Beiträge von Supernasenbaer

    Nach der Konsultation mehrerer Kfz-Sachverständiger und TÜV Prüfer wurde mir bestätigt, das durch jegliche technische Veränderung eines Bauteils die Zulassung erlischt.

    Richtig!

    Bereits das Öffnen des Scheinwerfers stellt eine technische Veränderung dar. Auch wenn er danach wieder zugeklebt wird. Ausnahme: der SW wird zum Hersteller geschickt und dort wieder neu verklebt mit den zertifizierten Prozessen und Materialien, oder derjenige der ihn zuklebt hat seinen Prozess zertifizieren und/oder homologieren lassen.

    Jedoch handelt es sich bei der farblichen Veränderung eines Lichttechnischen Elementes eines Scheinwerfers (Gehäuse)nur um eine kosmetische Veränderung. Und alles ist legal!

    Auch richtig. Wie ich bereits oben schrieb, das Gehäuse zu lackieren ist kein Problem, solang man dies im Rahmen der STVZO tut. Aber ohne den SW zu öffnen.


    Ich möchte hier nicht den erhobenen Zeigefinger schwingen und auch niemanden den Spaß verderben.


    Ich musste/muss mich beruflich mit Fahrzeughomologation und Fahrzeugkomponentenzulassung beschäftigen im Internationalen Bereich.

    Was man da für vermeintlich „unwichtige, kleine und unbedeutende“ Teile alles vorlegen muss und nachweisen muss kann man sich kaum vorstellen. Bei den ganzen großen und etablierten OEMs sind diese Dokumente alle vorhanden und bekannt, und werden soweit machbar für Folgeprojekte/-Fahrzeuge einfach übernommen.

    Wenn man mit einem neuen OEM an den Markt geht, dann wirds spaßig.


    Ja, auch das Thema neue Farben für Fahrzeuge ist ein steter Quell der Freude gepaart mit Spießroutenlauf bei diversen Laboren und Prüforganisationen. Das ist nicht einfach Fass irgendwo kaufen, aufmachen und drüberjauchen.


    Von daher spreche ich ganz bewusst – ohne jemandem etwas zu verbieten oder vorzuwerfen – von Graubereichen. Jeder soll und kann machen was er möchte.


    Aber in einem Forum pauschal zu behaupten dass alles legal ist, kann ich so nicht stehen lassen. Da sagt mir meine berufliche Erfahrung und mein Fachwissen was anderes.


    Und ganz nebenbei: Auch meine Fahrzeuge sind modifiziert und ich wage mich tlw. sehr weit in die Graubereiche hinein. Das poste ich aber nicht öffentlich in einem Forum und behaupte auch nicht dass es legal ist. ;)

    Eine zugelassene bauliche Einheit stellen auch Felgen mit Ihrer ABE dar.

    Da ist kein Unterschied zu nem Scheinwerfer. Ist doch genauso technisch abgenommen :/

    Nein. Ganz anderer Fall.

    Der Scheinwerfer wird vom Hersteller verklebt und ist somit vom Endkunden/Werkstatt nicht mehr zu öffnen - natürlich außer hinten (bei H7, H4 und Co.) zum Lampenwechsel.

    So hat der Scheinwerfer die Zulassung bekommen.

    Wenn es - so es denn wirklich stimmt - einen Scheinwerfer mit verschiedenen Farbeinsätzen gibt, dann wurde der Scheinwerfer ebenso mit allen vom Hersteller gelieferten Farbeinsätzen einzeln geprüft und zugelassen (vermutlich dann als eine Art Familienzulassung).

    Um den Bogen zum Beispiel mit der Felge zu bekommen...

    Wenn jemand den Scheinwerfer ohne ihn zu öffnen lackiert (das Gehäuse, ohne die Lichtaustrittsfläche) ist alles ok.

    Genauso wie man eine Felge normalerweise auch in beliebigen Farben (im Rahmen der STVZO) lackieren darf.

    Weiteres Beispiel zur Felge:

    Die Felge ist LK 4x100 und ich bohre 45 Grad versetzt nen LK 4x120. Ist für die Felge von der Festigkeit her technisch kein Problem. BE ist dennoch erloschen.

    Oder die Felge ist ET 45 und ich drehe die Anlagefläche auf ET 42 ab. Sieht vermutlich niemand. Ist rein technisch kein Ding. BE ist erloschen.

