Beiträge von Jörg L.

    Du hast das Radio bereits getauscht? Was für ein Radio hast du verbaut? Wie hast Du es angeschlossen, bzw. hast du einen Adapter dafür genommen oder hast du es selber verdrahtet? Was passiert wenn du das neue Radio bzw. den Adapter/Verkabelung wieder abklemmst?

    Jeder seriöse Tuner wird dir sagen, dass da bei max. 130PS Ende ist, wenn man keine Hardware ändert. Und dann auch nur mit 102 Oktan. Die Leistung pro 1L Hubraum liegt beim K10C BoosterJet (111PS/L) ja eh schon höher als die beim K14C BoosterJet (100PS/L).

    Natürlich setze ich voraus, dass bei der Problembearbeitung alle aktuellen Updates aufgespielt wurden. Aber das wurde schon längstens hier angesprochen. Das Bulletin ist doch schon fast 3 Jahre alt und funktioniert nicht. Ist der selbe Mist, wie mit dem P0420 beim MZ Sport (BE-Q-G-031). Die MKL ging dann etwas später an, ja ... Kat musste dann aber trotzdem neu, wenn man nicht ständig mit der MKL rumfahren wollte.

    Updaten würde ich die Fahrzeuge natürlich immer. Aber Vorsicht bei denen mit aufgespieleter Leistungsteigerung. Die könnte danach weg sein.

    Es gibt keinen Sensor, der den Durchfluss am AGR misst. Dieser Wert wird im ECM errechnet mit den Werten u. a. des LMM (∆ Ansaugluftmenge), des Saugrohrdrucksensors (∆ Saugrohrdruck), DK-Stellung und evtl. durch ∆ Lambda. Dabei ist der genaue Wert der Sensoren erstmal zweitrangig. Gemessen wird die Wertänderung. Ist dann das sog. "∆" zu gering, wird der o. g. Fehlercode gesetzt. Würde ein elektrischer Fehler am AGR anliegen, würde auch der Fehlercode ein anderer sein, zumindest beim M-Motor.

    Beim M13A verläuft der AGR Kanal vom Krümmer durch den Zylinderkopf. Ich denke mal Krümmer/Kat. u. Kopf wurden nicht erneuert? Wurde denn dann dieser Kanal gereinigt? Wurde die Krümmerdichtung gewechselt, evtl. auf eine ohne oder zu kleine AGR-Öffnung?

    Da kann man leider nichts Kalibrieren. Ich glaube man kann noch nicht mal das Instrument ansteuern. Wir schicken sowas ein zum instand setzen, wenn es sich wirtschaftlich lohnt. Ansonsten muss komplette Kombiinstrument neu. In diesem Fall ist das umstecken der Nadel wohl die wirtschaftlichste Variante.

    Das sieht so aus, als würde die Nadel falsch aufgesteckt sein. Die kann man vorsichtig umstecken. Dafür muss das Kombiinstrument raus und das Glas ab. Die Nadel sitzt sehr fest. Man bekommt sie aber ab. Einfach ziehen und im ausgeschaltetem Zustand dann auf 0 Stecken. Ich hatte das gleiche Problem mal mit der Geschwindigkeitsanzeige.

    Was auch anders ist als üblich, dass das Wastegate erst schließt und sich dann Ladedruck aufbaut, wenn Unterdruck am Wastegatesteuermembran anliegt. Normalerweise ist das Wastegate geschlossen und öffnet sich durch Unterdruck. Aber ich denke mittlerweile, dass es nichts mit dem Unterdruck selber zu tun hat. Auch dem LMM hab ich schon getauscht.

    puuhderbaer Ja bei der Demontage verstellt man eigentlich "alles", da die Mutter, mit welcher das Kupplungsspiel eingestellt wird, weg muss. Aber das ist keine grosse Sache - ich habe mir das Spiel vor der Demontage in etwa gemerkt. Der Zusammenbau war problemlos. Habe die Mutter soweit eingeschraubt, dass der Kupplungsausrückhebel noch minimal Spiel hat (so wie früher beim Moped ;)).

    Leider habe ich es versäumt, den Bolzen auszumessen. Wenn es das Wetter heute zulässt, krieche ich nochmals kurz unter meinen Ignis und vermesse das Teil. Messing ist ja ein verhältnismässig weiches Metall, denkst du das würde sich mit der Zeit nicht verbiegen und/oder brechen?

