Beiträge von -Hutfahrer-

    Stimmt. Nur rechnen die wahrscheinlich mit dem Punkt, an dem das Filterfleece soweit gesaettigt ist, dass es den Luftdurchsatz behindert. Das ist wohl eher der Punkt, den sie als Wechselzeitpunkt definieren.

    Ob man den Aktivkohlefilter auch beim Freundlichen bekommen kann, das ist zu erfragen. Im freien Handel sollte es sowas geben. Wenn nicht speziell fuer das Fahrzeug, dann eben nach den Abmessungen ausgesucht und gekauft.

    Bei schlichten viereckigen Filtern kann man sich auch im Industriebereich umsehen, allein nach den Abmessungen und den zu filternden Partikelgroessen bekommt man schon eine ordentliche Auswahl. Ich habe im Ignis Filtermatten von der Rolle zugeschnitten, zwischen zwei duenne Plastikrahmen geklemmt und eingebaut. Theoretisch ist das Zeug (fuer Hausklimaanlagen) sogar waschbar, was bei dem Materialpreis und der Ungewissheit, ob es nicht vielleicht einlaufen wuerde, wahrscheinlich nicht lohnt.

    Sofern es "nur" der normale Fleecefilter ist, halte den mal gegen das Licht und schau' durch! Wenn der noch nicht undurchsichtig ist, dann ginge der noch. Wer in stark russ- und staubbelasteten Gegenden unterwegs ist, der schafft einen neuen Filter auch nach nur einem Vierteljahr wie den gezeigten Filter zu verschmutzen. Auch ist die Verschmutzung abhaengig davon, ob man staendig mit laufendem Geblaese faehrt oder gelegentlich abschaltet und ein Seitenfenster oeffnet.

    Falls Du da besonders empfindlich bist oder dich vor Pollen, Russ oder Staub schuetzen willst, dann denke mal darueber nach, statt des einfachen Fleecefilters auf eine Version mit Aktivkohle zu wechseln. Sie kosten mehr, koennen aber auch viel mehr aus der Luft filtern und zum Teil selbst unangenehme Gerueche nicht in den Innenraum durchlassen. Nachteil dieser Filter ist der geringere Luftdurchsatz, der bei einigen Autos ab Landstrassentempo ausreichende Fahrtwind (ohne laufendes Geblaese) reicht dann zur Fahrzeugbelueftung allein nicht mehr aus.

    Die Firestone Winterhawk 2 sind ausgewogene Winterreifen ohne wirkliche Schwaechen bei ausgesprochener Langlebigkeit. Preislich ist das Angebot kein Schnaeppchen, mit etwas Aufwand sind 20 % weniger bei gleicher Reifenauswahl und nagelneuen Stahlfelgen einschliesslich Reifenmontage und Auswuchten sicher drin.

    Wer nicht auf einen bestimmten Reifen festgelegt ist, der kriegt den Winterreifensatz auch fuer kleines Geld. Dabei sollte abgewogen werden, ob man eher in bergiger oder schneesicherer Gegend wohnt oder als Stadtbewohner bei zu garstigen Witterungsverhaeltnissen nicht einfach das Auto mal einen Tag stehen laesst und auf Bus oder Bahn ausweichen kann. In diesem Fall koennte die Reifenwahl abseits der besonders gefragten Reifenmodelle einiges sparen. Mancher koennte sogar bei nicht zu hoher Jahresfahrleistung mit Ganzjahresreifen gluecklicher sein. Das zweimal jaehrlich erforderliche Raedertauschen inklusive moeglichen Kosten dafuer sowie fuer die Raedereinlagerung entfielen. Zudem schmeisst man keine profilmaessig noch guten Winterreifen weg, die mangels Gebrauch (d. h. die Fahrleistung damit) alt und ausgehaertet sind.