    Wenn ich eine Felge gar nicht ändere, sondern poliere und dabei die KBA Nummer rauspoliere ist die BE auch erloschen.

    Wie ich schon oben in meinem vorigen Post geschrieben habe: Viele Dinge sind rein technisch kein Problem und ändern im Grunde nichts an Festigkeit, Funktion und/oder Sicherheit. Sind aber gesetzlich einfach nicht zugelassen.

    Wie weit sich ein jeder in diesen Graubereich wagt muss man persönlich für sich wissen.

    Durch dieses Forum wurden aber schon viele Ochsen getrieben, die alles besser wussten, und dann rumgeheult haben als die Karre auf dem Abschlepper stand, und dann die "Schß TÜV Wxxr" Parolen rausgeholt haben.

    Didi hat es 100% richtig erläutert.

    Die Zulassung gilt für das Fahrzeug mit dem "Modul" Scheinwerfer und jede Veränderung am und um das Modul (wie zum Beispiel auch eine Scheinwerferblende oder eine verlängerte Motorhaube) führt zum Erlöschen der BE - rein rechtlich.

    Natürlich wird das lackieren der inneren Kunststoffteile (nicht der Reflektoren oder Streuflächen) keinerlei Änderungen des Lichtes hervorrufen - rein technisch.

    Folgendes Beispiel (frei erfunden und tief schwarz gemalt - im wahrsten Sinner)

    Du hast nachts mit den geänderten Scheinwerfer einen Unfall. Du hattest Vorfahrt, der andere hat schuld. Dein Unfallgegner kennt sich etwas mit Autos aus und steckt der Polizei (und auch dem Gutachter seiner Versicherung), dass die Scheinwerfer "seltsam" aussehen.

    Es kommt zu einer Überprüfung. Das Ergebnis: Modul Scheinwerfer wurde manipuliert. BE erloschen.

    ...viel Spaß...

    Du bekommst mind. eine Mitschuld. Es wird gegen dich ein Verfahren eingeleitet wegen Führen eines Fahrzeugs ohne BE, vorsätzlich.

    Darüber wird auch deine Versicherung informiert (fahren ohne BE wird an deine Zulassungsstelle übermittelt, die stehen in Kontakt mit der Versicherung). Im schlimmsten Fall Kündigung deiner Versicherung zum 31. Dez. und Aufnahme auf der hauseigenen Blacklist.

    Deine Folgeversicherung wird sich bei deiner alten Versicherung erkundigen (bei fast allen Versicherungen muss man eine Einverständniserklärung dafür abgeben).

    Im schlimmsten Fall "willkommen auf einer weiteren Blacklist".

    Wie gesagt, alles sehr pessimistisch gestrickt. Ob es das Wert ist muss jeder selbst entscheiden.

    Der Link geht auf eine Seite, für die man sich bei Wisch anmelden muss.

    Es gibt für jedes Auto passende Adapter. Einfach dazu kaufen, dann passt es.

    Offtopic, und auch nicht auf den Threadstarter direkt bezogen:

    Ich finde es immer mehr schade, dass Zeugs aus den entlegensten Winkeln der Erde nach Deutschland gekarrt wird, während lokale Fachgeschäfte dicht machen müssen.

    Dort bekommt man entsprechende Fachberatung und Einbauexpertise.

    Ja, es kostet dann nicht 100EUR, sondern 105,30EUR aber man hat den lokalen Handel unterstützt.

    Normalerweise kannst du zwischen Motor und Getriebe über die Anlasserverzahnung am Schwungrad die Kurbelwelle blockieren. Da ist unten eine kleine Öffnung.

    Da gibt es nen Sonderspiezialwerkzeug für, klappt aber auch mit nem dicken Schraubendreher.

    Wie gesagt, kenne mich mit den neueren Swifts (also alles nach SA und EA ☺️) nicht aus, sollte so aber funktionieren.

    Also...ja..ein Auto kann sich kaputtgehend (nach ein bis zwei Jahren sich gar nicht bewegen). Ein Auto dass in einer Garage steht und nur alle zwei bis drei Monate mal genutzt wird (und dann auf längerer Strecke) ist kein Problem.

    Wenn das Auto in der Garage steht zweimal im Jahr zum Brötchenholen genutzt wird ist es auch schlecht.

