Beiträge von -Hutfahrer-

    Ich bin den aktuellen Megane dienstlich bereits gefahren - geht gut! Allerdings ist die Rundumsicht nicht gerade gut und gerade beim Kombi nach hinten sogar äußerst bescheiden. Das sind dann solche Autos, die man ohne Rückfahrkamera nicht mehr sicher einparken kann.

    Es ist natürlich traurig, dass die Felgen nur im sichtbaren Bereich lackiert sind. Ein Schritt mehr in der Produktion (das Drehen der Felge) und ein wenig mehr Farbverbrauch hätten das vermieden. Schade, schade...

    Praktisch ist es aber kein Problem, da diese angeblühten Bereiche bei montierten Rädern nicht sichtbar sind.

    Ich habe von den Nachrüst-Sets schon einige verbaut, auch ganz billige direkt aus China. Alle haben funktioniert, wenn man die Stellmotoren 100 %ig gerade montiert und zusätzlich oder besser anstatt des beigelegten Lochbandes selbst gebaute Haltewinkel verwendet, die sich nicht mehr verwinden können. Nachteilig ist allerdings, dass die Stellmotoren bei Betätigung damit deutlich lauter sind und man vorbeilaufende Passanten damit gehörig erschrecken kann.

    Ich vermute, dass beim schnellen Anreißen noch nicht alle beteiligten Steuergeräte richtig wach waren. Bei meinem MZ konnte ich mit blitzschnellem Anreißen auch Kommunikationsfehler mit dem ABS- bzw. dem Airbag-Steuergerät provozieren. Schaltet man dagegen erst ruhig die Zündung ein und startet ein bis zwei Sekunden später, so gab es keine Fehler.

    Die Lämpchen sind eigentlich nicht wechselbar. Werkstattlösung wäre der Austausch des gesamten Schalters. Dennoch kann man die Schalter auch vorsichtig selbst zerlegen. Das macht man bei gutem Licht mit einem weißen Laken auf dem Tisch. Warum? Die darin eingesetzten Federn haben ein ausgeprägtes Fluchtverhalten.

    Die eigentlichen Lämpchen haben kurze Drahtbeinchen und diese werden durch eine Kunststoff-Fassung gefädelt. Die Fassung selbst ist dann mit einer Vierteldrehung im Inneren des Schalters verriegelt. Für die rote Farbe des Symbols sorgt ein rotes Silikonkäppchen auf der Lampe. Die kriegt man jedoch nicht zerstörungsfrei von einer defekten Lampe herunter. Abhilfe wäre Glühlampen-Tauchlack.

    Ich habe diese Lämpchen genommen, sie passen perfekt.

    Lüsterklemmen haben im Auto nichts zu suchen. Es gibt bei weitem besseres Zeug, womit man Kabel verbinden kann. Falls noch der originale Radiostecker da ist, dann kauf den/die passenden Adapter. Die Belegung jedes einzelnen Drähtchens herauszufinden, das ist zwar möglich, mir wäre meine Zeit dafür aber zu schade.

    Bevor du aber Zeit und Geld in deinen Swift investierst, schau' ihn dir ganz genau an! Die MA waren/sind böse Roster, selbst wenn sie von außen, von innen und beim Lack noch schön aussahen. In Stichpunkten: Fußraum vorn beidseitig (unter dem Teppich), A-Säule am oberen und unteren Ende, alle Federdome, Seitenschweller (innen und außen), Kofferraumboden, Heckblech, alle Radkästen. Darüber hinaus unbedingt den Zustand der vorderen Dreieckslenker nebst deren Aufnahmen an der Karosserie ansehen! Der Tank nebst Einlaufrohr ist auch einen Blick wert.

    Behalte deinen Swift und hol' dir 'nen sparsamen Zweitwagen! So teuer, wie viele glauben, ist das nämlich nicht! Mein Fuhrpark umfasst neben dem MZ-Sportler noch 'nen 15 Jahre alten Smart als Alltagsauto und 'ne über 20 Jahre alte 125er Kwang Yang. ;)

    400 km in der Woche sind ~80 km am Tag. Unter dem Strich also 40 km je Fahrstrecke. Das ist in meiner Heimat eher wenig. Nicht wenige fahren doppelt so weit. Von 2009 bis 2013 hatte ich ~1000 km in der Woche.