    Zu den Lackmacken: Die Stelle an der Heckschuerze ist nichts, was die Substanz gefaehrdet, jedenfalls kann dort nichts korrodieren. Die Macke an der Blechhaut sollte man, sofern sie an nicht zu auffaelliger Stelle ist, zumindest mit einer schuetzenden Lackstiftbehandlung vor Korrosion schuetzen. Es wird, gerade beim ersten eigenen Auto, nicht die letzte Delle sein, die das Auto einzustecken hat. Andererseits koennte man bei einem noch so jungen Fahrzeug darueber nachdenken, diese Kleinigkeiten beim Lack- bzw. Beulendoktor per Spot Repair beseitigen zu lassen. Je nach Wohnumfeld und gewoehnlichem Abstellort fuer das Fahrzeug koennte es aber recht schnell gehen und die Beulen werden wieder mehr. Wer in der Stadt wohnt und "irgendwo" parken muss, der wird den Kampf gegen immer neue Andenken unachtsamer und ignoranter Mitmenschen mittelfristig aufgeben.

    Beim FH ist wie gesagt alles eine Baugruppe. Den Trichter habe ich abgeschraubt und durch den begradigten Schlauch ebenfalls das Experiment mit dem Gewebeklebeband gemacht. Das Leerlaufgeraeusch klingt nun etwas 'schluerfend', was dieser Resonator wohl hauptsaechlich tilgen sollte. Mein M13A hat zwei unterschiedliche Loecher im Resonator. Sie sollten also unterschiedliche Frequenzen greifen. Im Fahrverhalten gab es eine fuehlbare Anfahrschwaeche, die ich vorher nicht hatte und die nach Entfernung des Klebebands auch wieder weg war. Obenrum vermag ich es nicht beurteilen, das trompetende Ansauggeraeusch vermag da auch subjektiv einen Eindruck vermitteln, der in den psychologischen Bereich faellt. Da ich zu 2/3 in der Stadt unterwegs bin ueberwiegen die Nachteile des dekativierten Resonators, weshalb ich den Serienzustand wieder hergestellt habe.

    Die ihn umgebende Blende ist mit zwei Schrauben befestigt. Schau' von unten unter das "Dach", unter dem er sitzt. Die schraubst Du raus. Danach fasst Du mit beiden Haenden von innen in die Blende hinein und loest sie rundum. Oben geht das recht einfach, unten musst Du mit etwas Gefuehl dran ziehen. Nicht verkanten, sonst reissen die Haltenasen ab! Die Blende ziehst Du dann zu dir und faedelst sie ueber die Lenksaeulenverkleidung. Anschliessend nach rechts oder links rausschieben. Falls das Lenkrad hoehenverstellbar ist, das Verstellen nach unten koennte hilfreich sein.

    Der Tacho selbst ist mit von vorn erkennbaren Schrauben befestigt. Alle entfernen und dann kommt dir der Instrumenteneinsatz auch schon entgegen. Wenn es nur um das Tauschen der Lampen fuer die Beleuchtung geht, so reicht das einfache Ankippen im Tunnel aus. Die drei Lampen fuer die Tachobeleuchtung erkennst Du an den grossen Sockeln. Ihre Bauform entspricht der gewoehnlichen Glassockellampe mit T10-Sockel (W5W). In meinem Special-Sondermodell waren simple ungefaerbte Lampen drin, die Beleuchtung im Originalzustand gluehlampengelb. Eingebaut habe ich fertige LEDs mit T10-Sockel. Sie sind mit je 10 weissen SMD-LEDs bestueckt, was einen grossen Abstrahlwinkel ergibt.

    Die 'Normalmodelle' haben ja gruene Beleuchtung mit orangen Zeigern. Grundsaetzlich sind die Tachos identisch. Ich weiss aber nicht, ob man die gruene Zifferfarbe ueber eine gefaerbte Skalenfolie oder wie auch sonst beim Ignis ueblich mit Silikonkaeppchen ueber den Lampen erzeugte. Falls es sich um eine gefaerbte Skalenfolie handelt so ist ein LED-Umbau zwar auch moeglich, eine andere Lichtfarbe aber ausgeschlossen.

    Die Mittelkonsole kann man ebenfalls einfach umbauen, das Zerlegen geht sehr einfach und die Lichtquellen heissen 'T5' mit kleinem Glassockel. Kann man auch mit LEDs bestuecken, sollte aber auch hier etwas mit grossem Abstrahlwinkel sein. Dann wird es auch vergleichsweise hell und gleichmaessig ausgeleuchtet.

