Beiträge von dav1963

    Bei 12 V, was einer nicht ganz vollen Batterie entspräche.

    Bei laufendem Motor sollte man ca. 14 V haben, also nochmals rechnen ... 😁

    Ladeschlußspannung der Lichtmaschine 13,8V macht 138W bei 10A, aber die Wattzahl der Lampen bezieht sich auf 12V Spannung, bei 13,8V ist sie um selbigen Betrag höher: 21W/12V= 1,75A, 12V/1,75A=6,86Ohm (der Ohmsche Widerstand der Glühwendel wird ggf. eher höher bei größerer Erwärmung infolge der höheren Spannung), 13,8V/6,86Ohm=2,01A, 13,8Vx2,01A=27,7W, 27,7Wx4= 110,8W, 138W-110,8W=27,2W, bzw. (4+1)x2,01A=10,05A - Auch bei illusorischen 13,8V an den Rückfahrleuchten (illusorisch wegen des Spannungsabfalls von der Batterie/Lichtmaschine bis zu den Leuchten am Heck über Sicherung, Getriebeschalter und mindestens 2 Steckverbindern + Masserückleitung und zusätzlich steigendem Widerstand der heißeren Glühwendel) würde es mit einer zusätzlichen Rückfahrleuchte auf der 10A-Sicherung gehen, mit den LEDs sowieso. Also alles im grünen Bereich!

    Als Quellen für die Nässe im Innenraum wäre spontan aus meiner Sicht: Heizwärmetauscher leckt (Kühlwassercheck wie von ZC-33S empfohlen), Wassereintritt über im Türgummi eingeklemmte Frostschutzfolie der Frontscheibe. Türfolie ist auch eine Möglichkeit, evtl. mit Wasserspuren an der Tür innen unten/auf der Türdichtung unten. Bei Schiebedach die dortige Entwässerung prüfen (Ablaufschlauch in A-Säule oben und unten auf den Nippeln? Wasser sollte beim Reinkippen am Schiebedachrahmen hinter dem Vorderrad rauslaufen). Versiffter Wasserkasten unter der Frontscheibe, ggf. schon mit Durchrostung dort oder im Radlaufbereich hinter der Plastikverkleidung. Defekte Gummiabdeckung für Kabel-/Pedaldurchführung an der Spritzwand. Türfolie, Schiebedach und Wasserkasten sollten in der Waschanlage auffallen, die anderen Quellen eher nicht. Am besten mit 2. Person im Innenraum oder "Auspudern" mit Mehl zwecks Ablaufspuren (natürlich dann ohne Teppiche) und Gießkanne/Gartenschlauch alles im Dach-/Scheibenbereich (Front- und Seite) und an der Spritzwand vom Motorraum her schön "tränken". Als erstes und einfachstes aber den Kühlwasserstand checken und die Flüssigkeit innen ggf. auf Glykol prüfen (Geruch, Schmierigkeit, Geschmack?;)). Viel Erfolg bei der Ursachensuche und anschließenden Behebung!

    Die Rückfahrscheinwerfer beim S-Cross sind via Sicherung 20 (unter dem Lenkrad) mit 10A abgesichert. Dies entspräche max. 120W. Der S-Cross (zumindest meiner von 2014) hat original 2x21 Watt, dazu kämen im Anhänger/Fahrradträger noch einmal im Maximum 2x21W, heißt zusammen 84W. Somit bleiben für die Zusatzscheinwerfer 36W übrig, also problemlos 1x21W klassische Glühlampe oder 2x3W=6W bei 2 LED Strahlern anschließbar.

    Ich verstehe den Aufwand nicht. Entweder ein oder auch zwei fest montierte Rückfahrscheinwerfer, die bei Einlegen des Rückwärtsganges automatisch angehen - bequem und StVZO-gerecht, aber mit einmaligem Aufwand für Montage und elektrischen Anschluß. Oder einen mobilen Arbeitsscheinwerfer mit Magnetfuß und Stecker für den Zigarettenanzünder/Innensteckdose. Da nicht StVZO-zugelassen - ihn nach Nutzung abnehmen und im Innenraum verstauen. Ein Anschluß über die Hängerdose oder die Steckdose im Kofferraum ist zwar prinzipiell möglich aber doch etwas umständlich gegenüber der Steckdose in der Mittelkonsole. Kommt also ganz auf die Bequemlichkeit oder Häufigkeit der Nutzung an. Den Strahler innen plazieren, ist wegen der Reflexion in der Heckscheibe sichttechnisch kontraproduktiv.