    Die bisherige Rechtsauffassung fordert lediglich "geeignete Bereifung". Dass Sommerreifen auf Schnee und Eis nicht als geeignet anzusehen sind, das dürfte unbestritten sein. Ist es dagegen kalt, sonnig und trocken oder nicht ganz so kalt und nur nass, dann wären keine Winterreifen zwingend. Wer an wirklich winterlichen Tagen sein Auto stehen lassen und auf den ÖPNV ausweichen kann, der muss also nicht zwingend Winterreifen haben.

    Je nach Nutzungsgewohnheiten und zu erwartenden Jahreskilometern könnte der Wechsel auf Ganzjahresreifen durchaus wirtschaftlich sein. Als Argument könnte zählen, dass die Winterreifen auf vielen Autos erheblich gealtert sind, ihr Profil aber längst noch nicht verbraucht ist. Tatsächlich fahren nicht wenige mit 8-jährigen oder noch älteren Winterreifen, was zwar nicht verboten, trotzdem aber sicher auch nicht optimal ist.

    Für das Geld ein guter Kauf, in den bekannten Online-Portalen werden diese Fahrzeuge noch teurer gehandelt. Tausche die Batterie aus, sie wird durch das Herumstehen geschädigt worden sein. Das ABS reagiert empfindlich auf Motorstarts, bei denen die Bordspannung weit eingebrochen ist. Das müsste sich mit dem nächsten Motorstart jedoch geben. Danach machst du eine Sichtkontrolle aller ABS-Geberringe und schaust, ob einer fehlt oder eingerissen oder stark verrostet ist. Die ABS-Sensoren haben Stecker, die man alle mal auseinander ziehen und reinigen könnte.

    Zum Fahrverhalten: Das ist hauptsächlich der Konstruktion der Hinterachse geschuldet. Hinzu kommt, dass die elektrische Servolenkung dem Fahrer kaum Feedback vom Lenkverhalten gibt. Insgesamt ist die Kiste recht hochbeinig und reagiert auch empfindlich auf Seitenwind. Hinzu kommt, dass die Fuhre besonders mit den 165er und 175er Reifen (14 Zoll) in zügig gefahrenen Kurven oder beim Abbiegen über die Vorderräder schiebt. Passiert sowas regelmäßig, dann zeigt sich das an den stärker abgenutzten äußeren Profilblöcken der Bereifung - trotz einwandfreier Achsgeometrie.

    Deutlich verbessern lässt sich das Fahr- und Lenkverhalten mit breiteren Reifen. Die Sondermodelle X-45 kamen z. B. mit 185er Reifen auf 15 Zoll großen Felgen. Sowas fährt der Berliner Jens1 (klick für Bilder!). Mein bis 2007 gefahrener Ignis DDIS hatte 195er auf 14er Felgen und ließ sich damit auch gut fahren.

    Die Schere zwischen arm und reich geht immer weiter auseinander. Der politisch gewollte Rentenabbau, die Hartz-Verbrechergesetze (Anmerkung: Peter Hartz wurde rechtskräftig verurteilt) und der mit staatlicher Wegbereitung auf höchstmögliche Rendite optimierte Wohnungsmarkt sind den bisherigen Regierungsparteien zu verdanken. Insofern kann ich es nachvollziehen, dass viele diesmal nicht die Regierung, sondern die Opposition mit ihrer Stimmabgabe stärken wollten. Es ist unbestritten, dass die Koalitionsgespräche und die sich daraus ergebenden Koalitionen oft genug nicht den Wählerwillen widerspiegeln. Dass die SPD sich jetzt in der Rolle der stärksten Oppositionspartei neu ausrichten will, das zeigt zwar ein Umdenken, macht aber die Geschehnisse der vergangenen Jahre mit Regierungsbeteiligung nicht unvergessen. Allerdings bleibt bei einer breit zersplitterten Regierung zu befürchten, dass sich insgesamt weniger bewegt als bisher. Es gibt nämlich mehr, die nun ihre Blockade-Rolle ausspielen könnten, wenn es in die eigenen Ziele passt.

