Beiträge von mastermaid

    Wow. Der reagiert bestimmt extrem direkt aufs gaspedal.

    Dein Umbau erscheint mir deutlich sinnvoller als das originale Layout. Da fragt man sich doch, warum das nicht in gleich so gebaut wurde. An den Kosten wird es an der Stelle wohl eher nicht liegen.

    Werde das BOV noch vorm Winter nachrüsten. Aber habe keine Zweifel mehr, daß dann auch Loch und Kick nicht mehr auftreten werden.

    Verstehe. Das macht natürlich alles komplett Sinn so zusammen genommen. Das Ventil kann in jedem Fall als Begünstigung für den Fehler gesehen werden, falls gealtert oder anderweitig defekt. Oder je nachdem als Hauptschuldiger.

    Wenn ich das dann richtig verstehe, hat Mave242 jetzt aber eins zum einstellen zwischen rezirkulierend und atmosphärisch?? Was ja an der Funktion nichts ändert letzten Endes. Der Suzuki Mann meinte zu mir, nachdem ich das BCS getauscht hatte, daß es letzten Endes nur noch die Druckdose und das Umluftventil sein können. Und obwohl der versucht hat, mir fürs Auslesen Kohle abzuziehen, war der in allen anderen Belangen fair. Deine Geschichte und der Erfahrungsbericht von Mave242 sowie mein Verlauf sprechen ganz klar dafür, daß die beiden Komponenten die Hauptursache für die Problematik sein könnten.

    Ich finde es total krass, daß es scheinbar soo viele Leute mit diesem Problem gibt. Mein kleiner läuft, wie bereits erwähnt, zuverlässig mit voller Leistung. Aber das Loch und den Kick, die noch hin und wieder auftreten, würde ich schon gerne auch noch los werden. Und jetzt macht es auf einmal halt auch komplett Sinn. Deswegen gibt es Schwankungen im Ladedruck. Und deswegen mag die japanische ECU das dann einfach nicht, weil sie es halt sehr genau nimmt. Es ist nahezu glasklar erkennbar. Danke fürs Augen öffnen.

    Deine Lösung macht ziemlich Sinn. Vor 3 Monaten hätte ich aber nur Bahnhof verstanden. Die Richtungsumkehr in der Gassäule kostet natürlich Zeit bis zur vollen Leistungsentfaltung. Fährst Du Deinen Kleinen auf der Rennstrecke?

    Mave242 Sry, hatte dich falsch getaggt sehe ich grad. War keine Absicht. Das mit dem 6ten Gang hört sich kurios an. Das werd ich morgen mal probieren, wie meiner da reagiert.

    Saar_SSS Welches Pop-Off ist das genau? Und glaubst Du, daß das geholfen hat, weil das Ventil nach außen abdrückt, statt nach innen oder einfach nur, weil das alte nicht mehr sauber gearbeitet hat?

    Diggit und alle anderen:

    Bei mir ist alles, wie gewollt bzw. wie gehabt. Der Reset liegt jetzt ca. 1600 km zurück und er verhält sich immer noch so, wie zuletzt. Es ist alles sauber, solange die Luftfeuchtigkeit nicht ansteigt. Bei hoher Luftfeuchtigkeit so vor Gewitter oder bei Regen treten Loch und Kick relativ verlässlich auf. Aber er beruhigt sich auch direkt wieder, wenn die nächste Fahrt ohne hohe Luftfeuchtigkeit stattfindet. Das Gestänge braucht wohl tatsächlich noch ne halbe Umdrehung länger, aber Leistungsverlust im Sinne von 90 PS Modus ist nicht mehr eingetreten. Sehe mich von daher am Ziel. Wenn es kälter wird, werde ich wohl nochmal nachstellen müssen, aber damit kann ich leben.

    Für weniger Druck verlängern, für mehr verkürzen. Ein Reset mit Car Scanner ist empfehlenswert, damit du keine lange Adaptierphase hast. Paar Male 5ter Gang ab 80 Vollgas, dann wird er Leistung frei geben.

