Beiträge von Runeflinger

    Der guten Ordnung halber sollte ich den Thread hier quasi noch abschließen.

    Überraschend hat Subaru 2024 doch noch den BRZ 2. Generation nach D gebracht (neben Toyota mit dem rebadged GR86).

    Da tat sich eine Chance auf, weil das zeitlich mit dem Jahresbonus und absurden Gebrauchtwagenpreisen zusammenfiel, und angesichts der (mittlereile von mit zu bestätigenden) allgemeinen Lobpreisungen des BRZ sollte der noch einmal sein als vermutet letzter seiner Art in D.

    Eigentlich wechsel ich meine Karren nicht, aber hier musste der Swift sich dann durch einen neuen BRZ ersetzen lassen.

    Der Gebrauchtkäufer hat sich über Tieferlegung und Konservierung gefreut und nur 1000 € weniger als meinen Neuwagen-Kaufpreis vor knapp 5 Jahren und 25tkm gezahlt.

    Vor Abholung wurde ich zunehmend wehmütiger, aber die Würfel waren gefallen.

    Ich versuche auch hier noch ein paar Reste zu verkaufen, die der Käufer nicht übernehmen wollte (ich hatte ja langfristig geplant und ein paar Ersatzteile gehamstert), ansonsten wird leider kein Anlass mehr bestehen hier aktiv zu sein.

    Liebe Grüße,
    Runeflinger

    Guten Tag

    Würde es ihnen was ausmachen die Eintragung hier zu veröffentlichen?

    Fahrgestell Nr. und Amtliches Kennzeichen natürlich geschwärzt/unkenntlich.

    Damit andere dies ihrem TÜV Prüfer zeigen könnten und es vielleicht leichter eingetragen bekommen.

    Gruß Florian

    Sorry, hab ich nicht mehr. Den Swift Sport habe ich zugunsten eines Subaru BRZ verkauft mit entsprechend nem lachenden und nem weinenden Auge...

    So, noch zum Endergebnis:

    Der Kulanzantrag wurde abgelehnt. Ob ein einmaliges Fremdgehen mit einer Wartung beigetragen hat, kann man nur spekulieren.


    Es waren dann mit 920€ noch etwas mehr zu zahlen, obwohl aus Lieferzeitgründen ein wohl etwas günstigeres Zubehörkupplungspaket verbaut wurde - keine Ahnung, ob sich die Werkstatt "nur" leicht verschätzt hat oder ob die die Achsvermessung vergessen hatten zu kalkulieren, die ca. so viel kostete. Wieviel in absoluten Zahlen der Versicherer dann noch zu zahlen hatte, wurde mir nicht offengelegt. Gut war, dass sie das dann recht zügig hingekriegt hatten. Wegen Saisonzulassungsende eines Wagens, coronabedingter Knappheit von Zulassungsterminen für einen anderen Wagen beim Verkehrsamt und Rechtslenkertum des dritten wurde es tatsächlich eng.

    Aktuelle Rückmeldung von Suzuki ist leider keine zum Kulanzthema (wobei ich nicht sicher weiß, ob die Werkstatt schon auf Suzuki zugegangen ist), sondern die Info über einen Liefertermin für die Kupplungsscheibe erst in KW22, also ca. 6 Wochen (!) für ein Verschleißteil bei einem knapp 4 Jahre jungen Modell...

    Zum Glück hat die Werkstatt eine Drittanbieterquelle (Sachs) aufgetan, die über normale online-shops hinausgeht (bei mehreren online-shops war allein ein Valeo-Produkt bekannt und einheitlich nicht lieferbar, allein bei ebay aus UK mit potentieller Versand- und Zollodyssee hätt ich eine bekommen können).

    Aber dass eine Kupplungsscheibe für ein aktuelles Brot-und Butter-Modell nicht zeitnah verfügbar ist, erschreckt dann schon - da stehe ich mit meinem 30 Jahre alten Galant ja besser da, für den man bei autodoc aktuell 8 verschiedene lieferbare Kupplungsscheiben kaufen kann...

    Die erbetene Info zum Fortgang; Diagnose ist erstellt:

    Der Simmerring am Getriebe hat versagt, in die Kupplung gesifft und dort ist Öl verschmiert und verbrannt. Schwungscheibe, Kupplungsscheibe, Druckplatte müssen neu. Der Versicherer der Anschlussgarantie übernimmt die Schwungscheibe und die DAFÜR erforderliche Arbeitszeit zum Ausbau des Getriebes. Blöderweise muss dank der von Suzuki gewählten Konstruktion zum Tausch des Simmerrings zusätzlich das Getriebe zerlegt werden - das zahlt die von Suzuki vermittelte Versicherung genausowenig wie Kupplungsscheibe und Druckplatte. Gesamtreparaturkosten wohl über 1.800€, von denen der Versicherer knapp über die Hälfte übernimmt und wir einen immer noch sehr hohen dreistelligen Betrag, sofern sich Suzuki nicht kulant zeigt. Bei einem Neupreis von gut 12.000 € nach 46 Monaten und 41tkm so oder so natürlich ein Klopperdefekt trotz kleiner Ursache, der gefühlt nur noch von einem Getriebe- oder Motorschaden getoppt werden kann.

