Beiträge von -Hutfahrer-

    Ich beantworte mir meine letzte Frage aus meinem vorherigen Beitrag einfach mal selbst: Die Zündkerzen dürften Werksausrüstung sein - drei Jahre alt bei ~20 Tkm Laufleistung. Den Wechselintervall bei diesem Fahrzeug kenne ich nicht, glaube aber, dass die noch nicht tauschpflichtig wären.

    Mit anderen Motoren habe ich andere Erfahrungen: Mein meinem M16A war der Kerzensatz nach ~25 Tkm sehr weit runter gebrannt. Gemerkt hatte man es bereits durch sporadische Zündaussetzer im Leerlauf bei heißem Motor sowie beim Durchbeschleunigen, z. B. nach einem Ortsausgang auf der Landstraße. Der Motorstart ging - im Nachhinein betrachtet - mit erneuerten Kerzen auch wieder mit deutlich weniger Anlasserumdrehungen.

    Um die Batteriefrage zu klären: Ist ein Batterietester vorhanden bzw. kurzfristig auszuborgen? Falls ja: Das Fahrzeug sollte 12...24 Stunden seit der letzten Fahrt gestanden haben und die vorherige Fahrt war bestenfalls nicht nur Kurzstrecke. Idealerweise blieb die Motorhaube nach dem Abstellen bereits entriegelt liegen, damit durch das Öffnen/Entriegeln des Fahrzeugs nicht erst ein Rudel Steuergeräte geweckt werden muss.

    An Messwerten hätten wir gern:

    - Gemessene Batteriespannung: ___ Volt

    - Gemessener Innenwiderstand: ____ mΩ

    - Ermittelter Startstrom: ___ Ampere

    ...plus der vom Etikett abgelesenen Angabe zum von der Batterie (im Neuzustand) abgegebenen Startstrom. Er muss einen dreistelligen Wert in Ampere (A) haben. Der bei Klein- und Kompaktwagen erwartungsgemäß zweistellige Wert in Ampere (A) ist die Kapazität der Batterie. Für das reine Starten eines Motors ist er nicht von Bedeutung.

    Kenne so eine Marotte von unserem alten Swift MZ. Wenn der nur kurz bewegt wurde, Motor noch in der Kaltstartphase und dann schnell wieder aus - dann hat man am Folgetag durchaus kräftig orgeln müssen, um ihn wieder ans Laufen zu bekommen. Details dazu hat dav1963 weiter oben schon geschrieben.

    Das machen M13A, M15A und M16A gleichermaßen. Sie haben eine vergleichsweise hohe Kaltlaufanfettung, um schnellstmöglich "auf Temperatur" zu kommen. Wenn man diese Motoren nach nur wenigen Sekunden Lauf wieder abstellt, bleibt ein satt angefettetes Gemisch in den Brennräumen zurück und die Zündkerzen sind nass. Der nächste Start fällt dem Motor deutlich schwerer bzw. man muss den sprichwörtlich "aufziehen".

    Kurz: Nach dem Rausfahren aus der Garage nicht für die Zeit ausmachen, die man zum Zuschließen des Tores braucht. Laufen lassen! Falls einem der Motor dennoch "abgesoffen" ist: Start mit voll getretenem Gaspedal. Das macht erstmal "Durchzug" in den Zylindern. Nach dem erfolgreichen Start dann natürlich das Füßchen wieder runter nehmen.


    Für den besagten Ignis: Der stand schräg. :/ Womöglich hat sich irgendwo eine Luftblase in der Kraftstoffversorgung gebildet, die erstmal weg musste. Die Starterbatterie kann man testen, die dabei ermittelten Messwerte sagen viel über Ladezustand und Verschleiß aus. Leider ist es so, dass viele moderne Fahrzeuge keinen zweiwöchigen Flugurlaub aushalten, nach dessen Ende man das Fahrzeug noch aus eigener Batterie starten und vom Flughafen heimfahren kann. Aber drei Tage sollten in jedem Fall gehen - wenn nichts unqualifiziert die Batterie leer nuckelt. Wenn das schräge Parken sein muss, geht es auch mal anders herum? Das würde meine erste Vermutung dann bestätigen, sofern es reproduzierbar ist. Letzte Idee: Wie alt sind die Zündkerzen?