    Saemtliche Schalter, vom Nebelscheinwerferschalter bis zu dem fuer die Heckscheibenheizung, lassen sich selbsterklaerend und zerstoerungsfrei zerlegen. In allen sitzen kleine Gluehlaempchen mit gruener Silikonkappe. Wenn man loeten kann, so kriegt man praktisch ueberall 3 mm-LEDs und den erforderlichen Vorwiderstand untergebracht. Teilweise ist es etwas fummelig, es ist aber realisierbar. Die Schalterkappen und damit ihre durchleuchtenden Symbole sind farblos weiss, man kann eine andere Lichtfarbe also ganz einfach mit farbigen LEDs erreichen. Oben im Bild ist der Heckscheibenheizungsschalter noch gruen, da hatte ich damals noch keine Zeit fuer einen Umbau. Inzwischen sind alle Schalter (mit einer Ausnahme) ganz dezent blau beleuchtet. Ich hatte mit weissen LEDs angefangen, fand diese aber dann doch zu hell. Mit groesserem Vorwiderstand wurde es zwar dunkler, die LED-Leuchtfarbe kippte aber in graue Richtung und gefiel mir dann ueberhaupt nicht mehr. Nun habe ich eben blaue LEDs genommen, lasse diese aber nur ganz zurueckhaltend schimmern. Ich wollte es gerade noch erkennen koennen und wollte mich nicht anstrahlen lassen. Das nervt bei blauen LEDs naemlich recht schnell, wenn die zu hell sind. Die einzige Ausnahme bei der Schalterbeleuchtung stellt der Warnblinkanlagenschalter dar, seine rote Lichtfarbe ist vorgeschrieben und muss erhalten bleiben. Das hindert natuerlich niemand daran, ihm eine rote LED zu verpassen.

    Wenn Du die ueberwiegend spottbilligen Verbrauchs- und Verschleissteile fuer die Suzuki-Volumenmodelle im freien Autoteilehandel als Referenz nimmst, so ist alles andere schweineteuer dagegen. Eine komplette Vorderachsbremse mit Scheiben und Belaegen kann man fuer ca. 55 EUR erneuern. Diese Preise kenne ich fuer unseren Renault Clio-B aehnlich. Ob das Zeug was taugt, das ist 'ne ganz andere Sache. Mal hat man Glueck und das Material haelt erwartungsgemaess, mal ist es recht schnell wieder verbraucht. Einen Endschalldaempfer fuer den Clio kriege ich fuer 32 EUR, fuer meinen Ignis wuerde er mich ca. 37 EUR kosten. Sind zwar alles irgendwo zusammengebratene Nachbauten, sind aber neu und haben aber ein Pruefzeichen. Damit wuerden sie erstmal langen, wenn die HU nur daran haengt.

    Die Kunst bei aelteren Autos besteht darin, den Mittelweg zwischen der Sicherung eines guten technischen Gesamtzustands und dem sinnvollen Einsatz der eigenen finanziellen bzw. ggf. auch fachlichen Moeglichkeiten zu finden. Es muss nicht zwingend ein teures Originalteil sein, sofern es das benoetigte Bauteil auch preiswerter als Nachbau gibt. Zum Teil erkauft man sich damit notwendige Anpassarbeiten, beispielsweise bei Karosserie- oder Auspuffteilen. Wenn man's selbst machen kann, dann aergert man sich allerhoechstens ueber den zusaetzlichen Aufwand. Und wenn man schon kein Geld uebrig hat, dann sollten die verbliebenen Mittel hoechstwirkssam investiert werden. Moeglicherweise ist ein haeppechenweises Durchreparieren das Jahr ueber besser verdaubar als eine grosse Reparatur mit einem Rundumschlag, der dann 'nen 1000er oder mehr kostet.

    Honda hat insgesamt sehr selbstbewusste Preise, was Ersatzteile und Werkstattpreise angeht. Ob das fuer dich die richtige Wahl ist?

