Ja, immer das leidige Thema der Wartungskosten. Aber bei einer Staatsquote von über 50%, Inflation, ständig wachsenden Bürokratieaufwändungen und steigenden Lohn- und Energiekosten braucht man sich über diese Preisentwicklungen nun wahrlich nicht zu wundern. In jedem Dienstleistungs- und Handwerksbereich ist es ja ähnlich. Und trotz steigender Bruttolöhne sinken die Realeinkommen seit Jahren, kaufkraftrelativ sogar extrem drastisch. Die Werkstätten reichen da nur an die Kunden weiter, was auch sie an Kostensteigerungen haben. Hinzu kommt, daß individuelle Mobilität nicht ganz oben auf der staatlichen Agenda steht, eine Einbremsung von damit zusammenhängenden Ausgaben also gar nicht gewollt ist. Ein privates Fahrzeug wird so immer mehr zum Luxusgut. Praktisch, wer viele Handwerksarbeiten DIY übernehmen kann, die moderne komplexe Technik neuerer Fahrzeuge mit viel mikroelektronischer Vernetzung setzt dem aber Grenzen, in der Garantiezeit ist sowieso die werkstattseitige Wartungsdokumentation obligat zum Garantieerhalt. Und um die regelmäßige HU kommt man auch nicht drumrum. Da haben die Kosten auch entsprechend zugelegt und werden es weiterhin tun.
Auf Billigteile zurückzugreifen, führt häufig nur zu Mehrkosten, da diese oft nicht richtig funktionieren oder gar Folgeschäden verursachen. Andererseits müssen auch teure "Originalteile" nicht einmal mehr echt sein, da Fälschungen für die Fälscher häufig sehr lukrativ sind, schwierig.
Auto fängt mit "Ah!" an und hört mit "Oh" auf, ein teurer Gebrauchsgegenstand für die Einen, ein Luxusspielzeug für die Anderen, aber immer kostenintensiv ...