    Die bekannten und beliebten Preissprünge rund um Brücken- und Feiertage werden diesmal wohl in noch nie gekannte Höhen gehen. An den ohnehin überteuerten Autobahntankstellen sind gegenwärtig 2,60...2,70+ bereits zu sehen. Ob die zu Ostern wohl die 3er Marke überspringen?

    Mein "daily driver" ist ein 24-jähriger Smart 450. Dessen Verbrauchswerte sind nicht mehr zeitgemäß - ähnlich kleine Fahrzeuge wie der (leider) vorschnell eingestellte Mitsubishi Space Star kommen mit deutlich weniger aus. Durch eine Fahrgemeinschaft ist die Büchse für den Arbeitsweg und zurück immerhin voll besetzt. ;)

    Innerstädtisch bietet sich kaum Spritsparpotenzial. Ein Teilstück meines Arbeitsweges geht über eine Stadtautobahn - hier beschränken wir uns seit nunmehr fast zwei Wochen auf ~Tempo 80...83 bei erlaubten 100. Der Zeitverlust liegt im unteren einstelligen Minutenbereich. Ampelrückstau in Berlin macht weit mehr aus. Auf den Landstraßen außerorts gilt flächendeckend 70. Bei der hohen Lkw-Dichte bleibt es häufig bei 60...62 km/h. Auch hier ist der Zeitverlust marginal. Innerorts nerven Flickenteppiche aus kurzen 30er Abschnitten hintereinander - eigentlich lohnt sich das Gasgeben dazwischen gar nicht. Manche fahren daher "glatt gebügelte" 40 - was angesichts der gelegentlichen Kontrollen oder geparkten Blitzern vor Kita und Altenheim auch nicht gut für die Haushaltskasse ist.

    Wo liegt der Spritspareffekt? Konkret kann ich den noch nicht beziffern, bei den gegenwärtigen Preisen will ich nicht nachtanken. Der gegenwärtig verfeuerte 95er E5-Sprit ist aus Polen. Ich kann aber allein schon am späteren Abfallen des Balkens von der Tankanzeige im Vergleich zum stets zurückgesetzten Tageskilometerzähler sagen, dass wir mit dem bisher verbrauchten Sprit weiter gekommen sind.

    Wenn man die eigentlich auf Super plus angewiesenen Benziner nicht "orgelt", also zurückhaltend fährt, dann kommen sie auch mit anderem Sprit aus. Im Zweifelsfall wäre die Klopfregelung die "Notbremse".

    Damit man damit billiger unterwegs ist, muss aber wirklich ein leichter Gasfuß her. Beim M16A geht das, wenn man den z. B. als "daily driver" im Flachland innerorts und auf Landstraßen fährt bzw. sich beim Autobahntempo auf höchstens 120 km/h beschränkt. Tut man dies nicht, wird man die Minderleistung spüren und zugleich geht der Verbrauch noch stärker hoch als mit Super plus. Aus der erhofften Einsparung wird das Gegenteil.

    Wo es mit dem MZ Sport rechnerisch aufging: Fahrt vom Berliner Stadtrand über Landstraßen nach Usedom. Normales Reisetempo, keine Staus = typische Kleinwagenverbrauchswerte. Wo es dagegen nicht aufging: Fahrt vom Berliner Stadtrand über A10 und A19 bis nach Rostock. Zwar war auch hier das Reisetempo recht zurückhaltend gewählt worden, es gab aber permanent Gegenwind. Super plus nachzutanken, war angesichts der geringen Tankstellendichte und den extrem teuren Autobahntankstellen keine Option. Errechneter Durchschnittsverbrauch deutlich zweistellig...

    [...]

