Beiträge von dav1963

    In der Betriebsanleitung sollte ja dazu etwas stehen, ggf. auch im Prospekt zum Fahrzeug. Etwas, was vom Hersteller nicht verbaut wurde, kann TÜV-seitig ja nicht bemängelt werden. Der Hersteller hat sein Produkt ja mit einer entsprechenden Betriebserlaubnis zertifizieren lassen. Das Bemängeln ginge nur, wenn es verbaut, aber defekt wäre. Also kundig machen, ob die Funktion des Sitzvorgleitens bei Lehnenbetätigung beidseits eingebaut ist, der Vertragshändler sollte es wissen.

    Wie die genaue Funktion beim Ignis3 ist, weiß ich nicht, beim Ignis2, der von den Bedienknöpfen aber gleich ist, verlaufen von diesen Bowdenzüge zu den Klappen. Eventuell ist da etwas ausgehängt/abgebrochen. Tippe allerdings mehr auf den Temperaturdrehknopf und die entsprechende Umlenkklappe. Der Luftstrom wird vom Lüfter kommend durch den Tauscher der Klimaanlage durch diese Klappe entweder über den Heizungs-Wärmetauscher oder direkt zur Verteilerklappe (Scheibe, Kopf, Fußraum, gemischt) gelenkt. Bei Stellung der Temperaturklappe im mittleren Bereich kann es sein, daß der Anteil der vom Heizungstauscher kommenden Warmluft eher zur Fontscheibe und rechten Seite, der nicht durch den Heizungstauscher strömende Kaltluftteil eher nach unten und links geleitet wird und sich nicht gleichmäßig mischt. Eventuell dreht sich die Klappe durch einen Defekt in der Halterung auch nicht zentrisch und gleichmäßig und verschließt dadurch den direkten Kaltluftweg nicht vollständig. Allerdings kommt man eher schlecht an die Klappenmechanik, beim Ignis2 ist da von unten das Armaturenbrett offen, wie es beim 3er ist - ? Vielleicht kann jemand im Forum da Tipps geben oder du schaust selbst einmal vom Fußraum li/re hinter die Mittelkonsole.

    Der S-Cross BJ 2014 hat hinten keine Sitzplatzerkennung. Es wird beim Start einige Sekunden angezeigt, ob hinten Gurtschlösser eingerastet wurden oder nicht. Wird später ein vorher geschlossenes Gurtschloß geöffnet, kommt dies als Meldung im Display. Ein nicht belegtes Gurtschloß löst außer der Anfangsmeldung beim Start keine weitere Anzeige aus, die Kabel können also unbelegt verbleiben. Mit größter Wahrscheinlichkeit wird es da eine Steckverbindung vom Gurtschloß zum Kabelbaum geben, die getrennt werden kann.

    Anders bei den Frontsitzen, da gibt es eine Sitzplatzbelegungserkennung, schon wegen der Seitenairbags und Gurtstraffer, die nicht einfach getrennt verbleiben kann (Fehlermeldung im SRS).

    Aus Erfahrung bei einigen Fahrten mit größeren Lastenanhängern (Hochplane, Koffer), z.T. auch mit Doppelachse, kann ich sagen, die Motorleistung, zumindest bei moderaten Steigungen, ist nicht das Problem. Der Wagen ist recht leicht und tendiert dazu zu Nickschwingungen (besonders mit dem angehängtem leeren Tandemachser auf der BAB) bei 80 bis 90km/h. Anders als mit den vorhergehenden Zugfahrzeugen (Opel Vectra, auch 120PS aus 2l Hubraum und Mitsubishi Galant Kombi, 163PS) hatte ich ein recht unsicheres Fahrgefühl. Mit beladenem Anhänger (meist deutlich unter zulässiger Gesamtzugmasse) lief das Gespann deutlich ruhiger, ich bezweifle aber, das bei Ausweichmanövern oder seitlich aufschaukelndem Anhänger da noch große Reseven waren/sind. Hinter dem Vectra hat es mir bei einer Windböe den leeren Hochplaner (Einachser) umgeworfen, was das Zugfahrzeug nicht aus der Bahn brachte. Bis auf eine verbogene Kupplung, einem zerschrammten Kotflügel und einem kleinen Planendefekt, alles am Anhänger, gab es keinen Schaden. Bezweifle, das der S-Cross das so toleriert hätte, da er auch ohne Hänger bei Seitenwind schon deutlich reagiert.

