Beiträge von dav1963

    Auch in den USA soll dem Benzin mehr Bioethanol, vorwiegend aus Mais gewonnen, zugefügt werden. Im Netz gibt es dazu mehrere Artikel, die sich auf die Kosten, die Umweltbelastung und den fossilen Rohstoffverbrauch zur Bioethanolgewinnung beziehen.

    Aus Mais gewonnener Bioethanol ist deutlich teurer als direkt aus Öl gewonnenes Benzin. Der Verbrauch fossiler Energierohstoffe ist bei der Herstellung maisbasierten Ethanols höher als bei der direkten Umwandlung von Öl in Kraftstoffe (Dieselverbrauch in der Landwirtschaft, Erdgas für Düngemittel, Energie für die Gärung und Destillation). Zudem kommt es zu einem höheren Schadstoffeintrag in die Atmosphäre und dank der Wasserlöslichkeit von Ethanol können Kraftstoffe mit höherem Ethanolanteil sich mit Grundwasser vermischen, sollten sie ins Erdreich gelangen.

    Einziger Nutznießer höherer Bioethanolgehalte im Kraftstoff wäre die Lobby der Maisanbauer und Bioethanolhersteller dort.

    Stellt sich also die Frage, ob eine höhere Bioethanolquote hier in Europa nicht ähnliche Grundlagen hätte, denn die Menge an land- und forstwirtschaftlichen Abfällen ist begrenzt und für eine massenhafte Ethanolgewinnung nicht ausreichend, es würde also Landwirtschaft zum Anbau von "Energiepflanzen" auch hier betrieben werden.

    Für unseren Ignis (BJ 2019) wird ein Mehr an Kofferraum benötigt, da ein Kinderwagen unterzubringen ist. Er paßt zwar auch hinten rein, dann ist da aber alles voll und zusätzliches Gepäck muß auf die Sitze oder in den Fußraum. Eine Dachbox (Reling ist ja vorhanden, auch eine universelle, passende Trägerbrücke) wäre die angedachte Lösung. Hat jemand Erfahrungen damit? Auf Grund des kurzen Daches wäre eine breite, kurze Box trotz erhöhtem Querschnitts und damit Luftwiderstands sicher die beste Lösung. Gibt es Erfahrungen dazu?

    Dann bin ich optimistisch, daß mein "Fixieren" in den Nuten auch die Geräusche beseitigen könnte. Denn eigentlich bleiben als Quelle für die Vibrationen nur die Gummis oben auf den Trägern und die Plastikabdeckungen neben den "Befestigungsblöcken" unten, die ich auch so fixiert habe. Wollte aus optischen und verschleißtechnischen Gründen das Panzertape nicht über die Gummis kleben. Das benutzte Tape paßt farblich sogar gut zum Lack ...

    Werde die Frage nach einer praktikablen Box mal unter "Ignis" einstellen, da für ihn eine "Kofferraumerweiterung" benötigt wird.

    Fahre ab und an zum Transport mit Trägerbrücken auf der Dachreling. Die Träger sind original Suzukizubehör, passen und funktionieren an sich auch bestens, aber bei leeren Trägern fängt irgendetwas ab 80km/h da an mächtig zu vibrieren. Gibt dann im Fahrzeug ein lautes, sehr nerviges Brummen. Mit Dachbox oder auch anderer Ladung auf den Trägern brummt es nicht. Vermutete erst die 4 Befestigungen zur Reling und habe dort die Hohlräume mit Moosgummi gefüllt, was aber nichts brachte. Vermute nun, das die Gummilippe oben auf den Alubrücken durch den Fahrtwind in Schwingungen versetzt wird. Mit Box werden die Gummis ja angedrückt. Habe mal Panzertape auf die Aluschienen geklebt, geschlitzt und die Gummis darein gedrückt, so daß sie nun richtig fest sitzen. Muß ich nun mal bei nächster Gelegenheit testen, ob das Brummen weg ist.

    Meine Frage nun, hatte von euch jemand das auch schon und hat eine Lösung gefunden? Macht ansonsten wenig Spaß mit den leeren Brücken zu fahren. Die sind aber so sperrig, das sie abgenommen nur auf die Rückbank passen, auch suboptimal, zumal wenn sie naß sind.

