Beiträge von dav1963

    Wenn ich das richtig interpretiere, hast du ein System "zwischen" Zündschloß mit Schlüssel und Startknopf. D.h. du drehst einen Knauf ähnlich einem klassischen Zündschloß und drückst keinen Startknopf (mehrmals), wie beim jetzigen Keyless-Go. Dann kannst du ja aber gar keinen Schlüssel aus dem "Zündschloß" ziehen, da da keiner für da ist ... Hilft wohl nur, beim Prüfer (steht ja auf dem Protokoll) bzw. bei dessen Leitung nachzuhaken, was das soll. Auch bei meinem Keyless-go rastet in Ausstellung nach wenigen Sekunden die Lenkradverrieglung ein. Andererseits öffnet der Stellmotor beim ersten Knopfdruck (Zündung ein) wieder hörbar, sofern der Sender als im Fahrzeug befindlich erkannt wurde. Einen Zündschlüssel gibt es gar nicht.

    das ist nur bei den 15mm oder mehr Spurplatten so wo die Platte fest an die Radnabe geschraubt wird mit mitgelieferten Muttern und den die Felgen an die Platte mit den original Radmuttern.

    Das System hab ich, passt bei mir auch nur mit den original Sommer/ Winter Felgen, mit den Zubehör Alufelgen passt des nicht weil die Gießtaschen eben nicht groß genug sind.

    Das klingt logisch. Damit erspart man sich den Bolzentausch, braucht aber halt Platz für die Bolzen und Muttern zwischen Distanzscheibe und Felge. Und die Distanzscheibe braucht eine Mindeststärke/-stabilität, während die dazwischengelegte halt nur druckfest sein muß.:thumbup:

    Was auch zu beachten ist : Sind die sogenannten Gießtaschen der Felgen

    groß genug , dass die längeren Bolzen dort "hineinpassen " ????

    ? Nach Montage der Distanzplatten ist die freie Bolzenlänge doch wieder so wie im Original ohne die Distanzplatten. Was spielt das für die Felgen für eine Rolle?

    Schwierigkeiten kann es nur beim Austausch der eingepreßten Bolzen geben. Da hat die Variante mit Radschrauben Vorteile, auch wenn da der Rädertausch ohne Führungsbolzen etwas fummliger ist, aber so was gibt es ja als Zubehör ...

    Unser Suzukihändler kauft die Reifen auf Kundenwunsch günstig im www, man kann aber auch die Reifen selbst ordern und dann zum Händler bringen. Für die Montage nebst RDKS-Sensoren werden ortsübliche Kosten erhoben, die Sensoren gibt es für rd. 45€/Stück incl. MWSt bei ihm. Dafür hat man die Sicherheit, daß sie funktionieren und auch die Garantie incl. Wechsel (erneuter Montageaufwand), sollten sie doch einen Defekt haben, der sich nicht sofort zeigt. Kann ich so nur empfehlen, spart letztendlich Aufwand, Ärger und ggf. auch Kosten.

    Da ist das Ausrücklager dann "unschuldig", dessen Defekt würde ja gerade beim Kuppeln hörbar und Spiel hat es keins.

    Also, denke auch Getriebe. Da wird neues Öl eher nicht reichen ...:(

    Das nun geschilderte Geräuschauftreten spricht allerdings doch fast für Ausrücklager. Denn es ändert sich wohl bei Belastung desselben? Ist es auch bei stehendem Fahrzeug, Leerlauf und laufendem Motor? Das macht unser Ignis2 bei zu viel Spiel am Seil (ob Seil oder Hydraulik ist ganz leicht zu erkennen, entweder sitzt am Ausrückhebel ein Bowdenzug mit Einstellmutter oder dort ist ein Arbeitszylinder mit "Bremsleitung" unter den "geteilten" Bremsflüssigkeitsbehälter). Durch das Spiel zum Lager scheint bei unserem Ignis dieses in eine metallisch klingelnde Schwingung versetzt zu werden, die weg ist, wenn das Seil etwas gespannt/der Ausrückhebel ganz leicht gezogen wird. Etwas das Spiel mit der Einstellmutter reduzieren (ggf. in der Werkstatt einstellen lassen, zu viel belastet das Lager). Hat bei unserem Ignis gereicht, heist aber auch es regelmäßig zu kontrollieren.

    Bei Hydraulik ist eh kein Spiel vorhanden.

    Insofern kann der Fehler auch im Getriebe liegen (Lager, Schaltgabeln, Synchronringe usw.), vor Experimenten also lieber eine exakte Diagnose einholen.

