Beiträge von -Hutfahrer-
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Suzuki schreibt als einer von wenigen Herstellern regelmäßige Getriebeölwechsel vor. Nur so im Hinterkopf behalten und die Wartungsnachweise dahingehend prüfen.
Ölundichtigkeiten an dieser Stelle müssen nicht vom Getriebe kommen. Es könnte auch der Wellendichtring am Motor sein, der zur Kupplung geht.
Ich würde es auch mit Bremsenreiniger oder Benzin und Pinsel abwaschen, künftig aber regelmäßig mal nachsehen. Mangels unterer Motorraumverkleidung wütet der Fahrtwind schon ziemlich im Motorraum und verteilt selbst kleine Ölundichtigkeiten auf größeren Flächen und vor allem auch weitab ihrer Ursache. Also erstmal putzen und dann gezielt nachsehen.
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Die von Suzuki verbauten Fensterheber gehen wirklich selten kaputt. Ich würde eher auf einen Bruch im Türkabelbaum an der Stelle tippen, an der er zwischen Karosserie und Tür geknickt wird. Die Kabel sind dünn, leider nicht besonders flexibel und brechen im Alter einfach. Das passiert der Heckklappe leider auch - dann gehen Heckwischer, Zentralverriegelung und/oder Heckscheibenheizung nicht mehr. Beim Ignis FH, den ich bis 2015 hatte, fiel zuerst die Kennzeichenbeleuchtung aus. Kann man nur rausschneiden und Ader für Ader selbst neu und mit Kabeln besserer Qualität einflicken. Für Ignis FH und Wagon R gibt es keinerlei Reparatursätze.
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man kann ihn ja überkleben...

Neee, denn was dran ist, muss auch funktionieren!

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Wahrscheinlich nicht.
In der Gerätebeschreibung steht, dass das Gerät auch DAB+ empfangen kann. Ist der Digitalempfänger eingebaut oder extern und welche Antenne benutzt er?
Die serienmäßige Dachantenne ist zwar auf UKW-Empfang ausgelegt, ich benutze sie im Swift MZ Sport aber über eine Antennenweiche zusätzlich für DAB+. Beides funktioniert auch mit dieser Antenne sehr gut, die Berliner Digitalsender reichen ebenso weit wie die leistungsstärksten UKW-Sender und damit ungefähr 100 km. Mein Autoradio ist ein etwas älteres Kenwood im 2DIN-Format.
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Vorsichtig (!) mit 'nem kleinen Hammer auf die ein paar Umdrehungen wieder draufgeschraubte Mutter klopfen.
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So aus dem Bauch heraus würde ich beim Ersatzteilkauf zu Bremsbelägen mit einem höheren Reibwert greifen. Bei meinem MZ ziehe ich hin und wieder beim Heranrollen an eine Rotlichtampel oder eine geschlossene Bahnschranke den Handbremshebel für die letzten paar Meter. Die 2019 erneuerten Scheiben hielt mir das schön blank.
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Wenn (nur) der Vorwiderstand defekt wäre, würde trotzdem die höchste Gebläsestufe gehen - in der wird die Bordspannung ohne Vorwiderstand auf den Gebläsemotor gegeben.
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Alte Fahrzeuge kommen irgendwann an den Punkt, an dem elementare Teile so rar werden, dass sie kaum noch gehandelt werden und wenn doch, dann zu astronomischen Preisen. Motorradfahrer werden dir das bestätigen - was noch vor ein paar Jahren halbwegs zu bekommen war, gibt es plötzlich total runtergeritten "zum Aufarbeiten" für vollkommen durchgeknallte Preise. Mangels Alternativen werden die dann auch gezahlt.
Bei deinem Swift kommt hinzu, dass es ursprünglich billige "Brot-und-Butter-Autos" waren, die selten besonders pfleglich behandelt, noch als sammelnswert gesehen wurden. Mit zahlreichen kompletten Autos, deren Instandhaltung irgendwann als nicht mehr rentabel bewertet wurde, gingen auch zuhauf Teile in die Presse, die den überlebenden Exemplaren dieses Modells fehlen. Beim Swift MA dürfte auch die Problematik hinzu kommen, dass es trotz des früheren Volumenmodells zunehmend weniger Original- und auch Nachbauteile gibt, da die Teilehändler ihre Lager längst ausgefegt haben.
Kurzum: Wenn du an dem Modell hängst und den Lagerplatz hast, dann horte jetzt, was in ein paar Jahren Goldstaub und entsprechend teuer sein wird. Karosserieteile, Stoßfänger, Türen, Motorhaube und Heckklappe, Autoglas, ...