    Dennoch ist der Ansatz mit dem Erhaltungsladegerät sehr gut. Es ist gut für die Batterie und da brauchst keine Angst haben dass du mal "keinen Saft mehr" hast.

    Lass dich aber von nichts und niemandem verrückt machen!

    Und rechtfertigen warum und wieso man ein oder fünf Autos hat, oder erst mit 50 den Führerschein, oder wieso man überhaupt Auto fährt...

    ...sowas kommentiere ich gar nicht. Ich mache was ich will und lasse jeden anderen ebenfalls machen was er will, solang ich davon nicht geschädigt oder beeinflusst werde.

    Wenn es so ist wie du beschreibst, dann reicht für dich die einfache Variante mit den Polzangen. Der "fest installierte" Anschluss ist eigentlich nur bei Fahrzeugen sinnvoll, wo die Batterie nicht zugänglich ist (Kofferraum oder hinter irgendwelchen Abdeckungen die vorher erst entfernt werden müssen).

    Wenn die Batterie im Motorraum sofort zugänglich ist passt das mit den Polzangen.

    Oder man hat eine Endstufe, wo die 4 Kanäle vom Radio reingehen (VL, VR, HL, HR) und dann 5 Känäle rauskommen (VL, VR, HL, HR, SUB).

    So hatte ich es mal bei einem meiner Fahrzeuge gemacht.

    Daher wäre es gut zu wissen, was genau du denn "gefunden" hast an Komponenten.

    Aaaach was, zb. bei meiner Kombination, aus Federn, Felgen und Reifen, sieht ein blinder mit Krückstock, ohne auch ein Sachverständiger oder Prüfer sein zu müssen, das bei dieser Kombination ÜBERHAUPT KEINE PROBLEME beim fahren oder in sonstiger Beanspruchung entstehen können [...]

    Wenn es so ist, dann kostet die Abnahme aber auch keine 150Euro.

    Dann ist das in 15 Minuten erledigt und du hast den Segen mit Stempel als Dokument zum mitführen und der Auflage "bei der nächsten Befassung" die Fahrzeugpapiere korrigieren zu lassen.

    Eintragungen und Einzelabnahmen werden bei allen Prüfstellen nach Aufwand und Zeit berechnet.

    Ich hatte auch schon Einzelabnahmen nach Par. 19 für 30 Euro. Der Prüfer hat bescheinigt dass alles i.O. ist und fertig.

    Wenn die Abnahme 150Euro kostet, dann war es nicht so trivial oder es mussten verschiedene Dokumente gegeneinander gebrüht werden. Ggf. mussten sogar Dokumente erst noch aus dem System gesucht werden.

    Ich war nicht dabei, kann ich also nicht beurteilen.

    In Südchina und Indien durchaus normal.

    Die Thailändische Ur-Form des Tuktuk war auch so aufgebaut. Ein Rahmen ähnlich einer Rikscha und vorn das Antriebsrad 360 Grad drehbar. So könnte man trotz fehlendem Getriebe auch rückwärts fahren.

    In Brasilien heißt sowas z. Bsp. Paco Paco, wobei dafür meist Rahmen von einem Schrottfahrzeug genommen wird.

    Die Notwendigkeit dies zu beurteilen liegt wie schon erwähnt beim Prüfer.

    Wenn bereits eine Tieferlegung eingebaut und abgenommen wurde, warum sollte diese dann in Verbindung mit anderen Rädern nun eine mögliche Gefährdung darstellen?

    Weil das Fahrwerk so eingetragen wurde wie es vorgestellt wurde.

    Beispiel:

    45mm Tieferlegung (Federn) wurden eingetragen mit 175er Serien-Rädern. Hat der Prüfer so gemacht weil er gesehen hat dass beim Einfedern bis auf Block noch gut 3cm frei waren und als Max Serienmäßige Reifengröße 185er zugelassen sind.

    Ein Felgenhersteller gibt eine ABE zu seiner Felge mit, die besagt das ohne eine Eintragung mit Serienmäßigem Fahrwerk 225er Reifen zulässig sind. Kann der Felgenhersteller machen, weil er im Rahmen der ABE-Erstellung an einem Serienmäßigen Fahrzeug das geprüft hat.

