Hat sich der Aufwand (Sensoren "wecken", defekte Sensoren austauschen, sprich Reifen De-/Montage, Zeitaufwand) finanziell noch gegenüber einem Einbau beim Suzukivertragspartner gelohnt? Ich nehme mal an, das "Wecken" und die zusätzliche Reifenmontage waren nicht gratis.
Beiträge von dav1963
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In diesem Land, wo verbal großer Wert auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz gelegt wird, ist die Politur matter Autoscheinwerfer tatsächlich nicht erlaubt. Weil die Materialstärke und ggf. Brechungswerte verändert werden ... Eine gut gemachte Aufbereitung ist jedoch nicht als solche erkennbar. Zumal dort wohl im Finish noch lackiert wird. Im DIY-Bereich gibt es auch funktionierende Poliersets, bei leichter Trübung sicher auch erfolgreich nutzbar.
Problem hier der eventuell schon im HU-Bericht eingetragene Mangel. Bei Nachkontrolle wird der Prüfer also ggf. sehr genau hinschauen.
Konnte man früher meist noch das einzelne Glas (es war tatsächlich noch kratz- und trübungsresistentes Glas) wechseln, muß heute der gesamte Scheinwerfer neu. Das kostet natürlich ...
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Zeigt mal wieder, wer billig kauft, kauft oft teuer, da letztendlich doch das Original erworben werden muß. Hier sind es nur Ärger und Geld, bei sicherheitsrelevanten Teilen kann es auch die Gesundheit kosten. Leider ist aber auch der Markenhändler nicht mehr zu 100% vor gefälschten, minderwertigen Produkten gefeit, aber zumindest hat man da als Kunde dann Garantie und dank des Fachwissens fallen grobe Sicherheitsmängel ggf. schon vor dem Einbau auf.
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Besser als nur "im Auge behalten" wäre die Rostbeseitigung (Drahtbürsten) und Umwandlung (spezielle Rostumwandler mit und ohne Grundierfunktion) und die anschließende Farb- und Wachskonservierung. Mit Wachs oder Fett die Schweller auch innen (Zugangsstopfen meist in den Radläufen) behandeln. Dabei auf die Abflußöffnungen achten, daß sie nicht verkleben und dann (Kondens-)Wasser im Schweller steht. Auch am vorderen Radlauf das oft vorhandene "Biotop" vom Wasserkastenablauf beseitigen, da sammeln sich Laubreste und Dreck gern an und lassen es im Kotflügel-Schwellerbereich gammeln.
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PS: Bist du sicher, daß die Schlüsselelektronik den Defekt hat und nicht die Fahrzeugseitige? Denn das würde ja auch das Anlernen verhindern und würde auch die Nichtfunktion des originalen Schlüssels erklären. Aber auch ohne die Funkbedienung sollte die ZV mit dem mechnischem Schlüssel funktionieren und auch die schlüsselseitige Antenne der Wegfahrserre ist getrennt vom Funkteil und sollte somit auch beim Originalschlüssel noch funktionieren. Der Zweitschlüssel hat ja eh keine FB bei den Fahrzeugen ohne Keyless-go.
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Bei der Schlüsselwahl kann ich nicht helfen, habe noch die Originalen. Sehen aber auch so aus wie auf dem Foto. Hatte da aber das Problem mit den Batterien. Obwohl 3,2V lt. Multimeter funzte es nicht mit einer. Die nächste ging dann wieder, wahrscheinlich brachte die erste nicht genug Stromstärke.
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Batterie im Handsender ausreichend "frisch" und eine "Markenbatterie"? Bei unseren Ignissen funktioniert mit teilgeleerter Batterie oder No-name Ware auch nichts. Die wollen über 2,9V aus "Varta" ...
Die FB mit Keyless-go vom SCross sind da nicht ganz so anspruchsvoll, wechsele da aber mittlerweile im Jahresrhythmus und von der obigen Firma rein prophylaktisch. Ein paar Cent, und weniger als eine Minute Arbeit, in der Werkstatt 5,99€+MWST
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3 Jahre ohne Ölwechsel wäre schon sehr grenzwertig. Vielleicht DIY gemacht, oder einfach das Eintragen vergessen?