    So etwas in der Art:

    https://www.led-martin.de/arbeitsscheinw…2v/24v-48w.html

    Muß zur Nutzung dann nur aufs Dach/Kotflügel/Heckklappe gepappt werden (Magnetfuß) und Stecker rein. Mit 48W LED sicher grandios hell. Aber darf halt nicht im öffentlichen Verkehrsraum (dauerhaft) genutzt werden.

    Dient dann auch gleich als Arbeitsleuchte im Pannenfall, durch die nötige "Montage/Demontage" aber unbequemer als ein fest installierter Rückfahrscheinwerfer.

    Die oben beschriebene Fahrradlampe erfüllt bei entsprechender (Magnet-)Halterung die Ausleuchtung abseits des StVO-Gebiets aber sicherlich auch.

    Fahrradlampe am Auto- garantiert unzulässig. Sie bräuchte eine zugelassene E-Nr. für den Einsatz am Kfz. Innen montiert mit Abstrahlung nach außen: Zumindest Pragraf 1 StVO mit vermeidbarer Belästigung und Gefährdung sollte beachtet sein. Werden andere Verkehrsteilnehmer geblendet, ist es definitiv kritisch. Und bei den hohen Heckscheiben ist eine Blendung nachfolgender Fahrzeuge wahrscheinlich, zumindest im Sinne der StVO. Regelkonform und lichttechnisch am sinnvollsten ist ein zugelassener Rückfahrscheinwerfer an zulässiger Position montiert und über Relais an den vorhandenen gekoppelt. Ansonsten kann auf Privatgrund und nichtöffentlichen Straßen zur Ausleuchtung natürlich alles von der Taschenlampe mit Haltemagnet bis zum Hochleistungsstrahler eingesetzt werden, sofern Verkehrsteilnehmer auf öffentlichen Straßen nicht behindert oder gefährdet werden.

    Eben mal unter dem Link geschaut, Zulassung nur für Swift NZ, Paar kostet rd. 130€ und soll ca. 3000 Betriebsstunden halten. Pi mal Daumen preislich also günstiger als die Nightbreaker, wenn man für die ca. 160 Betriebsstunden ansetzt. Aber halt eh nicht für S-Cross oder Ignis zugelassen. Von Osram gäbe es die Nightbreaker LED für den Ignis 3, Preis ähnlich Philips, allerdings nur 1600 Betriebsstunden, damit preislich nicht viel günstiger als die entsprechende Anzahl von Halogen-Sätzen, vorausgesetzt die LED halten wie vorhergesagt, habe da eher negative Erfahrungen gesammelt.:(

    Die Leistungsangabe liegt bei rd. 25W (23/27), damit 50% Stromersparnis. Für nächtliche Wenigfahrer wie mich also noch keine wirkliche Alternative zur Halogenlampe. Wenn die Teile ihre Haltbarkeit bewiesen haben, könnte sich ein Wechsel eventuell lohnen, aber bei einem Halogensatz in 10 Jahren wohl eher nicht. Bei nächtlichen Vielfahrern sieht es natürlich anders aus.

    Mal unter landwirtschaftlichem Bedarf z.B. bei Westfalia schauen, da müßte es entsprechende Rückfahrscheinwerfer mit ECE/ABE geben.

    Bei Schaltung über den Rückwärtsgang (ggf. mit Relais und Zusatzschalter, aber eben nur bei eingelegtem Rückwärtsgang) und entsprechender Montageposition unten am Heck, dürften die dann im Bereich der StVZO zugelassen sein. Bei eigenständiger Schaltung als "Arbeitsscheinwerfer", dann auch mit mehr als 21W, wären sie sicher nur abseits öffentlicher Straßen zulässig.

    21W bei Glühlampen, LED entsprechend weniger lt ABE o.ä..

    Normale H4 Nightbreaker oder sowas haben

    kurzen Lebenszyklus und teuer.

    Kürzerer Lebenszyklus als die normalen H4 ja, aber sowohl im S-Cross als auch vorher im Galant (da als H7) hielten sie mehr als 5 Jahre, was aber relativ ist, da es von der Nutzungszeit des Abblendlichts abhängt. Im Galant hatte ich eine Schaltung installiert (er hatte kein Tagfahrlicht) mittels der die Spannung per Vorwiderstand auf 10,5V gesenkt wurde, so daß der Glühfaden tagsüber deutlich weniger belastet wurde. Nächtens wurde dann der Vorwiderstand gebrückt, so daß wieder die normale Spannung > 12V anlag.

    Dank Tagfahrlicht und seltenen Nachtfahrten halten die ersten Nightbreaker im S-Cross nun schon 10 Jahre.

