Indirekt könnte man schon nachhelfen, wenn die Dummheit überhand nimmt. Indem zb. nur noch Autos bzw. fahrende Computer neu zugelassen werden, die sich strikt an die Regeln und Vorschriften halten. Im Moment scheint man da eher auf Nudging bzw. libertären Paternalismus zu setzen. Mit nervigen Piepstönen usw..
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Nudge
Aber wer weiß was da die Zukunft so bringt.
Will man sich als "mündiger Bürger" so bevormunden und zwingen lassen? Was hat das dann noch mit einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft zu tun, wenn überall Kontrolle und Zwang via technischer Vorrichtungen bestimmen, was ich machen kann und darf? Welche Einschränkungen folgen da dann noch? Fahren nur mit "Sozial Credits" und nur zur Arbeit? Sperrung von Freizeitfahrten, Urlaubsreisen nur mit CO2-Kontingent? Und das wird sich nicht nur auf den Verkehrsbereich beschränken, wenn man die Politiker gewären läßt. Dagegen war dann der Sozialismus der DDR die pure Freiheit. Glücklicherweise habe ich noch die ersten rund 25 Nachwendejahre in relativ ungezwungener Atmosphäre und weitgehend selbständiger Gestaltungsfreiheit erlebt. Aber wahrscheinlich deshalb und weil ich den realen diktatorischen Staat aus eigener Erfahrung kenne, sehne ich mich nicht nach dieser durch Verbote und Überwachung geprägten Zukunft. Denn wenn erst einmal eingeführt und durchgesetzt, wird die Umkehr und Wiedererlangung der Grundrechte langwierig und schwer. Leider ist vielen diese Gefahr, die immer näher kommt, noch überhaupt nicht bewußt. Orwells "1984" sollte da eigentlich schulische Pflichtlektüre sein...