    Wenn er nur über die Heizung "kühlt", öffnet das Thermostat höchstwahrscheinlich nicht*. Eine Temperaturkontrolle der Schläuche zum und vom Kühler sollte das einfach klären. Ist der obere (und untere) kalt, obwohl die Temperaturanzeige und Heizung heiß sind, ist das Thermostat zu. Wird nur der obere leicht warm, öffnet es wahrscheinlich zu wenig. Andererseits könnte auch der Kühler verstopft oder ein Schlauch zugequetscht sein. Wenn der Keilrippenriemen ganz und ausreichend gespannt ist, sollte die Wapu fördern. Ansonsten wird der Motor umgehend heiß und auch die Heizung würde mangels Wasserdurchströmung nicht richtig warm (eventuell etwas Konvektion durch die Schwerkraft im kleinen Kreislauf).

    Bei hohem Druck im Kühlkreislauf könnte es zu Wasseraustritt am Anschluß des Heizungswärmetauschers kommen, das wäre dann an der Spritzwand neben dem Bremskraftverstärker.

    * Klassische Thermostate haben eine wachsgefüllte Dose, bei dessem wärmebedingter Ausdehnung öffnet es über einen Stift ein federbelastetes Ventil.

    Durch Defekt der Dose oder an der Stiftführung kann Wachs austreten und das Ventil öffnet nicht mehr oder verspätet/zu wenig.

    Na prima. Ich habe mir unregelmäßig neue Karten geholt.:cursing:

    Android Auto bekomme ich nicht stabil ans laufen. Mit zwei verschiedenen (aktuellen) Samsunghandies und 2 Suzukis sowie unzähligen niegelnagelneuen, hochwertigen USB-Kabeln habe ich es unzählige male probiert. Immer wieder kommt am Handy der Hinweis, dass das Kabel oder der Anschluss überprüft werden muss. Ich habe es aufgegeben, bevor ich in einem Wutanfall mein Handy oder das Boschgerät zerstöre.

    Technik, die nicht so funzt, wie sie eigentlich sollte, regt auch mich auf. Insgesamt betrachtet, kostet uns diese ganze schöne Elektronikwelt sehr viel Lebenszeit und Nerven. Ich genieße seit 3 Jahren die beruffreie Zeit des "Ruhestandes" und damit weitgehende Abstinenz von Windows und Co. Ein einfaches Android und daneben seit Jahren funktionable Technik, wie Sat-Schüssel und Anbaunavi ohne Updatezwang, die mehrheitlich das tut, was sie soll ohne zu nerven, reicht mir völlig, spart und entspannt. Stamme allerdings auch aus der Generation, die noch mit gedruckten topografischen Karten umgehen und sich ohne Handyortung orientieren kann. ;)

    Und selbst wenn, kann man sich die Karten daheim im WLAN offline runterladen, unnötiger Rant.

    Ja, man kann z.B. google Maps offline nutzen, die Funktion ist dann aber sehr eingeschränkt und insgesamt recht unbequem, wenn man die Fahrtstrecke nach eigenen Vorstellungen planen möchte, so wie ich es auch schrieb. Jeder hat da halt seine Prämissen. Der Eine möchte nur schnell von A nach B, der andere plant eine Tour, der Fahrt wegen. Und da sind nach meinem Empfinden die einfachen Navis von Navtec oder Blaupunkt mit inzwischen 10 - 15 Betriebsjahren immer noch am bedienungsfreundlichsten. Und selbst die alten Karten stimmen zumindest in D und in CZ noch weitestgehend. G.Maps und andere Möglichkeiten des www (Baustellen-Seiten und "Stadtführer") ergänzen dann zu einer streßfreien Eventreise, die schon mit der Planung der schönsten Route beginnt.

    Wenn der Motor richtig warm wird, dehnt sich das Kühlmittel soweit aus, daß es über den Kühlerverschluß (Druckventil, 1,1Bar) in den Ausgleichsbehälter läuft. War der im Kalten etwas über MAX aufgefüllt, kann etwas Kühlmittel aus der Öffnung oben (grüner Deckel) austreten. Normal. Kühlt der Motor ab, zieht sich das Kühlmittel zusammen und "holt" sich fehlendes Volumen aus dem Ausgleichbehälter. Der Stand dort sinkt wieder auf den Kaltwert (der auch maßgeblich ist).

    Habe die Feststellung gemacht, das der Motor "sehr gut" heiß sein muß, ehe Kühlmittel in den Ausgleichbehälter gedrückt wird. Selbst nach einer Fahrstrecke von 25km bei sommerlichen Temperaturen passiert da nichts, da ist nicht einmal der untere Schlauch vom Kühler zum Motor mehr als lauwarm. Klar, der Druck der Kühlflüssigkeit muß ja erst die 1,1Bar übersteigen, eh der Verschluß am Kühler öffnet. Bei cruisender Fahrt reicht die Wirkung des Kühlers aus, die Wärme gut abzuführen, so daß das rückströmende Kühlwasser nur lauwarm ist. Stopp-and-Go oder stärkere Last (bergauf) bringen dann allerdings das Kühlwasser auf Temperaturen, bei denen der Druck im Kreislauf die 1,1 Bar übersteigt, trotz zugeschaltetem Ventilator.