    Und der Preis ist auch relativ, über die Bucht recht preiswert zu bekommen...

    Mangels Vergleich mit normalen oder leuchtstärkeerhöhten Halogen-H4 via der Fotos schlecht einschätzbar. Lichtfarbe sehr schön tageslichtähnlich. Aber auch meine "Nightbreaker" von Osram sind da schon recht gut und haben eine flächige, weitreichende Ausleuchtung. Wieviel Watt haben denn die LED, die Halogen haben jeweils 55W, schlagen also zusammen mit 110W auf die Lichtmaschine. Wenn sich jetzt wer den Spaß macht, unter Berücksichtigung der Wirkungsgrade dies in verbrauchten Treibstoff umzurechnen, könnt man die Kostenersparnis je Fahrstunde mit Abblendlicht ermitteln und gegen die Mehrkosten der LED setzen.:)

    Rein lichttechnisch scheint es eher egal zu sein, ob Hochleistungshalogen oder LED...

    Bei einem batteriebetriebenem Gerät weiß ich jetzt schon, dass ich es vergessen werde.

    Ich versuche mal das mit den Kabeln. Klemme 15, tja keine Ahnung. Muss ich mal reingucken. Habe mit der Batterie noch nie was zu tun gehabt.

    Wenn nicht schon am Gerät vorhanden, die +Leitung (meist braun) via Sicherung (meist im Kabel schon eingebaut) und Kabelöse auf die Schraube von der Plus-Klemme der Batterie schrauben (rot, Schraube meist so lang, das man einfach die Kabelöse mit einer zusätzlichen Mutter M6, 10er Schlüssel, befestigen kann) Vorsicht, dabei nicht auf Masse kurzschließen! Minuskabel (meist schwarz) auf Massepunkt oder direkt auf die - Polklemme der Batterie schrauben. Einige Geräte haben noch ein 3. Kabel (grau?) das auf Zündungsplus kommt und das Gerät bei eingeschalteter Zündung ausstellt. Ggf. sinnvoll zum Schutz des Ultraschallgerätes, da die Ladespannung bei laufendem Motor deutlich über der Leerlaufspannung des Akkus liegt. Geräuschtechnisch m. M. aber unnötig, da der laufende Motor das Piepen der Marderscheuche deutlich übertönt und somit nicht einmal mitfahrende Hunde vom Ultraschallpiepen gestört werden dürften. Somit könnte man es isoliert unangeklemmt befestigen, ist aber nur meine Meinung ...

    Ich habe wirklich noch nie Probleme seit Einbau des Marderschrecks. Weder mit dem Marder noch mit dem Startverhalten des Autos.

    Unser Auto stand auch schon 3 Wochen am Stück. (z, B. im Urlaub)

    Ein alter! ausgebauter Akku hält z.B. bei mir nach Aufladung (wird für den 12V-Kompressor genutzt) über mehrere Wochen eine Leerlaufspannung von 12,5-12,6V. Die eingebauten Akkus sinken im Stand nach Vollladung durch die Dauerstromentnahme (ca 70-80mA direkt nach dem Abstellen, nach einiger Zeit auf ca. 20mA abgesunken, gemessene Werte) der ZV, Radio, etc. schon nach wenigen Tagen in der kalten Jahreszeit auf "Leerlaufspannungen" unter 12,4V. Damit springt der Motor absolut problemlos an, aber bei unter 12,4V beginnt die Bildung großer Sulfatkristalle. Die Akkus sind da zwar mittlerweile resistenter, aber der Vorgang läuft trotzdem langsam ab. Durch die kleiner werdende reaktive Oberfläche der größeren Kristalle sinkt die verwertbare Kapazität des Akkus. Bei stärkerem Frost kann dann die abrufbare Energie u.U. zu gering sein und der Wagen braucht Starthilfe und ggf. einen neuen Akku, da die großen Kristalle sich kaum rückbilden lassen. Ob die 10 - 50% mehr Dauerstromentnahme den Akkutod merkbar beschleunigen, hängt von vielen Faktoren ab und jeder muß selbst entscheiden, was er an den Akku seines Fahrzeugs klemmt.