    Und Hut ab an -Hutfahrer-, er hatte schon im Posting Nr. 7 hier im Thread, wo sich die Suche noch auf den Raum hinterm Fahrersitz beschränkt hatte und ich bis dato auch noch keine Feuchtigkeit hinterm Handschuhfach festgestellt hatte, schon den richtigen Riecher und verwies somit vor über einem Jahr schon auf diese Schlauchdurchführung.

    Und echt krass, dass eine Centartikel von Gummitülle, ursächlich für meine ewige Wasser-Odysee war.

    Vielen Dank für die Blumen! 8)

    Beim Ignis MH gab es genau die gleiche Wassereintrittsstelle - jedoch offenbar nur bei wenigen Exemplaren. Dort war die Durchführungsdichtung geschrumpft, womit am Schlauch vorbei Wasser in den Innenraum sickern konnte. Behoben damals durch das hauchdünne Einkleben mit Scheibenkleber. Bei meinem Vorgängermodell FH trat das trotz gleicher Schlauchdurchführung nicht auf - ich hatte so einen für ein paar Jahre und trotz des Alters war/blieb der dort trocken.

    Bitte noch einen Blick auf die Filzdämmung unterhalb des Teppichs werfen! Das Zeug neigt bei längerer Belastung mit stehender Nässe zum Schimmeln und riecht dann widerlich.

    Ich habe die von "Team Heko" aus Polen - sind aber ohne Prüfzeichen. Bislang hat das noch niemand interessiert, auch bei der HU nicht. Immerhin sind sie durchsichtig und nur ganz leicht getönt. Ein Freund kaufte unlängst sowas über Amazon - die Teile waren komplett schwarz und vollkommen undurchsichtig. Es gab auf den Teilen weder ein Prüfzeichen, noch eine Herstellerangabe. Sowas hätte ich nicht angebaut.

    An meinem MZ sind diese Windabweiser seit mehr als 10 Jahren dran. Die Aussage von scar02 trifft auch bei meinem MZ zu: Beim Fahren mit einem Spalt breit offenem Fenster sind die Windgeräusche ab Landstraßentempo aufwärts tatsächlich ziemlich laut. Bei geschlossenen Fenstern geht das bei der Geschwindigkeit noch halbwegs. Mit zunehmender Geschwindigkeit, beispielsweise bei Autobahnfahrten, wird beim MZ aber ohnehin alles laut - beginnend vom Motor und weiter bei Windgeräuschen an der Karosserie und Außenspiegeln.

    Beim abgestellten Fahrzeug funktioniert die Belüftung am besten, wenn beide Seitenscheiben ein Stückchen geöffnet bleiben. Es regnet auch nicht rein - sofern nicht zeitgleich starker Wind herrscht.

    Gibt es die begehrten Schmutzfänger nicht wenigstens als nicht originales Zubehör? Für Swift MZ und NZ gibt es gut passende Zubehörteile. Über deren Optik kann man gewiss unterschiedlicher Meinung sein. Aber die an den vorderen Radausschnitten halten Sprühnebel, hochgewirbelten Sand oder Streugut recht gut von den Seitenschwellern sowie den Fahrzeugflanken im Bereich der Einstiege fern. Hier ist die verminderte Verschmutzung deutlich erkennbar. Die Wirksamkeit der Schmutzfänger an den hinteren Radausschnitten war dagegen nicht so ganz überzeugend. Das Heck wird leider fast unvermindert verschmutzt. Allerdings sind die hinteren Schmutzfänger auch schmaler als die vorderen - vielleicht hätten sie doch breiter sein müssen?!

    Diese Erfahrungen kommen vom 5-Türer NZ meines alten Herrn. Der wollte sowas haben. Bei der Montage musst nichts ins Blech gebohrt werden (Korrosionsgefahr!), die Nachrüstteile wurden mit den Radhausschalen verschraubt. Statt der Treibschrauben hatte ich allerdings normale metrische Flachkopfschrauben und selbstsichernde Muttern gewählt. Angebaut vor rund 8 Jahren - sind noch einwandfrei.