    Ich bleibe außerdem bei meiner Einschätzung, daß es wirklich Sinn macht, ihm unter 2500U kein Vollgas zu geben.

    MaVe Was denkst du denn jetzt, was dazu geführt hat, daß es kontrollierbar geworden ist bei Dir? Bei mir is Druckdose safe die Ursache gewesen, aber in dem System kommt wohl mehr als Ursache in Frage.

    Also ich hab jetzt so knapp 900km runter seit dem letzten Reset. Wenn es zwischendurch nass und was kälter war, war das spürbar. Loch und Kick waren zeitweise wieder da, wenn auch nur recht moderat. Sie sind aber auch wieder verschwunden. Leistungsverlust ist nicht eingetreten bis jetzt. Ich schätze mal, daß mein Gestänge immer noch ne Idee zu kurz ist, aber ich werde jetzt erstmal so weiter fahren. Ich gebe weiter eher kein Vollgas unter 2500U, aber es kommt auch schon mal vor zwischendurch. Er ist ganz normal, solange es nicht kälter und nasser wird.

    Meine Haddu Software hält zwar laut Anzeige den Boost aber ich hab trotzdem fehlende Leistung. Wenn ich langsam Gas gebe, habe noch am meisten Leistung. Vollgas geht selten gut. Laut Haddu müsste der mit der Software eigentlich laufen. Wenn ich jetzt lese dass Haddu eine weitere Überarbeitung anbietet, werde ich mal mit ihm sprechen. Im Grunde habe ich laut seinen Aussagen bereits den Boost Fix V2, wenn wir das so nennen wollen. Boost Fix V1 war im Grunde das Suzuki Update. Ich verfolge das mit der Druckdose mit großem Interesse. Kann die Länge im verbauten Zustand eingestellt werden oder muss ich jedes mal wieder das Hitzeblech wegbiegen und das Gestänge lösen?

    Leider jedes Mal lösen. Und weil ich gemerkt habe, daß die Dose empfindlich ist, würde ich die Dose tatsächlich komplett lösen, um nichts zu verkannten im Inneren. Is nervig, aber bei mir wars die Lösung. Aber wie gesagt kann meiner Meinung nach auch so einiges mitwirken. Aber da die Dose keinen Stecker hat...

    Edit: Meine alte Dose konnte den Druck auch halten. Die Membran war nicht defekt. Aber die Feder war gealtert und hat offensichtlich ihr Verhalten derart stark geändert, daß es.der ECU nicht gepasst hat.

    Sobald aber die Leistungsreduktion eintritt sind bei mir 0,75 bar im weit unteren Drehzahlbereich und dann fallend auf 0,5 bis 0,3iwas bei steigender Drehzahl. Daher Schutzmodus. Weil dann noch maximal 90-100 PS anliegen. Diese Reduktion is dann softwarebedingt und vermutlich zum Schutz der Komponenten. Wenn du vollen Boost anliegen hast, aber trotzdem keine Leistung, hast du vermutlich ein anderes Problem.

    Ich sehe das ganze deutlich so:

    Jede Komponente des Turbosystems, die ungenau arbeitet, also gealtert ist, wirkt sich durch das gegenregelnde Design potentiell auch auf das gesamte System aus. Wenn ich meine alte Druckdose eindrücke, ist ein Defekt derselben offensichtlich. Man kann es sogar hören. Aber jedes andere Teil kommt genauso in Frage letzten Endes. Ein gealtertes BCS, was nur kurz zu spät öffnet, funktioniert bestimmt noch bei objektiver Betrachtung durch die ECU und wirft keinen Fehler. Aber die Auswirkung könnte ein kleiner Overshoot sein, der die bekannte Leistungsreduktion triggert. Genauso kommen Alterungsprozesse an Sensoren wie MAP und LMM als Beteiligte in Frage. Defekte Schläuche. You name it. Die Abweichungen, die von der ECU toleriert werden, scheinen sehr klein definiert zu sein.