Mittlerweile komme ich je Fahrzeug nur noch auf rund 7.000km/a, wenig Wintereinsatz und kaum noch Kurzstrecke unter 5km, motorschonende Fahrweise. Da gehen die Wagen zur Wartung mit gleichzeitiger HU nur noch alle 2 Jahre. Allerdings Sauger ohne Direkteinspritzung. Damit "halbiert" sich der Preis von rd. 500€ incl. TÜV aufs Jahr gerechnet, Probleme gab es in den letzten 7 Jahren damit keine. Ölverbrauch gegen null gehend, Ölzustand optisch nach den 2 Jahren nahezu wie kurz nach dem Einfüllen.
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Bei jedem Auto werden bei Außenluftstellung die Gerüche in der Umgebung der Zuluftöffnung (vor der Frontscheibe, Öffnung zum Gebläse im Wasserkasten) eingesaugt. Geht ja auch nicht anders. Ein Aktivkohlefilter anstelle des einfachen Pollenfilters kann da etwas dämpfend wirken, aber gegen Gerüche von außen hilft nur die Umluftstellung rechtzeitig zu aktivieren.
Systembedingt baut der Tank einen Differenzdruck zur Außenluft auf. Im Fahrbetrieb ein leichter Unterdruck durch die Kraftstoffentnahme, bei Erwärmung ein leichter Überdruck des sich ausdehnenden Kraftstoffs. "Schuld" ist der Widerstand des Aktivkohlefilters, über den die Tankbe- und entlüftung läuft, damit keine Benzindämpfe in die Umwelt gelangen. Ein geringer Druckaufbau bei Erwärmung ist sogar positiv, da sich dadurch der Verdampfungspunkt des Kraftstoffs erhöht und er weniger ausgast. Deshalb wird in der Kraftstoffleitung auch nach dem Abstellen des Motors noch für längere Zeit ein Druck von rd. 3Bar gehalten, um Dampfblasenbildung im Bereich des warmen Motorraums zu vermeiden (Benzin verdampft bei normalem Luftdruck bei 55°C, im Motorraum können ohne Fahrtwind schnell höhere Temperaturen erreicht werden).
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Auch in den Nichthybrid-Suzukis mit 12V Bleiakku-Start-Stopp sind keine AGM-Batterien verbaut, sondern EFB. Naßakkumulatoren mit erhöhter Zyklenfestigkeit, deutlich preiswerter als die AGM und ausreichend, da keine Rekuperation erfolgt. Welche Variante des Blei-Akkus bei Hybridvarianten ohne Dynastart, also mit 12V-Li-Akku, erforderlich ist, weiß ich jedoch nicht, rekuperiert wird ja aber auch nur mit dem Li-Akku, sollte also auch eine EFB reichen.
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Nach 9 Jahren und ca 80.000km Fahrleistung bei fast tgl. Einsatz (bei stehendem Rad gehen die Sensoren in einen Ruhemodus und sparen so Batteriekapazität) funktionierten die Originalsensoren sowohl an den Sommer- wie den Winterrädern noch. Trotzdem hab ich auch ohne Batteriecheck für die neuen Ganzjahresreifen auch neue Sensoren einbauen lassen. Alles beim Suzukivertreter, damit sorgenfrei betreffs Anpassung und Garantie. Dabei wurde lt. Werkstatt geprüft, das die neuen vom System erkannt wurden. Klappte auch problemlos. Leider hatte einer der neuen Sensoren ein geschwindigkeitsabhängiges Problem. Mangels Speicherung des Fehlers wurden letztendlich alle 4 Sensoren auf Garantie getauscht, seitdem alles in Ordnung.
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Die Sensoren werden innerhalb von 10 Minuten Fahrt erkannt, so sie kompatibel sind. Angelernt werden müssen sie eigentlich wohl nicht. Ansonsten hat zumindest die Suzuki-Werkstatt ein entsprechendes Tool, mit dem sie die Sensoren prüfen und ins System bringen können. Die Meldung "RDKS warten" deutet immer auf einen nicht erkannten Sensor, defekt oder einfach nicht erkannt, wird nicht unterschieden.
