Beiträge von dav1963

    PS: passend zum Thema heute bei den Vox-Autodocs ein BMW mit ähnlichen Problemen. Es war auch eine defekte Zündspule. Dort wurde auch sehr gut erklärt, wie darauf das Motorsteuergerät mit Wegnahme der Einspritzung für diesen Zylinder reagiert ("Shuntschaltung") und ebenfalls nichts über die MKL gemeldet wurde. Da von den 6 Zylindern des BMW 5 normal liefen, fiel es nur wenig im Motorlauf auf, bei 3 von 4 merkt man es dann deutlich.

    Mal sehen was die Werkstatt bei deinem als Ursache findet, kann jetzt aber den Defekt bei meinem Auto gut nachvollziehen, auch das er am nächsten Tag erstmal wieder auf allen 4 Töpfen lief kurz nach dem Starten...

    Vielleicht sollte ich nächstes Winter einfach nicht so defensiv fahren und auf die Vollkasko vertrauen.

    Dann vielleicht eher auf eine gute Krankenversicherung und ggf. für die Hinterbliebenen eine "Lebens"versicherung? Und dann bitte "Abflug" nur in die Landschaft und nicht in den unschuldigen Gegenverkehr. Liest man leider derzeit nämlich immer häufiger von Fahrern (mwd), die in den Gegenverkehr gerieten oder trotz selbigem überholten und es nicht schafften... Bei einer durchschnittlichen Fahrt von irgendwas um 20-30 km Strecke liegt der Zeitgewinn mit höherer Geschwindigkeit und riskanten Überholmanövern weit unter 10 Minuten. Der Rettungswagen zum Unfallort braucht da schon länger...=O

    mann, mann...der comfort+ hat ja nicht mal ne leuchtweiten-regulierung! (oder hat er ne automatische? :huh:)

    Bei LED-Scheinwerfern, die der C+ ja wohl hat, ist die automatische sogar gesetzlich vorgeschrieben und somit mit Sicherheit verbaut. Die Variante mit H4 hat eine manuelle, auch gesetzlich so vorgeschrieben. Gibt somit kein neueres Auto ohne LWR mehr.

    Ob in der OBD etwas hinterlegt war, weiß ich nicht, die MKL hat zumindest nicht geleuchtet. Die Werkstatt hat den Defekt sehr schnell gefunden, obwohl er den Tag wieder auf allen 4 Zylindern lief. Konnte ihn am Nachmittag schon wieder repariert abholen.

    Ja, war insofern Glück mit bis in die heimische Garage rollen, da das Abschleppen je Schadensfall ja nur 1x in der Garantie ist und wir es dann Sonntagabend hätten vor die Werkstatt stellen lassen (müssen)... Klang nicht nach weiterer Fahrt mit nur 3 statt 4 Töpfen...

    Hört sich nicht gut an, zum Glück warst du ja in der Garantie. 👍

    Ich werde das mal ansprechen. Ich hoffe es wird keine ewige Fehlersuche mit ständigen Tausch von irgendwelchen Teilen, die es am Ende doch nicht sind. 🙄

    Na ja, eigentlich schon gut, wenn es nur das ist. Der Wechsel der Zündspule geht relativ schnell und der Materialpreis ist auch verhältnismäßig günstig.

    Der Fehler äußerte sich anfangs als ab und an auftretendes "Beschleunigungsloch" beim Gasgeben, erst viel später in einem Kurzurlaub wurde daraus die deutlich mangelnde Leistung unter 2000 U/min, darüber alles normal, wir kamen problemlos die 200km über die BAB nach Hause, wenige hundert Meter vor der heimischen Garage fiel dann erst ein Zylinder komplett aus und der Motor lief wie ein "rappelnder Sack mit Nüssen". Erstaunlich halt, die fehlende Meldung seitens der MKL.

    mein japaner - mazda 2 diesel - nahm sich ca. 1/2 l / 5000 km. völlig normal.

    und gewechselt habe ich erst nach 15 tkm. eher werde ich das öl auch im ignis nicht wechseln.