    Mit Box (schmal, lang) ist der Crossi sehr seitenwindanfällig, ab 115km/h wird es abenteuerlich, wahrscheinlich bringt die vorn über die Scheibe ragende Box Auftrieb und entlastet die Vorderachse zusätzlich, so daß Spurhalten anstrengend wird. Mein längerer Kombi, den ich vorher fuhr, hatte da keine Probleme, lag mit Box sogar bei 170 noch wie ein Brett (weiß, Box nur bis 130, aber die Thule kann das ab :D).

    Hat da von euch jemand Erfahrungen, ggf. auch mit einer quadratischeren Box und evtl. auch mit dem Ignis?

    Ein Tankstellennetz für H2 existiert nicht einmal mehr ansatzweise. Einige Kommunen hatten Busse und Müllfahrzeuge auf H2-Basis angeschafft und die stehen mangels Betankungsmöglichkeit nun rum. Denn selbst mit Tankstelle auf dem Betriebshof fehlt noch das H2 in deren Speichern.

    Mehr Bar und kälter (ich mein deutlich unter -200°C) und die Reichweite kommt auf praktikable Werte. Dabei sollte das Fahrzeug aber nur kurze Standpausen haben, da die Tankisolierung ja nicht dauerhaft die Minusgrade hält und bei Erwärmung der Druck steigt und H2 zwangsweise abgelassen werden muß, sonst platzen die Druckbehälter. Bei Linienbussen und Müllautos sicher leicht zu realisieren, beim Nichtpendler-Privat-PKW ein Problem. Zumal der H2 auch preislich weit oben liegt, schade wenn er einfach entfleuchen muß ... Von der Knallgasgefahr mal ganz abgesehen. Könnte auch bei Unfällen interessant werden. Und Druckbehälter müssen regelmäßig zum TÜV, meine Tauchflaschen ca. alle 2,5 Jahre mit Innenrevision und alle 5 mit Belastungstest. Und die sind "nur" für 200 Bar, ohne Thermoisolierung und nicht "eingebaut". Macht trotzdem so ca. 80€ alle 2,5 Jahre. Wird also nicht billig bei der Wartung mit den H2-Druckflaschen. Und wie lang die dann halten? Gab wohl mit den LNG-Flaschen schon arge Korrosionsprobleme bei winterlicher Autonutzung. Hängen ja bei PKW im Salznebelbereich unter dem Auto.

    Nein, auf noch nicht absehbare Zeit bleibt der mit flüssigem Kraftstoff betriebene Verbrennungsmotor das Optimum an Reichweite, Auftankungsmöglichkeit und Kosten (ohne die Strafabgaben). Und wirkungsgradtechnisch hat er noch Luft nach oben, wird also bei entsprechender Weiterentwicklung noch effizienter und sparsamer. Leider soll er aber aus politischen Gründen "sterben" und von minderwertigeren, problembeladenen Ersatztechnologien abgelöst werden.

    Aber während die Naturgesetze unveränderbar sind, könnte sich die politische Gesetzgebung auch wieder ändern. Liegt letztendlich auch bei uns, dies einzufordern.

    CO2-Emissionen bei Verbrennung von reinem H2? Wo sollte der Kohlenstoff dann herkommen? Normalerweise entsteht bei der Verbrennung von H2 nur H2O, egal ob im Hubkolbenmotor oder der Brennstoffzelle. Da tropft also nur Wasser aus dem Auspuff. Eventuell entstehen mit dem Luft-Stickstoff noch Stickoxyde, da im Motor ja eine heiße Oxidation stattfindet. Die könnte ein Kat rausfiltern. Die Technologie selbst ist "uralt", BMW hatte sie lange in Erprobung. Problem ist der H2-Tank. 700 Bar tiefstgekühlt mit schleichender H2-Abgabe wegen der langsamen Erwärmung des H2. Dazu noch die Herstellung von H2, Lagerung und Transport in größerer Menge. BMW verwarf es deshalb genau wie die Brennstoffzelle. Toyota hat wohl noch ein Brennstoffzellen-"Testfahrzeug" im Firmenleasing, könnte aber auch schon wieder Geschichte sein. Das Tankproblem ist einfach zu komplex für eine umfassende Anwendung im Privat-PKW (Drucksicherheit, Brand-/Explosionsgefahr von austretendem H2 bei langsamer Erwärmung des Tanks, besonders in Parkhäusern und Garagen bei länger stehendem Fahrzeug). Wenn man schon CO2 unbedingt reduzieren will, dann besser über E-Fuels in gut handhabbarer Form als hochenergiehaltige Flüssigkeiten bei Normaldruck und -temperatur.