    Mit den thermisch entspannten NK-heavy duty Bremsscheiben bin ich auf meinem Peugeot 206 bis vor wenigen Monaten noch mit EBC-green stuff Bremsbelaegen gefahren. Der Spass hat zusammen ueber 160 Tkm gehalten. ich weiss aber auch, dass die Basislinien von NK z. T. nicht unbedingt gluecklich machten. Wahrscheinlich hat der Hersteller dieses Material auch deshalb aus dem Programm genommen, die Kundschaft kam nicht so schnell wieder.

    Wenn's nur um das Bestehen der HU geht und dir selbst 300 EUR schon zu teuer sind: Entweder die allerbilligsten Teile verbauen oder einen Strich drunter ziehen und ueberhaupt nichts mehr investieren. Dass ein Auto ohne HU praktisch nichts mehr wert ist muss dabei hingenommen werden. Manchmal ist die fruehzeitigere Trennung die bessere Entscheidung, wenn man ohnehin nichts mehr reinstecken moechte.

    Mit ganz wenig Gas und 'kullern lassen' laufen die 1.3 16V und 1.5 16V bis auf knapp 1200 U/min herunter noch ohne Murren. Auf topfebener Fahrbahn mit geringem Rollwiderstand geht das bei meinem 1.3er mit einer Zeigerbreite unter der 40er Marke im 5. Gang. Gewoehnlich wuerde ich die Geschwindigkeit aber im 4. fahren.

    Getriebegeraeusche hat mein Nicht-Sport in allen Vorwaertsgaengen nicht. Dafuer finde ich den Rueckwaertsgang extrem laut. Das kenne ich so von keinem anderen Auto.

    Alles neu macht der...

    Tachobeleuchtung und die Beleuchtung der Heizungsbedienkonsole einschliesslich Digitaluhr wurden gestern ihren Glassockellaempchen beraubt und mit LEDs modernisiert. Nach einigem Herumprobieren entschied ich mich fuer weisse LEDs, wobei deren Lichtfarbe doch sehr kalt ist. Im Originalzustand strahlte der Tacho gluehlampengelb ("Special-Sondermodell") und die Heizungsbedienkonsole wie auch die Uhr gruen. Das sah im Originalzustand schon sehr sonderbar aus. Bei den "normalen" Ausstattungsversionen war wenigstens alles einheitlich gruen. Der Tacho wirkt trotz einheitlich weissen LEDs mehrfarbig und das hat seine Ursache in leicht hellgelb unterlegten Ziffern. Mit den originalen Gluehlampen strahlten diese dann orange, der Rest gluehlampengelb und die Zeiger rot. Letztere haben etwas von ihrer Strahlkraft verloren und sind jetzt blassrot. Anbei ein paar Bilder, die nur mit der Kamera vom Funktelefon in der dunklen Garage gemacht wurden. Erkennen kann man es trotzdem.


    Mein Ignis FH bekam heute weisse Tacho- und Heizungskonsolenbeleuchtung. Fuer den Tacho waren T5-Glassockellampen und fuer die Heizungskonsole T10-Glassockellampen verbaut. Dreimal 5 W strahlten im Tacho, zweimal 1,2 W in der Heizungskonsole. Entsprechende fertige LEDs habe ich gekauft. Im Tacho sind es welche mit 10 SMD-LEDs und daraus resultierendem breitem Strahlwinkel. Wirkt gut, leuchtet gleichmaessig und schattenfrei. Die Heizungsbedienkonsole bekam die 3-Chip-LEDs. Der Tacho vom Special-Sondermodell war weiss , die Heizungskonsole wie bei allen FH gruen beleuchtet.

    Arbeit machen, sofern man die Beleuchtungsfarbe aendern will, alle anderen Schalter. Wissenswert: Der Schriftzug "AC" in der Heizungsbedienkonsole ist mit einer gruenen LED beleuchtet.

    Zwei Fragen abschliessend: Sind die anderen Schalter mit LEDs oder Gluehlampen beleuchtet?Hat jemand die Lichtfarbe der Uhr in schicker Farbe aendern koennen?