    Na, wenn ein Suzuki-Benziner einen Liter Öl auf 10 TKm nimmt, ist er wahrscheinlich ein Fall für die Werkstatt. Gut, bei anderen Marken zählt so was als normaler Ölverbrauch, aber wie stony1 schon schrieb, bei den Suzukis ist merklicher Ölverbrauch eher ein Defektanzeichen. Die Motore sind auch außen nach vielen Jahren (Ignis- 20 Jahre) völlig trocken. So trocken, daß beim Ignis die Ölwanne von außen gerostet ist (wäre beim Opel Kadett nie passiert ;)) und nachbehandelt werden mußte.

    danke für die klarstellung!

    keinen ölverbrauch halte ich nicht unbedingt für ein gutes zeichen. eine verbrennugsmotor hat einen "gesunden" ölverbrauch, denn er verbrennt auch motoröl.

    kein ölverbrauch könnte auch sprit im im öl bedeuten. wenn man mehr drin hat als reingekippt wurde, ist garantiert sprit oder wasser im öl...

    Unsere Autos hatten noch nie "Ölverbrauch" innerhalb der rd. 10.000km bis zur nächsten Durchsicht, d.h. der Ölstand sank zwar minimal ab, blieb aber immer kurz unter der Max-Markierung und deutlich über der Min-Markierung. Der Viertelliter Reseveöl fährt nur zur Vorsicht mit... Einzig beim Galant habe ich öfter mal etwas nachgekippt, die Hydros fingen bei wenigen mm unter der Max-Markierung an zu tickern, eigenwillig, aber bei Öl auf max war wieder Ruhe...

    Etwas Kondensat (Sprit und Kondenswasser) im winterlichen Kurzstreckenbetrieb ist normal, mengenmäßig aber nicht/kaum zu sehen, nur am Emulsionsfilm im Öldeckel evtl.. Geht bei längerer Fahrt problemlos wieder raus durch Verdampfung. Beim Diesel ist es da problematischer, siehe defekte Ölabstreifringe bei VW/Audi. Der eingetragene Diesel verdampft nicht, verschlechtert aber die Schmierwirkung des Öls.

    Massiv Wasser im Öl ist zusammen mit schwindendem Kühlwasserstand allerdings ein ernstzunemender Befund, defekte ZKD, Riß im ZK/Motorblock, undichte Laufbuchse oder undichter Wasser-Ölkühler (wo vorhanden).

    Das Ding wiegt mindestens 20% mehr, rollt schlechter und hat wohl auch einen schlechteren cw Wert.

    Ein 1l Dreizylinder ist zu klein für 1,2t+

    Der säuft sich zu Tode, wenn ein kleiner Hubbel kommt. Mehr Auto braucht viel mehr Hubraum.

    Da hilft nur verkaufen.

    "Hubraum ist nur durch noch mehr Hubraum zu ersetzen!" - der Spruch hat noch immer seine Gültigkeit, aber auch der 1,6 l- Sauger im S-Cross reißt keine Bäume aus. Der kleinere (1,4l) Boosterjet geht da dank Turbo besser, aber da ich mittlerweile entspannt cruisen kann und nicht unbedingt auf Turbotechnik stehe (allerdings soll die von Suzuki ja sehr standfest sein;)) reicht mir der 120PS-Sauger. Weniger sollte es dann aber nicht sein, auch wenn der S-Cross als SUV vergleichsweise leicht ist. Der höhere Aufbau hat halt mehr Luftwiderstand als ein Fließheck oder Kombi. Vergleichsweise geht unser Ignis 2 mit 1,5l und 99PS bis rd. 120km/h genauso gut wie der S-Cross, ist auch gut 200kg leichter. Allerdings merkt man beim Verbrauch die 10 Jahre Entwicklungsunterschied. Obwohl leichter, schluckt er gut 2l/100km mehr, auch innerstädtisch.

    Ich hatte ein ähnliches Problem ebenfalls bei ca. 70.000km am S-Cross: Fehler in der "Gasannahme", d.h. ruckeln und keine Leistung im Drehzahlbereich unter 2000 U/min. Trat erst selten und bei kaltem Motor auf, wurde dan häufiger und auch bei warmen Motor. Letztendlich setzte er regelmässig mit der Zugkraft unter 2000U/min aus, darüber ging es. Die Motorkontrollleuchte blieb aus, keine Fehleranzeige. Kurz vor Erreichen der heimischen Garage lief er dann eindeutig nur noch auf 3 Zylindern. Ich ließ ihn dann am Folgetag von Suzuki abholen, beim Probestart lief er wieder auf allen 4 Zylindern und schaffte es ausveigener Kraft aufvden Abschleppwagen. In der Werkstatt wurde eine defekte Zündspule diagnostiziert und getauscht, seitdem ist das Problem nicht wieder aufgetreten. Erstaunlich nur, daß trotz dieser anfangs sporadischen, später häufigen Zündaussetzer die Motorkontrollleuchte aus blieb. Zu den Kosten kann ich dank Garantieverlängerung nichts sagen, auf Rückfrage wurde aber ein Materialpreis von ca. 150€ benannt.