    Hab vor längerer Zeit dazu schon etwas gepostet. Find es aber auch nicht mehr über "Suchen".

    Ich habe die flache Feder aus einem alten Scheibenwischer (die klassischen mit "Gestell") gekürzt (ca. 10-15cm), begradigt und in der Breite an einem Ende passend zum Schlitz der Düse leicht konisch angepaßt, am anderen zur besseren Handhabung 2 cm um 90° abgewinkelt. So kann man die Düse kippen und rotieren und das "Einstellwerkzeug" zeigt zudem gleich den ungefähren Weg des Fächerstrahls Richtung Scheibe an. Zudem wird die Düse nicht aufgeweitet (Gefahr bei Nutzung eines Schraubendrehers).

    Ob das allerdings bei den neuen Modellen anders ist und so nicht funktioniert, weiß ich nicht. Evtl. ist ja der Schlitz flacher? Allerdings sind die Schraubendreherklingen meist zu breit (die Feder mußte ich auch etwas abschleifen, aber nur in der Breite) oder zu graziel und "verdellen" dann nur die Düse.

    Der vom Hersteller angegebene Tankinhalt ist das nutzbare, d.h. ansaugbare Volumen. Dazu kommt dann der bei innenliegender Pumpe nicht nutzbare "Bodensatz". Auch bei außenliegender Pumpe befindet sich der Ansaugstutzen meist nicht an der tiefsten Stelle, bzw ragt etwas in den Tank hinein, um kein Kondenswasser oder Ablagerungen anzusaugen.

    Wie der Zugang beim Ignis 3 zum Wechsel Wapu ist, weiß ich zwar jetzt nicht, aber am Ignis 2 ist es wohl recht einfach. Solange die Pumpe dicht und leichtgängig ist, würde ich sie deshalb belassen. Beim Galant mußte dazu der Zahnriemen runter, was allein 7 Ah kostete. Da war der mit dem Zahnriemenwechsel verbundene Wapu-Tausch sehr sinnvoll. Beim Ignis, wo nur die Rippenriemen runtermüssen, ist ein gleichzeitiger Tausch der fehlerfreien Wapu unnötig, zumal die Suzuki Wapus wohl recht langlebig sind (unser Ignis 2 ist jetzt seit 22 Jahren in Betrieb, original Wapu und erst einmal neue Riemen).

    Die Verbrauchsanzeige ermittelt den Wert über die Durchflußdaten der Einspritzdüsen (Öffnungszeit?) und der Radumdrehung. Abhängig vom Reifenabrollumfang und Schlupf ergibt sich ein variabler Fehler zur tatsächlichen Fahrstrecke, z.B. lt. Navi. In Bezug auf die Tachoanzeige stimmt der Verbrauchswert jedoch in den Toleranzgrenzen des Meßverfahrens.

    Die Tankanzeige selbst hat systembedingt größere Toleranzabweichungen, so daß auf den Durchschnittsverbrauch berechnete Restreichweiten auch nur bedingt genau sein können. Je nach Einbauposition im Tank können die Fahrzeugneigung oder beschleunigungsbedingte Bewegungen des Tankinhalts auch zu Anzeigeveränderungen führen. Die Füllstandsanzeige ist also nur ein grober Richtwert.

    Du hast vergessen zu erwähnen das für 2025 / 26 ein Ertrag von 108 - 111% erwartet wird, dazu kommen Mais, Kartoffeln und alles andere das zu Alkohol verarbeitet werden kann.

    Weizen sind wir 3. Größter Exporteur, kaufen dafür im Ausland. Alles in allem kann man sich versorgen und Sprit daraus machen.