    Fazit: Anhängerbetrieb bis zur Massengrenze ist möglich, aber es gibt bessere Zugfahrzeuge ...

    Diese Hinterhof-Testmethoden sind alle überflüssig, wenn das KFZ erst ein Jahr alt ist, hat es Garantie und gehört in die Vertragswerkstatt und sollte nicht selbst befummelt werden...

    Eine geleerte Batterie ist weder ein Garantiefall noch ein Fall für die Werkstatt, sondern für's Ladegerät oder eine längere Fahrstrecke. Liegt es also nur daran, kann man sich die Fahrt in die Werkstatt sparen. Ist sie allerdings nicht Fehlerursache, dann natürlich ab in die Werkstatt. Das bei einem so jungen Fahrzeug das Zündschloß oder der Anlasser defekt sein sollen, ist allerdings nicht sehr wahrscheinlich. Somit machen die "Tests" zum Ladezustand der Batterie schon Sinn. Abgesehen davon, ist der Kauf eines einfachen Multimeters für 10€ eh eine gute Investition, bei ausgesprochenem Kurzstreckenverkehr auch der eines Ladegeräts für rund 20€, notfalls muß halt die Batterie zum Laden ausgebaut werden, wenn keine Steckdose am Stellplatz vorhanden ist. Oder das Auto wird halt regelmäßig auch auf längerer Strecke bewegt.

    Eine ein Jahr alte Batterie wird zwar nicht defekt sein, aber entladen kann sie schon sein.;)

    Gerade bei wenig gefahrenem Fahrzeug oder nur kurzen Fahrstrecken zwischen den Startvorgängen, also Kurzstreckenbetrieb, ist der Akku im Winter ziemlich schnell entladen. Voltmeter auf die Batteriepole, sollten dann ohne Verbraucher (Innenlicht) über 12V sein. Ideal über 12,6V, bei Kälte und dank der Standby-Verbraucher meist aber eher um 12,2-12,4V bei fast vollem Akku, alles unter 11,8V ist nahezu entladener Akku.

    Ohne Meßgerät kann man es auch testen, indem man das Abblendlicht bei ausgestelltem Motor anstellt. Es sollte innerhalb einer halben Minute nicht merklich dunkler werden. Aber Achtung! Sollte das Licht innerhalb weniger Sekunden merklich dunkler werden, gleich ausstellen und mit dem Motorstart einige Minuten warten, damit die Batterie sich wieder etwas "sammeln" kann.

    Wenn die Möglichkeit besteht, mit einem elektronischen Ladegerät den Akku laden, das zeigt auch gleich die Batteriespannung an, oder eine längere Strecke fahren.

    Sollte es nicht an einem entladenen Akku liegen - Werkstatt, ist ja noch Garantie drauf ...

    Kann es sein, das der Schlauch/Deckel im Ausgleichsbehälter defekt/undicht ist? Dann würde er bei warmen Motor zwar Kühlwasser in den Ausgleichsbehälter drücken, beim Abkühlen aber Luft zurücksaugen. Würde das Problem m.M. nach gut erklären.

    Manuelle Klimaanlage oder Automatik? Geprüft ob der Luftstrom sich ändert wenn man die Temperatureinstellung ändert? Eventuell ist bei der Klimaautomatik der Stellmotor für die Heizungsklappe defekt (oder dessen Ansteuerung), etwas deckt den Lichtsensor oben im Armaturenbrett ab o.ä., so daß die Heizungsklappe nicht (richtig) öffnet. Bei der manuellen Anlage könnte der Bowdenzug ausgehängt/defekt sein. Auch die Klappe selbst könnte defekt sein und den Luftstrom nicht richtig umlenken.