    Als direkte Reaktion auf einen irgendwie verursachten Overshoot könnte auch die Klopfregelung sich ändern. Ich sehe das ganze an der Stelle kritisch, weil ich glaube, daß es vermutlich viele Lösungen des Problems gibt. Oder andersrum viele kleine Probleme, die die Leistungsreduktion entweder alleine oder im Zusammenspiel triggern können. Die Frage sollte letztendlich sein, wie man verlässlich in die Wertebereiche kommt, die die ECU erwartet. Und daraus folgt die Frage, wie diese Bereiche eigentlich überhaupt definiert sind. Das, was ich da glaube zu wissen, weiß ich von ChatGPT. Scheint zu stimmen, aber ist ja alles andere als eine gesicherte Info.

    So, hab mal paar Screenshots gemacht.

    Zeit, seit ich gelöscht habe und 2ter und 3ter Gang ab 2000U Vollgas. Kein Loch und kein Kick zu spüren. Volle Leistung.

    Den 4ten hatte ich auch aufgezeichnet, aber kann das nur bis 5 Minuten abspielen scheinbar.

    Das finde ich sowieso das Stärkste! Es betrifft ja AZ weltweit. Liest man ja auf Facebook, dass es in anderen Ländern auch das selbe Problem gibt. Das alles zu ignorieren spricht nicht wirklich für Suzuki.

    Das alles zusammen genommen muss schon irgendwie Methode sein. Also ich bin mir zu 99,9% sicher, daß ich fertig bin. Dennoch denke ich mir, daß wir so gesehen wahrscheinlich alle gesunde Autos haben, die einfach nicht funktionieren, weil die Kennfelder und Betriebsgrenzen so eng gesetzt sind. Und zusätzlich noch gibt es keine Info im System, warum ne Leistungsreduktion stattfindet. Das eigentliche Problem liegt in meinen Augen definitiv in der Software. Denn nach all meinen Tests und Logs kann ich das nahezu sicher bestätigen, daß ne Änderung der Software das Problem mit der Einstellung lösen kann und würde. In meinem Fall jedoch erst nach dem Tausch der Druckdose. Meine war defekt. Aber ich bleibe auch dabei, daß die Problematik letzten Endes durch wahrscheinlich mehrere Faktoren im Turbosystem ausgelöst werden kann. Das wäre natürlich zu beweisen, aber ein gealtertes BCS sollte dieselbe Problematik verursachen können, und vielleicht wirft es auch keinen Fehler, weil es streng genommen ja noch funktioniert. Gleiches sollte für ein gealtertes BOV gelten, welches den Druck vielleicht nicht mehr zu 100% halten kann.

    Morgen werd ich mal die Aufzeichnung regeln und paar passende Beschleunigungen machen und mal posten, wo ich stehe. Fühlen kann ich jedenfalls nichts mehr. Und ich muss auch mal klar sagen, daß ich das ganze schon als ganz schön starkes Stück einsortiere und mir denke, daß da irgendwas dahinter stecken muss. Das könnte man ja fast als softwareseitigen Konstruktionsfehler bezeichnen. Und dennoch wäre es dann auch per Update zu beheben, wenn man wollte. Wenn die Software die Leistung begrenzt, kann sie auch nen Fehler werfen. Daß sie das nicht macht, war wohl gewollt. Oder das ist einfach Teil des gegenregelnden Designs des Systems. Damit wäre aber immer noch fragwürdig, daß die Leistungsreduktion an sich nicht als Fehler vermerkt wird. Verschwörung sagt der Paranoide.

    Denn wenn man mal andersrum guckt, scheint der kleine ein überaus zuverlässiges und hochwertiges Auto zu sein. Ich hatte früher mal nen Lupo 16v. Da ist der Suzuki aber ne ganz, GAAANZ andere Hausnummer so von der Qualität her. Würde mich nicht wundern, wenn der kleine es bei guter Pflege recht einfach über die 30 Jahre schafft.

