Beiträge von -Hutfahrer-

    Zitat

    Das Heizgebläse für die Frontscheibe wirkt auf der Beifahrerseite stärker.

    War die Karosserie eventuell urspruenglich als Rechtslenker entwickelt worden? Dann koennte genau das Sinn machen.

    Es wird an dem bei Kaelte sirupaehnlichen Getriebeoel liegen. Wenn man sich an die Herstellervorgabe haelt, dann koennte man es zwar tauschen (was auch regelmaessig alle 45 Tkm laut Wartungsplan vorgeschrieben ist), haette aber anschliessend die gleiche Suppe wieder drin.

    Sprich mit der Werkstatt deines geringsten Misstrauens, was vorhanden ist und was man nehmen koennte! Garantie haste eh' nicht mehr und wenn dir dein Fachmann ein alternatives Oel empfiehlt, dann kann man auch auf die Herstellervorgabe pfeifen. An das Getriebeoel des Heckdifferenzials wuerde ich auch denken, dort aber bei der Herstellervorgabe bleiben, wenn es keinen Grund fuer anderes Oel gibt.

    Ueberlass' doch die erste Waerme nach dem Kaltstart dem Motor, wenn nicht unbedingt das Zufrieren/Beschlagen der Scheiben droht. Wenn es aushaltbar ist, dann schalte das Heizungsgeblaese erst an, wenn der Zeiger "betriebswarm" zeigt oder nicht mehr weiter ansteigt. Der Temperaturregler kann dabei unveraendert stehen bleiben.

    Es gibt Headup-Displays, die ihre Daten aus der OBD-Buchse des Fahrzeugs beziehen. Einige zeigen nur die Geschwindigkeit, andere koennen auch die Drehzahl oder andere Messwerte zusaetzlich anzeigen. Die ueber OBD gemeldete Fahrgeschwindigkeit weicht zwar in der Regel etwas oder durchaus mehr von der Anzeige des fahrzeugeigenen Tachos ab, mit GPS verglichen ist sie aber meist sehr genau. Man koennte also auch danach fahren, sollte dann aber auch wissen, dass man bei eventuellen Geschwindigkeitsueberschreitungen auch keinerlei Schutz bietende Toleranzen mehr hat.

    Der NZ sollte im Funktionsumfang des Bremsassitstenten auch ein Warnsignal ueber die Heckleuchten bieten koennen. Bei einer Gefahrenbremsung schalten viele Fahrzeuge die Warnblinkanlage ein, andere lassen die Bremsleuchten blinken. Beide Loesungen sind von der Erkennbarkeit her in meinen Augen ausreichend, bei normalen Bremsvorgaengen sehe ich die Notwendigkeit nicht, mit den Bremsleuchten Party machen zu muessen.

    Zur Bluetooth-Frage: Den automatischen Reconnect koennen nicht alle Geraetekombinationen bieten. Ob daran in deinem Fall das Telefon die Schuld traegt oder die Freisprechanlage, das laesst sich meist schwer herausfinden. Falls es fuer eines oder beide Geraete Updates geben sollte, so koennte u. U. das Problem behoben worden sein. Sofern man Glueck hat. Kompatibilitaet ist heute oft Glueckssache.

    Auch wenn Du es jetzt kategorisch ausschliesst, ich wuerde mich von den Radhausschalen noch nicht gaenzlich verabschieden. Das Material ist thermoplastisch und das heisst, es laesst sich erwaermt und weich gemacht auch durchaus noch bearbeiten. Es ist widerstandsfaehig gegen Steinschlag und das permanente Sandstrahlen durch von den Reifen aufgenommenen und auf das Blech geschleuderten Sand.

    Es gibt zwar auch Unterbodenschutzwachs, das aber zahlreiche Nachteile bietet. Als Weichmacher wird ein Loesemittel verwendet, das ausgast und die anfaengliche Elastizitaet schwinden laesst. Irgendwann wird es eben sproede und sollte entfernt sowie erneuert werden. Auf der Seite der Vorteile stehen der vergleichsweise geringe Preis fuer leicht zu verarbeitende Dosenware und durch die helle Farbe hat man auch recht einfach die Moeglichkeit, eventuelle Schaeden an der Karosserie zu erkennen. Diese Chance hat man bei Bitumen nicht, wenngleich das Zeug doch bei einwandfreiem (rostfreiem!) Untergrund doch auch ziemlich widerstandsfaehig ist.