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Bei den allermeisten Lichtmaschinen sind Kohlenhalter und Regler eine gemeinsame Baugruppe. Auf Verdacht einzeln kaufen - ist kein Millionenobjekt! Zum Wechseln sollte in diesem Motorraum genug Platz sein, um es ohne Ausbauen der Lichtmaschine zu schaffen.
Um das Lagerspiel zu beurteilen, muss der Antriebsriemen abgenommen werden. Am Riemenrad fühlen, wie groß Axial- und Radialspiel sind. Das Laufgeräusch der Lager beurteilt man am besten bei ausgebautem Regler/Kohlenhalter, um das Laufgeräusch der Kohlen auf den Schleifringen nicht zu haben. Mehr als leichtes Rauschen sollte nicht zu hören sein, wenn man mal etwas schwungvoller am Riemenrad dreht. Die Schleifringe, auf denen die Kohlen laufen, sollten optisch und per Fühlen beurteilt werden: Nicht allzu riefig, nicht verbrannt oder gar ausgeglüht.
Eine beim Aufbereiter regenerierte Lichtmaschine hat neue Lager, neue oder bei geringem Verschleiß leicht abgedrehte Schleifringe, Regler und Kohlenhalter sind neu. Geprüft werden Gehäuse und Aufhängungen auf Schäden wie Risse oder gar Brüche, die Riemenscheibe auf Verschleißgrad und Rundlauf. Die Wicklungen werden einer Widerstands- und Isolationsprüfung unterzogen. Die Dioden zur Gleichrichtung der Spannung sind zu messen. Technisch entspricht eine so aufgearbeitete Lichtmaschine einem Neuteil.
Eine in der Werkstatt instandgesetzte Lichtmaschine bekommt gewöhnlich nur die Reparatur, die sie zur Wiedererlangung der Funktionsfähigkeit benötigt. Handwerklich korrekt wäre aber zumindest die Minimalprüfung, um den Zustand und den Verschleißgrad festzustellen - damit eine belastbare Aussage zur Reparaturwürdigkeit getroffen werden kann. Manche Werkstätten tauschen lieber den gesamten Generator, um sich nicht mit dem Fummelkram aufzuhalten.
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Wie die Handbremse beim SSS arbeitet weis ich nicht, die meisten Autos mit Scheibenbremsen hinten haben aber eine "Bremstrommel" in der Bremsscheibe, in der die Handbremse seilzugbetätigt als Mini-Trommelbremse wirkt. [...]
Swift FZ und MZ, die mit einer Scheibenbremse an der Hinterachse ausgestattet sind, haben so etwas nicht. Die Betätigung des Handbremshebels wirkt als Zugkraft über Seile und einen Umlenkhebel auf den jeweiligen Bremssattel. Die Bremswirkung der Feststellbremse wirkt wie auch die Betriebsbremse durch das Anpressen der Bremsbeläge auf die Bremsscheibe.
Diese Lösung spart zwar die zusätzliche Bremstrommel, lebt aber davon, leichtgängig zu bleiben und sollte damit möglichst regelmäßig benutzt werden.
Wenn man niemand hinter sich hat, kann man auch gelegentlich die letzten paar Meter bis zur geschlossenen Schranke oder Rotlicht zeigenden Ampel mit gefühlvollem Ziehen am Handbremshebel runterbremsen. Auch Scheibenrost nach einer regennassen Nacht kann man so herunter schleifen und ausgleichen, dass Swift NZ und MZ mit Scheibenbrems-Hinterachse diese im normalen Fahrbetrieb eigentlich zu wenig benutzen.
Die Befürchtung, nach ein paar Tagen bei benutzter Feststellbremse wegen auf den Scheiben fest gerosteten Belägen nicht weg zu kommen, ist unbegründet. Sie lösen sich, falls doch feestgerostet, mit einem Knall. Der erschreckt zwar erstmal, ist aber harmlos. Rostmarken auf den Bremsscheiben schleifen sich beim Benutzen der Bremsen herunter, ggf. ein paar Meter bei mäßig gezogenem Handbremshebel und geringer Geschwindigkeit nachhelfen.
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Nur in Stichpunkten:
- Ignis FH mit M13A: Ventilspiel bei ~186 Tkm geprüft und für beanstandungsfrei befunden
- Swift MZ mit M16A (nicht meiner): Ventilspiel bei ~200 Tkm geprüft und für beanstandungsfrei befunden
- Ignis MH mit M15A (eines Freundes): Ventilspiel bei ~190 Tkm geprüft und für beanstandungsfrei befunden
➔ alle mit den ersten Auspuffanlagen

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Ein Benziner, kein Diesel?!