    Sieht sehr funzelig aus. Ein schmales Lichtband und drüber und drunter Dunkelheit. Stellt sich die Frage, ob die LED als H4-Ersatz für den Scheinwerfer überhaupt zugelassen sind. M. W. eestreckt sich die Zulassung explizit nur auf die angegebenen Fahrzeuge/Scheinwerfer, kann da aber falsch liegen. Auf alle Fälle ist dieses schmale Lichtband jeder "Nightbreaker" massiv unterlegen, auch wenn die LED Strom und damit Sprit spart, kein Gewinn. Leider mußte ich auch immer wieder feststellen, daß die theoretische Haltbarkeit der LED von > 30.000 Betriebsstunden in praxi kaum erreicht wird, da Bauteile der Vorschaltelektronik schon sehr viel früher den Geist aufgeben und das Leuchtmittel damit ein Fall für die Tonne ist. Der Einspareffekt des geringeren Stromverbrauchs wird durch die erhöhten Anschaffungskosten aufgezehrt und wenn dann die Lichtabgabe auch noch schlechter ist...:(

    Laut Angabe im Inserat beträgt die Stromaufnahme 7mA.

    • Schalldruck: 85 dB
    • Frequenz: 12 kHz
    • Betriebsspannung: 12 V DC
    • Stromaufnahme: 7 mA
    • Leistungsaufnahme: ca. 0,1 W

    Klingt wenig, sind aber rund 10% der üblichen Dauerstromentnahme. Besonders bei Temperaturen unter 10°C führt diese geringe Dauerstromentnahme zum Absinken der Batteriespannung unter 12,4 V, damit beginnt eine fortschreitende Sulfatierung der Platten mit beschleunigtem Kapazitätsverlußt des Akkus. Ein Fahrzeug, das täglich mehr als 30km bei wenigen Startvorgängen bewegt wird, hat damit kein Problem. Bei längeren Standzeiten oder ausgesprochenem Kurzstreckenprofil zeigt sich der Spannungsabfall des Akkus aber deutlich. Zudem benötigt das Batteriegerät keinerlei Elektroinstallation und Absicherung von verlegten +Leitungen. Allerdings muß man die Batterien prüfen und wechseln (wird über eine LED angezeigt, wenn das Hörvermögen die hohen Töne nicht mehr wiedergibt...).

    Habe in unseren Fahrzeugen jeweils ein Ultraschallgerät mit Batteriebetrieb (4 C-Batterien, halten gut 4-5 Monate, 1,59€ der 4er Pack) installiert. Noch kein Marderproblem gehabt. Am Fahrzeugakku angeschlossene Geräte ziehen einen geringen (ca. 20mA) Dauerstrom, was addiert zu den Dauerströmen der Zentralverieglung, Radio, Steuergeräte den Akku ungünstig belastet. Das "Ultraschall"geräusch ist bei gutem Gehör im Stand/Motor aus aussen gerade so hörbar, ein Abschalten im Fahrbetrieb also unnötig. An den batteriebetriebenen Geräten ist aber ein Ausschalter dran, wenn einen das Piepen im Motorraum beim Arbeiten dort stört (Werkstatt/Wartung/etc.), reicht ein Griff um es auszuschalten.

    Eine noch bessere Schutzwirkung erreicht man mit Geräten, die zusätzlich zum Ultraschall Kontaktplatten mit Hochspannung haben. Hier ist zum Selbstschutz (gibt einen unschönen Stromschlag ala Kuhzaun) eine Zwangsausschaltung bei Motorhaubenöffnung einzubauen und die Platten sind sauber zu halten, da es ansonsten zu Funkenbildung und Kriechströmen kommen kann.

    Wahrscheinlich ein Kurzschluß/Kabelbruch im Bereich der Heckklappendurchführung. Am Ignis 2 schon 2x repariert in 20 Jahren. Dort werden die Kabel beim Öffnen und Schließen der Klappe ungünstig geknickt. Mittlerweile ist die Kabelführung verbessert (S-Cross, Ignis 3), das Kabel wird nur noch längs verdreht ohne Knicken. Meist hat neben der Zentralverieglung auch der Heckwischer eine Fehlfunktion, kommt auf die betroffenen Kabel an. Abhilfe läßt sich wirtschaftlich nur durch Zwischenlöten entsprechender Reparaturkabel schaffen. Etwas friemelig und am günstigsten zu zweit (Halten der Enden zum Löten) zu bewerkstelligen. Oft ist auch der Schlauch für die Heckscheibenreinigung defekt oder kurz vorm Bruch, kann man gleich ein neues Stück Silikonschlauch mit einsetzen. Bei den Reparaturkabeln neben dem passenden Querschnitt auch auf schön weiche/elastische Isolierung achten, starre PVC-Ummantelungen brechen recht schnell wieder an der Knickstelle.

    Irgendwie wird meine Frage falsch verstanden.

    Die Klimaautomatik steht auf "Auto", damit auch auf A/C. Trotzdem laufen oft die Frontscheiben an.