    Ich hatte mit den 2 letzten Einstellungen, also jeweils eine halbe Umdrehung kürzer, auch schon maximal 1,02 bar Ladedruck laut Log. Aber offenbar war der Aufbau der ECU da noch zu aggressiv. Ich fahre weiterhin ohne Auffälligkeiten.

    Und ja, ich denke der Verschleiß macht ne ganze menge aus. Verkokung am Wastegate zum Beispiel. Aber auch, wie das System generell arbeitet. Alles regelt sich gegeneinander letzten Endes. Und das mit dem unterschiedlichen Ladedruck, was Du, Diggit meinst, würde zwar erstmal Sinn machen. Aber wenn Du zweimal drüber nachdenkst, eben nicht. Wenn das Wastegate über die Dose bei normaler Regelung zu wenig Druck liefert, weil es zu früh öffnet, würde das BCS einfach per Unterdruck länger zu halten. Deswegen ist es eben nicht so einfach pauschal mit unterschiedlichem Ladedruck bei unterschiedlicher Länge. Der Aufbau, also die Geschwindigkeit, mit der der Ladedruck sich aufbaut, muss sich ebenfalls in dem von der ECU vorgesehenen Bereich abspielen. Zu schnell, wird gegen geregelt. Da hast du dann wieder Loch und Kick. Die Druckdose für 30 Euro ist sicherlich auch ein Bauteil aus China, was gewisse Fertigungsschwankungen mit sich bringt. Zusätzlich spielt die Alterung des BCS und BOV sicherlich auch mit hinein oder sogar des LMM und des MAP Sensors. Letzten Endes ist es ein super System, wenn sich alles gegenregeln kann. Dem entgegen steht halt, daß dadurch auch die Fehlersuche mangels geworfenem Fehler eher schwieriger ist.

    Man muss sich trotzdem mal fragen, wieso es von Suzuki gewollt sein könnte, daß unsere kleinen in ne Leistungsreduktion gehen ohne jeden Hinweis auf nen Defekt oder ne Alterung. Alleine das stimmt mich ein Stück weit ärgerlich, weil es da gleich bei mir im Kopf anfängt zu arbeiten. Wenn Dein Auto anfängt, den Motor wegen Unstimmigkeiten zu schützen, sollte es nicht mindestens darüber ne Information geben?? Und dann sind wir, von denen es ja offenbar ziemlich viele gibt, alleine mit diesem Mist, weil bei Suzuki iwie nix passiert.

    Mich würde ja interessieren, ob mal jemand mit dem Problem bei Suzuki war und das wurde erfolgreich beseitigt. Das fänd ich ziemlich wissenswert. Denn mir kommt das ganze zu absurd vor, als daß da nicht irgendwie Methode hintersteckt. Aber ich bin auch leicht paranoid. Und trotzdem stinkt es irgendwie.

    Ehrlich gesagt. Ich hatte die alte Kopfschraube im Verlauf auch mal ne Weile verbaut, weil die in sich kürzer ist und ich dachte, daß ich so nicht auf der harten halben Umdrehung der anderen Kopfschraube lande. Aber da dachte ich auch noch, daß minimalste Veränderungen der Schraube notwendig sein könnten. Daher auch der Gedanke, die Kunigawa Dose zu holen. So genau nimmt es unser Wastegate dann scheinbar nicht.

    Aber da muss ich auch sagen, daß ich zu der Zeit (das war noch ziemlich am Anfang) nicht wußte, daß es ohne Car Scanner vermutlich nicht wirklich geht. Ohne sind abweichende Werte ja logischer Weise mit jeder Änderung vorprogrammiert. Die Software arbeitet ganz offenbar mit sehr eng gefassten Grenzen, was mögliche Abweichungen im System angeht. Zum Reparieren ist das relativ läpsch, weil der Fehler dadurch schwierig auszumachen ist. Aber in Bezug auf den Motorschutz ist das letzten Endes nicht soo schlecht. Diese Ganzen Bereiche, die für die ECU entscheidend sind, müssten bekannt sein, dann wär das ganze vermutlich einfacher und schneller zu adressieren.