    Sollte der Stand im Ausgleichsbehälter schon bei niedriger Temperatur ansteigen, ist wahrscheinlich das Druckventil im Kühlerverschluß defekt.

    Das Geschriebene gilt nur für Systeme mit drucklosem Ausgleichsbehälter. Bei Fahrzeugen z.B. von VW und Opel steht auch der Ausgleichsbehälter unter Druck. Das Druckventil befindet sich dort im Deckel und ein Kühlerverschluß fehlt.

    Hat das Auto eine seilzugbetätigte Kupplung und wenn ja, ist dort das Spiel richtig eingestellt? Dann sollte auch ein defektes Ausrücklager bei nicht getretener Kupplung keine Geräusche machen, dafür bei jedem Tritt aufs Pedal, egal ob ein und welcher Gang eingelegt ist. Bei einer hydraulisch betätigten Kupplung läuft das Ausrücklager immer mit, beim Tritt aufs Pedal erhöht sich aber die Kraft auf das Lager. Hier würde ein defektes Lager also immer Geräusche machen, wenn der Motor läuft oder das Auto mit eingelegtem Gang rollt, die sich beim Kuppeln ändern können.

    Die von dir geschilderten Geräusche nur im 1.Gang passen also nicht zum Ausrücklager, sondern eher ins Getriebe. Oft ist der 1. Gang auch geradverzahnt, die anderen haben eine Schrägverzahnung. Dadurch macht das Zahnradpaar des 1. Ganges unter Last stärkere und andere Geräusche als die schräg verzahnten anderen. Also erst mal klären (lassen), ob das Geräusch evtl. normal ist. Evtl. ist auch ein Getriebeölwechsel überfällig und könnte helfen.

    Solange es klappert, ist es noch dran!;)

    Aus Erfahrung im Bekanntenkreis weiß ich, daß auch teure Premiumwagen mit der Zeit knarzen, knistern und auch klappern.

    Natürlich nervt es, zumindest solange man die Ursache noch nicht eruiert hat. Mit manchem muß man leben, einiges kann man mit Schaumstoff, Filz oder etwas Öl beseitigen. Aber mit der Lokalisation, auch mit beiden Lauschern, kann man sich arg täuschen, so kam ein Geräusch, was ich im Bereich Innenleuchte/Brillenfach vermutete, tatsächlich von einem Clips der Kofferraumabdeckung. Die Frontscheibe hat es nur reflektiert und sogar verstärkt. Ein Filzaufkleber brachte Ruhe.

    Wer wie ich nunmehr nur noch ca. 5.000km/a fährt und die kaum im Winter und wenig Kurzsstrecke, dazu "nur" ein Sauger ohne Turbo, kann sicher den Ölwechsel aller 2 Jahre zusammen mit Durchsicht und TÜV machen lassen, ohne Gefahr für den Motor. Ansonsten 1x/a, auch wenn erst 10.000km gefahren sind.

    Ein CVT-Getriebe hat einen Riemen oder eine Schubkette, der/die über zwei durchmesservariable Riemenscheiben läuft. Wird der Durchmesser an der einen größer, sinkt er passend an der anderen, dadurch ergibt sich ein kontinuierlich variables Übersetzungsverhältnis im Bereich dieser Durchmesseränderungen. Über den Riemen/ die Schubkette besteht aber ständiger Kraftschluß zwischen Getriebeeingangs- und -ausgangswelle. Beim Anhalten muß also mittels Kupplung der Motor entkoppelt werden, um ihn nicht abzuwürgen. Bei CVT-Zweirädern geschieht dies üblicherweise durch eine Fliehkraftkupplung, die unterhalb einer bestimmten Motordrehzahl aus- und darüber einkuppelt. Andere Möglichkeiten wären ein Ölbadwandler, eine klassische Haldexkupplung oder eine automatisierte Kupplung. Welche Variante beim Ignis verbaut ist, weiß ich nicht, aber sowohl der Ölbadwandler, als auch die klassische Haldexkupplung mit Pumpe, die den Drehzahlunterschied zwischen Ein- und Ausgangswelle nutzt, würden schon bei geringen Drehzahlunterschieden einen geringen Kraftschluß aufweisen. Da die Lamellen der Haldexkupplung dabei aber schleifen, also warm würden und abnutzten, halte ich die Variante beim CVT für unwahrscheinlich. Wenn ein Kriechen des Fahrzeugs auftritt, bleibt somit nur der Ölbadwandler als verbaute Trennung zwischen Motor und Getriebe.