    Naja, bei der Garantieverlängerung kommt immer drauf an was passiert....

    Ich würde es mal beim Freundlichen probieren. Wir hatten auch schonmal einen 1.0L Handschalter wo die Kupplung nach zwei Jahren angefangen hat zu rupfen.

    Die Kupplungsscheibe ist auch von der Garantie nicht umfasst.

    Nur haben wir natürlich auch nicht einen Neuwagen gekauft, damit nach weniger als 50tkm eine knapp 1000€-Reparatur für ein Verschleißteil ansteht, das normalerweise über 100tkm halten sollte - erst recht bei Ihrem Fahrstil. Da wäre sicherlich Kulanz angebracht, selbst wenn es kein Garantiefall sein sollte. Aber noch wissen wir die Ursache ja nicht genau (Blöd, dass der Wetteinsatz für die Diagnose auch rund 500€ Arbeitslohn für Getriebeausbau sind. Wäre er nicht so neu (weil man ja Ruhe haben wollte, s.o.), und würde es mehr als ein Kupplungssatz mit 4 Wochen Lieferzeit im Zubehörhandel geben, hätte ich den Kumpels in der Schrauberhalle schon 2 Kisten Bier hingestellt...

    Ernsthaft, wenn ich ihn mit meinem Fahrstíl gefahren hätte und 80tkm drauf wären, OK, aber so... Da hält ja die Kupplung von meinem Tracktool nun schon länger...

    Moinsen!

    Beim Swift AZ Club 1.2 meiner Partnerin (der aktuelle mit 90 PS, Modellcode ZC83S) mussten wir zu unserem Erstaunen ein eigentlich klassisches Symptom für eine defekte Kupplung feststellen: Bei Fahren in einem höheren Gang und Vollgas gibt es statt spürbarer Beschleunigung nur ein Ansteigen der Motordrehzahl (Aufjaulen, Drehzahlanstieg deutlich höher als die allenfalls marginale Beschleunigung...).

    Nun hat der Wagen nur gut 40tkm runtern und nein, meine Freundin gibt nicht erst Gas und kuppelt dann bei 4000rpm oder so - im Gegensatz zu mir fährt sie maximal schonend.

    Andererseits: Beim Abwürgetest im Stand mit Handbremse lässt er sich brav Abwürgen.

    Hat noch jemand ähnliches erlebt und es war dann klassisch eine verschlissene Kupplungsscheibe, oder doch etwas anderes? Ein Getriebeausbau zur Fehlerdiagnose kommt leider mit einem ca.500€-Preisschild beim Freundlichen, daher hier die Suche nach Rat.

    Wie gesagt, es geht um den aktuellen frontgetriebenen Swift, insofern bitte nur bei Erfahrungen / Ratschlägen zu diesem Modell antworten. Danke im voraus *hofft*

    Habe gestern wegen anhaltender CarPlay-Verbindungsprobleme ein neues Radio/Navi (Bosch SLDA) als Garantieleistung erhalten. Nicht nur die Verbindungsprobleme sind weg, auch der neue Bildschirm ist viel besser (Kontrast, Auflösung etc.). Auf Nachfrage sagte mir der Händler, dass es sich um ein verbessertes Modell zu dem in meinem im Nov. 2019 zugelassenen Swift handeln würde.

    Ich weiß leider nicht seit wann dieses verbesserte SLDA eingebaut wird. Hilft bei CarPlay aber ungemein, denn Google Maps sieht endlich vernünftig aus und nicht mehr so kontrastlos.

    Ist oben ergänzt.

    Ich hol mal diesen Thread aus dem Keller, weil er auch aktualisiert gehört!

    Ich war heute bei meinem Freundlichen, habe ja ein Problem mit den Motorlagern, diese sind auf jeden Fall als Rückruf im System und müssen getauscht werden, nebenbei lass ich noch das Teil von Powerflex einbauen.?

    Dann hat noch mein rechter Seitenspiegelmotor schlapp gemacht, ob das es jetzt an dem Modul liegt, das die Spiegel einfährt beim abschließen, keine Ahnung... ? Wird aber auch auf Garantie mit repariert.?

    Aktualisiert. Weißt Du genaueres zu den Motorlagern bzw was meinst Du mit "Rückruf im System"? Beim KBA xistiert dazu aktuell kein "offizieller" Rückruf...

