstangen und Stabi -oder Domlager erst mal ausschließen und dann erst das Lenkgetriebe erneuern. Das Spiel konnte man an meinem nur hörbar feststellen, nicht mechanisch. Nach dem Ersetzen war aber Ruhe.

    Die reifenhöhe spielt bei den freigaben 'ne entscheidene Rolle...

    http://www.syron.eu/pkw/syron-race-1-plus/

    Hier mal 'ne Liste von syron... Vergleicht mal die reifenhöhe in Verbindung mit der Zulässigkeit in Bezug auf die Felgenweite... In 17 Zoll und 40er Querschnitt sind die 205 erst ab 7j freigegeben aber in 16 zoll und 55er Querschnitt schon ab 6j zulässig...

    Ähnlich sieht es bei anderen Herstellern aus...

    Was dabei technisch geht steht wieder auf einem ganz anderen Blatt. Ich hab schon 215er t4 Reifen auf 'ne 5j Anhänger Felge montiert... Klar geht das... Ebenso 'ne 195/45r16 auf 'ne 9j... Es gibt aber für solche eskapaden keine freigaben... Mit der 6.5x17 ist es eben genauso... Da ist es zwar knapp, aber eben trotzdem nicht zulässig...

    Mir ist bekannt, dass es eine solche Tabelle gibt. Und es gibt da noch viele mehr. http://www.4-tuner.de/bilder/ideale_…e_bestimmen.pdf Hab mich aber nie drum geschert. In der von Dir geposteten Liste fehlt auch die Größe 205/45R17. An der bin ich nämlich interessiert. Aber da Uzuk ein Gutachten von einer 6,5J Felge hochgeladen hat, auf der ein 205/45R17 montiert werden darf, wird es da wohl keine Probleme geben, sonst hätte ich das auch schon erfahren. Und wie ich schon schrieb, eine Tachojustierung ist bei dieser Rad-/Reifenkombination nicht erforderlich. Die Abweichung beträgt beim NZ Sport immer noch ausreichende 3%. Es ist aber möglich, dass man einen Nachweis erbringen muss, dass dies tatsächlich so ist.
    Für diejenigen, die es interessiert habe ich mal ein paar Fotos von meinem NZ Sport mit 205/45R17 auf den orig. MZ Sport Felgen hochgeladen. Damit wäre dann auch nebenbei die Frage beantwortet, ob die MZ/NZ Sport Felgen untereinader tauschbar sind. Technisch ist das also ohne weiteres möglich. Letztendlich scheitert es eh an der Eintragung.

    Mir ist kein reifenhersteller bekannt, der 204/40r17 auf 'ner 6.5j frei gibt... Erst ab 7j bekommt man 'ne Freigabe...


    Wenn es ein Gutachten gibt, bei dem die Reifengröße erlaubt ist, stellt das eintragen kein Problem Dar... Die 195/45 r16 sind normalerweise viel zu klein für den swift mz... Der Tacho zeigt dabei zu viel an (was sein darf... Nur anders rum darf es nicht sein)

    Ich bezog meine Aussage auf die Relation von Felgen-/und Reifenbreite. 205 auf 6,5J geht demnach ohne Probleme. Auch bei einem 40er oder 45er Querschnitt. Ob das einer in 17 Zoll Serienmäßig so montiert hat ist eigentlich Schnuppe.
    Ein Beispiel für einen 205er auf einer 6,5" Felge als Serienbereifung habe gefunden. Es handelt sich aber hierbei um eine 16" Felge bei einem 2004er Seat Ibiza 6L TDI Sport :whistling: ;) (siehe Bild)

    Im Prinzip möchte ich auch nur sagen, dass es rein technisch keine Probleme mit einem 205er auf der Serienfelge gibt und bei einem 205/45R17 zeigt das Tacho bei einem NZ Sport immer noch ca. 3% mehr an. Würde also immer noch gehen. Nur der Hersteller möchte es aus irgend einem Grund nicht. Und ein Großteil der Prüfer hat keine/n Lust/Grund sich für sowas zu weit aus dem Fenster zu lehnen und nehmen irgend welche Paragraphen als Vorwand, anstatt sich die Paragraphen zu suchen, die es evtl. möglich machen könnten.