    Wenn aber nun die oben genannten Federn (die ja bereits eingetragen waren) mit den genannten Feögen und Reifen in Kombination aufeinander treffen, dann wird es Lebensgefährlich, weil die Reifen 100%ig beim Einfedern schleifen und somit platzen könnten.

    Das passiert vermutlich dann, wenn die Kiste für nen Urlaub voll beladen ist und man in einer Kurve durch ein Schlagloch oder über eine Bodenwelle fährt.

    Was dann bei 100km/h auf einer stark befahrenen Landstraße passiert kann sich wohl jeder denken...

    Genau aus diesem Grund gelten fast alle ABEs immer nur in Kombination mit einem sonst serienmäßigem Fahrzeug.

    Oftmals steht bei einer Felge in der ABE (z.Bsp. bei Auflagen und Hinweisen), dass eine Eintragung nicht erforderlich ist, wenn eine analoge Rad-Reifenkombination bereits für das Fahrzeug zugelassen ist.

    Ich bin beruflich sehr viel International unterwegs. Und was ich da so manchmal sehe, da bin ich echt heilfroh, dass wir in Deutschland TÜV & Co. haben.

    Und ich rede da jetzt nicht von selbst gebauten Karren auf Holzrahmen mit Motoren aus Pumpen oder Stromerzeugern in Asien oder Südamerika. Ich rede von umgebauten Fahrzeugen die gemeingefährlich sind.

    Und genau um demjenigen, der die Karre umbaut, nicht die Einschätzung zu überlasen ob es gefährlich ist oder nicht gibt's entsprechende Sachverständige, die das beurteilen können und dürfen.

    [...] Das wären von mir 1200 km mit einem Miettransporter, denn das Transportfahrzeug muss eine Ladefläche von mind. 1,30m X 2,20m haben.

    Um die 1200km kommst du nicht drumrum, aber hat dein Anhänger keine Ladefläche von 1,30m x 2,20m ?

    Für 3000Euro bzw. 4000Euro gibt's ja schon nen richtig guten restaurierten Qek.

    Alternativ wäre dann wieder ein Dachzelt auf deinen Anhänger zu montieren und dort ein Tarnnetz drüber zu spannen. ?

    Frank: wenn es das ist was du brauchst und willst, dann gratuliere ich zu dieser Entscheidung. Bei knapp 3000Euro in Summe ist der Verlust falls es doch nicht das richtige war überschaubar (Weiterverkauf setze ich mal mit 2000Euro an).

    Wenn es etwas mehr, aber dennoch minimalistisch bleiben soll, dann würde ich an deiner Stelle in die Richtung Qek Junior, Qek Aero, Würdig "Dübener Ei", Heilstolz, Eriba Troll, Eriba Puck, Niewiadow gucken. Die sind alle bei höchstens 750kg zul. GG bzw. weit darunter.

    Beim Piccolino ziehst du eben wirklich nur deine Schlafgelegenheit hinterher, also eigentlich nur nen Zelt aus Kunststoff.

    Wie gesagt, wenn es dir reicht und du das ausprobieren möchtest, dann bin ich der letzte der was dagegen sagt. Im Gegenteil.

    Ich für mich bin bei meinen Smart (350kg Anhängelast) eher in der Richtung Heimstolz, Dübener Ei oder Quek Junior 400 unterwegs. Da kann man knapp noch drin stehen und hat eine Kochgelegenheit sowie eine Mini-Sitzecke oder ein vollwertiges Bett.

    Ohne Detaillierte Kenntnisse zu haben wie das Fahrzeug genau aufgebaut ist ist und ohne ein entsprechendes Foto es schwer nachzuvollziehen was da genau wo abgerissen ist.


    Prinzipiell sollten an Fahrwerken/Bremsen etc. auch nur Leute mit Fachwissen arbeiten.


    Es ist im Bereich Automotive durchaus üblich Absatzschrauben bzw. Schulterschrauben bzw. Paßschrauben / Passschrauben zu verwenden. Das würde zumindest deiner Beschreibung entsprechen.


    Beispiel:
    https://de.misumi-ec.com/vona2/mech_scr…=00000230863::f


    Versuch den abgerissenen Bolzen möglichst schonend und ohne ihn komplett zu zerstören da rauszubekommen und gehe damit zu einem Fachbetrieb für Schrauben und Bolzen. Ich bin mir sicher dass die dir helfen können.