Ich beantworte mir meine letzte Frage aus meinem vorherigen Beitrag einfach mal selbst: Die Zündkerzen dürften Werksausrüstung sein - drei Jahre alt bei ~20 Tkm Laufleistung. Den Wechselintervall bei diesem Fahrzeug kenne ich nicht, glaube aber, dass die noch nicht tauschpflichtig wären.
Mit anderen Motoren habe ich andere Erfahrungen: Mein meinem M16A war der Kerzensatz nach ~25 Tkm sehr weit runter gebrannt. Gemerkt hatte man es bereits durch sporadische Zündaussetzer im Leerlauf bei heißem Motor sowie beim Durchbeschleunigen, z. B. nach einem Ortsausgang auf der Landstraße. Der Motorstart ging - im Nachhinein betrachtet - mit erneuerten Kerzen auch wieder mit deutlich weniger Anlasserumdrehungen.
Um die Batteriefrage zu klären: Ist ein Batterietester vorhanden bzw. kurzfristig auszuborgen? Falls ja: Das Fahrzeug sollte 12...24 Stunden seit der letzten Fahrt gestanden haben und die vorherige Fahrt war bestenfalls nicht nur Kurzstrecke. Idealerweise blieb die Motorhaube nach dem Abstellen bereits entriegelt liegen, damit durch das Öffnen/Entriegeln des Fahrzeugs nicht erst ein Rudel Steuergeräte geweckt werden muss.
An Messwerten hätten wir gern:
- Gemessene Batteriespannung: ___ Volt
- Gemessener Innenwiderstand: ____ mΩ
- Ermittelter Startstrom: ___ Ampere
...plus der vom Etikett abgelesenen Angabe zum von der Batterie (im Neuzustand) abgegebenen Startstrom. Er muss einen dreistelligen Wert in Ampere (A) haben. Der bei Klein- und Kompaktwagen erwartungsgemäß zweistellige Wert in Ampere (A) ist die Kapazität der Batterie. Für das reine Starten eines Motors ist er nicht von Bedeutung.