    Ergänzung:

    Einzelabnahme der Reifen-/Federnkombi hat gestern anstandslos für knapp 120€ funktioniert. Jetzt noch zum Amt (Termin am 21.10.) und das Thema ist abgehakt. Auf weiteren rund 500km kam auch die Warnmeldung nicht wieder, so dass ich nun auch auf einen Zufall hoffe, bzw. dass mich die künftig weitgehend verschont.

    ... ein Auto aus der 20 Tausend Euro-Preisklasse kann man irgendwie nicht mit Autos höherer Preisklassen vergleichen. Die anderen sind ja nicht ohne Grund oder wegen der Marke teurer.

    Ich würde es als Jammern auf hohen Niveau bezeichnen. Denn was da als SSS von Werk geliefert wird, ist ein ausbaufähiges, funktionstüchtiges Grundgerüst, was den aktuellen Zulassungsvorgaben entspricht - mehr nicht. Ich vermute mal, die Entwickler haben das auch so im Hinterkopf gehabt - eine Vorlage, aus der man ein Sportfahrzeug machen kann. Denn so wie er geliefert wird, ist er das noch nicht. Es läd geradezu ein, es zu tunen und zu pimpen. ja und ein Sportfahrzeug ist nie bequem - wenn da nichts zieht, drückt, klappert und unbequem ist, dann ist das kein richtiges Sportfahrzeug. Und beides geht erst ab einer Preisklasse, die sich hier keiner leisten kann. Der SSS spricht nun mal gezielt eine Klientel-Gruppe an - schmaler Geldbeutel, nicht Luxus-verwöhnt sowie experimentier- und bastelfreudig.

    Wer hier ein fertiges Sportfahrzeug erwartet, hat das falsche Auto gewählt.

    Das Argument passt nicht: Von den klapperfähigen Teilen und Verkleidungen sind doch mind. 95% Gleichteile mit dem 90PS Basismodell - Hutablage ident, Säulenverkleidungen ident, Dachhimmel ident, Kofferraumverkleidung ident. Armaturenbrett ident und die Halterungen dahinter sicherlich auch (soweit nicht die fettere Ausstattung Änderungen erfordert, und dann wird das immer noch ident sein mit dem Comfort Plus 1,0l Turbo).

    Und der (was Klapperquellen angeht) weitgehend identische 90PS-Swift ist eindeutig kein "Sportwagen als Tuningsbasis", dem man das verzeihen würde.

    Abgesehen davon, dass das meiste klassische Tuning doch Leistungs- oder Karosserietuning ist, eine getunte Kofferraumverkleidung ist doch eher selten...

    Moin!

    Ich habe vor ein paar Tagen auf Voigtland-Federn gewechselt und habe beim Einbau gleich von den Serienreifen auf gute Winterreifen (205/45R17 auf Serienfelge) wechseln lassen. Insofern könnte ein Teil der Fahreindrücke immer auch auf die Winter- statt Sommerreifen zurückzuführen sein.

    Kostenpunkt für Werkstatteinbau waren inkl. Vermessung knapp 340€. Zusammen mit den Federn selbst sollte man also exkl. Abnahme unter 500€ bleiben selbst wenn man es nicht selbst durchführen kann / will. Die Abnahme wird bei mir nen Euro mehr kosten, weil ich die Kombi mit den 1cm breiteren Reifen einzeln abnehmen lassen muss.

    Für die ST/KW/Fahrwerk-Fraktion: Ich glaube gern, wie geil ein KW V3 ist - schon weil ich eins an meinem Hobby-Auto habe. Aber für nen im Alltag genutzten SSS sind mir ein Achtel des Fahrzeugneupreises für ein Fahrwerk zu viel gewesen. Auch ein ST-Fahrwerk wäre mit Einbau noch mehr als doppelt so teuer gewesen wie nur diese Federn.

    Hauptziel war für mich weniger die Optik, sondern etwas mehr Kurvengeschwindigkeit und insb. weniger Durchdrehen des inneren Vorderrads beim Anfahren aus Einmündungen.

    Subjektiver Eindruck: Für mein Fahrgefühl sind die Voigtland weiterhin komfortabel bei leicht größerer Härte und mehr "Direktheit". Damit meine ich, dass kleine Unebenheiten (z.B. Dehnungsquerfugen oder mit Teer verfüllte Risse) beim Überfahren gefühlt deutlich stärker auffallen - sowohl was den kleinen Schlag als auch das Abrollgeräusch angeht. Das ist aber Jammern auf vergleichsweise hohem Niveau.

    Zum Anfahr(durchdreh)en kann ich noch nicht viel sagen, da ich bisher im wesentlichen Autobahn fahren konnte.