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In einer Schlosserei, die häufig Aluteile schweißt, es also wenig Rüstaufwand bedeutet, diese paar cm Naht zu ziehen, sicher weniger als 10€. Da aber ja auch im Handwerk die Preise deutlich gestiegen sind und wenn dann noch offiziell eine Rechnung erstellt wird, kann es sicher auch beim Mehrfachen liegen. Braucht man diese Bürokratie nicht, reicht für die "Gefälligkeit" sicher ein Schein in die "Kaffeekasse".

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Halswirbelsäule ist seit letztem Jahr ein ganz großes Thema (uff).
Ich mußte als Fahrerlaubnisneuling gleich nach Außenspiegeln fahren, da die LKW und Sankras beim Bund keine andere Rückblickmöglichkeit boten. Im PKW nutze ich den Innenspiegel + Linse für die "Feinannäherung" in den Parklücken, den Rest immer noch ausschließlich per Außenspiegel, ggf. nachts oder im Anhängerbetrieb auch den Beifahrer als Einweiser. Man muß ihn nur vorher richtig briefen, nicht das er unters Fahrzeug kommt bzw. man ihn nicht sieht oder seine Zeichen wirr sind ...

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Das ist ja mal eine kreative, bodenständig "neue" Idee! Ich schau mir das Teil mal an. Merci!
Probier es mal aus, bei 9,95€ kann man nichts falsch machen. Und ggf. noch zusätzlich ein Parkpiepser ginge ja trotzdem. Sowohl meine Frau, als auch ich, kommen mit der Linse wunderbar zurecht. Bei montiertem Fahrradträger nutzt ein Ultraschallsensor im Prinzip nichts, aber die Linse geht auch da mit leichten Einschränkungen und Gewöhnung. Die ersten Male ggf. mit Einweiser eng auffahren und schauen, welcher Stoßfängerabstand welche Position in der Linse ergibt. Dank der Heizdrähte gut reproduzierbar dann. Fahre gewohnheitsmäßig "über die Spiegel" rückwärts, schont die Halswirbelsäule. Die Linse geht aber genau so gut mit direktem Blick nach hinten.
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Habe seit zig Jahren an unseren Steilheckfahrzeugen (außer dem Ignis3, der hat vin Werk aus eine Kamera) eine Rückfahrlinse innen an die Scheibe "geklebt" (hält durch den Kapillarspalt bei Andrücken der mit Wasser befeuchteten Kunststofflinse). Die Linse lenkt beim Blick durch den Innenspiegel so um, das man ca. 20-30 cm hinter dem Stoßfänger schon einsehen kann. Die Drähte der Heckscheibenheizung geben da eine hervorragende Orientierung, verschwindet das Kennzeichen des dahinter stehenden Autos teilweise unter dem untersten, dann ist noch ca. 20cm Platz zwischen den Fahrzeugen. Einziger Nachteil, bei Dunkelheit ist die Erkennbarkeit trotz Rückfahrleuchten nicht so gut wie am Tage. Eine Kamera ist da besser. Dafür kostet so eine Linse rund 10€ (letzte vor 12 Jahren via E-Bay gekauft, Preisangabe also nicht aktuell), ist leicht anzubringen und wieder entfernbar, hält abhängig von der UV-Bestrahlung (Garage, Car-Port oder sonniger Parkplatz) mehre Jahre bis Jahrzehnte und ist fehlerfrei betriebsbereit bei halbwegs sauberer Heckscheibe (Montage im Wischbereich vorteilig). Und sie piept nicht nervig.

Nachtrag: bei Ebay unter Stichwort "Weitwinkellinse" noch immer für 10-15€ zu bestellen ...
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Eine gute Schlosserei sollte auch Aluminium schweißen können. Alternativ einen Winkel* an der gerissenen Ecke anschrauben. Und das Rißende anbohren, damit es nicht weiterreißt. * bevorzugt auch Alu, wenn der Halter daraus ist oder dünnen Kunststoff unterlegen, um Korrosion zu vermeiden.
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Auch die Löcher im Schaumstoff ließen sich sicher auffüllen, insbesondere wenn sie schon größer sind. Die Autosattler haben da diverse Möglichkeiten, die in der Regel günstiger kommen, als ein neuer Sitz. Ggf. läßt sich dabei gleich noch der Sitzkomfort verbessern/anpassen.