    Benzin kann man auch aus Kohle oder Holz machen, ersteres sogar eine deutsche Entwicklung, die in Südafrika heute noch genutzt wird und auch in der VRC wegen der Öllieferschwirigkeiten im Gespräch ist. Allerdings haben alle diese Verfahren, auch die Ethanolgewinnung aus Biomasse, einen geringen Wirkungsgrad, d.h. der Nettoenergiegewinn nach Abzug aller energetischen Aufwendungen für Rohstoffproduktion und die Verarbeitung zu wasserfreiem Ethanol, ist leider gering und lohnt nur, wenn die zu vergärenden Rohstoffe Abfallprodukte sind. Ein Anbau nur zur Energiegewinnung ist weder ökologisch noch ökonomisch.

    50% des in D produzierten Getreides dient als Futtermittel für den Tierbestand. Rund 22% dienen direkt der menschlichen Ernährung. Nur 12% wurden energetisch genutzt, weitere 8% industriell, z.B. als Braumalz. Der Rest diente als Saatgut oder betraf Verlußte. Die Eigenproduktionsquote lag im letzten Jahr bei rund 100%, im Jahr davor, dank besserer Ernte, wurden 4% mehr als der Eigenbedarf eingefahren.

    So gern ich deine Beiträge in einigen Themen ja lese, aber bleib locker. Jeder hat seine Meinung und darf sie auch kundtun. Was wie wo steht und bei Extremlage eintritt, seht ihr dann wenn es eintritt. ;) Deutschland muss/wird noch vieles lernen... in den kommenden Jahren.

    "Prognosen sind immer schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen."

    Leider kann ich deinen Optimismus nicht teilen. Die Lernkurve in D wird sehr flach bleiben und Vielen stehen noch schwierige Zeiten bevor. Vieles derzeit erinnert mich an den Staat meiner Jugend, wobei dort die grundlegenden Lebensbedürfnisse befriedigend bis gut abgedeckt waren.

    Mich persönlich tangiert das alles kaum. Ohne Miet- und Jobverpflichtung, mit Rücklagen und ohne massiven Zwang zur Mobilität mit dem KFZ kann ich mich mit all dem arrangieren. Die Jüngeren werden da oft sehr viel mehr Probleme bekommen, die Deindustrialisierung läuft und ist schwer rückgängig zu machen.

    Ja, das weicht jetzt stark vom Thema ab, aber im Grunde hängt ja doch alles zusammen. Die kommenden Monate werden es zeigen, ob Europa die Kurve kriegt oder abgehängt wird und verarmt. Da ist E20 das geringste Problem.

    Um mal wieder zum eigentlichen Thema zurück zu kommen

    "Abstimmung"

    Was bringt die "Abstimmung"??? Für eine Wette fehlt der Einsatz und ansonsten interessiert es keinen der "Entscheider"! Also einfach abwarten oder halt die "Entscheider" wechseln bei nächster Gelegenheit. Sonst ist es in nicht allzuferner Zukunft vorbei mit bezahlbarer individueller Mobilität außer per pedes und mit dem Fahrrad.

    https://www.bundesnetzagentur.de/885986

    Es herrscht überall so viel Panik und keiner macht sich mehr die Mühe irgendwas nachzulesen.

    4,2kW für 2h, das Auto wird so gute 11h stehen. 9h 11kW. 107,4kWh in 11h. 7,4kWh davon könnten Ladeverluste sein, bleiben Netto 100kWh. Bei 17kWh auf 100km macht das über 500km. Reicht für einen Tag.

    Es wird gefühlt eben nur noch hörensagen verbreitet und keiner macht sich eben mehr die Mühe etwas zu recherchieren. So entstehen eben die ganzen Gerüchte die vorne und hinten nicht mehr stimmen. So entstehen aber auch eben die ganzen Gerüchte wie zb PV gibt ja nur 6cent, das lohnt sivh nicht mehr usw. Es wird keiner meur Reich dadurch, die Zeiten sind vorbei. Nach 20 Jahren steht dort aber eben eine schwarze Zahl, wenn man nicht zu teuer kauft. Das Zeug ist billig wie nie.

    Fakt ist, ist die Stromleistung begrenzt, egal ob erzeugungstechnisch oder netztechnisch, wird abgeregelt oder das Netz bricht zusammen. Ganz egal was irgendwo im Gesetz steht. Denn hier gelten in erster Linie Naturgesetze und die kann glücklicherweise noch kein Politiker ändern! Und die erforderlichen Mengen an Strom bei Elektroheizung und Elektroverkehr werden auf absehbare Zeit weder erzeugungs- noch verteilungstechnisch hier in D zur Verfügung stehen!

