Beiträge von TankTop

    Wenn Du die Serienhupe nur gegen eine einzelne, stärkere oder tiefere Hupe tauschst, ist es mit "Stecker ab, Stecker dran" getan. Normalerweise will man ja aber nicht nur lauter, sondern auch zweistimmig hupen, daher muss man sich halt Adapterstücke bzw. nen Abzweig basteln. Bitte aber nicht mit Stromdieben rumpfuschen, sondern schön neue Verbinder quetschen oder löten.

    Die Verwirrung rührt u.a. da her, dass die StVZO einen Maximalwert von 105 dB(A) in sieben Metern Entfernung erlaubt, die Hersteller die Leistungen ihrer Hupen aber meistens in zwei Metern Entfernung messen und angeben, manche Anbieter nennen sogar entsprechend hohe dB-Werte für zehn Zentimeter Abstand. Hier muss man also immer genau hinschauen und erst mal überlegen, bevor man jubelt.

    puuhderbaer: Du kannst mit einer normalen Flachsteckzunge (6,3 mm) an die Originalkupplung gehen, Kabel dran, an dessen Ende wieder ne Kupplung mit Abzweigzunge, daran erneut eine Kupplung mit Kabelstück und Hupenkupplung. Somit hast Du zwei Kupplungen für zwei neue Hupen, Minus kommt über Masse (Halter). Absicherung ist 15 A, also bitte drunter bleiben, Schaltung geht serienmäßig über Relais, also kein Extrarelais erforderlich, sofern Summe der Zweiklanghupen-Leistung < 15 A. Die Hupen oben im Bild (Elektrofanfaren) haben i.d.R um 6 A (72 W) je Stück, also 12 A zusammen = ok. Bei meinen ist es ebenso.

    Das mit den dB-Werten ist oft Quatsch. Die Serienhupe im S-Cross ist sogar mit 113 angegeben. Es kommt aber immer auf die Norm an, nach der gemessen wurde (Abstand, Umgebungsbedingungen etc.).

    Ich hab 2 x 116 dB drin (Hella B36), das sind zusammen 119 (bei Schalldrücken gibt es keinen linearen Zusammenhang, also somit hier nicht etwa 232 dB).

    RTW hat mindestens 118 dB, von daher musst du da etwas verwechselt haben. Hella fertigt auch diese Sondersignalhörner und gibt sie mit 118 dB an.

    Das hatten wir ja schon an mehreren Stellen durchdiskutiert (Vitara, Swift etc.). Bitte mal die Suche nutzen. Beim Ignis kann man vorne rechts durch eine Öffnung fassen, die sich auftut, wenn man die Blende neben der Leuchte (unten in der Schürze) rauszieht.

    Siehe u.a. Hupe und dortige Links usw.

    @floeppy1 : Beim S-Cross ist es etwas schwieriger, da muss eigentlich die Schürze ab. Beim Vorfaceliftmodell kann man den Grill (bei warmem Wetter) etwas hochbiegen, aber die Arbeit darunter/dahinter erfordert arge Verrenkungen. Also entweder Schürze ab oder Unterbodenverkleidung ab und dann von unten arbeiten. Die Hupe sitzt hinterm Grill, wo auch das S-Logo ist (seitlich versetzt, von außen sichtbar). Beim Swift ebenso, beim Vitara hinter dem Lufteinlass überm Nummernschild.

    Swift, Vitara, S-Cross, Jimny: Denso-Tieftonhupe, 4 A, 350 Hz


    Ignis: Denso-Hochtonhupe, 4 A, 420 Hz

    Celerio, Baleno: Irgendein anderer Mist.

    Fahr doch mal zu einem alteingesessenen Lackierer und sprich dort mit dem Inhaber. Der soll dir dann entweder seine eigene Meinung zu den Farbtonunterschieden sagen oder seinen besten Mann dazuholen. Womöglich sehen die ja außer dem Farbtonunterschied noch mehr, weil sie den besonderen Blick haben, und entdecken weitere Hinweis auf nachträgliche Lackierarbeiten oder sonstigen Pfusch - oder auch eben nicht. Dann hast Du zumindest schon mal eine neutrale, fachmännische Meinung und kannst besser entscheiden, ob und wie Du weiter vorgehst. Und wenn die dann ein paar Euro für ihre aufgewendete Zeit haben möchten, was völlig legitim wäre, dann müsstest Du das ja auch verkraften können, immerhin möchtest Du doch auch weiterkommen in der Sache.

    Falls es hilft; hier mal mein Vitara (deutsches Bestellfahrzeug, Ende 2016 hergestellt, Anfang 2017 ausgeliefert) in Galactic-grey auf zwei Bildern zu unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten im relevanten Übergangsbereich Seitenteil/Heckschürze:

    Es gibt eine eigentümliche "Formel", bei der die PS-Zahl (kein Witz) mit einem Wert, der knapp über 3 liegt, multipliziert wird, um den Preis zu erhalten. Oft gibt es aber Angebotsphasen, in denen man die Anschlussgarantie deutlich günstiger bekommt.

    Eine Größe von 63 Mikrometer (0,063 mm) entspricht im analytischen Bereich auch einer Siebmaschenweite, die das durchschnittliche menschliche Auge kaum noch oder nicht mehr als solche wahrnehmen kann. Ein solches Sieb sieht auf den ersten Blick eher wie eine Damenstrumpfhose aus - also gegen Licht halbdurchsichtig, die Maschen selbst muss man aber vermuten bzw. an sie glauben, direkt sehen kann man sie indes kaum bis nicht.

    Ich tue mich daher schwer, zu glauben, dass der Lack bei Suzuki so dünn sein soll wie die Siebmaschen klein sind – erst recht, wenn ich das mit meinem Eindruck von dem bisher einzigen Steinschlag an meiner Vitara-Motorhaube vergleiche. Dort habe ich zweimal Basis- und einmal Klarlack aufgetragen, aber eine komplette Verfüllung hat sich immer noch nicht eingestellt. Auch der optische, gut wahrnehmbare Eindruck von der Tiefe des Steinschlags vorm Ausbessern lässt sich mit der praktisch kaum sichtbaren Siebmaschenweite von 63 µm überhaupt nicht in Einklang bringen. Gleiches gilt für die Korngröße desjenigen Pulvers, welches durch ein 63-µm-Sieb gerade so eben hindurchgeht. Anbei Fotos von Sieb und Siebdurchgang (53 - 63 µm) zum Vergleich: