Beiträge von -Hutfahrer-

    Wenn man über den Tellerrand schaut, dann geben andere Hersteller ihren Kleinwagen z. T. gerade einmal um die 30 l mit. Hält man die Verbrauchsangaben auf 100 km dagegen und spekuliert darauf, dass man die letzten 5 l als Reserve kalkuliert, die die meisten Fahrer ohnehin nicht anrühren und eher frühzeitig tanken fahren, so kommt man trotzdem immer auf etwa 500 km Reichweite mit einer Tankfüllung.

    Ein großer Tank, so praktisch er auch sein mag, ist Ballast und geht mit seinem vermeidbaren Mehrgewicht auf Kosten der Fahrleistungen und letztlich auf den Verbrauch. Die Zeiten sind vorbei, in denen Reichweiten in die Richtung der 1000 km gingen. Wobei mir dabei die Erinnerung an einen Kleinwagen kamen, den ich lange hatte. Der hatte einen 50 l-Tank und nuckelte knapp unter oder knapp über 4 l Diesel für 100 km daraus.

    Um den Kreis wieder zu schließen, eine Frage von mir: Sind beim aktuellen Swift Sport die vom Bordcomputer errechneten Verbrauchswerte endlich brauchbar, also näher an der tatsächlichen Nachtankmenge, als bei meinem in die Jahre gekommenen MZ? Dessen Bordcomputer zeigt mir die sprichwörtlichen Brotpreise von Chicago.

    Wenn's dabei bleibt, dann lass' das ordentlich schweißen und konserviere es gewissenhaft.

    Dass der Seitenblinker ganz vorn sitzt, das fiel mir jetzt auch wieder ein. War aber beim Ignis FH/MH sowie beim Wagon/Agila gern mal undicht und darauf muss man erstmal kommen.

    Ich würde mich dem anschließen, da wird der Kunststoff angegriffen worden sein. Frag' mal einen Folierer in deiner Nähe, ob der dir das neu machen kann. Die Teilfolierung meines Swift ist jetzt gut 7 Jahre alt und noch okay, der Swift ist aber Garagenparker.

    ...auch die Kabeldurchführung zum Seitenblinker prüfen, die kann durch eine ausgehärtete bzw. geschrumpfte Dichtung zur Leckstelle werden. Zum Suchen nach der Ursache des Wassereinbruchs bietet sich eine Gießkanne an. Hiermit gezielt die verdächtigen Stellen nass machen und immer nur nacheinander abarbeiten. Damit lässt es sich gut einkreisen.

    Teppich und Dämmung müssen in jedem Fall raus. Beides schimmelt auch gern, die Sporen davon möchtest du ungern in der Raumluft haben.

    Hinweis: Die Stecker dieser Rückleuchten sind anders - falls du sie überhaupt auftreiben kannst. Außerdem fehlt dann das Nebelschlusslicht - dafür hättest du zwei Rückfahrscheinwerfer. :P Und final fehlen neben den Rückstrahlern auch die hier geforderten Prüfzeichen. Kurz: Plug & play ist nicht möglich.

    Erkannte Fehler an der elektrischen Servolenkung werden m. E. immer von einer aufleuchtenden EPS-Leuchte ("Electric Power Steering") begleitet. Die ist zwar prinzipiell diagnosefähig, jedoch nicht mit den einfachen Diagnosegeräten aus dem Weltnetz oder dem Baumarkt -> Werkstattaufgabe: Diagnose mit geeignetem Diagnosegerät.

    Der Wagon hat m. W. kein ESP - ob er trotzdem einen Lenkwinkelsensor hat, das weiß ich nicht. Bei Fahrzeugen mit ESP wäre das korrekte Anlernen des Lenkwinkelsensors für die Funktion von ESP und elektrischer Servolenkung ganz wichtig. Er erkennt, ob die Lenkung geradeaus steht - oder nicht. Neues Anlernen ginge durch Abklemmen der Batterie bei exakt gerade stehender Lenkung, ggf. einmal Lichthupe ziehen. Batterie wieder anklemmen, Motor starten und einige Meter exakt geradeaus fahren.