    "Suzuki Wartungsplan (normaler Strasseneinsatz) fuer Fahrzeuge mit Benzinmotoren ab Zulassung Januar 2002"

    ...ich lasse das scannen. ;) Die Vorlage ist nicht mehr sehr schoen, laesst sich aber problemlos lesen und abhaken. Ich habe sie bis km-Stand 180 Tkm erweitert, der Hersteller ging offenbar nicht davon aus, dass seine Fahrzeuge laenger als bis zur 90 Tkm-Wartung halten!? Da hoerte der Plan im Original auf.

    Haette ich, jedoch nur auf Papier und als bereits einige Male kopierte Vorlage. Das Blatt entspricht dem, was in den Suzuki-Werkstaetten als Vorlage verwendet wird/wurde und auf dem angegeben ist, bei welchem Kilometerstande welche Arbeiten auszufuehren sind. Das konnte dann nach Erledigung abgehakt werden, festgestellte Maengel wurden darauf auch notiert.

    Nach exakt diesem Plan wird mein FH auch eigenstaendig gewartet. Ich mache also alles selbst, was ich selbst machen kann. Den Rest gebe ich dann als gezielten Auftrag in eine oertliche freie Werkstatt.

    Gegebenenfalls frage ich meinen Vater, ob er mir das scannen kann.

    Wenn eine mit allem Schnickschnack vollgeschmissene Nobelversion wie z. B. der "30 Jahre" eher abschreckt als reizt, dann schau' dir zum Vergleich wirklich mal einen "Club" an! Von aussen sieht man naemlich wenig davon, wieviel Geld jemand fuer den Swift ausgegeben hat. Allenfalls der Sport ist direkt als solcher zu erkennen sowie die Nobelversionen an ihren durchaus schicken Aluraedern. Der "Club" kostet ein ganzes Ende weniger, was einem moeglicherweise finanziell etwas Luft gibt, ein wenig Geld fuer ein paar schicke Felgen fuer den Sommer und eine Scheibentoenung auszugeben. Sicherheitsmaessig ist der "Club" zeitgemaess ausgestattet.

    Wenn der Faktor "Fahrspass" durch eine knackige Fahrwerksabstimmung sowie einen quirligen Motor definiert wird und der groessere Kofferraum des Swift nicht unbedingt gefordert wird, dann wirf' doch zusaetzlich mal einen Blick auf den Splash. Der ist als "Club" schon recht preiswert zu bekommen.

    Meine weissen 21 W-Glassockellampen (W21W) habe ich mir jetzt im Zehnerpack in der Volksrepublik bestellt. Zwei kommen dann statt der W16W in die Rueckfahrscheinwerfer, danach koennte ich bei Bedarf auch noch ein paar mit rotem Gluehlampenlack faerben. Mein Lack hat bisher ganz gut gehalten.


    Wenn Du es selbst nochmal probieren willst: Alten Gluehlampenlack vollstaendig entfernen, das kannste mir einem Cuttermesser abkratzen. Was nicht abgeht, das laesst Du drauf! Anschliessend mit Bremsenreiniger entfetten und restlos ablueften lassen. Vor allem muss die durch die Verdunstungskaelte von dem Zeug abgekuehlte Lampe wieder auf Zimmertemperatur kommen. Die Lampe selbst faesst Du ab diesem Zeitpunkt nicht mehr mit blossen Fingern an!

    Baue dir irgendwas, womit Du sie festhalten kannst. Ich nehme meistens irgendeine originale Fassung fuer diese Lampentypen und bin mir damit sicher, dass sie mir nicht aus Versehen runterfallen kann.