    EINE FRAGE HABE ICH ABER AUCH:

    Auf der Autobahn hat er mir nach gut 200km einen Fehler im Tacho angezeigt mit orange blinkendem Spurwarnlicht extra Lämpchen, dass das "LKA" überprüft werden sollte - also der Spurwarn- und Kollisionsassistent. Nach Abstellen und Neustarten tauchte diese Warnung nicht mehr auf (das waren dann aber nur noch 300m zum Abstellparkplatz).

    Hat das sonst noch jemand diese Fehlermeldung nach Verbau von Sportfedern erlebt (gleich welcher Marke)? Ich frage mich ob das Zufall war, dass das bei km-Stand 13.000 genau nach dem Federnwechsel passiert...

    Pass auf wenn du eine Garantieverlängerung abgeschlossen hast. Das ist idR eine Zusatzvereinbarung und hat nichts mit der klassischen Sachmängelhaftung oder freiwilligen Herstellergarantie zu tun. Hier kann alles mögliche vereinbart werden, u. U. auch eine Werkstattbindung.

    Wobei zumindest die von uns abgeschlossenen Verlängerungen nur Fachwerkstätten vorschrieben, Keine Suzuki-Werkstatt. Weswegen ich bei dem AZ auch brav den blöden Ölwechsel nicht selbst gemacht habe (und insoweit auf den Garantieablauf warte). Wenn in dem Wartungsplan natürlich der Suzuki-XY-Batterietester vorgeschrieben wird, wird es für die freie Werkstatt schwierig. Aber Garantie ablehnen können sie auch nur, wenn die Fremdwartung daran schuld sein kann. Also eine wegen ausgelassener Bremsenkontrolle oder Zubehör-Bremsbelägen kann der Garantiegeber keine Reparatur eines Motordefektes ablehnen z.B.

    Geld wirst du aber wahrscheinlich keines mehr sehen. Der Luftfilter wurde ja bereits verbaut und benutzt. Rückgabe ist also nicht drin.

    Davon gehe ich aktuell aus. Ich versuche nur herauszufinden, ob Suzuki wuchert oder der Händler. Ersterenfalls gibt es bei Originalteilen keine Alternative, und Zubehörteile haben das latente Risiko für die Anschlussgarantie, was ich dann abwägen muss. Letzterenfalls stimme ich mit den Füßen ab, dann kümmert sich demnächst der Mitsubishi-Händler auch um unseren zweiten Suzuki. Der war schon beim ersten absolut fürsorglich, und hat z.B. sogar brav den Kompressor beim Reifendichtmittel am Netz probelaufen lassen. Ich habe so eine leise Ahnung, wieviele Werkstätten das bei der Inspektion wirklich tun...

    Offtopic:

    Nicht falsch verstehen: Ich akzeptiere gerne, wenn beim Hersteller/OEM z.B. Standardschrauben nicht unter 1€/St. zu haben sind und Ersatzteile das doppelte und dreifache als im Zubehör kosten:

    Weil der OEM ganz andere Verfügbarkeit sicherstellen muss (und nicht nur bei erhoffter Nachfrage mal 1000 Stück produziert), ganz andere Logistik dahintersteckt, deutschlandweite "Übernacht-Verfügbarkeit", Teilenummern-Verwaltung, tw. anderes OE-branding durch das produzierende Unternehmen, jede Rechnungszeile bedeutet Aufwand, und nicht zu letzt ist im Einzelfall auch die Qualität eine andere, tw. eine ganz andere (z.B. Metall-Filtergehäuse statt Plastik im Zubehör).

    Bei mir klemmt es nur, wenn ich merke, dass der Preis sich komplett vom Aufwand loslöst. Wofür Berater ja schon Software entwickelt haben, die den Preis nach der Schmerzgrenze bestimmt, ab der der Normalkäufer doch zum Schrottplatz tigert, weswegen einfache Spiegelgehäuse mit Produktionskosten 15€ dann über 200€ kosten sollen. Wirtschaftlich nachvollziehbar, aber schlicht asozial.

    Selbst erlebte Beispiele:

    - Wenn ein Wasserkühler vom renommierten Zulieferer Denso im online-Handel 120€ kostet, der Originalkühler aber 880€.

    - Wenn eine massive (nicht innenbelüftete) HA-Bremsscheibe für meinen Youngtimer original 400€ kosten soll, im Zubehörhandel aber zwischen 20 und 60.

    - Und der Knaller: Als ein- und dieselbe Original-Lambdasonde bei einem japanischen Originalteile-Shop für ca. 250€ in meinem Briefkasten ankam (mit EUST. usw.) und beim Importeur in Deutschland 900 kosten sollte. Das Teil wurde nur bei Wagen verbaut, die nicht in Deutschland vertrieben wurden, und da schlägt der deutsche Importeur selbst auf den Preis in Japan noch mal saftigst zu.