    GNSS-Antenne nicht verbunden - das weist darauf hin, dass die Headunit die Antenne für die Satellitennavigation nicht verwenden kann. Auch wenn keine Navigationsaufgabe gegeben wird, stellt die Software darüber Datum und Uhrzeit ein. Daher auch die angebotene Option, dies selbst zu tun. GPS verwendet Sendefrequenzen um 1,1...1,2 GHz und dürfte weit genug vom 2,4 GHz-Band entfernt sein, was das immer häufiger auch in Autos eingesetzte WLAN nutzt. Allerdings wäre denkbar, dass eine räumlich sehr nahe WLAN-Ausstrahlung durch einen lokalen Accesspoint den GPS-Empfänger "zustopft".

    Zunächst sollte geprüft werden, ob die GPS-Antenne noch an der Headunit angeschlossen ist. Wenn eine mobile GPS-Antenne mit passendem Stecker greifbar ist, dann könnte sie probeweise mal angeschlossen werden. Mir ist es selbst schon passiert, dass eine magnetische GPS-Antenne nach mehreren Jahren auf dem Armaturenträger offenbar "durchgegrillt" und nicht mehr ansprechbar war. Anderes "sendefähiges Gerümpel" sollte am besten etwas von der GPS-Antenne entfernt angebracht werden.

    Bin mir nicht sicher aber ich würde mal vermuten, dass das herkömmliche, nicht austauschbare LED LCD-Hintergrundbeleuchtungen sind.

    Bei der Uhr bin ich mir ziemlich sicher, bei der Klimaautomatik überhaupt keine Ahnung

    Bei Uhr/Bordcomputer und Klimaautomatik-Bedienteil scheinen es rote LEDs zu sein. Es ist von hinten nichts zu erkennen, was auf austauschbare Glühlämpchen hinweisen würde. Mögen die Teile bei meinem Renner möglichst lange halten...

    Ahoi!

    Bitte das Bordnetz-Steuergerät in Ruhe lassen, das Risiko der Beschädigung ist groß.

    Meine Herangehensweise: Dauerplus irgendwo abgreifen und für die Ambiente- bzw. Fußraumbeleuchtung die Masse von einem der Türkontakte abgreifen. Du siehst sie an der B-Säule bereits von außen. Beim 3-Türer muss die hintere Seitenverkleidung zumindest teilweise gelöst werden. Du kannst aber auch den Schalter rausschrauben und nach der Kabelfarbe des Steckers direkt am Schalter schauen. Diese findest du unten seitlich neben der inneren Schwellerverkleidung unten im Kabelbaum auch wieder. Damit geht z. B. eine Fußraum- oder eine zusätzliche Einstiegsbeleuchtung an, sobald und solange eine Tür geöffnet ist.

    Tipp: An der Kofferraumleuchte liegt Dauerplus an. Sie wird selbst durch einen Neigungsschalter in der Heckklappe eingeschaltet.


    Möchtest du dagegen eine Ambiente-Beleuchtung einbauen, so könnte diese mit Zündplus versorgt werden. Ist sie nicht übermäßig hell, so kann sie dann auch dauerhaft eingeschaltet bleiben. Stört sie dich bei Fahrten in der Dunkelheit, so sollte die Möglichkeit des Abschaltens vorgesehen werden. Zündplus läge an der Bordnetzsteckdose neben dem Schalthebel an oder man kann es sich auch beim Radio holen. Das hatte ich für eine Handschuhfachbeleuchtung getan - original gibt es ja keine. Die rote LED und ihre 20 mA habe ich bei laufendem Motor dauerhaft übrig und mir einen Schalter gespart. Man könnte das bisschen Strom aber auch von einer ebenfalls am Radio anliegenden Leitung abgreifen, die bei eingeschalteter Instrumentenbeleuchtung Strom führt. Dann wäre das Handschuhfach nur bei eingeschaltetem Fahrzeuglicht beleuchtet.