    Das hat nix mit Defrost-Tast, einfrieren, etc zu tun,

    Es fehlt "nur" der Luftstrom nach oben, wie kurz nach dem Start, fraglich warum.

    Ja, schon richtig verstanden. Die Automatik steuert den Luftstrom so, das die Warmluft über die unteren Ausströmer ins Auto kommt. Ist halt so programmiert. Beschlägt die Frontscheibe innen, muß der Fahrer manuell entweder die Defroster-Taste drücken oder den Luftstrom anders einstellen. Bei "Defrost" läuft automatisch, bei entsprechenden Temperaturen, der Kompressor, die Luft wird also über den Wärmetauscher der Klimaanlage entfeuchtet und das Gebläse erhöht die Drehzahl und der Luftstrom geht auf die Frontscheibe. Wenn die Scheibe frei ist, "Defrost" halt wieder ausschalten. Bei manueller Ausströmereinstellung bleibt der Rest (Temperatur, Klima, Gebläsestufe) im Automatikmodus, nur die Richtung via Ausströmer wird individualisiert. Ist halt nur ein Programm, das über die Temperaturen von Innenraum, Außen, Kühlwasser, Sonnenschein (was vergessen?) den Modus abarbeitet. Der Beschlagungsgrad der Frontscheibe wird nicht detektiert und hat also keinen Einfluß auf's Programm. Ist halt keine KI und der Fahrer darf/muß noch was tun. Hat mich in den letzten 10 Jahren aber nicht gestört mal den Knopf bei Bedarf zu drücken.

    Macht es doch, wie ihr denkt, hauptsächlich eure Gesundheit. Und in den Entwicklungsabteilungen beschäftigen die Hersteller Dipl.Ing.s und machen teure Tests, weil sie Langeweile haben. Deshalb werden die Autos auch in den sicherheitsrelevanten Bauteilen europäischen oder internationalen Zulassungsnachweisen unterzogen. Alles nur wegen Langeweile und weil die ja sonst zu wenig kosten würden... Jede weitere Disskussion somit überflüssig.

    Du solltest aber auch beachten, dass die Klimaanlage bei unter ca. 3-5 Grad gar nicht arbeitet, um keinen Schaden zu nehmen.

    Ob du sie trotzdem manuell aktivieren kannst, wie bei vielen manuellen Anlagen ohne Automatik weiß ich allerdings nicht.

    Nur dass dann ein Schaden durch Einfrieren der Anlage möglich ist.

    Habe im S-Cross seit 10, vorher 17 Jahre lang beim Galant die Anlage sommers wie winters auf Automatik. Beim Galant mußte man aufpassen, sie möglichst vor dem Abstellen trocknen zu lassen, sonst müffelte sie am nächsten Tag. Alle 5 Jahre wird die Kältemittelmenge geprüft und nachgefüllt. Bisher keinerlei Probleme. Die Luftverteilung ohne "Frontscheibe" im Kalten nötigt zwar ab und an zum Druck der "Defroster"-Taste, aber auch nur bei hoher Luftfeuchte. Je nach Temperatur schaltet dann der Kompressor automatisch zu und entfeuchtet zusätzlich oder er bleibt bei Minusgraden aus. Das Gebläse dreht dann in hörbarer Stärke, aber die Scheibe soll ja auch zügig frei werden. Und wer das nicht mag, kann die Verteilung ja auch manuell regeln...

    Wenn im Original Schraube und Mutter vorgesehen sind, dann erfüllen beide Mindestanforderungen an die Festigkeit. Zudem handelt es sich meißt um Schrauben mit Feingewinde und glattem Schaft um optimal in die Nut des Zapfens greifen zu können. Lockert sich die Klemmspannung, arbeitet der Zapfen in seiner Aufnahme und kann eine zu weiche Schraube, gerade mit durchgehendem Gewinde, soweit "ausschleifen" das der Querlenker rausrutschen könnte. Muß natürlich nicht sein... Die Chancen bei "Russisch Roulette" stehen ja auch ganz gut...

    Und das so was dann doch durch den TÜV kommt, liegt eher an der "Unauffälligkeit" und "Unwahrscheinlichkeit" solcher Bastelarbeiten...

    Eine verschlissene Silentbuchse beeinträchtigt Komfort und Fahrverhalten, der Wagen bleibt aber auch ganz ohne Gummi lenkbar.

    Eigentlich könnte es mir egal sein, aber ich möchte nicht so ein außer Kontrolle geratenes Vehikel vor mir oder im Gegenverkehr haben. Aber natürlich fahren in Afrika auch Wagen, an denen Draht die Schrauben ersetzt, stört mich nicht!