    Tauche sie einmal, lasse den Lack vielleicht 2 min anziehen und tauche sie nochmal. Danach mit dem Sockel nach unten irgendwie aufstellen. Der Lack verlaeuft sich normalerweise schattenfrei auf dem Glas. Eventuell ueber die Kontakte gelaufener Lack wird nach dem Durchtrocknen abgekratzt. Im Idealfall fasst Du auch nach dem Durchtrocknen die Lampe nicht mehr mit blossen Fingern an. Man kann sich mit einem weichen und fettfreien Lappen behelfen - kein Papier nehmen, das hinterlaesst u. U.bereits feine Kratzer.

    Falls Du nur die kleinen Flaschen aus dem Bastlerbedarf hast, dann muss der Lack moeglichst gleichmaessig mit dem im Deckel befindlichen Pinsel aufgepinselt werden. Muss vollstaendig decken, eine leichte Schattenbildung ist dabei aber meist nicht zu vermeiden. Auch hier gilt, dass der Lack durchtrocknen muss und man anschliessend am besten auch nicht mehr drauf faesst.

    Ich hatte vergessen, den benoetigten T10-Sockel zu erwaehnen. Verzeihung!

    Der Ignis hat die Rueckfahrscheinwerfer naemlich mit T10-Fassungen bestueckt. Und die gibt es mit 16 W (japanisch) bzw. 18 W (amerikanisch). Als 21 oder 25 W-Version gab es sie mal, sie scheinen aber vom Markt verschwunden zu sein.


    Nochmal zum Gluehlampentauchlack: Wir haben als Zweitfahrzeug 'nen Renault Clio-B, der die seltenen originalen Klarglasrueckleuchten hat. Die Nebelschlussleuchte ist bei diesen Rueckleuchten mit zwei P21W bestueckt, die rot gefaerbt sein muessen. Sonst wuerde das Nebelschlusslicht weiss strahlen. Die Lampen dafuer habe ich selbst gefaerbt, sie halten bis heute. Ich hatte sie zweimal getaucht, sie sind tiefrot geworden. Wichtig ist, dass sie bis zum vollstaendigen Durchtrocknen des Lacks weder eingeschaltet noch anderweitig aufgeheizt werden duerfen. Ansonsten brennt die Farbe in der Tat sehr schnell ab. Einige Minuten liess ich sie am Tag darauf nicht eingebaut strahlen, der Lack ist nur minimal heller geworden. Es hat weder gequalmt noch nennenswert gestunken. Abgesehen davon, dass ich ohnehin selten bis nie mit eingeschalteter Nebelschlussleuchte fahre - die Sichtpruefung bei der HU haelt so eine Lampe problemlos aus.

    Sockel T20 ist richtig, statt 21 W haben die Dinger im Regelfall aber nur 16 bzw. 18 W. Falls jemand eine Quelle fuer diesen Lampentyp mit T10-Sockel klar mit 21 oder gar 25 W hat, lasst es mich wissen! Ich braeuchte zwei fuer die Rueckfahrscheinwerfer, aus den im Ignis steckenden 16 W-Lampen kommt mir nicht genug Licht.

    Die Rotfaerbung kann man mit Gluehlampentauchlack hinkriegen. Hab' ich rot oder blau noch da. Die Lampen muessen sauber und fettfrei sein, bis etwa 25 W Lampenleistung haelt das Zeug ganz gut. Wird mit der Zeit ein wenig heller, man darf es also nicht zu duenn machen. Einmal tauchen, eine Minute anziehen lassen und nochmal tauchen. Anschliessend mindestens 24 h bei Zimmertemperatur trocknen lassen.

    Heckscheibe penibel reinigen, abtrocknen und mit 'ner Scheibenbeschichtung behandeln. Die sorgt lange dafuer, dass Wasser abperlt, der Schmutz sich nicht so festsetzt und sie verhindert auch bei leichten Minusgraden das Zufrieren. Falls es doch passiert, Rauhreif laesst sich einfach abwischen...

    Ich hatte mit dem ollen Ignis als Steilheckkarosse das gleiche Problem. Heckwischer vorhanden, wird aber ungern benutzt und der schmiert den Dreck auch nur breit.