    Danke für den Zwischenbericht! Es kann sein, dass du in den nächsten Tagen nochmal was nachfüllen musst, weil ggf. im Heizungswärmetauscher noch eine Luftblase stand. Die rüttelt und drückt es im Fahrbetrieb bei diesem Auto zumeist recht gut wieder raus. Falls das der Fall war, dürfte die Heizleistung für den Innenraum nochmal besser werden - eigentlich heizt der M15A den recht kleinen Innenraum aber sehr anständig.

    Solange aber genug im Vorratsbehälter steht, kann der Kühlkreislauf beim Abkühlen des Motors eigenständig etwas nachziehen. Schau' vielleicht bei regelmäßiger Fahrzeugnutzung mal nach einer Woche wieder nach.

    Bei kaltem Motor ja. Wenn dort mehr als die sprichwörtliche volle Tasse fehlt, dann wurde entweder sehr lange nicht mehr nachgesehen oder es geht anderswo etwas verloren. Und wenn längere Zeit niemand mehr nachgesehen hat, dann würde ich auf die Frostfestigkeit des verbleibenden Rests auch keine Wetten mehr abschließen. Also direkt mit dem Kühlerfrostschutz auffüllen!

    Schau' dir den Wasserkühler im Bereich der Lamellen mal genauer an! Dort sollte wirklich nichts feucht aussehen. Hinweis dazu: Wenn du von vorn rein schaust, dann blickst du auf den von der Klimaanlage! Daher also motorseitig durch die Öffnung des Ventilators zu schauen, insbesondere den unteren Bereich solltest du dir genauer ansehen. Eine leistungsstarke Taschenlampe ist dazu empfehlenswert.

    Ahoi! 8) Ich habe auch einen MZ mit keyless.

    Die CR2032-Batterien halten - auch Marken - nur rund ein Jahr. Daher bestücke ich meinen Zweitschlüssel auch nicht mehr - sonst werfe ich eine von zwei Batterien immer sprichwörtlich direkt weg.

    Zunächst verringert sich die Reichweite (der Tasten) bei zur Neige gehender Batterie. Dann gibt es Probleme, dass das Fahrzeug den Schlüssel im Innenraum erkennt. Man kann ihn vor den Tacho legen oder in die Konsole vor den Becherhaltern - meine ich mich zu erinnern. Dort ging es recht lange noch. Bis der Schlüssel gar nicht mehr erkannt wird, brauchte es manchmal nur noch wenige Tage. Manchmal ging es auch noch mehrere Wochen. Wie man das Fahrzeug trotzdem auf bekommt und fahren kann, hattet ihr ja bereits herausgefunden.

    Ich würde die Batterie abermals tauschen (gegen Panasonic oder Renata - die hielten bei mir am längsten) und - sofern möglich und Messgerät vorhanden - vor dem Einbau die Leerlaufspannung messen. Sie sollte deutlich über 3 Volt liegen. Allerdings kamen bei meinem Fahrzeug die Fahrzeugschlüssel nach einem Batterietausch stets selbst wieder zu sich und funktionierten wieder einwandfrei - anlernen musste ich sie nicht.

    Ahoi!

    G11 wäre richtig, die Flüssigkeit ist blau bis blaugrün. Das Mischen unterschiedlicher Sorten ist unzulässig und kann unerwünschte Reaktionen bis hin zu stärkerer Korrosion verursachen.

    Der Vorratsbehälter hängt im Umgebungsdruck, der Deckel vom Kühler wäre dagegen im Hochdruckkreis. Wenn der Kühler nicht gänzlich bzw. sehr weit leer war, dann wird stets nur der Vorratsbehälter befüllt. Der Flüssigkeitsstand bei der Erstbefüllung soll zwischen Minimum- und Maximum-Markierung liegen. Beim Abkühlen des Motors wird aus dem Vorratsbehälter in den Kühlkreislauf gezogen, beim Erwärmen könnte auch etwas wieder zurück in den Vorratsbehälter gehen.