    Ansonsten ist die Lenkunterstützung der elektrischen Servolenkung geschwindigkeitsabhängig. Bei ganz geringem Tempo am höchsten, z. B. zum Einparken. Etwas schneller noch recht deutlich, ab Landstraßentempo wird sie nahezu ganz weg genommen. Ich hatte bis 2015 einen Ignis FH, also die erste Generation. Technisch dürfte der dem Wagon recht ähnlich sein und vorstellbar wäre, dass die Lenkung sogar die gleiche ist. Die Lenkunterstützung wurde zur Verbesserung des Geradeauslaufs und Verringerung der Seitenwindempfindlichkeit sowie angesichts der relativ schmalen Reifen bei ~70 km/h praktisch weg genommen. Beim Überstreichen dieser Geschwindigkeitsschwelle z. B. in einer langgezogenen Kurve war das Verhärten der Lenkung zu spüren, jedoch nicht so, dass man sich darüber erschrecken müsste. Bei Geradeausfahrt wäre das nicht aufgefallen.

    Der seither gefahrene Swift MZ Sport hat zwar auch eine elektrische Servolenkung, setzt sie aber praktisch nur zum Ein- oder Ausparken ein. Bei normaler Fahrt beteiligt sie sich gefühlt wenig oder gar nicht mehr.

    Ich würde im konkreten Fall erstmal jemand mit funktionierender Diagnosetechnik dran lassen.

    Grüße zu dir!

    War an dem Schlauch was gebrochen oder nur auseinander gerutscht? Falls letzteres, dann irgendwie besser fixieren, damit das nicht mehr passieren kann.

    Schön auch, dass das Nebelschlusslicht gefunden wurde. Ein Blick ins Handbuch hätte das auch verraten. Das gehört aus diesem Grund ins Fahrzeug und nicht zuhause in den Bücherschrank.

    Der abgebildete Alto hat für Rück- und Bremslicht Zweifadenlampen. Es gibt auch nur einen Rückfahrscheinwerfer - rechts. Auf der linken Seite ist das Nebelschlusslicht. Diese beiden Funktionen müssen nur mit einer Lampe abgebildet werden, zwei sind nicht erforderlich. Wobei zwei Rückfahrscheinwerfer schon nett sind, hinter dem Swift NZ von meinem alten Herrn ist es beim Einparken erstaunlich hell.

    Hallo zurück! Für den Ersatz des PACR05 brauchst du erstmal das Adapterkabel auf DIN-Stecker, der zusätzlich benötigte Fernbedienungsadapter ist abhängig vom gewünschten Ersatzradio. Für Kenwood/JVC ist sowas in jedem Fall erhältlich.

    Ich habe selbst ein Kenwood 2DIN-Radio eingebaut, hatte aber vorher das Siemens/VDO-Navi drin. Das wiederum hatte bereits die DIN-Stecker am Kabelbaum, es fehlte mir lediglich der Fernbedienungsadapter. Der Einbau war 'ne Sache eines entspannten Nachmittags, zumal ich auch noch eine passive Antennenweiche eingebaut habe, mit der die serienmäßige Sachantenne für DAB+ mitbenutzt wird.

    Die Verriegelung ist aus Plastik. Wenn hier ein Schmierstoff eingesetzt werden soll, dann muss der kunststoffverträglich sein. Batteriepolfett wäre es zum Beispiel.

    Ist augenscheinlich etwas am Tankdeckel verbogen? Der per Seilzug zurückgezogene Riegel macht eigentlich gar nicht so viel Hub... :/

    Anmerkung für die Spurensucher: Die Plastikstopfen an der Unterseite des Schwellers sind üblicherweise nicht mit lackiert - sondern schwarz. Womöglich mal ein falsch angesetzter oder weg gerutschter Wagenheber?

    Für mich bedeutet das: Da war bereits jemand dran. Auf jeden Fall wurde da schonmal irgendwas gemacht - wahrscheinlich aber nicht mit dem nötigen Aufwand. Die gezeigte Stelle halte ich trotz des doppelt liegenden Blechs für reparierbar.

    Ich würde empfehlen, das Fahrzeug nochmal gewissenhaft anzusehen.

    Der Trick mit der dünnen magnetischen Folie ("magnetische Karte") ist bekannt? Sowas hat weniger Magnetkraft als ein richtiger Magnet, man kann mit der variierenden Anziehung dick gespachtelte Stellen aufspüren.