    Top!! Ja, dann drück ich Dir die Daumen. Meiner is immer noch ohne jede Auffälligkeit. Gestern hat einer gedrängelt. Da musste ich mal kurz zeigen, daß ich schneller kann, als er. Da hab ich locker im 3ten gang bei 2000 voll durchgetreten. Nix passiert im Moment. Bin echt guter Dinge, daß zumidest viele von uns so ans Ziel kommen können. Suzuki meinte vor einigen Wochen zu mir, daß es so oder so dauern könnte, wenn da im System iwas nicht mehr ganz sauber arbeitet, bis da mal ein Fehler geworfen wird, weil das sich die ganze Zeit selbst anpassen würde. Das erklärt das Fehlen irgendeines Fehlers, aber sagt ja gleichzeitig auch, daß es am Ende alles sein könnte, was gealtert ist. Ich schätze trotzdem, daß alles mit nem Stecker, was am Kabelbaum hängt, potentiell die Fähigkeit haben sollte, nen Fehler zu werfen. Daher macht es in meinen Augen Sinn, den Fehler zunächst an den Teilen zu suchen, die eben keinen Stecker haben.

    Was Du mit dem Gestänge und Sicherungsstift meinst, ist bei mir noch nie passiert bis jetzt. Bei mir hat sich die Kopfschraube selbst nur immer beim Festziehen der Arettierungsmutter verkantet. Aber einmal das Wastegate mit der Hand bewegt danach und das war frei. Den Sicherungsbolzen kann ich aber offenbar um 90° drehen, wenn er eingesteckt ist. Aber wie gesagt, verkantet ist da noch nix bis jetzt.

    Hat gereicht. Ich war allerdings schon fast 9mm. Ohne das es besser ist

    Hab jetzt noch eine volle Drehung raus gedreht und werde das mal Texten.

    Langsam hab ich das Gefühl, daß das alles sehr individuell ist.

    Ja, es sollte in jedem Fall ein Stück weit individuell sein. Somit kann das auch nur ein Richtwert sein. Ich kann trotzdem berichten, daß es bei mir immer noch keine Auffälligkeiten gab bis jetzt. Sehe mich ehrlich gesagt am Ziel. Werde am Wochenende, sofern wirklich nix mehr kommt, mal Screenshots machen von der Leistungskurve und der Zündung im Beschleunigungsverlauf.

    Damit sollte zusammenfassend inzwischen so einiges klar sein:

    • Kleine Abweichungen im Turbosystem, die die ECU als unplausibel im Vergleich zu bisherigen Adaptionswerten erkennt, können zur Leistungsreduktion führen. Damit ist es offenbar bei der Originalsoftware entscheidend, möglichst reproduzierbare Werte zu erhalten. Die ECU nimmt alles scheinbar ziemlich genau.
    • Wenn kein Fehler geworfen wird, kann die Druckdose oder ein anderes Bauteil ohne elektrischen Anschluss durch leichte Abweichungen die Leistungsreduktion triggern. (Das ist an der Stelle natürlich eine Vermutung, scheint aber nur logisch. Als Anmerkung sei erwähnt, daß Suzuki mir das NICHT bestätigt hat, daß überhaupt irgendwas im System einen Fehler bei Defekt werfen würde, wie z.B. das BCS)
    • Reset per Car Scanner ist hilfreich, weil ein fortlaufendes Adaptieren der Werte natürlich zu Abweichungen führt. Diese können erneut die Leistungsreduktion triggern.

    Meine Empfehlungen nach dem Reset mit Car Scanner:

    • wie von derkEy hier im Tread empfohlen freie Strecke und im 6ten Gang ab 80 km/h mit Vollgas durch beschleunigen. Wünschenswerter Weise bis über 4000 Umdrehungen. Das am besten ein paar Mal Machen. Nach ein paar km wird die Leistung erfahrungsgemäß zurück kommen.
    • danach gemischte Last fahren bis ca. 300 km nach Reset. Vollgas nur ab +2500 Umdrehungen.
    • so habe ich es gehalten bis 300km nach Reset. Seitdem achte ich nicht mehr ganz so pedantisch auf die Drehzahl, aber da die Turbonutzung unterhalb von 2500U sowieso nicht gesund ist für den kleinen, würde ich das so oder so grob als Richtlinie beibehalten.

