Jetzt ist schon bald Weihnachten, wie die Zeit vergeht. Bin immer noch sehr zufrieden mit meinem Horst, er läuft und läuft und läuft. Allerdings ist er gerade etwas lädiert. Mir ist vor 14 Tagen jemand beim Wenden hinten reingefahren. Die Stoßstange ist gebrochen. Da Horst ordnungsgemäß geparkt war und ich 3 Zeugen hatte war die Sache eindeutig. Nächste Woche geht er zur Schönheits-OP in die Werkstatt.
Geärget hat mich dann nur seine Versicherung, die mir für das kommende Jahr eine Beitragserhöhung von 62€ beschert hat. Also habe ich mal den Online Beitragrechner meiner Versicherung gefragt, was der dazu meint. Der spuckte mir bei gleichen Bedingungen einen Beitrag aus, der 8€ unter meinem jetzigen liegt. Also Versicherung angerufen, gesagt ich habe das überprüft und möchte auf den neuen Tarif 2017 umstellen. Zack, erledigt, neue Rechnung kommt die Tage.
Ansonsten gibt es eher über Herrn Larsson Dinge zu berichten. So gestern:
Wenn ein Bretone zum Stinkstiefel wird....
Herr Larsson, mein Superwusel, hört auf Pfiff astrein, leider nur im Hellen. Im Dunklen ist er taub, also läuft er an der Leine. Ausser ich bin im Hundewald, nur muss ich dann halt ins Unterholz kriechen und den werten Herrn dort abholen. Oder auch, wenn er mit bekommt, dass ich komme und er wegrennt, auch gerne mal fangen. Da ich davon die Schnauze voll hatte, sind wir die letzten Tage nicht dort gewesen. Schön mit Leine an der Wakenitz gelaufen. Heute habe ich mich von einer Freundin zum Hundewald überreden lassen. Sie sagte"Ach, er hat doch sein Leuchtie um, ich helfe dir auch fangen, wenn es sein muss." Ok, wir sind hin. Kaum dort, Hund im Unterholz verschwunden. Aber er hatte ja sein Leuchtie, also letztlich immer gesehen. Um kurz vor 18. Uhr will ich heim, also krieche ich Richting Leuchtie ins Unterholz. Was finde ich? Ja, ein Leuchtie, aber keinen Hund. Ist aufgegangen. Also meine Freundin und ich im Unterholz mit Taschenlampe rumgekrochen. Nix. Nach 1 Std. habe ich Gregor angerufen. Der hat auch einen Bretonen und wohnt um die Ecke. Klar der Gregor ist super nett, kommt mit Taschenlampe und Bretone Hank. Wir durchstreifen zu dritt den ganen Wald im Unterholz. Ergebnis: Nix. Langsam mache ich mir sorgen. Ist er durch den Zaun? Ist er durch ein Tor raus, als jemand rein kam oder raus ging? Meine Feundin Tine und Gregor sagen, der Hund ist mit Sicherheit nicht mehr hier drin. So gut wie der hört. Der wäre längst da. Also, was machen? Tine fährt heim und holt bei den Nachbarn noch bessere Lampen, bringt Schlafsachen und Essen mit. Gregor sagt, ich bringe dir mein Wohnmobil hier zum Parkplatz, da kannst du übernachten. Gesagt, getan. Beide gehen. Ich bleibe zurück. Setzte mich ins Auto, Tür offen. Und starte einen Hilferuf auf Facebook. Kaum ist der gepostet, höre ich es rascheln. Ich zum Tor mit Taschenlampe. Da steht er der Stinkstiefel, erdverschlammt bis zur Brust, aber glücklich. Er ist sofort ins Auto gehüpft und liess sich auf dem Fahrersitz fallen. Ich habe ihn dann auf den Beifahrersitz verfrachtet. Keine Lust mehr gehabt, ihn nach hinten zu verladen. Ich starte und fahre ein paar Meter. Aber irgendwie sehe ich so schlecht. Also angehalten und überlegt. Mist, Brille weg. Die hatte ich für den Facebookpost abgesetzt und auf meinen Schoß gelegt. Denn ich bin alterssichtig und kann mit der Fernbrille halt nicht nah gucken. Ok, denke ich, die liegt jetzt wohl auf dem Parkplatz. Egal, muss nun so gehen. Nicht dass ich keine Ersatzbrille hätte, so 15 Stück (Optiker halt) aber alle zu Hause. Also im Blindflug gefahren, so mehr oder weniger. Lichter sind halt Scheisse dann. Zu Hause angekommen steige ich aus. und? Was finde ich zwischen Fahrersitz und Tür? Meine Brille. Wenigstens war mein Essen schon gekocht und ich musste es nur aufwärmen.
Und der Hund ist mega anhänglich gerade. Liegt ganz eng an mich gekuschelt auf der Couch. Und das kommt so gut wie nie vor. Gerne mal an den Füssen. Aber halb auf mir drauf? Kenne ich so nicht. Der Stinkstiefel halt.