    Nimm dir gleich eine funktionsfähige Batterie mit und baue sie vor Ort ein. Zum Motor ist richtig, dass der eine Steuerkette hat und die Motoren i. d. R. vollkommen problemlos sind. Prüfe den Wartungsstand, ggf. wären die Zündkerzen fällig oder überfällig. Der Ignis MH bzw. Subaru Justy G3X gehört zu den zuverlässigsten Suzuki-Modellen.

    Dem Baujahr nach ist es einer der letzten seiner Baureihe, in die somit schon viele Nachbesserungen eingeflossen sind. Unter dem Strich hast du mit dieser Baureihe wohl wenig Ärger und solltest bei normalem Wartungsaufwand die 200 Tkm recht problemlos erreichen. Ich würde dir ans Herz legen, dir vom Zustand der Karosserie und speziell des Unterbodens ein Bild zu machen und ggf. beginnenden Kantenrost rasch zu beseitigen. An sich sind die Karossen gut, die Rostvorsorge bei den in Ungarn gebauten Modellen schwankte aber innerhalb einer Baureihe dennoch häufig.

    Von meiner Alltagsmöhre Smart 450 habe ich gelernt, dass Keilrippenriemen im Neuzustand unterschiedlich griffig sein können und auch unterschiedlich schnell diese Griffigkeit abbauen. Bei dem Fahrzeug kommt erschwerend hinzu, dass es einen Heckmotor hat und die Lichtmaschine mit ihrem Antriebsriemen im Spritzwasserbereich des rechten Hinterrades liegt. Der gleiche Riemen treibt auch die Kühlwasserpumpe an. Längere Fahrten auf regennasser Fahrbahn führen zum gelegentlichen Traktionsverlust des Antriebsriemens, es quietscht kurz und dann greift der Riemen nach einem Ruck wieder. Dieses Spiel wiederholt sich bei starkem Regen immer wieder.

    Finde erstmal heraus, ob deine Lichtmaschine(n) ungewöhnlich schwer durchdrehbar sind. Eigentlich sollte man sie mit bloßer Hand leicht drehen können und mit etwas Schwung sollte der Anker auch ein wenig nachdrehen, bevor er wieder zum Stillstand kommt. Prüfe dann im eingebauten Zustand, ob die Riemenräder in einer Flucht liegen und kein Versatz erkennbar ist. Auch das würde auf die Haltbarkeit gehen. Die Riemenspannung wird gern übertrieben, was aber wieder auf die Lager geht (besonders das der Lichtmaschine). Beim Smart habe ich gute Erfahrungen mit Keilrippenriemen von Continental gemacht.

    Stimmt, die Tachobeleuchtung ist beim MZ nicht gerade übertrieben hell. Ich habe die zweite Stufe eingestellt und die ist mir beim Fahren in der Dunkelheit sehr angenehm. Der krasse Gegensatz ist die mögliche Helligkeit des Navi-Radios, die sich zum Glück auch sehr weit abdimmen lässt. Daran sieht man, dass diese Komponenten vom Hersteller nur zusammengekauft und in das Fahrzeug geschmissen wurden.

    Grundsätzlich sollen Instrumente, Radio, Heizungsbedienung usw. bei Dunkelheit nur ablesbar bzw. sicher bedienbar sein. Dazu braucht es keine große Helligkeit. Im Gegenteil, denn sie würde zur Blendung des Fahrers führen. Die Aufmerksamkeit soll auf der Straße liegen und nicht von einem bunten und grellen Nachtdesign des Fahrzeugs angezogen werden. Die animierten Tachos aktueller Hyundai-Modelle sind in meinen Augen überzeichnet. Klar sieht das nett aus, die von den Dingern abgegebene Helligkeit tut mir aber in den Augen weh. Hier half mir nur der Dimmer, um diesem visuellen Geschrei Einhalt zu gebieten.

    Hinzu kommt beim MZ, dass der nach meinem Eindruck auch kein besonders üppiges Abblendlicht mitbrachte. Es gibt zwar Fahrzeuge, die noch weniger Licht auf die Straße bringen, aber ein Fahrzeug, das wie der Sportler an die 200 km/h läuft, das könnte definitiv mehr Licht gebrauchen. Meine Alltagsmöhre Smart 450 bringt mit seinen H7-Scheinwerfern jedenfalls mehr Helligkeit und vor allem auch mehr Leuchtweite auf die Straße.