    Zugesetzte Kühlwasserrohre sind möglich, gibt hier irgendwo einen Thread zum Spülen des Wärmetauschers mit Zitronensäure. Rankommen an die Luftführung ist schwierig, aber vielleicht hat da jemand eine Anleitung, allerdings werden Blätter u.ä. schon vom Pollenfilter effektiv zurückgehalten und landen bei dessem Defekt im Klimaanlagentauscher. Bis zum Heitungstauscher kommt da eher nix.

    Eventuell hat der Ignis3 auch ein elektrisches Thermostat, mit dem auch der Heizkreislauf gesteuert wird, wäre dann auch eine Fehlermöglichkeit.

    Da ist mit sehr großer Wahrscheinlichkeit weder etwas defekt noch undicht. Kein Kolben dichtet 100%ig zum Zylinder (Spalt der Kolbenringe zum thermischen Ausgleich) und je kleiner das Hubvolumen, um so eher ist es Richtung Kurbelwelle entwichen. Und es sichern nur die Kolben, die sich im Kompressionstakt (oder bei gegenläufigem Gang im Zündtakt) befinden, beim Vierzylinder also ein, maximal 2 Kolben. Bei den anderen Zylindern sind die Ein-bzw. Auslaßventile offen. Beim Zweitakter (Steuerscheiben anstelle der Ventile) des Trabant konnte man zuschauen, wie er die nur 2-3° geneigte Parkfläche "runterruckelte", nach wenigen Minuten stand er halb auf der dazu quer verlaufenden Straße. Der eingelegte Gang sichert auf waagerechter Fläche gut gegen Wegdrücken/Wegschieben, verhindert auf geneigter Fläche aber nur das (schnelle) Wegrollen, nicht aber das langsame Wegrucken. Dagegen helfen nur Festellbremse, Keil(e) oder mit eingeschlagener Lenkung an den Bordstein stellen.

    "Relativ weich" heißt, es ist entweder Luft im System, der Schlauch ist instabil und bläht auf oder die Ausrückmechanik in der Kupplung oder am Pedal ist defekt. Ein defekter Geber- oder Nehmerzylinder müßte zu Flüssigkeitsverlußt führen.

    Ihr wisst doch, die Handbremsallergie ist eine weitverbreitete, ernstzunehmende Erkrankung. Weil der Freundin von Tante Elkes Nachbarn, Gott hab ihn selig, im Winter 1978 mal am Fiesta I die Handbremse eingefroren ist und alle darüber gesprochen haben, wähnt man sich schlau und zieht sie seitdem überhaupt nicht mehr an - sicher ist sicher. Außerdem könnte ja die Mechanik verschleißen und nach 15 Jahren eine Reparatur erforderlich machen, was ja nun wirklich niemand ernsthaft wollen kann.

    Das Übel einer festfrierenden Handbremse sollte in Zeiten von Gummitüllen an den Bowdenzügen Geschichte sein.;)

    Festrosten/-backen tut sie bei längerer Standzeit, vor allem wenn nass abgestellt.

    Je nach Gefälle und eingelegtem Gang gibt trotz guten Kompressionswerten der Motor dem einwirkendem Drehmoment nach und der Wagen ruckt langsam bergab.

    Bleiben für Festklebephobiker noch Vorlegekeile. Nutzen auch bei Bowdenzugrissen oder verschlissenen Bremsen, Band dran und man kann sie nach einigen Zentimetern Berganfahrt sogar allein wieder ins Wageninnere ziehen ...:D

    Statt zu meckern vielleicht selbst tätig werden? Ich bezweifle, das einer der Admins hier bezahlt wird. Eher ist es doch wohl so, daß sie hierfür viel Freizeit und sicher auch Geld opfern, um dieses Forum am Laufen zu halten.