    Ganz nebenbei: Diese Scheibenbeschichtung laesst sich auch prima fuer die Aussenspiegel verwenden! Sie verhindert zuverlaessig das Beschlagen. Sie frieren auch nicht so schnell zu.

    Nachtrag: Wenn tatsaechlich die 165er Bereifung drauf ist und diese nicht nur als Winterbereifung gefahren werden soll (wo sie ja durchaus Vorteile hat), dann wuerde ich ueber die 185er Bereifung zumindest fuer den Sommerradsatz nachdenken. Ich weiss auch, dass Umbauten jeglicher Art in Oesterreich schwieriger zu legalisieren sind als in Deutschland, es ist aber eine Seriengroesse und wenn man dafuer auch zu den serienmaessigen Alu- oder Stahlfelgen greift, dann sollte sich die Abnahme auch bei euch machen lassen. Sprich vorher mit dem Pruefer, der das abnehmen soll, ueber das Vorhaben und seine eventuellen Forderungen fuer die Abnahme.

    Ueber die Tieferlegung wuerde ich rein aus Gruenden der sicheren Fahrbarkeit des Fahrzeugs ueberhaupt nicht nachdenken, das Serienfahrwerk ist fuer mein Empfinden straff genug und muss nicht noch haerter werden. Fuer die letzten zwei bis drei Stundenkilometer, die sich fuer das Kreisbahnfahren herauskitzeln lassen, wuerde ich eine Experimentierrunde mit dem Reifenluftdruck vorschlagen. Beim schwereren Diesel auf der Vorderachse grundsaetzlich erstmal den Luftdruck fuer volle Beladung plus 0,2 bis 0,3 bar und dann erstmal fuehlen, wie es sich faehrt und wie das Fahrzeug bei Lastwechseln oder Kurvenfahrt reagiert. Die Hinterachse wuerde ich mir danach vornehmen, aber zunaechst bei der Herstellerempfehlung fuer das Fahren mit einer oder zwei Person(en) bleiben. Hoeherer Reifenluftdruck auf der Hinterachse laesst zuerst den Grenzbereich schmaler werden und der Punkt, an dem sich ein beginnendes Ausbrechen der Hinterachse ankuendigt, wird um einiges schmaler. Diese Vorankuendigung soll aber rechtzeitig und deutlich genug kommen, um Reaktionszeit fuer behutsame Reaktionen zu gewinnen.

    Der Splash faehrt sich nach meinem Empfinden narrensicher, ich bin ihn aber nur als Benziner gefahren. Beginnendes Unwohlsein bei zu schneller Kurvenfahrt wurde mit trampelnden Vorderraedern angekuendigt - lange bevor das Fahrzeug ins Rutschen kam. Die Lenkung ist zwar ziemlich gefuehlsarm geraten, ueber Fahrwerk und Karosseriebewegungen kriegt man aber genug Feedback. Der Splash ist in der Serienausruestung mit 185er Bereifung und Serienfahrwerk mit dem "grossen Benziner" flott fahrbar und der schwerere Diesel sollte es durch seinen hoeheren Anpressdruck auf die Vorderachse auch sein. Nachteilig ist bei dem eher die im Verhaeltnis zum Vorderachsgewicht leichtere Hinterachse, die das Wesen des Fahrzeugs ganz sicher veraendert.

    Und: Wenn der 1.25 DDIS noch genauso rustikal abgestimmt ist, wie ich es aus meinem von 2004 bis 2007 gefahrenen Diesel-Ignis kannte, dann ist eher dort ein Gefahrenpotenzial zu sehen. Erst zog das Ding ueberhaupt nicht, riss dann aber beim Ueberstreichen der ca. 1700 U/min-Marke die Raeder schlagartig durch, wenn man ordentliche Einspritzmengen durch entsprechende Gaspedalstellung beim Motorsteuergeraet bestellte. Das Durchreissen der Vorderraeder schaffte der 1.25 DDIS locker noch beim Schalten vom 2. in den 3. Gang, wenn man einen guenstigen Schaltpunkt hatte und nach dem Schaltvorgang ueber der 1700 U/min-Marke landete.