Dann: Welche Hydrostößel? Weder der M13A, noch der M15A oder M16A, verfügen über Hydrostößel. Das Ventilspiel müsste über "Shims" eingestellt werden, das sind hauchdünne Unterlegplättchen. Es ist aber bekannt, dass das Ventilspiel bei M13A, M15A und M16A äußerst selten später korrigiert werden musste. Gleiches gilt für die Ölpumpe. Die allermeisten Motoren waren dort auch mit hohen Laufleistungen noch unauffällig. Diese Aussage gilt, sofern keine LPG-Umbauten vorgenommen wurden - sie bekamen nicht allen Motoren wirklich gut.
Als ebenso langlebig gilt auch der Steuerkettentrieb. Man sollte eine gelängte Kette oder einen nicht mehr korrekt funktionierenden Kettenspanner sicherheitshalber durch Prüfung ausschließen. An der VVT-Mechanik der M15A und M16A geht grundsätzlich auch selten etwas kaputt - mir ist nur ein einziger M15A zu Ohren gekommen, der damit früh erkannte und in der Markenwerkstatt behebbare Probleme hatte.
Abschließend mal ein ganz anderer Prüfansatz: Die Abgasanlagen der M13A, M15A und M16A-Motoren haben einige Abschirmbleche am Abgassammler ("Krümmer"), den Katalysatoren sowie den Schalldämpfern. Diese dienen der Unterdrückung der unerwünschten Wärmeabstrahlung. Im Motorraum soll der Kühler von zusätzlicher Hitzebestrahlung abgeschirmt werden. Zudem soll die Abschirmung des Katalysators sein schnelles Aufheizen und das Halten der Wärme unterstützen. Weitere Abschirmbleche sollen die Hitzestrahlung der am Fahrzeugboden geführten Abgasanlage gegen die Karosserie abschirmen - das Blech auf der Oberseite des Endschalldämpfers vermindert beispielsweise das Aufheizen des Kofferraumbodens.
Diese Bleche sind i. d. R. mit Punktschweißstellen fixiert. Bei höherem Fahrzeugalter könnten sie aufgeben bzw. es reißt das korrosionsgeschwächte Abschirmblech neben der Schweißstelle ab. Fehlt dort der Halt, neigen die Abschirmbleche zum Klappern oder Scheppern und geraten in Abhängigkeit von Motordrehzahl und Vibration in Resonanz. Neben dem Drunterlegen bei sicher stehendem Fahrzeug und Horchen bei laufendem Motor wäre das Überprüfen visuelle jedes einzelnen Abschirmblechs empfehlenswert.
Dass sich Abschirmbleche lockern oder sogar soweit ab rosten, dass man sie mit wenig Kraftaufwand entfernen könnte, kommt leider bei manchen Fahrzeugen mit zunehmendem Alter vor. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das fehlende Abschirmblech auf der Oberseite des Endschalldämpfers beim Ignis FH mit M13A-Motor kein Drama war. Es klapperte, es schepperte - nach dem Entfernen war das weg und die zusätzliche Aufheizung des Kofferraumbodens eher zu vernachlässigen. Fahrzeug und erste Auspuffanlage waren zu diesem Zeitpunkt 15 Jahre alt, davon abgesehen aber vollkommen einwandfrei.
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In meinem Beitrag vom 17. Februar 2023 kannst du mehr dazu lesen, auch über die Geräusche bei der Kalibrierung. Vielleicht ist ein erneutes Anlernen mit mehr Geduld einen Versuch wert? In ruhiger Umgebung kann man zuhören und bekommt ungefähr mit, wann der Vorgang abgeschlossen ist. Etwa eine Minute sollte man mindestens warten.
Falls das wieder auftritt: Schaue dir per OBD-Diagnose die Drosselklappenstellung bei Leerlaufdrehzahl genauer an und achte darauf, ob die Werte entweder stark springen (Verdacht auf verschmutztes/beschädigtes Drosselklappenpotenziometer!) oder relativ sanft der sägenden Leerlaufdrehzahl folgen. Ausgeschlagene Drosselklappenlager würden auch springende Messwerte verursachen - habe ich selbst bei M13A, M15A und M16A aber noch nie selbst gesehen.
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Die Aussage ist zutreffend. Über sie soll kondensierende Luftfeuchtigkeit und gleichzeitig das Reinkrabbeln von Spinnen o. ä. verhindert werden. In dieser Machart gibt es sie modell- und markenübergreifend.
Beim Ignis MH befindet sich der Rückfahrscheinwerfer unten im Heckstoßfänger. An dem Kabel, was durch das Heck nach draußen führt, könnte man sich dessen Leitung raussuchen und für eine Rückfahrkamera abgreifen.
Zu was benötigt das Fahrzeug die "Stromdiebe" auf dem gezeigten Foto? Ich vermute, für eine Anhängersteckdose.