    Die Spameinträge sind natürlich lästig, aber wenn der Zugang/Registrierung für alle Interessierten offen sein soll, kann man diese Botangriffe sicher kaum 100%ig unterbinden. Und permanent am Rechner sitzen und die einflutenden Spams umgehend zu löschen, wird bei nicht hauptamtlichen Admins wohl eher nicht funktionieren und für 24/7 Angestellte fehlt bei einem werbefreien, kostenlosen Forum dann logischerweise das nötige Geld.

    Ansonsten gibt es immer Forenbeiträge, die einen selbst wenig interessieren, andere aber vielleicht schon. Nach welchen Kriterien soll ein Admin da dann eingreifen?

    Also, Contenance bewahren und den Spammüll ignorieren!

    Kann mal jemand diese Hieroglyphen entfernen

    Auch wenn es Spam zu gefälschten Ausweisdokumenten ist und natürlich weg kann und muß, so sind es keine Hieroglyphen, sondern kyrillische Buchstaben, wahrscheinlich Ukrainisch, da im Russischen und Bulgarischen das i als и geschrieben wird ...

    Laut Jörg L. geht die Warnmeldung an, wenn der Solldruck x 0,8 unterschritten wird. Wäre bei Solldruck 2,3bar also bei unter 1,84bar.

    Dann hab ich mir vor einiger Zeit mal errechnet, wie die Werte mit der Temperatur steigen/sinken. (T1:p1=T2:p2, T in K, nicht °C!) Bei Solldruck 2,3bar, eingefüllt bei 20°C wären bei -30°C noch 1,9bar im Reifen*, d.h. die Meldung dürfte noch nicht einmal erfolgen. Pumpt man mit einem kesselfreien Kleinkompressor auf, ist direkt nach dem Aufpumpen die Luft im Reifen wärmer durch die zugefügte komprimierte Luft aus dem Kompressor. Nach kurzer Zeit, spätestens am Folgetag ist dieser Effekt aber ausgeglichen.

    * Reifentemperatur zu Druck:

    T [°C] - p [bar]

    +20 - 2,3

    +10 - 2,2

    0 - 2,15

    -10 - 2,05

    -20 - 2,0

    -30 - 1,9

    +30-2,35

    +40-2,45

    +80-2,85

    Roll- und insbesondere Luftwiderstand erhöhen den Leistungsbedarf quadratisch. Bedeutet bei doppelter Geschwindigkeit ist die vierfache Motorleistung nötig. Ein Fahrzeug, das mit 120PS 180km/h-max erreicht, benötigt für Tempo 90 nur 30PS. Was aus Erfahrung auch stimmig ist, da ein Trabant mit 26PS (bei geringerem Querschnitt, also etwas kleinerem Luftwiderstand als z.B ein SCross) knapp 100km/h maximal erreichte. Die Fahrzeugmasse ist auf waagerechter Straße für die V-max nahezu unbedeutend und hat nur Einfluß auf die Beschleunigungswerte und sehr geringfügig über den Reifenrollwiderstand.

    Der Rollwiderstand der Reifen trägt auch zur Begrenzung der V-max bei, Winter- oder Ganzjahresreifen schneiden hierbei infolge der Gummimischung und des Profilaufbaus schlechter ab.

    Für die Motorleistung spielen die Sauerstoffmenge im angesaugten/eingedrückten Luftvolumen und die innere Reibung eine Rolle. Beide steigen bei Kälte an, mit gegenläufiger Auswirkung. Allerdings ist der Effekt letzterer bei betriebswarmen Motor wenig außentemperaturabhängig, es verlängert sich nur die Zeit zur Erreichung der Betriebstemperatur, insbesondere beim Getriebeöl.

    Das klingt nach zu weit nach unten gedrehter Grenze, läßt sich aber genau sicher nur mit Einstellgerät prüfen, ggf. noch mit optimalen Bedingungen, wie Wand an gerader Stellfläche in mind. 5, besser 10 m Entfernung und bekanntem x-Wert. Die Bedienungsanleitung "schweigt" dazu ja.