    Warum so? ChatGPT hat mir verklickert, daß die ersten 50km die harte Phase sind und das Ende der Lernphase der ECU bei ca. 300km zu erwarten ist. Das hat offenbar ja irgendwie funktioniert.

    Bei mir war die Druckdose in jedem Fall die Ursache des Problems. Das muss aufgrund des Arbeitsweise des Systems aber offenbar nicht bei jedem diese Ursache haben. Falls ihr euch entschließt, das mit der Dose zu probieren, würde ich nach den ca. 10 Wochen trial and error aber jedem empfehlen, die eingestellte Länge des alten Gestänges als Referenz zu nehmen und von dort aus zu testen. Ohne OBD Tool lässt sich diese Problem weder angehen, noch lösen. Datenaufzeichnung ist ein Muss und zur Analyse würde ich ChatGPT ebenfalls wärmstens empfehlen. Da ich nichts anderes ausprobiert habe, kann ich nur dazu eine Empfehlung aussprechen. Car Scanner schätze ich ebenfalls als Muss ein, da nur Car Scanner bei mir in der Lage war die alten Adaptionswerte zu löschen, um einen fresh start zu haben.

    So. Inzwischen hab ich 340 km seit Reset. Der kleine läuft jetzt wirklich ohne jedes Problem. Er hat viel Last gekriegt auf der Autobahn und ne halbe Stunde Stau war auch dabei. Auch ganz am Ende gab es kein Loch und keinen Kick. Es könnte sein, daß ich tatsächlich jetzt die richtige Einstellung mit dem Gestänge gefunden habe, aber es könnte auch daran liegen, daß ich unter 2500U kein Vollgas mehr gebe. Fakt ist, daß früher auch ohne Vollgas bei ca. 2400U das Loch zu spüren war, sobald der Turbo involviert war. Das ist nicht mehr der Fall. Unterhalb von 2500 habe ich ihm ca 80-90% Gaspedal maximal gegeben. Es gibt tatsächlich überhaupt keine Auffälligkeiten. Ich hatte ihn 2mal auf 210 km/h, bevor ich bremsen musste. Diverse Beschleunigungen Richtung Begrenzer hat er auf der Fahrt freudig angenommen. Nie gab es den Kick. Irgendwas scheint jetzt auf jeden Fall zu stimmen,

    Mave242 Da alles so gut funktioniert, will ich an der Dose erstmal ungerne rumfummeln und da ich mein Wärmeschild noch drauf habe, ist es schwierig, dort überhaupt irgendwas zu messen, aber ich denke, daß ich eine Lösung gefunden habe, wie Du auf meine Länge kommen wirst. Da du ja dieselbe Dose hast, wie ich, hast du auch dieselbe Kopfschraube. Und die Arettiermutter ist zwar bei mir die alte, aber von den Maßen identisch mit der neuen. Der angezeichnete Anteil des Gewindes, der frei steht, ist ganz knapp 7mm lang. Ich hab extra ein Photo gemacht und zur Sicherheit angezeichnet.

    Nachdem, was wir rausgefunden haben, und was Soulchef da aus Japan ausgegraben hat, gehe ich davon aus, daß eine Adaption nach veränderter Einstellung der Dose ziemlich sicher nicht funktioniert. Car Scanner Reset usw... Viel Erfolg!

    Edit: Falls jemand mich erleuchten mag, wie ich tatsächlich die Länge des Gestänges bis Anfang Kopfschraube/Arettiermutter messen kann ohne die Dose wieder raus zu holen, freue mich. Sonst bau ich den Mist auch nochmal aus, wär aber schöner, wenns jetzt mal drin bleiben könnte.^^