    Eventuell wäre dies ein Ansatz zur Fehlersuche. Vom Auftreten der ersten Ruckler beim Beschleunigen bis zum Laufen auf nur noch 3 Töpfen hat es übrigens ca. ein viertel Jahr gedauert oder über tausend Kilometer...

    Ist die mangelnde Beschleunigung/Leistung nur während der Warmlaufphase oder ständig auch nach Erreichen der normalen Kühlwassertemperatur? Eine verlängerte Warmlaufphase könnte z.B. am Thermostat liegen, wenn das den Kreislauf über den Kühler nicht richtig schließt und dadurch dem Kühlwasser ständig zuviel Wärme entzogen wird. Solange der Motor nicht ausreichend warm ist, könnte evtl. vom Steuergerät die Leistung zum Verschleißschutz gedrosselt werden. Da ansonsten für das Steuergerät alle Parameter stimmen, wird kein Fehler angezeigt. Prüfen ließe es sich, wenn bei nur leicht erwärmtem Motor der Kühler/Schlauch zum Kühler auch schon mit warm wird. Bei betriebswarmen Motor sollte dann allerdings die Leistung/Beschleunigung wieder normal sein.

    Nebenluft über einen defekten Schlauch, z.B. vom Luftmengenmesser zur Drosselklappe, würde das Gemisch abmagern lassen, dem Motor fehlt dann auch Leistung, aber er würde bei zu magerem Gemisch eher heißer werden.

    Defekte Einspritzdüsen mit zu viel Einspritzmenge würden dagegen das Gemisch anfetten, auch dann sinkt die Leistung, der Motor wird vom Kraftstoff stärker gekühlt, bei kalten Außentemperaturen/kaltem Motor wird die Kraftstoffmenge vom Steuergerät nochmals erhöht, der Fehler also stärker. Allerdings springt der Motor dann meist auch schlecht an, "säuft" sozusagen ab. Zudem sollte ein falsches Gemisch via Lambdasonden eine Fehlermeldung geben.

    Auch ein defektes AGR-Ventil könnte die Verbrennungs-/ Motortemperatur senken und zu einer Minderleistung führen.

    Eine Ferndiagnose mit den wenigen Fehlerdaten (lange Warmlaufphase, verminderte Leistung) ist jedoch schwierig, ein guter Monteur sollte den Fehler anhand des Motorlaufs bei einer Probefahrt und diverser weiterer Diagnosemöglichkeiten aber finden.

    Viel zu schwer! Pannendienst ist doch bei den meisten Versicherungen dabei. Und ich hab in fast 30Jahren und weit über 1Millionen km noch keinen gebraucht. Immer materialschonend faaahn!

    Die meisten Reifenpannen haben nix mit nicht schonender Fahrweise oder schlechter Pflege zu tun, sondern sind eifach Pech. Der Nagel, die Scherbe oder ähnliches liegen halt einfach im Rollweg und es macht Pfff. Natürlich reicht dann ein Anruf bei der Hotline des jeweiligen Pannendienstes und "da werden sie geholfen". Kann aber manchmal dauern. Und die reparieren oder wechseln das Rad dann ja nicht, sondern es geht huckepack zum Reifendienst oder nach Hause. Am Wochenende tut sich dann da wenig. Gut, wer daheim die Winter- oder Somnerreifen gelagert hat, ist auch ohne Ersatzrad oder Pannenhilfset wieder mobil. Viele lagern den nicht benötigten Reifensatz aber bei ihrem Händler... Natürlich ist es mit einer Motorpanne nicht anders, aber das Risiko läßt sich durch Pflege und sachgerechte Nutzung tatsächlich minimieren.

    Beim S-Cross sind sie für Alu- und Stahlfege gleich und 17-er Kopf ist typisch für Suzukis Schrauben. Oft haben die anderen Japaner (kenne es so von Mitsubishi und Mazda) Bolzen mit Radmuttern. Die haben dann aus Stabilitätsgründen (Materialstärken der Muttern) auch größer Schlüsselweiten. Bei Mitsubischi hatten die Alufelgen zudem einen Flachbund, die Stahlfelgen wie bei Suzuki den Kegelsitz, dort auch in den Alus.