    Ich sehe die Hauptursache eher bei der Gabel des Kupplungsausrückhebels: der Bolzen liegt dort auf zwei relativ schmalen Mulden. Die Mulden, in denen der Bolzen sich bewegt, sollten wohl eine etwas breitere Auflagefläche haben. Zudem ist die ganze Konstruktion überhaupt nicht geschützt und somit voll und ganz den Witterungseinflüssen (Wasser, Staub etc.) ausgesetzt. Es kreisen bei mir bereits die Gedanken, ob und wie man diesen Teil etwas einkapseln oder schützen könnte. Ich denke da z.B. an ein Stück Kunststoffrohr, welches passend "modelliert" und drübergestülpt wird.

    Da muss man eigentlich nichts ändern. Das sollte bei jeder Inspektion gefettet werden. Da gibt es auch für den Suzuki Servicepartner eine entsprechende Anweisung für. Wir haben da seit dem keine Probleme mehr mit. Meine Empfehlung ist ein metallfreies Haftfett, welches man auch für die Bremse nimmt.

    Z. B.: 112 Bremsenspray | TUNAP Online-Shop oder 913 Bremsenpaste (1101185) online kaufen (tunap.de)

    Hi Andi. Ich bin auch bei einem Suzuki Service Partner beschäftigt. Das mit dem Unterdruckspeicher habe ich auch schon mal bei meinem K10C im Baleno A1K probiert, da der auch dieses unsaubere beschleunigen hat. Es brachte aber 0 Besserung. Ich hab es wieder rausgeschmissen. Wenn man sich das System genau anschaut, dann wirkt im Übrigen der Membranbehälter des Bremskraftverstärkers als großer Unterdruckspeicher. Ich bin im nachhinein für mich zu dem Schluss gekommen, dass die "Plastikkugel", die ja parallel zum Bremskraftverstärker angeschlossen war, nichts bringen kann. Es befindet sich ja auch kein Rückschlagventil mehr im System, außer das in der Pumpe, was wir beide ja schon bei diversen BoosterJet gewechselt haben. Wenn möglich, schau dir doch mal die Einlassventile mit einer Brennraumkamera an. Bei meinem Baleno ist da ziemlich viel verkokt. Wenn mal Zeit da ist, werde ich das bei mir mal reinigen.

    Also, Hauptkat u. 2. Kat sind wie vermutet bei Suzuki nicht mehr lieferbar. Und unser Fremdteilelieferant hat da auch nichts mehr. Hätte zusammen rund 1150,- ohne Mwst. gekostet. Ich kann dir aber mal die OEM ET-Nummern geben, vielleicht kannst du damit was finden.

    Hauptkat: 14100-80820

    2. Kat: 14190-60E00

    Ich schaue morgen aber noch mal wo anders nach. Wenn ich was finde, melde ich mich.

    Wenn da wirklich ein Getriebe aus einem ESP Modell eingebaut wurde, wird man mindestens das Getriebe zerlegen und das Inkrementenrad nachrüsten müssen oder direkt ein passendes Getriebe einbauen. Anders wird man sonst das Tacho nicht mehr zum laufen bekommen.

    Wie gesagt, dass ist alles nur eine Vermutung. Ich weiß aber aus Servicepartnerkreisen, dass dieser Fauxpas schon öfters passiert ist. Und genau die von dir beschriebenen Fehlersymptome sind dann aufgetreten. Alternativ könnte natürlich auch was am Kabelbaum sein.

    Du schreibst, dass da der Wärmetauscher erneuert wurde. Dafür muss ja auch das Armaturenbrett raus. Vielleicht ist dabei was beschädigt worden. Ist aber alles Kaffeesatzleserei. Wenn das alles vor der Reparatur i. O. war, muss die Werkstatt den Fehler beheben.

    Bezüglich dem Sensor: Man kann diesen rausschrauben und in dem Loch schauen, ob da das Geberrad zu sehen ist. Oder man schaut sich mit einem Oszilloskop die Signale vom Sensor an. So würde ich zumindest vorgehen.

    Wo hast du denn das Getriebe her? Hört sich so an, als hättest du ein Getriebe von einem neueren Baujahr bekommen. Die haben dann ESP und brauchen diesen Sensor nicht mehr. I. d. R. ist dann da ein Blindstopfen draufgeschraubt, da das Gehäuse noch das selbe ist, es gibt nur dann keine Inkrementen mehr im Getriebe. Und wenn man dann statt den Blindstopfen den Sensor rein macht, passt das zwar, es kommen nur keine auswertbaren Signale mehr raus.