    Nach dem Auffüllen sollte der Flüssigkeitsstand ein paar Tage später nochmals überprüft werden. Bei dann abermals kaltem Motor dürfte dann zur Maximum-Markierung nachgefüllt werden, um ggf. Verluste im Blick zu behalten. Bei Motoren, bei denen man sich sicher ist, dass sie in Ordnung sind, reicht es, wenn der Flüssigkeitsstand bei kaltem Motor irgendwo zwischen beiden Markierungen liegt.

    Falls eine Spindel zur Ermittlung der Frostfestigkeit verwendet werden soll, dann misst du bei diesem Motor im kalten Zustand nach dem Öffnen des Deckels an der Kühleroberseite. Hier steht drinnen, was im gesamten Kühlkreislauf zirkuliert. Im Vorratsbehälter würdest du dagegen dein nachgefülltes Konzentrat in die Spindel ziehen und wahrscheinlich einen höheren Wert ablesen.

    Der Deckel auf dem Kühler darf nur bei wirklich kaltem Motor geöffnet werden! Bei noch heißem Kühler droht Verbrühungsgefahr durch das Kühlmittel oder austretenden Dampf. Der Deckel vom Vorratsbehälter darf dagegen jederzeit geöffnet werden.

    Der Ignis Sport hatte doch - im Gegensatz zum "Normalmodell" (FH) - die vorn mittige Dachantenne, die auch beim Swift MZ bzw. dem Ignis-Nachfolgemodell (MH) angebaut wurde (das FH-"Normalmodell" bekam die Fensterholmantenne).

    Falls der Einbau eines anderen Autoradios (z. B. mit DAB+) angedacht ist, dann wäre es jetzt die Gelegenheit, dort eine Kombiantenne für beide Wellenbereiche einzubauen. Es passt das Loch im Dach allerdings nicht, das der Originalantenne ist deutlich kleiner. Die Empfangsleistung der Kombiantenne ist insbesondere für DAB+ den Scheibenklebeantennen deutlich überlegen.

    Sei gegrüßt! 8)

    Batteriegröße:

    207 mm lang

    175 mm breit

    190 mm hoch

    Pollage: 0 (Pluspol rechts)

    Nach meinem Wissen sollte eine AGM-Batterie nur gewählt werden, wenn Start/Stopp serienmäßig war.

    Die Batteriekapazität (Angabe in Ah) ist nicht das entscheidende Kriterium bei weitgehend serienmäßiger Ausstattung. Kamen stromhungrige Extras wie eine Standheizung hinein, würde die Batteriekapazität entscheiden, wie lange diese bei stehendem Motor betrieben werden kann. Ist sowas nicht drin, dann täte es eigentlich "jede Batterie". Mir wäre der Startstrom (Angabe in A) wichtiger. Letztlich ist der 1.2er Sauger aber recht anspruchslos.

    Ahoi! 8)

    Es ist nicht vorgesehen, die Seitenblinker (die in dieser Form auch bei unzähligen anderen Modellen eingesetzt werden) zu öffnen. Ist das Lämpchen kaputt, dann bedarf es des kompletten Austauschs. Das hatten andere Forenkollegen aber auch bereits geschrieben.

    Falls es "etwas anderes" werden soll, dann lohnt sich der Blick über den Tellerrand bzw. die Internetrecherche: Neben dem Originalersatzteil, so wie es mit grauem Gehäuse und halbtransparent hellem Deckglas serienmäßig war, gibt es optisch identische Nachbauten verschiedener Zulieferer in breit streuender Qualität. Heute noch verfügbar ist eine Ausführung mit schwarzem Gehäuse und getöntem Deckglas, falls eine dunkle Optik besser zum Fahrzeug passt. Darüber gab es mal einen Nachbau in Klarglas-Optik. Möglicherweise noch immer zu haben?! Und falls gewünscht, so gäbe es auch Exemplare mit LEDs.

    Was auch immer in die engere Wahl kommt - bitte stets auf das Prüfzeichen achten!