    Zu teuer

    In Relation zu dem, was man bekommt schon, aber die Noträder kosten neu überall so viel. Allein ein neuer Reifen dafür liegt wohl schon bei 80€+. Ob es daran liegt, daß das schmale Teil mittels hohem Druck die Belastungen aushalten muß, die Gummimischung besonders langzeitstabil ist (immerhin liegt es bei den Meisten ja über Jahre ungenutzt im Kofferraum und das Gummi altert und versprödet, soll dann aber die Fahrzeugmasse kurvenstabil tragen) oder die produzierte Stückzahl sich nicht rechnet? Ein Pannenset mit selbstvulkanisierenden "Dochten" kostet 9,99€, nimmt kaum Platz weg, ist einfach anzuwenden und steht einer anschließenden professionellen Reifenreparatur nicht im Weg. Ein Kompressor ist vom Latexkit eh im Auto, kostet sonst auch nur 10-15€. Natürlich ist das Einsatzgebiet eingeschränkt - "runde" Löcher bis 4mm auf der Lauffläche - der typische Dachpappennagel oder eine Spaxschraube (käme man bei Belassung im Reifen und ggf. Nachpumpen meist auch bis zur nächsten Werkstatt, sicherer ist aber das Vulkanisier-Set). Alle größeren Defekte oder an der Reifenflanke machen dann halt den Pannendienst notwendig.

    Ich persönlich gehe auch lieber auf Nummer Sicher und habe ein Notrad, im Ignis 2 sogar das Original-Alufelgen-Rad, in der Mulde liegen. Dank Reifenalter taugen sie aber auch nur noch zur verhaltenen Fahrt nach Haus oder zur Werkstatt...

    hmm...wie kommt das? man hat ja mal gelernt, dass bereits ein drahtkäfig mit rel. groben maschen ausreicht, um sender zum verstummen zu bringen. (vgl. das drahtgitter im fenster der küchen-mikrowelle). da denkt man nat., dass der transponder in alufolie eingewickelt bereits ausreichen würde, aber eine kleine geschlossene blechdose ganz bestimmt. sehr merkwürdig...

    Bei genügend Sendeleistung und ungeerdeter Abschirmung wirkt selbige dann als Antenne. Gedämpft, aber völlig ausreichend. Habe wie gesagt da Erfahrung und mußte auch erst probieren, wo im Innenraum ein "Funkloch" ist. Hatte schon überlegt, die Batterie zu entfernen, aber die geclipste FB "leidet" immer etwas an den Kanten beim Öffnen (die eingelassenen Vertiefungen zum Hebeln sind eher ein Witz, man benötigt schon etwas Druck um die FB-Hälften auseinder zu bekommen...), auch keine Lösung also. Zumal ich nicht weiß, ob die FB irgendwas "verlernt", wenn sie längere Zeit ohne Batterie ist, glaube ich aber nicht.

    Gibt in der Bucht praktische Leder-Hüllen genau passend für die Keyless-Go-FB. Mit kleinem Karabiner für die Gürtelschlaufe oder besser mit "Verlängerungskordel" bis in die Hosentasche.

    FB im Auto nur gut geschirmt (Blechdose allein reicht nicht, muß zusätzlich noch "tief in den Kofferraum"). Solange die FB vom System "gefunden" wird, schließt die ZV nicht. Habe das Problem beim Tauchen, da soll die FB ja nicht mit runter.;)

    Ansonsten ist ein Zweitschlüssel im Auto versicherungstechnisch ungünstig und im Verlußtfalle des ersten Schlüssels auch eher kontraproduktiv...

    Bei weiteren Fahrten bekommt meine holde Gattin den 2. Oder er kommt in die Tasche/den Rucksack.

    Einen "Schlüsselausfall" (FB-Defekt oder auch nur plötzlich leere Batterie im Sender, dagegen hilft auch eine Ersatzbatterie im Auto) hatte ich in 10 Jahren noch nie und ein Schlüsselverlußt ist dank Karabiner an der Gürtelschlaufe nahezu unmöglich. Bis auf die Verrieglungen zum Tauchen brauchte ich noch nie den mechanischen Schlüssel.

    Und ich würde dennoch mal bei Suzuki die Anfrage stellen was der Träger kostet. Wenn der auch in der Region liegt, würde ich das Geld lieber meinem lokalen Händler geben, bevor ich 210€ nach Italien sende.

    (Nein, ich bin nicht rassistisch, habe mit Italien und Ilaliener*Innen null Probleme - bevorzuge aber den lokalen Kauf mit persönlichem Kontakt).

    Beim Suzuki-Händler "um die Ecke" fällt ja das Porto noch weg, also könnten es dort sogar 250€ brutto sein, zudem hat man einen Ansprechpartner, falls irgendwas nicht so funzt wie es soll...