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Wenn beim Sitz nur der Bezugstoff defekt ist, bzw. ggf. noch kleine Defekte am Schaumstoff darunter, mal einen Fahrzeugsattler befragen. Eventuell kann über Suzuki auch der Bezug nachgeordert werden. Beim S-Cross gab es da mal einen Rückruf für den Lehnenbezug (falsche Naht im Airbagbereich), da wurden die Bezüge innerhalb weniger Minuten einfach getauscht. An meinem Galant war der Rahmen der Sitzfläche gebrochen, hab ich selbst geschweißt (besser als original danach), der Ausbau der defekten Sitzfläche und Abnahme des Polsters war "selbsterklärend" und einfach zu bewerkstelligen, der komplette Sitz mußte nicht einmal ausgebaut werden, da man von unten an die Befestigungsschrauben der Sitzfläche kam. Ist bei Suzuki sicher ähnlich.
Auch für den Kunststoff am Armaturenträger gibt es Smart-Repair-Lösungen, falls ein Teiletausch zu aufwendig wäre. Lackierer oder Polsterer kennen sich ggf. damit aus.
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Na ja, ganz stimmt das mit dem Ende der Verbrennungsmotorentwicklung nicht. Ja, gewaltige Wirkungsgradzuwächse sind nicht mehr zu erwarten, einige neue Abgasbehandlungstechnologien wirken da sogar kontraproduktiv, aber Wirkungsgrade nahe 40% sind durchaus realistisch. Mehr wird nicht gehen, bzw. der Aufwand zum Ergebnis nicht praxistauglich sein. Verglichen mit der klassischen Stromerzeugung, deren elektrischer Wirkungsgrad im Wärmekraftwerk auch nur bei rund 35% liegt (dank Wärme-/Dampfnutzung ist der Gesamtwirkungsgrad auch bei knapp 40%), dazu die Übertragungsverlußte kommen und beim Laden eines Akkus zusätzlich noch die Ladeverlußte, ist der Wirkungsgrad eines BEV schlechter als der eines modernen Verbrenners. Und auch die "erneuerbaren Energien" schneiden da letzendlich nicht viel besser ab, berücksichtigt man den energetischen Aufwand von Herstellung, Wartung und Entsorgung. Dazu das riesige Problem der zufälligen, nicht bedarfsgerechten Verfügbarkeit von Wind- und Sonnenstrom und der immense Flächenverbrauch. Auch hat die Entnahme einer Energieform aus der Atmosphäre (kinetische Windenergie - WEAs oder Licht/Wärme - PVs) Auswirkungen auf die Atmosphäre, die zunehmend deutlicher werden.
BEVs machen einen gewissen Sinn, um in Ballungsräumen Emissionen zu vermeiden und sie nach außerhalb dieser Ballungsräume zu verlagern. Allerdings gibt es in D , ja in ganz Europa keine solchen kritischen Ballungsräume. Konglomerate dichter städtischer Besiedlung wie in Asien mit großflächigen Ballungsräumen mit über 10 Millionen Einwohnern (teils deutlich mehr), findet man hier nicht.
Ein riesiger Einsparfaktor von Emissionen auch hier wäre der konsequente Ausbau des elektrifizierten Güterschienenverkehrs. Verglichen mit einem LKW-Transport gäbe es hier realistische massive Energieeinsparungen, direkt über den weitaus besseren Wirkungsgrad einer E-Lok mit vielen Waggons, indirekt über die Verringerung von staubedingter Energieverschwendung. Auch die Binnenschiffahrt, obwohl dieselbetrieben, hätte gegenüber dem Straßentransport energetisch große Vorteile. Der Individualverkehr mit PKWs stellt da nur einen kleinen Teil des verkehrsbedingten Energiebedarfs da und ist kaum sinnvoll zu reduzieren, da der ÖPNV systembedingt in ländlichen Gebieten nicht gut funktionieren kann.
Vermutlich wird in einigen Jahren mit den zunehmenden Problemen des Akkurecyclings und der nicht nachkommenden Ladeinfrastruktur sowie mangelnder elektrischer Erzeugungskapazität der BEV-Boom zusammenbrechen und der Verbrenner zurückkehren. In (asiatischen) Megacitys wird ein geringer Grad an elektobasiertem Individualverkehr neben einem bestausgebauten ÖPNV existieren, außerhalb dieser Ballungszentren wird man bei Benzin und Diesel bleiben oder dahin zurückkehren.