    PS zu meinem vorstehenden Post:

    Um einen 100kWh-Akku von leer auf voll zu bringen, benötigt man ohne Berücksichtigung der Ladeverlußte bei 4kW Ladeleistung rund 25 Stunden Ladezeit. Wird knapp über Nacht das zu schaffen! Selbst die rund 20kWh, die durchschnittlich für 100km Fahrstrecke benötigt werden, brauchen noch 5 Stunden Ladezeit bei 4kW Leistung (zzgl. Ladeverlußt).

    Das physikalisch unumstößliche Prinzip ist aber, aus der Wallbox kann nur das zum Akku fließen, was vorher an der Box ankam. Zeitgleich "erzeugt" im Kraftwerk, der Windmühle oder dem Sonnenfänger. Wenn alle, die heute Verbrenner fahren, dann abends ihre neue E-Karre laden wollen, wird es da netzbedingt eng werden und ggf. auch die Drosselung nicht ausreichen, da schlicht die Netzkapazität zu gering oder/und die Einspeiseleistung zu niedrig ist. Denn nicht zu vergessen, die Wärmepumpen sollen es für den Fernsehabend auch kuschelig machen und das Duschwasser bereitstellen. Den Elektroherd soll das Wohngebietsnetz dann auch noch versorgen und dazu die PC- und TV-Technik. Da kommen die verbauten Kupferkabel irgendwann an ihre Grenzen bei flächendeckendem Umstieg auf Elektro. Nicht zu vergessen die Rechenzentren, Mobilfunkantennen und gewerblichen PC-Anlagen mit Servern und zig Arbeitsplätzen (gut, abends eventuell weniger genutzt). Erzeugung, Verteilung, Umspannung müssen dementsprechend ausgebaut sein, um weg von Gas, Öl und Pelletts zu kommen und alles nur mit "sauberem" Strom zu betreiben. Bei etwas Nachdenken, nicht ganz so easy zu lösen in den wenigen Jahren bis zum proklamierten Ausstieg. Von den Kosten und notwendigen Materialien ganz zu schweigen. Na, schaun wir mal, die bestausgebildetste Jugend ever wird es schon richten!

    Ein so hoher Benzin- und Dieselpreis (>3€/l) ist für den normalen Autofahrer sicher schon nicht einfach zu stemmen, aber für die Speditionen, Bauern und Handwerker sowie mobile Pflegedienste nicht umsetzbar, bzw. wird durch Weiterreichung an die Endverbraucher zum vielfachen Existenzverlußt führen. Lebensmittel, Wohnen, Inanspruchnahme von Dienstleistungen, alles wird für eine Vielzahl von Bürgern nur noch sehr eingeschränkt finanzierbar sein. Ein umfassender Umstieg auf E-Mobilität ist rein physikalisch und materialtechnisch (Stromangebot, Rohstoffe für die Akkuproduktion und den notwendigen Netzausbau) unmöglich. Es wird bei so hohen Kosten für Treibstoffe und Energie zu gewaltigen gesellschaftlichen Verwerfungen und enormen wirtschaftlichen Einbrüchen kommen.

    Einziger Vorteil, Staus wird es nur noch wenige geben. Aber garantiert nur noch max. 120km/h auf den BAB und 80km/h auf den Landstraßen bei flächendeckender "Beblitzung". Also auch reizlos ...

    Ich meine es waren über 100€ pro Sensor bei Suzuki.

    Das ist natürlich hart. Aber unser Suzukihändler ist da eh sehr moderat. Die Reifen ordert er im Netz und gibt den Einkaufspreis so weiter, verdient also nur an der Montage. Auch die Sensoren holt er wohl so, denn nach dem defekten neuen Sensor an meinem Fahrzeug habe ich optisch geringfügig anders aussehende (Ventilschaft, Mutter, Ventilkappe, die Platine kann man ja nicht sehen, wenn verbaut) im Austausch bekommen. Neben dem freundlichen und gutem Service ein weiterer Grund, selbst die mittlerweile 22 und 12 Jahre alten Fahrzeuge in dieser Markenwerkstatt warten zu lassen und nicht zu einer freien zu wechseln.