    Edit: die Haldexkupplung wäre natürlich doppelt sinnlos, da sie bei gleicher Drehzahl zwischen Ein- und Ausgang öffnet, Haldex ohne externe Pumpe ist also quatsch, die taugt nur im Allrad zwischen den Achsen oder als Differentialsperre.

    Fahrzeuge mit (Ölbad-)Wandler* haben immer einen minimalen Kraftübertrag vom Motor auf den Getriebeeingang. Bei genügender Untersetzung reicht der auch im Leerlauf zum Anrollen des Fahrzeugs bei eingelegter Fahrstufe. Durch das zusätzliche Zahnrad des Rückwärtsganges scheint das dann der Fall beim CVT-Ignis zu sein, weshalb man bei diesem "Kupplungstyp" immer auf die Bremse treten sollte im Stand und eingelegter Fahrstufe. Anders bei meinem Roller, dessen CVT hat eine Fliehkraftkupplung, die unterhalb einer bestimmten Motordrehzahl (deutlich über Leerlauf) komplett trennt.

    * gehe bei dem geschildertem "Rückwärtsdrang" von diesem Kupplungstyp beim CVT-Ignis aus

    Nun, ich kenne noch recht viele, auch hochintelligente/-hochschulgebildete Menschen unter 65, die mit dem www nicht so viel am Hut haben und schon garnicht ständig mit der Weltverbindungsfliese in der Hand durch die Gegend rennen wollen. Von denen über 80 ganz zu schweigen. Und auch 120€ im Jahr wollen oder können ein Teil der Bevölkerung dafür nicht ausgeben.

    Für meinen Teil ist google für eine mehrteilige Routenplanung einfach zu unbequem in der Nutzung, die Verkehrslage- und die Satellitenbildfunktion aber sehr hilfreich. Mit letzterer bekommt man meist problemlos den Straßenbelag (Asphalt/Beton oder Kopfsteinpflaster) heraus (hier gibt es noch einiges an ungepflegtem Rüttelpflaster, da lohnen sich Alternativstrecken für Fahrwerk und Bandscheiben ;)) oder das Vorhandensein straßenbegleitender Radwege (wenn man nicht Auto oder Krad nimmt) ist erkennbar. Allerdings sind die Bilder da nicht sehr aktuell.

    Aber ich nutze die KFZ und damit die Navis auch hauptsächlich zur Freizeitgestaltung und damit streßfrei ohne Zeitdruck. Der Weg ist sozusagen das Ziel.

    Für Fahrrad und Wanderung eignet sich Komoot sehr gut, mit screenshot hat man dann auch offline die Route parat (gezoomt und in Etappen, wegen der Details), da bekommt man auch gleich Infos zu Fahrbahn-/Wegbelag und -kategorie, Steigung und Höhendifferenz.

    Zumeist setzt die Handynavigation ja eine aktive Internetverbindung voraus, nicht jeder hat/braucht da eine Datenflat oder zumindest großes Datenvolumen. Zudem haben die App-Systeme auch einige Nachteile. Sehr gut bei Fahrt von A nach B, natürlich aktuell, z.T. mit Verkehrsgeschehen, aber Schwächen bei Tourenplanung mit vielen Zwischenzielen. Da sind meine billigen Anbaunavis ungeschlagen. Dafür gibt es weder aktuelle Karten (auch die neu gekauften sind ja schon "alt"), keine Sperrungen/Baustellen und Staus nur teilweise und nicht "brandaktuell". Letzteres für mich aber uninteressant, da meist auf Landstrassen unterwegs und ohne Zeitdruck. Zur Baustellenanzeige nutze ich bequem im Sessel planend verschiedene Apps und g-maps. Aber da stellt halt jeder andere Prämissen. So würde ich nie mit einem fest eingebauten Navi glücklich, da ich dann sämtliche Routenplanung im Auto sitzend vornehmen müßte, einfach unbequem, zumal ich dabei auch noch analoge Karten zwecks Übersicht nutze. Und unsere völlig ausreichenden Gratis-SIM-Karten (beim DSL "dazu") haben zwar Telefonflat aber nur wenig schnelles Datenvolumen.

    "Glücklicherweise" ist in D der Neubau von Straßen eher als homöopathisch zu bezeichnen. So nutzen wir in einem Fahrzeug Kartendaten von 2013, bis auf den einen oderer anderen Kreisverkehr anstelle einer Kreuzung hat sich nicht viel geändert. Allerdings gibt es auch für dieses über 15 Jahre alte Navi noch aktuelle Karten käuflich zu erwerben, eine Aktualisierung wäre für jeweils rd. 40€ sogar vierteljährlich möglich ...

    Wer nun mit dem fest installierten Bosch-Gerät neueste Daten haben möchte, hat allerdings wohl Pech ...